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YoungWoman

Fernstudium nach 2/3 weiterführen oder abbrechen?

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vor 34 Minuten, Matthias2021 schrieb:

(mein fast 20-jähriger Sohn kennt mich nur arbeitend & lernend) 

 

 

[Off-Topic] Das ist irgendwie traurig 😉 .

Bearbeitet von Muddlehead

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vor 18 Minuten, Muddlehead schrieb:

 

[Off-Topic] Das ist irgendwie traurig 😉 .



 

So schlimm war es natürlich nicht. :scared: Ich wollte damit eigentlich nur den zeitlichen Aufwand darstellen. Klingt aber wirklich hart, wenn ich mir das so durchlese. :lol:

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vor 22 Stunden, polli_on_the_go schrieb:

Hast  du mal geschaut,  wie es mit Anrechnung im Ausland wäre z.B. gibt es auch in Schweden englischsprachige Fernstudien, die sind aber zumeinst kostenfrei für EU Bürger. Wäre das eine Alternative. Ich selber würde es zu Ende machen, aber es ist natürlich ein finanzieller Batzen.

 

Nein, das habe ich tatsächlich noch nicht bedacht. Ich wusste auch nicht, das es sowas in Schweden gibt. Danke für den Hinweis. Informieren kann ich mich auf jeden Fall.

 

Ja, der finanzielle Batzen ist gewaltig und es ärgert mich sehr, das ich den ursprünglichen Plan nicht geschafft habe. Dann wäre es wesentlich weniger gewesen. Aber gut, vorbei ist vorbei.

 

vor 22 Stunden, Sammy schrieb:

Meine Umgebung hat es auch nicht Verstanden. Aber da ich es für MICH gemacht habe, ließ ich mir von keinem was einreden. Höre tief ich dich rein, was sagt dir dein Gefühl? Wir können gerne auch per PN darüber reden. Vielleicht könntest du mir die Umstände erklären? Dann kann man schon etwas genauer nach Lösungen suchen.

 

Danke für das Angebot. Im Moment will ich das nicht näher erklären.

Mein Gefühl sagt mir weiter machen. Aufgeben würde mir immer nachhängen. Ich konnte noch nie gut aufgeben und habe mich schon immer lieber durchgebissen. Aber ich werde halt weiser und muss schauen ob der Preis den ich fürs durchbeißen zahle, das Ganze auch Wert ist.

 

vor 19 Stunden, Moondance schrieb:

Mich würde mal interessieren, WARUM dein Umfeld davon abrät?

 

 

 

 

Warum? Weil sie sehen wieviel Arbeit und Mühsal daran hängt. Zudem bin ich ein Mensch dem Stress extrem schnell aufs Gesicht geschrieben steht (selbst wenn ich es als gar nicht so schlimm empfinde), so dass sich alle immer gleich Sorgen das es zuviel ist. Und meine direkte Umgebung hat tendenziell das Motto 'Das Leben ist schon schwer genug, warum es sich selbst noch schwerer machen?' - Und aus ihrer Sicht mache ich es mir eben schwer. Als ich angefangen habe, war das alles noch kein Thema, da hatte ich ausreichend Zeit und Resourcen, finanziell sah es auch gut aus. Und diese Grundvoraussetzungen haben sich geändert. Das ich trotzdem nicht aufgeben will, stößt auf Unverständnis. Zumal ich es ursprünglich auch oft als Hobby bezeichnet habe. Und ein Hobby gibt man eben auf oder pausiert zumindest, wenn die restlichen Lebensumstände es nicht mehr erlauben.

Und sie hören halt auch, das ich schon 6 Jahre studiere, bei geplanten 4. Damit bin ich schon 3 Jahre über der "Regelstudienzeit" und selbst für ein Teilzeitstudium habe ich die Regelstudienzeit erreicht. Ihnen dann zu sagen, das soll noch 3 Jahre weiter gehen erntet dann nur Kopf schütteln und Sorgen.

 

vor 18 Stunden, Markus Jung schrieb:

Ich denke, rein rational lässt sich diese Entscheidung nicht treffen und es ist wichtig auch zu überlegen, was dir gut tut.

 

Im Moment habe ich das Gefühl beides tut mir nicht gut. Aufgeben fühlt sich sch**** an, ich bin das nicht. Weitermachen wäre nochmal eine ziemliche Kraftanstrengung, die ich auch nicht allein stemmen muss. Meine Familie muss da mitziehen, gerade bei dem finanziellen Part, aber auch bei dem Zeitaufwand, den das Ganze erfordert. Und da sind sie auch zunehmend weniger bereit zu.

 

vor 17 Stunden, Matthias2021 schrieb:

S Auch wenn Dir Dein privates oder berufliches Umfeld etwas anderes suggeriert, so ist doch Aufgeben eigentlich keine Option. Nicht nachdem Du bereits soviel dafür gelitten hast.

 

Denk darüber nach, wenn Du Dich später einmal umorientieren und auf eine andere Stelle in einem anderen Unternehmen bewerben möchtest, Dir aber genau dieser Abschluss zum möglichen Traumjob fehlt? Du würdest Dich wahrscheinlich unendlich darüber ärgern, dass Du eigentlich bereits so nah dran warst und obwohl Du soviel Lebenszeit und Geld investiert hast, Dich nun wahrscheinlich nicht auf diese Stelle bewerben kannst. Man weiß nie was noch so im Berufsleben kommt.

 

 

Die Wahrscheinlichkeit ist gering, das der fehlende Abschluss mich an der Bewerbung hindert (das liegt an meinem Arbeitsbereich, wie gesagt Abschlüsse zählen weniger als persönliche Performance, Empfehlungen und Arbeitserfahrung). Aber es kann schon sein, das ich eine Stelle deswegen nicht bekomme, weil es dann den Ausschlag gibt. Das weiß ich heute nicht. Aber ja, ärgern würde ich mich. Auch falls ich in 10 oder 15 Jahren Lust und Zeit habe einen Master zu machen, würde ich mich ärgern, das  mir der Bachelor fehlt. Das ist definitiv wahr!

 

Danke für all eure Nachrichten!

 

Ich merke für mich, das ganz aufgeben keine ernsthafte Option ist. Es würde auf jeden Fall ewig an mir nagen. Vielleicht doch die Pause? Wobei ich auch die Perspektive brauche in absehbarer Zeit fertig zu sein und es nicht mag, wenn sich Dinge ewig hinziehen. Das belastet mich auch. 

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Na ja, ich würde das ein wenig relativieren. Zu studieren gegen alle Widerstände, nur weil man nicht "verlieren" kann bzw. das eigene Ego das nicht akzeptiert, halte ich genauso für schlecht, wie aufzugeben, weil es mal härter wird. Dafür die Familie auf's Spiel zu setzen, selbst wenn am Ende des Regenbogens das Goldsäckl warten würde, nun ja. Und das ist bei dir nicht mal im Ansatz sicher.

 

Ich kann das mit der Familie gut nachvollziehen. Ich hatte Anfangs auch viel Support. Nur folgt dann die harte Realität. Plötzlich muss ich nicht nur mit Studieninhalte kämpfen, sondern auch immer wieder freie Zeit neu verhandeln etc. . . Das ist dann ein Drahtseilakte bei dem geschaut werden muss, wie weit kann man gehen. Und du betreibst das nun seit mehr als 6 Jahre, und belastest damit ja zwei wertvolle Resourcen - Geld & Zeit. Und wenn du nach 10 Jahren immer noch nicht fertig bist... . 

 

Du musst dich a) entweder jetzt zusammenreissen und hart durchziehen, oder es sein lassen. Dieses Hüh & Hott macht keiner lange mit.

 

Und los lassen ist auch eine wertvolle Erfahrung.

 

 

Bearbeitet von Muddlehead

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Schwierige Situation. Hast du die Möglichkeit, mal etwas Abstand zu nehmen und ganz in Ruhe und für dich darüber nachzudenken, nochmal die Fakten gegenüber stellen, aber auch in dich hineinhorchen, was wirklich du möchtest?

 

Vielleicht mal ein Wochenende ganz für dich, ohne äußere Einflüsse?

 

Ich wünsche dir, dass du zu einer guten Entscheidung kommst und es interessiert mich sehr, wie es dann bei dir weitergeht.

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Muddlehead, ja, das was du schreibst, spiegelt den Teil in mir, der sagt “Hör auf!”

Das meine ich auch mit “weiser werden”. Durchziehen um jeden Preis ist keine Option. Aber auch da sitzt ein Grundsätzliches Problem. Um die Belastung für die Familie gering(er) zu halten, habe ich halt zB den letzten Kurs immer abends/nachts studiert. DAs ging dann letztlich auf meine Kosten und da bin ich an Grenzen gestoßen. Das kann ich so nicht weitere 3 Jahre durchziehen.

 

An dem finanziellen Part kann ich nicht viel drehen. Egal ob nun direkt bezahlt oder als Kredit, bezahlt werden muss es.

 

Ihr gebt mir hier auf jeden Fall viele Gedanken und Anregungen, auch fü meine Diskussionen mit der Familie!

 

Markus, nen ganzes Wochenende ist sicher nicht drin, aber vielleicht mal ne Stunde in der Wanne oder so... 😉

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Was mir auffällt in deinen Beiträgen, dass ich keine greifbaren Fakten hinsichtlich der Motivation finde. Was wären deine nächsten konkreten Schritte nach dem Bachelor hinsichtlich deiner beruflichen Weiterentwicklung?

 

Ich stell mir selber die Frage in Phasen des "Tiefs". ;)

 

Negativ-Beispiel:

 

Ein Kollege hat seinen Bachelor gemacht vor 5 Jahren und arbeitet immer noch an derselben Position. Das hätte er sich somit schenken können. Auch ist der Wert seines Bachelors quasi weg, weil keine "Aktion" nach der Graduierung erfolgt ist, die seine Wissensanhäufung praktisch genutzt hätte.

Bearbeitet von Muddlehead

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Meine Motivation liegt da auch mehr in der persönlichen Verwirklichung als in einer konkreten beruflichen Entwicklung.

Ich habe ursprünglich eine Ausbildung gemacht, weil ich zu schissig war um den Schritt aus dem elterlichen Nest zu wagen.  Meinen Berufswunsch konnte ich entweder studieren weit weg oder dafür in mittelbarer Nähe eine (schulische) Ausbildung machen. In mir schlummerte aber der Wunsch zu studieren.

Als ich erstmal im Beruf stand lernte ich die Vorteile des regelmäßigen Einkommens kennen und wollte nicht zurück in ein Vollzeitstudium. Dann lernte ich die Möglichkeit des Fernstudiums kennnen und entschloss mich meinen Wunsch auf diesem Wege doch  noch zu erfüllen.

 

Und das ich gute Noten bekomme, obwohl ich ca 1/3 weniger an Zeit für die Kurse aufwende, als die OU in ihrer Richtlinie angibt, zeigt mir, das ich es kann. Ich quäle mich ja nicht durch die Inhalte und ich bestehe auch nicht “gerade so”. 

 

Es ist ein rein organisatorisches und finanzielles Problem.

 

Natürlich möchte ich mich noch beruflich entwickeln. Da mein Berufsfeld nicht auf bestimmten Ausbildungen oder Abschlüssen aufbaut, sondern alle irgendwie Quereinsteiger sind und jeder mal was anderes gelernt hat, ist es nicht möglich zu sagen “für Job X brauche ich Abschluss Y” Auf meiner momentanen Position tummeln sich zB auch Menschen mit Doktortitel.

Aber die Jobs die für mich die nächste Stufe darstellen, haben in ihren Ausschreibungen meistens einen “Bachelor” gefordert. Das kann natürlich schon einen Stolperstein darstellen, den ich aber durch ein berufliches Netzwerk und Berufserfahrung aus dem Weg räumen kann.

 

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Na ja, dein letzter Beitrag klingt doch recht nüchtern und somit sollte das doch einfach"digital" entscheidbar sein;

 

Kann ich mich besser/anders organisieren, um die nächsten 1-2 Jahre zu überleben? Ja/Nein

Kann ich mich finanziell anders aufstellen, um die nächsten 1-2 Jahre zu überleb? Ja/Nein

 

That's it. Da brauch man nicht lange darüber lamentieren :) .

 

 

Bearbeitet von Muddlehead

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vor 10 Stunden, Muddlehead schrieb:

Negativ-Beispiel:

 

Ein Kollege hat seinen Bachelor gemacht vor 5 Jahren und arbeitet immer noch an derselben Position. Das hätte er sich somit schenken können. Auch ist der Wert seines Bachelors quasi weg, weil keine "Aktion" nach der Graduierung erfolgt ist, die seine Wissensanhäufung praktisch genutzt hätte.

Da stimme ich dir nicht zu. Er hat vielleich innerhalb dieses Unternehmens weniger Chancen aber auf dem Arbeitsmarkt wird er als Bachelor-Absolvent erkannt. Mir geht es ähnlich. Seit einem Jahr fertig, Chef verspricht und hält nichts. Wenn ich jedoch extern gehen würde, hätte ich Chancen auf andere Jobs und hatte auch schon Angebote.

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