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"Studienabbruch" | ZEIT Campus v. 29.04.2018 (Autorin: Eva-Maria Hommel)


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Studienabbruch | Wann lohnt es sich, den Master abzubrechen? - Woran du eine falsche Entscheidung erkennst.

 

"Der Stoff überfordert mich"

Wenn es wirklich am Studium liegt, wenn du viel lernst und trotzdem immer wieder durch die Prüfungen fällst, wenn Stresssymptome wie Schlafstörungen oder psychosomatische Leiden dazukommen, dann gilt: besser aufhören. Den Schritt solltest du aber erst gehen, nachdem du die Angebote der Uni wie Tutorien, Lerngruppen oder Coachings ausprobiert hast. (...)
"Studienabbruch" | ZEIT Campus Magazin 02/2018, Autorin: Eva-Maria Hommel, 29.04.2018 (Online-Version)

 

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Den Artikel habe ich bei Erscheinen bereits gelesen und interessant hierzu wäre auch die Gegenfrage: wofür und wann lohnt es sich überhaupt einen Master zu machen? ^^

Während in Deutschland knapp 80% der Bachelorabsolventen noch einen Master machen machen wollen, ist dies in den USA eher die Ausnahme. Vielleicht nähert sich Deutschland auch hier dem Amerikanischen Vorbild an, nachdem wir bereits die Titel übernommen haben...

Dass viele Master (vor allem an staatlichen Unis) so strikte Zulassungsvorgaben haben liegt ja auch daran, dass das Ziel war die Leute nach dem Bachelor auf den Arbeitsmarkt zu bringen und nur die besten 30% einen Master absolvieren sollten. Bis die Industrie medial die ersten Bachelorabsolventen als fachlich schlechter ausgebildet und unreifer als die frühen Diplom-Absolventen kritisiert haben. Was ehrlich gesagt kein Wunder ist, wenn man 26 Jährige Diplom-Absolventen mit G9, Wehrdienst und mindestens 7 (meist mehr) Semestern mit einem 21 Jährigen Bachelorabsolventen vergleicht.

Dazu kommt, dass in vielen Berufszweigen (z.B.: Psychologie, Ingenieurwissenschaften...) nur der Master als gleichbedeutend mit dem Diplom eingestuft wird und man diesen somit benötigt um sich vollwertiger Ingenieur oder Psychologe nennen zu dürfen. Nachvollziehbar ist dann aber auch, warum die meisten meinen einen Master machen zu müssen, um was zu zählen. Profs, welche den Bachelor als "Studienabbruch" deklarieren und mit dem Vordiplom vergleichen, tun ihr übriges zu dieser Entwicklung.

Das alles hat zwar nicht viel mit dem Artikel zu tun, sorry, aber das alles geht mir bei solchen Artikeln immer durch den Kopf. Eventuell könnte man noch die Brücke zum Artikel schlagen mit: wenn man keinen Master macht, braucht man nicht darüber nachdenken ihn abzubrechen ;) 

Aber ehrlich gesagt keine Ahnung, ob das die beste Lösung für das Problem ist...

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vor einer Stunde, Max_BWL-Student schrieb:

Dazu kommt, dass in vielen Berufszweigen (z.B.: Psychologie, Ingenieurwissenschaften...) nur der Master als gleichbedeutend mit dem Diplom eingestuft wird und man diesen somit benötigt um sich vollwertiger Ingenieur oder Psychologe nennen zu dürfen. 

 

Bzgl. der Ingenieure stimme ich nicht zu. Es gibt durchaus Nachfrage nach Bachelor-Absolventen, insbesondere bei KMU und Verwaltung. Vormals hat man sich Dipl.-Ing. (FH) geholt.

 

Ob Master oder nicht, kommt einfach darauf an, was man erreichen will.

 

vor 1 Stunde, Max_BWL-Student schrieb:

Während in Deutschland knapp 80% der Bachelorabsolventen noch einen Master machen machen wollen, ist dies in den USA eher die Ausnahme. 

 

Könnte u.a. an den Studiengebühren bzw. -Krediten liegen :)

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vor 11 Minuten, jbreiter schrieb:

 

Bzgl. der Ingenieure stimme ich nicht zu. Es gibt durchaus Nachfrage nach Bachelor-Absolventen, insbesondere bei KMU und Verwaltung. Vormals hat man sich Dipl.-Ing. (FH) geholt.

 


Dass es eine Nachfrage nach diesen Absolventen auf dem Arbeitsmarkt gibt, habe ich nicht bestritten. :)

Es ging lediglich darum, dass ich mal gehört hatte die Bezeichnung Ingenieur darf man nur mit Master tragen, da nur dieser als gleichwertig mit dem Diplom gilt. Das scheint aber lt. Google nicht (mehr) zu stimmen, es reicht der Bachelor.

Ist in meinen Augen aber auch ein Grund gegen den Master, wenn selbst in den Ingenieurswissenschaften der Master nicht mehr obligatorisch dazugehört.

Bei den Psychologen scheint das Problem aber noch zu zutreffen. Lt. BDP ist man nur mit Master ein Psychologe.

War aber alles in allem auch nur ein Teil der Erklärung für den Drang der Studenten einen Master zu absolvieren, wodurch die Frage nach der Sinnhaftigkeit ausgeblendet wird.

Und das mit den Studiengebühren könnte stimmen.
Man könnte aber auch sagen, dass da der Anreiz sogar höher wäre, da in den USA der Weg zum Bachelor über das College meist 4 Jahre dauert und der Master oft nur ein Jahr oder stellenweise auch parallel studiert werden kann.
Und ob man dann mit 30.000€ (nur Bachelor) oder 40.000€ Schulden (Bachelor und Master) startet ist nun auch vernachlässigbar (in meinen Augen). 

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vor 10 Stunden, Max_BWL-Student schrieb:

Bei den Psychologen scheint das Problem aber noch zu zutreffen. Lt. BDP ist man nur mit Master ein Psychologe.
 


Ja, so ist das leider.
Mit dem Bachelor können wir dagegen nur noch fachfremd arbeiten, da nicht Fleisch, nicht Fisch. 

LG 

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