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Markus Jung

Studentenbefragung zum e-learning: 10 Prozent lernen lieber mit Büchern

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Markus Jung

Das Hochschuldidaktik-Team von Pearson Studium hat in Zusammenarbeit mit dem HIGHER EDUCATION Summit 2018 eine Befragung unter Studierenden durchgeführt um zu erfahren, wie intensiv diese bereits digitale Lernmöglichkeiten in ihrem Studium nutzen.

 

Dazu heißt es in einer Mitteilung unter anderem:

 

Was halten Studierende an deutschen Hochschulen von interaktiven, elektronischen Lehr- und Lernangeboten, kurz "eLearning", im eigenen Studium – und was ist ihnen dabei besonders wichtig? Fragen, denen das Hochschuldidaktik-Team von Pearson Studium in Zusammenarbeit mit dem HIGHER EDUCATION Summit 2018 nun im Rahmen einer Studentenbefragung nachgegangen ist.

 

Die Online-Studie "eLearning an deutschen Hochschulen aus Sicht der Studierenden" soll die aufgeheizte Debatte um die nicht unwesentliche Sicht der Studierenden als den letztendlichen Nutzern der neuen eLearning-Angebote ergänzen. Denn schließlich ist sich (zumindest) die Politik einig, dass die Digitalisierung an deutschen Hochschulen gefördert werden muss. Lehrende stehen dieser Entwicklung dagegen häufig noch differenziert gegenüber. 

 

Mit gezielten Fragen rund um die Verfügbarkeit, den Umfang sowie die tatsächliche Nutzung der eLearning-Angebote hatten 210 ausgewählte Studierende an deutschsprachigen Hochschulen die Gelegenheit, ihre Sicht und Einschätzung zum Stand der Dinge darzulegen. Die Ergebnisse der Befragung zeichnen dabei ein überraschendes wie klares Bild. So haben knapp 85 Prozent aller Studierenden bereits Erfahrungen mit eLearning-Angeboten sammeln können – und das hauptsächlich im Hochschulumfeld. Mehr noch: Fast jede(r) Zweite nutzt eLearning sogar mindestens einmal wöchentlich; interessanterweise nicht auf dem Smartphone oder dem Tablet, sondern am liebsten am (heimischen) PC.

 

Die Initiative für eLearning-Angebote geht, jedenfalls in der Wahrnehmung der meisten Studierenden, dabei nur selten von der Hochschule oder dem Fachbereich aus. Treibende Kräfte sind ihrer Meinung nach zumeist vereinzelte, besonders engagierte Dozenten.

 

Einige der Ergebnisse gehen aus der nachfolgenden Infografik hervor.

 

Die komplette Auswertung kann hier eingesehen werden (PDF):

https://de.pearson.com/content/dam/region-core/germany/pearson-germany/he-downloads/Pearson_eLearning-Studentenbefragung.pdf

 

Studie e-Learning


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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andreas1983

Mich wundert ehrlich gesagt, dass es nur 10 Prozent sind.

 

Eine Kombination finde ich gut. Von mir aus auch die Frage, ob man gedruckte Skripte benötigt und ggf. der Preis dann ein wenig sinkt, wenn man diese abwählt.

 

Aber leider wird es ja oftmals dazu genutzt, dass man keine Unterlagen mehr verschickt und der Preis bleibt gleich.

Und dafür finde ich dann mehr als 10.000 Euro für ein Studium wirklich zu teuer, wenn man bedenkt, dass bei den meisten Anbietern die Skripte ja auch nur alle paar Jahre einmal überarbeitet werden, es keine Vorlesungen mehr gibt und man im Grunde dann ein paar PDF herunterlädt und sich dann zu einer Klausur anmeldet.

 

Und Studenten, welche nicht vor dem Bildschirm lesen wollen, zahlen dann gewaltig drauf, weil sie die vollen Kosten zahlen und sich dann noch alles ausdrucken müssen.

 

Also wenn ich zu Hause bin, lerne ich lieber gedruckt, weil es einfach spürbar die Augen entlastet. Muss doch nicht sein, dass man in der Arbeit die ganze Zeit auf den Bildschirm schaut und dann zu Hause bei der Vorbereitung wieder.

 

Was natürlich ungemein nützlich ist, sind die PDF-Dateien, wenn man sich eine eigene Zusammenfassung zusammenstellt.

 

Klar, wenn die Not groß ist, könnte man auch drauf verzichten und ggf. sich erst eine Zusammenfassung erstellen und diese dann drucken. Oder nur die für sich wichtigsten Teile.

 

Bearbeitet von andreas1983

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SirAdrianFish
vor 4 Stunden, andreas1983 schrieb:

Mich wundert ehrlich gesagt, dass es nur 10 Prozent sind.

 

Das dürfte eine Frage der Generation sein. 97% der Befragten sind zwischen 18 und 29 Jahre. Die junge Generation hat halt einen anderen Zugang zu den "neuen" Medien.

 

Hätte man den Teilnehmerkreis der Befragten auch auf Fernstudenten ausgeweitet, wäre das Bild sicherlich leicht verschoben.


Staatlich anerkannter Erzieher | Sozialmanagement (berufsbegleitendes Seminar) | Staatlich geprüfter Betriebswirt (AWS | BSW) | Fachwirt Facility Management (GEFMA) 

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DonGeilo

Dann gehöre ich zu diesen 10%. Ich brauche etwas zum anfassen und rummalen und das geht in dieser Form nur mit Büchern. Ich besitze bis jetzt auch noch kein eBook-Reader, sondern kaufe mir immer nur Bücher.

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Markus Jung
vor 5 Stunden, andreas1983 schrieb:

Mich wundert ehrlich gesagt, dass es nur 10 Prozent sind.

 

1. Es waren Studierende insgesamt - ich vermute nur Präsenzstudierende. 

2. Die Studierenden waren überwiegend sehr jung.

3. Ist unklar, wie genau die Frage gestellt war. Bei den aufgelisteten Fragen Q1 bis Q17 taucht diese ja gar nicht auf, oder habe ich da was übersehen? - Könnte ja sein, dass zehn Prozent lieber mit dem Buch lernen, aber die restlichen 90 Prozent (oder ein Teil davon) genauso gerne mit gedruckten wie digitalen Materialien.

 

Ich finde die Ergebnisse ganz interessant - überbewerten würde ich diese aber nicht.


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jedi

Mit Studienheften lerne ich ungern. Zudem ist da oft einiges veraltet. Darum gerne digital.


Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. [Konfuzius]

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Ahanit

Also ich nutze Beides pdf und Heft... Lieber wäre mir jedoch ein E-Book Format, der Reader braucht wenig Strom ist klein und Notizen und Unterstreichen kann ich da drin auch.... Wobei ich unterstreiche nicht, wozu, wenn selbst der kleinste Halbsatz in der Klausur abgefragt werden kann.... Ich möchte halt nicht immer am Rechner sitzen zum Lesen und auf dem Handy ist blöd und PDF im Reader unkomfortabel. Zu den  E-Learning angeboten Vodcast schau ich ab und an, da kommt es sehr auf die Qualität an. Ansonsten hatte ich in meiner Lehrzeit bessere E-Learning Angebote... da hat das Lernen super Spaß gemacht. OK nun sind wir keine Azubis mehr sondern ernst zu nehmende Studierende (HÜSTEL) da schickt sich Spaß wahrscheinlich nicht... dennoch vermisse ich diese Art des Lernens. Und leider hatte ich nie die Möglichkeit eigene Inhalte in das Programm zu bringen das hätte extra gekostet... War damals ja alles noch in den Kinderschuhen und ein sehr teurer Spaß. Unser Ausbildungszentrum hatte das Programm auf frei zugänglichen Rechnern für die Azubis stehen und wir haben dann immer Wettkämpfe gemacht, wer die beste Punktzahl erreicht... wohlgemerkt mit einem Lernprogramm.... Ich hab dann mit jemand zusammen einen Datenträger gekauft, um auch zuhause lernen/Spielen zu können.. Wir haben einen Sonderpreis bekommen, war aber immer noch sehr teuer.  Leider versteht man heute unter E-Learning was anderes, bloss keinen Spaß, Schade


Man ist nie zu alt um mit dem lernen anzufangen, aber man ist immer zu jung um damit aufzuhören.

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Moondance

Ich bin ein absoluter Papierfan! Digitale Angebote in Form von Onlinevorträgen oder WBTs nutze ich zwar auch, aber die Studienhefte müssen gedruckt sein. Da bin ich ganz altmodisch.

 

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass nur 10 % lieber mit Papier lernen. Gut, die jungen Leute sind da sicherlich mehr auf dem Digitalen-Trip als die „alten Hasen“. Schade, dass die Meinung von Fernstudenten da wohl nicht mit rein gespielt hat.


Seit 01.07.2018: APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft - Angewandte Psychologie (B.Sc.)

 

2017-2018: SGD - Ausbildung der Ausbilder (IHK) 

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