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Xycopath

Jobchancen nach FH Psychologe

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vor 5 Stunden, der_alex schrieb:

Anhand eurer Diskussion sieht es für mich so aus, als ob keiner Interesse im Bereich Personal zu arbeiten.

Nur die klassische Therapeuten Karriere habt ihr vor den Augen.

 

Jo :D. Aber wenn du in dem Bereich arbeiten möchtest hast du ja solche Probleme nicht, du Glücklicher!

 

vor 8 Stunden, lilienthal schrieb:

Die Korrelation zwischen Titel, Fachwissen und Qualität der Lehre ist oft so signifikant wie die zwischen Haarfarbe, Schuhgröße und Haustier.

 

Eben. Genau aus dem Grund habe ich lieber einen großen Pool an Tutoren auf den ich zur Wahl für die einzelnen Fächer zurückgreifen kann.

 

Aber ja, ich denke wenn man im klinischen Bereich Leitungspositionen anstrebt ist es nach derzeitiger Lage schwierig als FH Psychologe (die meisten psychologischen Leitungen werden unter der Voraussetzung einer Approbation vergeben). Und mit der anstehenden Novellierung des PThG, die vorsieht einen eigenen Studiengang für PP/KJP zu entwickeln ist die Zukunft der FH Absolventen in Bezug auf sichere Zulassung zu bundesweiter PP-Approbation in den Händen des Landes und der Therapeutenkammer gelegt. Und ob die großzügig zu FH Psychologen sind wage ich (persönliche Meinung) zu bezweifeln, so wie sie derzeit argumentieren.
Also wie Forensiker auch schon weiter oben sagte: Sicher ist nur die H/U für diese Berufsgruppe.

Und da ich definitiv eine Führungsposition anstrebe werde ich mal mein Glück mit einer Studienplatzklage versuchen und mich notfalls an der IPU und der psychologischen HS Berlin bewerben. Da kostet zwar der Bachelor allein so viel wie der Bsc und Msc an (zB) der Diploma, aber man hat halt die Sicherheit, dass man sich später bundesweit zum PP weiterbilden kann und auch einer Approbation zum Neuropsychologen steht dann nichts mehr im Weg.

Nach dem Bachelor (20.000€) kann man dann bei entsprechendem Schnitt an eine staatliche wechseln.

Damit hätten sich die Kosten wieder relativiert.

Allerdings kann man nebenher nicht mehr als 10-20 Stunden jobben, da es ja ein Präsenzstudium ist.

 

Morgen werden noch mal ein paar Telefonate geführt, danach kann ich wieder etwas mehr berichten. Gestern konnte ich niemanden mehr bei der GNP erreichen.

 

Liebe Grüße und schönen Abend euch!!

 

Bearbeitet von Xycopath

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Geschrieben (bearbeitet)

Das "Bologna-Problem" gibt es nicht nur beim Studium der Psychologie, sondern vor allem auch bei den Naturwissenschaften, in der Medizin und Rechtswissenschaften. Hier lassen sich die Studiengänge meist nicht auf Bachelor und Master runterbrechen, weil es keine FH-Diplome in diesem Bereichen gab. Meiner Meinung nach wurde der Bologna-Prozess hier nicht wirklich gut durchdacht, denn auf einige Studiengänge lässt es sich nicht übertragen. Als was will man zB mit einem Bachelor in Medizin arbeiten? Als was mit einem Bachelor in Chemie (was über die Tätigkeiten eines Chemielaboranten hinausgeht) oder Rechtswissenschaften, wenn man nicht als studierter Rechtsanwaltsfachangestellter arbeiten will? Ich würde es gut finden, wenn man in einigen Bereichen Bachelor- und Masterabschlüsse in einem Studium zusammenfasst, also LL.B.für die erste jur. Prüfung und der LL.M. für die Zweite, denn B.Sc. für die erste ärztliche Prüfung, den M.Sc. für die Zweite und ein Berufsdoktorat, wie zB. den Dr.med.univ. oder Dr.med.dent.in Österreich, für die Dritte. Quasi alter Wein in neuen Schläuchen.

 

Bei der Suche nach einem geeigneten. Arbeitplatz kommt es dann sicherlich auch noch auf die Gepflogenheiten der Region an. In ländlichen Räumen sind die neuen Studienformen und -modelle teilweise noch nicht so bekannt, wie in großen Städten und in Bayern sieht man einen FH-Psychologen wahrscheinlich anders, als in Brandenburg.

 

Hier bei mir stehen in den Regionalzeitungen meistens in fast jeder Stellenanzeige für Psychologen "Dipl.-Psych. oder Master (Uni)".

Bearbeitet von Lemuel

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vor 12 Stunden, Xycopath schrieb:

Also wie Forensiker auch schon weiter oben sagte: Sicher ist nur die H/U für diese Berufsgruppe.

Und da ich definitiv eine Führungsposition anstrebe werde ich mal mein Glück mit einer Studienplatzklage versuchen und mich notfalls an der IPU und der psychologischen HS Berlin bewerben. Da kostet zwar der Bachelor allein so viel wie der Bsc und Msc an (zB) der Diploma, aber man hat halt die Sicherheit, dass man sich später bundesweit zum PP weiterbilden kann und auch einer Approbation zum Neuropsychologen steht dann nichts mehr im Weg.

Nach dem Bachelor (20.000€) kann man dann bei entsprechendem Schnitt an eine staatliche wechseln.

Damit hätten sich die Kosten wieder relativiert.

Allerdings kann man nebenher nicht mehr als 10-20 Stunden jobben, da es ja ein Präsenzstudium ist.

 

Wieso machst du den Bachelor dann nicht in Hagen? Das ist eine Uni, es ist ein Fernstudium, du kannst zum Master an die IPU oder die PHB wechseln und danach PP werden und es ist im Vergleich zu den privaten fast umsonst.

 

Mit Glück kannst du dir auch Leistungen aus dem Bachelor (von Hagen oder der Diploma oder wo auch immer) anerkennen lassen und während dem Bachelor an eine Präsenzuni wechseln.

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Worüber ich ja schon ein bisschen staune: Noch nicht mal den Bachelor angefangen und schon eine Führungsposition im Auge.

 

Wenn das mal nicht in selbiges geht!

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@Lemuel

 

An der Fernuni gibt es den Studiengang EJP. Das beinhaltet den LLB also Bachelor.

 

http://www.fernuni-hagen.de/rewi/studium/ejp.shtml

 

 

Die Mediziner sind ja genauso betroffen. In England gibt es einen langen Bachelor. In Amerika wird erst Bachelor studiert z.b. Biochemie und darauf kommt der MD.

 

 

 

Psychologen kommen in Personalwesen oder Marketing vor. Selbst in der Informatik gibt es passende Gebiete wie Usability oder HCI.

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vor 4 Stunden, jedi schrieb:

@Lemuel

 

An der Fernuni gibt es den Studiengang EJP. Das beinhaltet den LLB also Bachelor.

 

http://www.fernuni-hagen.de/rewi/studium/ejp.shtml

 

 

Die Mediziner sind ja genauso betroffen. In England gibt es einen langen Bachelor. In Amerika wird erst Bachelor studiert z.b. Biochemie und darauf kommt der MD.

 

 

 

Psychologen kommen in Personalwesen oder Marketing vor. Selbst in der Informatik gibt es passende Gebiete wie Usability oder HCI.

Gerade in Sachen Medizin würde ich mich als Gesetzgeber auf keine Experimente einlassen. Um ein System, wienzB in GB oder USA einzuführen, müssen sämtliche medizinische Studiengänge umstrukturiert werden. Das mag möglich sein, aber nur mit Personen, die als Versuchskaninchen in diesem Modell studieren und wenn der Schuss nach hinten losgegangen ist, möchte ich mich von so einem Arzt nicht behandeln lassen.

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Am 2.5.2018 um 10:54 , KanzlerCoaching schrieb:

Worüber ich ja schon ein bisschen staune: Noch nicht mal den Bachelor angefangen und schon eine Führungsposition im Auge.

 

Wenn das mal nicht in selbiges geht!

 

Sie haben den Sinn nicht verstanden.

Wenn ich jetzt schon an Führungspositionen denke, dann mache ich doch bestimmt keinen Bachelor, welcher mich schon im Vorhinein aus dem Tätigkeitsfeld ausschließt. Eigentlich völlig banal soetwas überhaupt erklären zu müssen... Und dein Kommentar auch noch dazu. Völlig ins Klo greifen und sich dann überlegen fühlen :DZeitverschwendung.


Wenn ich Lust auf Pizza habe suche ich eine Pizzeria, oder ein Geschäft, welche Pizzen führt, statt direkt zum Dönerladen zu gehen. Man habe ich Spaß an 1+1 = 2 Erklärereien für Sie und Forensiker...

 

 

Naja, meine Fragen sind geklärt. Den Rest entscheiden die Länder, ich stelle mich auf jeden Fall auf die für Approbationen und Führungspositionen sichere Seite!
Als FH Psychologe muss man halt dahingehend pokern (Führung, Approbation KNP, PP) darauf habe ICH mit MEINEN Zielen keine Lust 😉
 

@Vica und die anderen, mit denen man sich hier sehr schön und auf Augenhöhe austauschen konnte, vielen lieben Dank dafür und alles Gute weiterhin im Studium und privat!

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vor 10 Stunden, Xycopath schrieb:

 

Sie haben den Sinn nicht verstanden.

Wenn ich jetzt schon an Führungspositionen denke, dann mache ich doch bestimmt keinen Bachelor, welcher mich schon im Vorhinein aus dem Tätigkeitsfeld ausschließt. Eigentlich völlig banal soetwas überhaupt erklären zu müssen... Und dein Kommentar auch noch dazu. Völlig ins Klo greifen und sich dann überlegen fühlen :DZeitverschwendung.

 

 

Wer sagt denn, dass ich mich überlegen fühle? Und dass ich mit meinem Kommentar "ins Klo greife" - nun ja, wenn Sie meinen. Sie sind ziemlich überzeugt von sich und haben dabei nicht die geringste Ahnung, was mit Studium, Therapieausbildung und Arbeit in diesem Umfeld auf Sie zukommen wird. Sie haben bisher null Ahnung, ob Sie überhaupt ein guter Psychologe werden. Und von einer Leitungsposition und den Anforderungen dort sind Sie, wenn ich mir hier Ihre Fragen und Ihre Argumentation anschaue, (noch) meilenweit entfernt.

Bearbeitet von KanzlerCoaching

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vor 11 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

 

Wer sagt denn, dass ich mich überlegen fühle? Und dass ich mit meinem Kommentar "ins Klo greife" - nun ja, wenn Sie meinen. Sie sind ziemlich überzeugt von sich und haben dabei nicht die geringste Ahnung, was mit Studium, Therapieausbildung und Arbeit in diesem Umfeld auf Sie zukommen wird. Sie haben bisher null Ahnung, ob Sie überhaupt ein guter Psychologe werden. Und von einer Leitungsposition und den Anforderungen dort sind Sie, wenn ich mir hier Ihre Fragen und Ihre Argumentation anschaue, (noch) meilenweit entfernt.

"Na wenn das mal nicht in selbiges geht" Ihr Kommentar. Eine ganz klare Aussage! Wenn Sie nicht bedenken was Sie schreiben und sich nachher wundern, weiß ich auch nicht weiter...

 

Mein bester Freund ist approbierter Psychotherapeut und meine ganze Familie ist voll von Medizinern.
Ich habe schon ca 2-3 mal mit dem LaGeSo telefoniert und sehr viele Infos auch von Hochschulen und anderen Institutionen eingeholt.

Ich habe mehrere Semester sogar mit Stipendium absolviert und kenne mich im Bereich der Psychologie und Psychotherapie bestens aus (starkes privates Interesse).

Mal wieder haben Sie ins Klo gegriffen und sich erneut überlegen gefühlt ohne jede Ahnung  :D  :D 

 

Alle Kommentare, die ich nicht eindeutig als eigene Meinung gekennzeichnet habe, basieren auf Gesetzen, oder Infos aus Staateshand / Universitätshand.
Was Sie hier "tun" ist einfach willkürliches Erraten von Persönlichkeit, welches ich Ihnen grundsätzlich nicht weiter empfehlen kann. Daher bitte ich Sie meine Zeit nun endgültig nicht weiter zu beanspruchen. Danke.

 

Wieder zurück zum Kontext:

Für diejenigen FH Studenten der Psychologie, die an einem informativen Austausch interessiert sind noch eine Info. Ich habe gerade mit der VNN (Zertifizierungsstelle für Neuropsychologen) telefoniert.

Der Ausschuss hat wohl über meine Anfrage von letzter Woche entschieden und wird mich heute über das Ergebnis informieren, ob sie FH Psychologen zur Zertifizierung zulassen. Auch, wenn für mich nun nicht weiter von Bedeutung reiche ich das Ergebnis hier für das Forum nach, sobald ich die Rückmeldung erhalten habe!

 

Bis dahin liebe Grüße an Euch und schon mal ein schönes Wochenende! 8-)

Bearbeitet von Xycopath

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So möglicherweise interessant angefangen kann man hier viel zwischen den Zeilen lesen. Es ist schade, dass hier wieder mal jemand mit einem bestimmten Forenverhaltensmuster unterwegs ist. Naja bin ich froh, dass hier wenigstens ein paar sachlich zum Thema beigetragen, denn Fakt ist ja, dass es mit ein Problem ist, dass durch die historischen Strukturen mit Psychologie eben der PP verbunden wird und die vielen anderen Bereiche alle "Notlösungen" scheinen aber nicht weniger relevant.

 

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