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Wartezeitquote beim Medizinstudium wird abgeschafft!


DonGeilo
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Die Länder sind sich einig, Medizin-Studienplätze künftig nicht mehr nach Wartezeit zu vergeben. Ausschlaggebend sollen weiterhin die Abiturnoten sein. Allerdings sind die noch immer nicht vergleichbar.

https://www.tagesschau.de/inland/wartezeit-medizinstudium-101.html


 Mit anderen Worten: Es ändert sich fast nichts! Der Knackpunkt des Medizinstudiums bleibt bestehen, nämlich das vor allem die Abiturnoten ausschlaggebend sind und nicht die Persönlichkeit zumindest als gleichwertiges Kriterium gilt. Meiner Meinung nach ist sowas, gerade bei so Studienfächern wie Medizin, nicht mehr zeitgemäß. Ein Arzt muss kein schulischer Überflieger sein, genauso wichtig ist seine soziale Kompetenz. Und darauf wird, meiner Meinung nach, nicht genug geachtet. Auswahlgespräche bringen da auch nichts.  Ich hätte mir auch gewünscht, dass die beruflich Qualifizierten aus medizinsichen oder pflegerischen Berufen bessere Chancen bekommen würden.

Bearbeitet von DonGeilo
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Ich hab dazu mal eine Frage in die Runde:
Bei diesem ganzen Thema ist das grundsätzliche Problem ja, dass mehr Leute Medizin studieren wollen, als es letztendlich Plätze gibt. Dies liegt unter anderem daran, dass ein Studienplatz in Medizin sehr teuer ist. Dazu habe ich neulich erst eine Auflistung gesehen, in der Medizin mit knapp 30.000€ pro Jahr und Studienplatz zu Buche schlägt.

Nun ist meine Idee nicht wirklich innovativ, aber in Amerika gibt es ja spezielle Med-Schools eigens für Mediziner. Privat organisiert, mit Studiengebühren aber staatlich voll anerkannt.

Meint Ihr, das wäre eine Lösung für unser Ärzte-Problem?

Denn selbst wenn das Studium dort überschlagsmäßig gerechnet das 1,5-fache der reinen Studienkosten (wie es z.B. in BWL der Fall ist) kostet, liegt man bei Kosten von 270.000,00€. Klingt zwar erstmal viel, allerdings verdienen Ärzte auch überdurchschnittlich gut und können das somit schneller abbezahlen.

In Folge der Liberalisierung des Medizin-Studiums steigt das Angebot an Studienplätzen extrem an, in Folge gibt es mehr ausgebildete Mediziner, wodurch sich der Ärztemangel und unter Umständen auch die extremen Arbeitszeiten ebenjener wieder etwas normalisieren

Durch die Konkurrenz der staatlichen Hochschulen mit privaten würde sich auch die Lehre verbessern und durch eine höhere Bewerberzahl auch die Qualität der Ärzte, da es dann (wie DonGeilo oben kritisierte) auch für Mediziner wieder mehr darauf ankommt sich gut zu präsentieren und gut mit den Patienten umzugehen...
Denkbar wäre ev. auch für beruflich qualifizierte ein Teilzeitstudium wie bsp. an der FOM anzubieten.

Natürlich müsste man zeitgleich eine staatliche Akkreditierung durchführen, um die Qualität sicherzustellen, aber ich denke das sollte durchaus machbar sein.

Würde mich echt interessieren was Leute aus dem medizinischen / gesundheitlichen Bereich zu der Idee sagen.

LG Max 🙂

Bearbeitet von Max_BWL-Student
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Meiner Kenntnis nach ist Witten Herdecke eine von lediglich einer handvoll privater Medizin Unis im Moment. Die aber lediglich 42 Studenten pro Semester aufnimmt, was mir recht wenig erscheint (wobei die meisten anderen auch nicht recht viel mehr aufnehmen)
 

Und es sind halt eben alles Universitäten. Interessant wäre es, wenn auch FH´s die Zulassung zum Staatsexamen erhielten, weil dann wieder mehr potentielle Anbieter vorhanden wären...

Bearbeitet von Max_BWL-Student
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vor 10 Stunden, Max_BWL-Student schrieb:

 

Und es sind halt eben alles Universitäten. Interessant wäre es, wenn auch FH´s die Zulassung zum Staatsexamen erhielten, weil dann wieder mehr potentielle Anbieter vorhanden wären...

 

Und dann kommt die erste Frage nach dem Fernstudium ...

 

😜

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vor 10 Stunden, der_alex schrieb:

Oh Gott, nein! Medizinstudium an der FH-das ergibt doch nur Hobbymediziner dann...  ;)

 

Grade Medizin sollte an der FH gelehrt werden, da nur anwendungsorientiert.

 

 

Ich finde das wie in Amerika gut. Dort wird erst ein Bachelor in Biochemie gemacht und darauf dann das medizinische im Master (Abschluß MD).

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