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Handelsblatt Serie Ratgeber MBA


der Pate
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Vielen Dank für die schöne Übersicht.

 

Ging es irgendwo auch um den MBA per Fernstudium, wie er ja von vielen deutschen (Fern-)Hochschulen angeboten wird? Was ich so quergelesen habe, hat vorwiegend die klassischen Business Schools betroffen und oft ja auch den internationalen Markt.

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vor 1 Minute, Markus Jung schrieb:

Vielen Dank für die schöne Übersicht.

 

Ging es irgendwo auch um den MBA per Fernstudium, wie er ja von vielen deutschen (Fern-)Hochschulen angeboten wird? Was ich so quergelesen habe, hat vorwiegend die klassischen Business Schools betroffen und oft ja auch den internationalen Markt.

 

Gerne! Nein, man kann natürlich aber indirekt schon einiges davon ableiten. Beispielsweise eben dass ein MBA im Fernstudium an einer privaten Hochschule eben lange nicht so den Effekt hat, wie eben an einer renomierten Universität (Vergleich Teil 2). Wobei das nur bedingt zutrifft, da die Fernhochschulen akkreditiert sind, aber eben Arbeitgeber genau auf die verleihende Institution schauen. Beim MBA mehr als bei anderen Abschlüssen und eben auch das Netzwerk an renomierten Hochschulen ein ganz anderes sein wird, als an privaten Instituten.

 

Dann natürlich Teil 6, der sich mit dem rasant wachsenden Markt für Online-MBA (also Fernstudium) widmet.

 

Was für Fern- und Präsenzstudium gleichermaßen zählt, ist meiner Meinung nach noch Teil 4, der sich um deutsche Business Schools dreht.

 

Hoffe das beantwortet deine Fragen. Man muss halt einiges im Transfer ableiten.

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vor 2 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

Ganz ehrlich: Ein MBA als Fernstudium widerspricht so ziemlich allem, was bei dem ursprünglichen Konzept für MBAs gedacht war. Volle Zustimmung deshalb zu den Bedenken vom Paten.

 

Naja kommt denke ich auch darauf an, was der Student damit bezweckt.

 

Ich persönlich überlege, ob ich jetzt nach meinem Master in Wirtschaftsingenieurwesen noch den MBA z.B. bei der IUBH anschließe.

 

Mir geht es nicht um einen 60.000 Euro MBA, damit ich mich hier persönlich besser schmücken kann, oder dass in diesen Instituten die Top-Unternehmen praktisch schon auf dem Schoß sitzen. Kann man ja immer unter dem Begriff Kontaktnetzwerk etc. lesen.

 

Mir geht es einfach darum, hier noch mein jetztiges Studium mit puren Modulen welche auf Führung und Management abzielen zu ergänzen und mir bei einer späteren Bewerbung dann ggf. einen Vorteil zu verschaffen.

 

Und dazu brauche ich auch nicht viele Rollenspiele usw., sondern nur blanke Wissensvermittlung.

 

 

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Am 22.7.2018 um 11:12 , andreas1983 schrieb:

Mir geht es nicht um einen 60.000 Euro MBA, damit ich mich hier persönlich besser schmücken kann, oder dass in diesen Instituten die Top-Unternehmen praktisch schon auf dem Schoß sitzen. Kann man ja immer unter dem Begriff Kontaktnetzwerk etc. lesen

 

Bitte beziehe dies nicht auf Dich persönlich:

Es geht den meisten Leuten natürlich um das schmücken mit dem MBA, und deshalb bieten gerade Fernhochschulen einen solchen auch an. Deshalb gibt es sogar spezialiserte MBAs, was dem ursprünglichen Sinn völlig entegegen steht. Man kann damit gutes Geld verdienen als Anbieter. 

 

Führung lernt man auch nicht aus einem Buch - wem es um theoretisches Wissen geht, der kann sich auch die einschlägigen Ratgeber kaufen. Man bleibt aber trotzdem weit davon entfernt, eine gute Führungskraft zu sein. Das lernt man durch machen und vor allem Selbstreflektion, nicht aus einem Buch. Aber es verkauft sich natürlich super (und zack, kann man den Preis um mindestens 5.000 € erhöhen) wenn man den Studenten glaubhaft macht, dass man im MBA auch "Führungsqualitäten" lernt... und das ganze noch im Fernstudium... großartig! Marketing können die Jungs wirklich!

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt
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Gerade die „hochwertigen“ MBA-Abschlüsse zielen neben der Vermittlung der Theorie auf die Persönlichkeitsbildung ab. Nicht ohne Grund gibt es gerade bei TripleCrown-Programmen Präsenzwochen an verschiedenen Universitäten auf der ganzen Welt. Es geht eben gerade um die praktische Anwendung und das Netzwerk. Davon lebt diese Form der Abschlüsse. Ich denke, dass dies ein reines Fernstudium nicht leisten und dem Anspruch dieser Abschlussform nicht gerecht werden kann. Gleiches würde zum Beispiel für ein Medizinstudium gelten. Ich möchte nicht von einem Chirurgen operiert werden, welcher bisher lediglich in der Theorie vermittelt bekommen hat, wie es sich möglicherweise anfühlen könnte einen Menschen aufzuschneiden. 

Beim Führen ist es doch ähnlich, man muss in der Praxis lernen, wie sich verschiedene Persönlichkeiten in bestimmten Situtionen verhalten, um damit umgehen und dies steuern zu können. Menschen zu lesen und diese vernünftig zu führen, lernt man eben nicht in der Theorie, sondern ausschließlich in der praktischen Anwendung. Sonst könnte man tatsächlich eiskalt erwischt werden. 😉

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vor 7 Stunden, CrixECK schrieb:

glaubhaft macht, dass man im MBA auch "Führungsqualitäten" lernt... und das ganze noch im Fernstudium... großartig! Marketing können die Jungs wirklich!

 

Ich schrieb nicht, dass man hier "Führungsqualitäten" lernt, sondern dass ich mit Modulen, welche auf Führung und Management abzielen meinen Master in Wirtschaftsingenierwesen ergänzen möchte. Und darauf falle ich auf keine Werbeversprechen herein.

 

Ich würde behaupten, dass man Führungsqualitäten auch nicht in einstudierten Rollenspielen erlernen kann, welche Frischlinge von der Uni dann wie im Theater vorspielen.

 

Der MBA im Fernstudium zielt ja meistens sowieso schon auf Menschen ab, welche schon einige Jahre Berufserfahrung etc. haben. Solche praktischen Erfahrungen habe ich ja schon damals mit Meisterprüfung, Ausbilderschein und Co.

 

Und ja wenn man es so sieht, benötigt keiner eine Ausbildung, Studium und Co. weil man sich alles aus Ratgebern, Fachbüchern, Internet, ja sagen wir auch Youtube holen kann.

Aber ich würde wetten, dass sich ein Personaler einen Ast lacht, wenn man in der Bewerbung schreibt, dass man für Qualifikation xy- kein "Papier" nachweisen kann, weil man es ja auch einfach in einem Fachbuch gelesen hat.

 

 

vor 6 Stunden, Matthias2021 schrieb:

Gleiches würde zum Beispiel für ein Medizinstudium gelten. Ich möchte nicht von einem Chirurgen operiert werden, welcher bisher lediglich in der Theorie vermittelt bekommen hat, wie es sich möglicherweise anfühlen könnte einen Menschen aufzuschneiden.  

 

Also der Vergleich mit einem Chirurgen finde ich jetzt schon ein wenig weit hergeholt. Ist ja klar, dass man in einer "handwerklichen" Umgebung auch testen muss, um die Handhabung von Werkzeugen usw. zu erlernen. Ist ja bei einem Elektrotechnikstudium und Co. nicht anders.

Führung stammt aber aus der erstmal theoretischen Umgebung. Ich finde da wächst man dann mit der Stelle hinein. Und da hilft es auch nichts, wenn man in einer beschränkten Testumgebung diverse Rollenspiele nach Skript aufführt.

 

Aber gut, wie gesagt sieht jeder anders.

 

 

Aber

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