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Anerkennung eines Diploms in Psychologischer Beratung aus Albanien in Deutschland


loretagjestila
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Sehr geehrte Damen und Herren


Mein Name ist Loreta Gjestila und ich komme aus Albanien. Ich habe mein Studium in Psychologischer Beratung an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Tirana abgeschlossen.

Ich möchte weitere Praxis wie Psychotherapie machen. Ich möchte auch Ihre Orientierung in dieser Hinsicht haben. Ich habe auch das Postgraduierten-Training Individual Advising in der Gruppe absolviert, Ihr Denken und Ihre Orientierung werden mir eine große Hilfe sein.


Ich möchte wissen, ob mein Diplom in Deutschland anerkannt ist oder nicht? Ich habe es in Anabin verifiziert, aber die Arbeitsagentur ist nicht überzeugt, wenn Sie mir helfen, herauszufinden, ob mein Diplom in Deutschland anerkannt ist oder nicht, das wäre sehr höflich.


Nach meinen Online-Prüfungen ist die psychologische Beratung, die ich in Albanien absolviert habe, fast die gleiche wie die Master Psychosocial Counselling in Deutschland.Ich hoffe jedoch, dass dies von den zuständigen Behörden bestätigt wird.

Der Zweck in meiner Karriere ist psychologische Hilfe für Menschen mit psychischen Problemen.Speziell für Waisenkinder und vergewaltigte Frauen.In der Zukunft möchte ich ein spezialisiertes Personal aufbauen, um diese Gesellschaftskategorie psychologisch zu unterstützen.


Mit freundlichen Grüssen

Loreta Gjestila

 

Bearbeitet von loretagjestila
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Hallo, 

 

du musst bei Anabin links auf "Institutionen" gehen und bei "Suche" als Land einfach "Albanien" auswählen. Da bekommst du alle Universitäten des Landes nach Fachgebieten. 
Die "Universität von Tirana" ist auch dabei (S.9) und hat einen H+-Status!

LG

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vor einer Stunde, Vica schrieb:

Hallo, 

 

du musst bei Anabin links auf "Institutionen" gehen und bei "Suche" als Land einfach "Albanien" auswählen. Da bekommst du alle Universitäten des Landes nach Fachgebieten. 
Die "Universität von Tirana" ist auch dabei (S.9) und hat einen H+-Status!

LG

Was allerdings nicht heisst, dass der Abschluss zu einer Psychotherapie-Ausbildung berechtigt. Der Fragesteller spricht ja von einem "Master Psychosocial Counselling in Deutschland" - gibt es so etwas ueberhaupt? Wenn ja, berechtigt der zur Therapeuten-Ausbildung? Da haette ich meine Zweifel. Insofern: Das Angebot der Diploma, die Pruefung in die Wege zu leiten, scheint mir grosszuegig und ein sinnvoller weg.

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@stefhk3:
Da hast du völlig Recht, ein "Master Psychosocial Counselling" gibt es so meines Wissens nach in Deutschland nicht. Das klingt mehr nach einer angelsächsischen Variante, und ob die zur Approbationsausbildung berechtigt, kann man erst nach einer Äquivalenzprüfung sagen (ich gehe aber stark davon aus, dass das nicht der Fall sein wird, da "psychosozial".) 

Der BDP hat dazu ein paar FAQ-Fragen zusammengefasst, wie man in D ungefähr (psychologische) Psychotherapie ausüben kann.
http://www.bdp-verband.org/psychologie/faq_titelanerkennung.shtml#21 

Etwas anderes wäre es aber, wenn die TE nur "Psychotherapie" (ohne psychologische im Zusatz über den Heilpraktiker) anbieten will oder in die Richtung "systemische Beratung". Das geht mit ihrem Abschluss sicherlich.  


 

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Man muss hier in der Tat zwei Dinge unterscheiden:

1. Ist der Abschluss in Deutschland als Hochschulabschluss anerkannt, so dass der akademische Grad GEFÜHRT werden darf? Dann dürfte loretagjestila sich in der Öffentlichkeit als Trägerin dieses Grades zu erkennen geben. Zum Beispiel indem Sie in einer Bewerbung schreibt: "Ich habe einen Master in X." Ob sie das darf, ist relevant, weil das unberechtigte Führen eines akademischen Grades sogar strafbar sein kann.

2. Vermittelt der Abschluss ZUGANG ZU EINEM BERUF? Darf also loretagjestila als Psychotherapeutin tätig werden oder auch nur eine einschlägige Weiterbildung zur Psychotherapeutin aufnehmen? Das ist eine komplett andere Sache.

 

Es ist ohne weiteres möglich, dass ihr Studium anerkannt ist, so dass sie den Grad führen darf, dass sie aber dennoch nicht berechtigt ist, in Deutschland psychotherapeutisch tätig zu werden. So etwas ist gerade in psychosozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern nicht selten.

 

Der von Vica auf Anabin entdeckte Status H+ der Universität von Tirana könnte ein erster Hinweis darauf sein, dass Punkt 1, Berechtigung zum Führen des Grades, erfüllt ist. Bezüglich Punkt 2 lässt das allerdings noch keine weiteren Schlüsse zu.

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Loreta Gjestila  schreibt ja gar nicht, was sie beruflich mit diesem Abschluss machen will. "Der Zweck in meiner Karriere ist psychologische Hilfe für Menschen mit psychischen Problemen.Speziell für Waisenkinder und vergewaltigte Frauen.In der Zukunft möchte ich ein spezialisiertes Personal aufbauen, um diese Gesellschaftskategorie psychologisch zu unterstützen." ist ja erst mal ziemlich diffus.

 

Die Frage ist doch, ob ihr dieser Abschluss ( anerkannt oder nicht) den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt eröffnet oder ob sie das überhaupt will. Ggf. möchte sie eine Privatpraxis eröffnen - ich weiß z.B. nicht, ob Nicht-EU-Angehörige dafür eine besondere Genehmigung brauchen. Und ganz nebenbei: Ob die Sprachkenntnisse dafür reichen. Der hier eingestellte Text spricht nicht unbedingt dafür, dass Sie, Loreta, die Sprache genügend beherrschen für eine beratende Tätigkeit mit deutschen Muttersprachlern.

 

Vielleicht mögen Sie ja etwas dazu schreiben, Loreta?

 

Und auch dazu, wie Sie auf "Waisenkinder und vergewaltigte Frauen" kommen? "Waisenkinder", die Beratungsbedarf haben, gibt es ja sooo viele nicht in Deutschland, die sind durch Jugendämter betreut, ganz oft auch im Verwandtenkreis untergebracht. Und für "vergewaltigte Frauen" gibt es ein Netz von Beratungseinrichtungen, die in Trägerschaft von Vereinen und Verbänden sind, die staatlich finanziert werden. Das dortige Personal braucht dann so etwas wie einen offiziell anerkannten Abschluss. Ob Ihr Abschluss einem Master/Diplom Psychologie oder einem staatl. anerkannten Sozialarbeiter gleichgestellt ist, wäre zu eruieren.

 

So etwas wären Tätigkeiten im Angestelltenverhältnis. Zu therapeutischen Angeboten, die über Krankenkassen abrechnungsfähig sind, hat kurtchen ja schon Entsprechendes geschrieben.

 

Bearbeitet von KanzlerCoaching
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Richtig, die von loretagjestila skizzierten beruflichen Ziele könnten neben therapeutischen natürlich auch beratende Tätigkeiten in einem sozialpädagogische Umfeld meinen. Wenn Sie von Waisen spricht, könnte sie natürlich auch minderjährige unbegleitete Flüchtlinge meinen. Wenn die aus Kriegsgebieten kommen, können die ja tatsächlich Waisen sein. Wir wissen es halt nicht genau.

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