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patse

Masterstudium oder Zertifikat?

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Hallo an alle,

ich bin kurz davor (bei der AKAD) ein Zertikatsstudium Internationalem Innovationsmanagement oder einen M.Sc. in Technisches Management zu starten und wäre froh über einen kleinen Erfahrungsaustausch oder weiteren Input um mir die Entscheidung zu erleichtern.

 

Ich weiß, es ist ziemlich viel Text für die wenigen Fragen, aber ich hoffe, dass ihr dadurch meine Situation bzw. meine Gedankengänge besser nachvollziehen könnt.

 

Zertifikatsstudium Internationales Innovationsmanagement:

https://www.akad.de/fernstudium-bachelor/hochschulzertifikat/internationales-innovationsmanagement-zertifikatsstudium/

 

M.Sc. Technisches Management

https://www.akad.de/fernstudium-master-mba/studiengang/technisches-management/

 

Kurz zu meinem Backround:

  • 31 Jahre alt
  • Duales Studium in Maschinenbau (B.Eng) und Industriemechanikerausbildung IHK über meinen jetzigen Arbeitgeber
  • Nach dem Studium habe ich bereits 7 Berufsjahre gesammelt mit Schwerpunkt im Projektmanagement. Zunächst Projektingenieur, jetzt Projektmanager.
  • In den letzten Jahren leitete ich teilweise eigene Projekte/Teilprojekte - teilweise bin ich aber als Experte in meinem technischen Fachgebiet in anderen Projekten eingebunden. 
  • Die Projekte sind größtenteils interne globale Projekte zur Steigerung unserer Produktivität bzw. um Mehrwert für unsere internen Kunden und somit indirekt auch Endkunden zu generieren.

 

Was erhoffe ich mir kurzfristig?

 

Erweiterung Kenntnisse im Bereich Projektmanagement/Projektcontrolling um noch soliderer Aufzutreten und weiteres „Handwerkszeug“ zu erlangen. Wie bspw. Kreativitätstechniken für Innovationen etc. Mittelfristig möchte ich auch die Verantwortung für komplexere / anspruchsvollere Projekte übernehmen bzw. die Chancen dazu verbessern.

Klar haben wir auch interne Schulungen und PM-Zertifizierungen, allerdings sind wir in unserem Bereich aktuell so schnell/agil unterwegs, dass diese hierzu zu „altbacken“ sind…

 

Warum hadere ich mit dem M.Sc. in Technischen Management (TM)?

 

Mir geht’s hauptsächlich darum mein KnowHow zu erweitern und weitere Werkzeuge zu erlernen und direkt in meiner Tätigkeit anzuwenden. Die Module aus dem Zertifikatsstudium sind dazu die hilfreichsten. Diese sind zwar auch Bestandteil des M.Sc. in TM allerdings gibt es natürlich noch ca. 90 weitere Credits. Sicherlich wären auch viele weitere Module im 1. und 2. Semester wie KLR, F&E-Entwicklungsmanagement von Vorteil.

Im 3. Semester finden sich allerdings auch Module wie „Projektwerkstatt – Master-Kolleg“ mit 10 Credits sowie ein Master-Kolleg für Internationales Innovationsmanagement mit 8 Credits. Nach meinem Verständnis wären das insgesamt 18 Credits (=ca. 540h Workload), die man damit verbringt zu einem vorgegebenen Thema Assignments/Hausarbeiten zu erstellen… Für mich sind das weitere Vorbereitungen, damit die Masterarbeit ein Erfolg wird.

Da ich sehr Nutzen/Aufwand orientiert bin, scheint das für mein Ziel eigentlich Zeitverschwendung zu sein.

Frage 1: Was denkt ihr? Lieber auf einen M.Sc. verzichten, dafür nur 30% der Zeit aufwenden müssen und dann nur das Zertifikatsstudium absolvieren?

Frage 2: Wie sind eure Erfahrungen mit einem Zertikatsstudium? Wurden diese von euren Führungskräften anerkannt oder wurden sie nur als „nettes Beiwerk“ tituliert – „na es ist doch kein echtes Studium“? Klar, es ist kein echter Masterabschluss, aber für seine jeweilige Tätigkeit such man sich ja quasi eine Fachkombination aus, die einen am ehesten weiterbringt oder sich Wissen aneigenen zu müssen, das man später doch nie verwendet. (So habe ich das insbesondere bei meinem Bachelorstudium festgestellt. Mit FEM oder Konstruktionslehre hatte ich nach dem Studium nichts mehr am Hut...)

 

 

Was spricht für den M.Sc.?

Bei Meinem Arbeitgeber liegt bei Gehaltssprüngen (leider) immernoch der Abschluss im Fokus. Ein Master of Science in Technischem Management klingt da anders als „Ich habe ein Zertifikatsstudium in Internationale Innovationsmanagement“ abgeschlossen. So könnte sich das Studium irgendwann auch monetär gelohnt haben.

 

Ich bin 31, habe noch keine Kinder und könnte die Zeit dazu aufbringen. In 4 Jahren kann die familiäre Situation und damit die Zeit ganz anders aufgestellt sein. Ohne auf Grundlegendes zu verzichten sind 10h/Woche Selbstlernzeit mehr als realistisch, in guten Wochen eher 12h. Da meine Freundin auch gerade ein Fernstudium begonnen hat, wird es mit großen Urlaub etc. auch erstmal nichts und die Zeit könnte ich dann auch dazu nutzen.

 

 

Ich bin gespannt was ihr so denkt.

 

 

P.S.: Warum AKAD? Studium überall und jederzeit möglich ohne große Anzahl an Präsenzterminen. Die wenigen Präsenztermine sind 1 Jahr im Voraus bekannt. Bei der HFH ist das z.B. anders. Da sind die Klausurtermine bekannt, aber Präsenztermine im WS werden erst im Sommer bekannt gegeben…Aufgrund von Dienstreisen etc. will ich ungebunden, überall und jederzeit studieren können. Außerdem werden die Klausuren 4x im Jahr angeboten, einige Module werden per Assignment abgeschlossen und man ist beim Lerntempo flexibel.

01_Broschüre_M.Sc.Technisches Management_2018-01.pdf

Zertifikat Internationales Innovationsmanagement.pdf

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Kurz und knapp: Master. 

 

Alles andere wäre ausbildungsmäßig ein Abstieg - nicht unbedingt vom Inhalt her, aber vom zugehörigen Schein. Und wie wollen Sie im internationalen Umfeld eine Fortbildung IHK erklären?

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vor 13 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

Kurz und knapp: Master. 

 

Alles andere wäre ausbildungsmäßig ein Abstieg - nicht unbedingt vom Inhalt her, aber vom zugehörigen Schein. Und wie wollen Sie im internationalen Umfeld eine Fortbildung IHK erklären?

Hallo,

 

vielen dank für das Feedback. Im Gegensatz zu mir kurz und knapp :)

 

Den Zusammenhang mit der Fortbildung IHK verstehe ich allerdings nicht ganz. Zielen Sie auf meine Berufsausbildung vor ca. 10 Jahren ab oder worauf? Das Zertifikatsstudium an der AKAD wäre keine IHK Fortbildung, sondern ein nach ZFU zugelassenes Hochschulzertifikatsstudium, welches aus ausgewählten Modulen aus dem Masterstudiengang besteht.

 

Ich stehe diesbezüglich etwas auf dem Schlauch...

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Ok, falsch gelesen. Ich hatte den AKAD überlesen.

 

Trotzdem würde ich immer noch für den Master plädieren. Das Problem, diesen Abschluss entsprechend nach außen deutlich zu machen bzw. zu erklären, sehe ich da auch. Und ich vermute, dass Sie bei einer Bewerbung mit schöner Regelmäßigkeit gefragt würden "Und warum haben Sie nicht gleich den Master gemacht, wenn die Module schon aus dem Masterstudiengang sind?"

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