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wolkenkratzerin

Suche Mitstudierende BWL B.A

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wolkenkratzerin

Hallo Zusammen,

 

ich bin knapp 34, w und fange ab dem 01.09. an, BWL B.A. an der IUBH in Teilzeit (72 Monate Modell erstmal) berufsbegleitend zu studieren und suche Mitstudierende zwecks Erfahrungsaustausch und -sofern es sich ergibt- Bildung einer kleinen Lerngruppe (max. 4 Personen) im Raum Stuttgart.

 

Zu meinem Hintergrund:

Ich habe eine Bürokauffrau-Ausbildung, aber nie in dem Bereich gearbeitet. Ich arbeite seit vielen Jahren im öffentlichen Dienst in gehobenen Tätigkeiten.

Ursprünglich wollte ich Public Management studieren, aber leider erfülle ich nicht die Zugangsbedingungen. Psychologie oder Ernährungswissenschaften hätten mich thematisch bzw. hobbymäßig am meisten interessiert, aber da ich beruflich keinerlei sozialen Hintergrund habe und schon fast 34 bin, sah ich da für mich als "nicht mehr die jüngste" Quereinsteigerin keine echten beruflichen Weiterentwicklungschancen. Eine weitere Überlegung war ReWi, aber das Studium wäre für mich persönlich zu komplex, um es nebenberuflich zu stemmen und mit vielen zusätzlichen Abstrichen und Anstrengungen verbunden.

 

Da WiWi im Öffentlichen Dienst -zumindest an Hochschulen und wirtschaftsnahen öffentlichen Einrichtungen- zunehmend gefragt ist, das auf meine Ausbildung aufbaut und gut zu meinem jetzigen Job/Karrierechancen beim aktuellen Arbeitgeber passt, stellt für mich BWL eine Alternative dar.

Ich hatte ein Fernstudium komplett ohne Präsenzen gesucht und war sehr glücklich, auf die IUBH gestoßen zu sein. Das ganze Konzept klingt für mich super flexibel und realistisch umsetzbar in meinem Leben. Vor allem: Es passt zu mir, da ich am besten allein oder in kleinen Gruppen lernen kann, viel Ruhe und Alleinsein zur Konzentration brauche (laute, volle Vorlesungssäle und Menschenmengen sind nichts für mich) Flexibilität für mich äußerst wichtig ist und der Freiraum, in Ruhe lernen zu können, wann und wo ich will. Die Möglichkeit, Klausuren online abzulegen entlastet mich außerdem ungemein. Toll ist auch, dass mir 19 ECTS aus meiner Ausbildung anerkannt wurden.

 

Meine Entscheidung für BWL war zwar mit großen Versagensängsten rund um Mathe verbunden, da ich in meiner Schulzeit grottenschlecht in Mathe war und auch Rechnungswesen in meiner Ausbildung mein "Hass-Fach" war, aber ich bin heute auf einem völlig anderen Stand als damals, habe völlig andere Rahmenbedingungen, Lernstrategien und Umfeld. Kurzum: Ich möchte es versuchen. Habe derweil einen Online-Brückenkurs in Mathe bei einem anderen Anbieter angefangen und versuche meine Lernlücken von damals zu schließen und mich schon ein wenig an den Umgang mit Zahlen zu gewöhnen ;) Vor allem arbeite ich an meiner inneren Einstellung, mich gegenüber "schwierigen" Fächern wie Mathe zu öffnen und neue Erfahrungen zuzulassen. Es scheint bisher besser zu gelingen als gedacht. 

 

Würde mich freuen, ein paar Eckdaten über euch zu erfahren (wo kommt ihr her, wie alt usw.).

Was hat euch motiviert BWL an der IUBH zu studieren?

Wie kriegt ihr Arbeiten, Studium und andere Verpflichtungen unter den Hut?

Wenn ihr schon länger dabei seid: Was würdet ihr einem IUBH-BWL-"Ersti" dringend empfehlen-euer ganz persönlicher Rat? ;)

 

Freu mich über eure Antworten und sende liebe Grüße aus dem Schwabenländle :)

 

Bearbeitet von wolkenkratzerin

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Roland78

Hey,

 

erst mal willkommen im Club und viel Erfolg! Ich lege dir diese FB-Gruppe ans Herz: https://www.facebook.com/groups/iubhfernstudium.bachelorbwl/

 

Da findest du 1.700 andere aktive oder ehemalige BWL-Studenten der IUBH. 

 

Bzgl. Mathe stehst du wohl nicht alleine da, wenn man die Gruppe so verfolgt. Als kleine Vorwarnung sei auch angemerkt, dass es hier bei der IUBH auch absolut nichts geschenkt gibt – das Niveau ist in meinen Augen teilweise bemerkenswert. Aber gerade für Wirtschaftsmathe sollen, nach allem, was man so liest, die Tutorien sehr gut sein. Mit der richtigen Einstellung und vor allem genügend Zeit wirst du das hinbekommen. (Was übrigens auch hilft, und was es zur Zeit deiner Ausbildung so sicher noch nicht gab, ist YouTube. Man glaubt gar nicht, was es dort inzwischen an grandiosen Inhalten gibt.)

 

Ansonsten:

  • Definiere deine Ziele und halte sie dir stets vor Augen.
  • Nimm dir die Zeit, die du brauchst. Am Ende lässt sich alles bewältigen, aber selten etwas übers Knie brechen.
  • Dass du beim Aufschlagen eines Skriptes nur Bahnhof verstehst, wird dir häufiger passieren. Lass dich davon nicht entmutigen, sondern sieh es als Ansporn: Werde Experte im Thema über den Verlauf seines Studiums.
  • Organisiere dich, so gut es geht.
  • Beschäftige dich mit der Psychologie und Taktiken des Lernens. Es ist erstaunlich, wie sehr man mit professionellen Lesetechniken selbst die übelsten Texte irgendwann entschlüsselt bekommt (denke daran zurück, wenn du "Beschaffung und Logistik" gebucht hast.). https://www.amazon.de/Bestnote-Lernerfolg-verdoppeln-Prüfungsangst-halbieren/dp/394119366X/ ist z.B. empfehlenswert, aber auch hier gibt es online tonnenweise guten Content.

Es wird hart. Aber es ist auch ein sehr schönes Gefühl, ein Thema durchdrungen und eine gute Klausur abgelegt zu haben. Viel Spaß, Durchhaltevermögen und Erfolg!

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wolkenkratzerin

Hey Roland,

 

vielen Dank für den Tipp mit der FB-Gruppe! Ich bin kein Fan von FB, aber wenn das eine gute Möglichkeit ist, mit Mitstudierenden in Kontakt zu treten, dann werde ich es mal testen :) Bin soeben beigetreten.

 

Ich halte auch sehr viel von den Youtube-Tutorials, Onlinekursen usw., die es zu meiner damaligen Zeit einfach noch nicht gab. Mir hilft es ja jetzt schon bei meinem Brückenkurs. Die Einstellung spielt sicherlich auch eine große Rolle und ich möchte an mir arbeiten. In meiner Schulzeit scheiterte ich oft schon an den Aufgabenstellungen, weil ich die Fragen falsch verstand und entsprechend die Aufgaben nicht wie gefragt löste. Dadurch geriet ich in einen Teufelskreis von Unmut, Demotivation und Zweifel an meinen kognitiven Fähigkeiten. Das ist für mich auch ein wichtiges Thema, das ich angehen möchte und ich glaube da habe ich auch mittlerweile allein durch mein anspruchsvolles Berufsleben viel gelernt, schließlich liegt die Schulzeit bei mir schon sehr lange zurück.

 

In Sachen Organisation habe ich schon einiges durchgelesen und angeschaut, ich habe die Bücher von Dr. Martin Krengel, auch das von dir genannte und ein gutes Buch über Lernstrategien aus dem Spektrum-Verlag gelesen, geschrieben von zwei Psychologie-Professoren. Da sind viele gute Ideen für mich dabei.

 

Zeit ist ein wichtiger Faktor. Ich werde ab September in Teilzeit (4-Tage-Woche) arbeiten und in Teilzeit das Studium anfangen. Wenn ich so lese wie hier manche in Vollzeit arbeiten und dann noch in Vollzeit studieren: Hut ab. Aber für mich wäre das unvorstellbar, ich finde schon den "ganz normalen Alltag" oft ziemlich stressig und wer weiß, was sich alles an unvorhergesehenen Baustellen im Leben auftun kann während dem Studium. Daher möchte ich mich da so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig unter Druck setzen. Beschleunigen bzw. das Modell auf 48 Monate wechseln kann ich dann immer noch, wenn ich es für realistisch halte (wenn auch mit 3 Monaten Wartezeit).

 

Wenn du schon mit "Beschaffung und Logistik" zu tun hattest, nehme ich an, dass du lange kein "Erstie" mehr bist :) Oh ja, Erfolgserlebnisse machen Mut und motivieren ungemein. Das Belohnungszentrum im Gehirn freut sich :)

 

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Roland78

Die 4-Tage-Woche ist eine sehr gute Idee. Auch wenn es kurzfristig ins Geld geht, ist es doch eine langfristige Investition. Ich mache das auch so.

 

Wobei schon einiges dazugehört, den inneren Schweinehund zu überwinden und der Prokrastination zu widerstehen. Und es ist auch gar nicht so leicht (und wahrscheinlich auch nicht sinnvoll), 8 Stunden am freien Tag zu lernen. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

 

Bzgl. Motivation: Du musst nicht in der empfohlenen Reihenfolge studieren, sondern kannst Module frei wählen. Ich habe bspw. mit einem Thema angefangen, bei dem ich sicher war, dass es mir liegen würde – dem war dann auch so, und die 1,3 in der Klausur tat ganz gut für den Start.

 

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wolkenkratzerin

Das wird ordentlich ins Geld gehen, aber genau das ist der Plan: Kurzfristige Abstriche für eine langfristige Investition. Gut ist, dass man die Studiengebühren, Materialien u.Ä. mit der Steuer absetzen kann, das werde ich auf jeden Fall nutzen. Musstest du dafür dem Finanzamt eine Bestätigung vom Arbeitgeber vorlegen, dass das Studium für den Beruf sinnvoll ist o.Ä.? Ich habe das mal irgendwo aufgeschnappt, also, dass danach gefragt wird, wenn man Studiengebühren als Werbungskosten absetzen will (bei einem Erststudium bzw. nach abgeschlossener Ausbildung).

 

Ich neige nicht zu Prokrastination, sondern genau dem Gegenteil davon:

Alles auf einmal machen wollen und mich übernehmen.

Ich muss also eher aufpassen, dass ich Qualität anstatt Quantität walten lasse, also aufmerksam und konzentriert in Portionen lerne/den Stoff aufbereite, anstatt Quantität innerlich unter Druck geraten und auf Teufel-komm-raus zu versuchen möglichst viel in kurzer Zeit in mich "rein zu preschen". Habe mittlerweile "gelernt", dass weniger manchmal mehr ist und mich selbst unter Druck setzen unheimlich viel Energie kostet.

 

Ich erwarte von mir nicht, an dem arbeitsfreien Tag den ganzen Tag zu lernen, sondern eher mehrere kleine Einheiten à Pomodoro-Technik über den Tag verteilt, an guten Tagen bis zu 8h, an schlechten bis zu 4, dafür am Wochenende mehr. Ich werde das auf jeden Fall auch abhängig davon machen wie fit und aufnahmefähig ich an dem Tag bin. Es gibt Tage, da bin ich produktiver, an anderen weniger.. ;) Kommt auch sicherlich auf die Themen drauf an bzw. wie anspruchsvoll sie für mich sind.

 

Das mit der Reihenfolge frei wählen können ist klasse. Ich denke ich werde auch mit etwas starten, das mir am meisten liegt. Machst du auch das 72-Monate-Modell? Wie viele Module bearbeitest du da in welchem Zeitraum?

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Roland78
vor 8 Minuten, wolkenkratzerin schrieb:

Musstest du dafür dem Finanzamt eine Bestätigung vom Arbeitgeber vorlegen, dass das Studium für den Beruf sinnvoll ist o.Ä.? Ich habe das mal irgendwo aufgeschnappt, also, dass danach gefragt wird, wenn man Studiengebühren als Werbungskosten absetzen will (bei einem Erststudium bzw. nach abgeschlossener Ausbildung).

Ich bin mein eigener Arbeitgeber. Habe das intensiv mit mir diskutiert und es mir dann genehmigt ;-). Für Risiken und Nebenwirkungen am besten einen Steuerberater/-in fragen (ist wirklich sinnvoll!).

 

vor 9 Minuten, wolkenkratzerin schrieb:

Das mit der Reihenfolge frei wählen können ist klasse. Ich denke ich werde auch mit etwas starten, das mir am meisten liegt. Machst du auch das 72-Monate-Modell? Wie viele Module bearbeitest du da in welchem Zeitraum?

 

Ich habe mir da keine festen Zeiträume gesteckt, da ich sonst in dieselbe Falle tappe, die du da skizziert hast: Ich würde zu viel wollen und mich (mental) stark überfordern. Da ist schließlich noch mehr, das ich in die 24 Stunden eines Tages packen muss.

 

Das meinte ich im anderen Post auch damit, dass es Sinn macht, sich Zeit zu nehmen. Es gab zwei Module, bei denen ich von Anfang an wusste, dass, wenn das Studium an etwas scheitert, es diese sein werden. Für die habe ich mir jeweils drei Monate genommen und die beiden Klausuren mit Schnitt 1,5 bestanden.

 

Mein aktuelles Modul allerdings wurde von vielen als sehr umfangreich beschrieben, deckt sich aber mit dem, was ich beruflich tue. Wenn alles klappt, werde ich dafür nicht länger als eine Woche gebraucht haben ... 

 

Ist wirklich sehr individuell, hängt viel mit deiner Motivation, Leistungsfähigkeit, Vorwissen und auch Zielen und Ansprüchen zusammen. Wenn du einen 1er-Schnitt haben möchtest, wird es aufwändiger, als wenn du mit "4 gewinnt" in die Klausuren gehst. Beides in meinen Augen legitime Varianten.

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ExReWe87
vor 42 Minuten, wolkenkratzerin schrieb:

Gut ist, dass man die Studiengebühren, Materialien u.Ä. mit der Steuer absetzen kann, das werde ich auf jeden Fall nutzen.

Den Hinweis, mal eine StB aufzusuchen ist gar nicht schlecht. Außerdem lohnt es sich auch den "Antrag auf Lohnsteuerermäßigung auszufüllen. Da du ja planbar die Studiengebühren trägst und vermutlich arbeitest (Arbeitsweg), könntest du diese Kosten angeben und im laufe des Jahres dein Nettogehalt erhöhen. Dafür bist dann aber verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben. Eine Erstattung von über 2.000 € auf einmal ist zwar ganz nett, aber regelmäßiger mehr zu haben ist auch nicht ohne.

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wolkenkratzerin

Das ist natürlich äußerst praktisch, wenn du nur dich selbst zu fragen brauchst :)

Ich weiß noch nicht, wie das genau funktioniert mit der Modulwahl und deren Terminierung, wo die Flexibilität anfängt und wo sie aufhört, da ich noch auf meine Unterlagen warte, aber gut zu wissen, dass man nicht genau festlegen muss, bis wann man wie viele Module bearbeitet und sogar die Reihenfolge frei wählen kann.

 

Gute Noten wären mir nicht unwichtig, damit ich mir alle Türchen für einen Master offen lassen kann (ggf. sogar Public Management-Master, was an der Hochschule in Ludwigsburg nach Abschluss von wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorabschlüssen mit "überdurchschnittlich" guten Noten möglich ist), aber Gesundheit geht immer vor und wenn ich merke, dass ich es von der Belastung her nicht anders schaffe, dann gilt erstmal "Hauptsache bestehen"!

 

Ich lasse mir auf jeden Fall Zeit, um überhaupt erst in den neuen Lebensabschnitt, Rhythmus und ins Lernen einzufinden, neue Gewohnheiten zu schaffen, heraus zu finden, wie ich am besten lerne. Da meine Schul- und Ausbildungszeit ja nun doch einige Lebensabschnitte zurück liegt, werde ich auf jeden Fall meine Zeit dafür brauchen.

 

Ich habe meine Steuererklärungen bisher immer selbst gemacht ohne Steuerberater auf Basis von Eigenrecherche im Internet und möchte dafür auch nichts extra zahlen, aber so wie du und ExReWe87 schreibt, würde es sich wohl doch lohnen.

 

Steuererklärungspflicht fände ich jedoch nicht so gut, da ich dann ja auch zu Nachzahlungen verpflichtet wäre, falls es mal welche gäbe. Solange ich freiwillige Steuererklärungen abgebe, muss ich nie etwas nachzahlen und bekomme immer etwas zurück. Es wäre dennoch interessant zu wissen, wie viel mehr ich dann netto verdienen würde und ob sich das für mich rentieren würde auf Dauer.

 

 

 

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wolkenkratzerin

Wie seid ihr auf eure Steuerberater gekommen? Empfehlungen durch Freunde? Steuerhilfeverein/Steuerring?

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ExReWe87
vor 3 Stunden, wolkenkratzerin schrieb:

Ich habe meine Steuererklärungen bisher immer selbst gemacht ohne Steuerberater auf Basis von Eigenrecherche im Internet und möchte dafür auch nichts extra zahlen, aber so wie du und ExReWe87 schreibt, würde es sich wohl doch lohnen.

Ich hab Einkommensteuer studiert und nutze dazu noch ein Programm. Das genügt, wenn man in der Lage ist, sich darin einzulesen. Man sollte halt bloß keinen Fehler bei Berechnungen machen.

 

Zitat

 

Steuererklärungspflicht fände ich jedoch nicht so gut, da ich dann ja auch zu Nachzahlungen verpflichtet wäre, falls es mal welche gäbe. Solange ich freiwillige Steuererklärungen abgebe, muss ich nie etwas nachzahlen und bekomme immer etwas zurück. Es wäre dennoch interessant zu wissen, wie viel mehr ich dann netto verdienen würde und ob sich das für mich rentieren würde auf Dauer.

Die über das Jahr hinweg nicht gezahlte Lohnsteuer, ist nur eine vorweggenommene Einkommensteuerrückerstattung. Eine Nachzahlung entsteht nur in 2 Fällen. 1.Du zahlst weniger LSt als geplant(Arbeitslosigkeit) oder 2. Du trägst mehr Kosten ein, als du erreichen wirst.

 

Bei mir wurden 360,- € Kosten im Monat anerkannt, wodurch ich circa 130,- € netto mehr habe.

Du kannst im Brutto netto Rechner mal die Summe der Kosten für dein Studium und deine Fahrten zur Arbeit zusammenrechnen und als jährlicher Steuerfreibetrag eintragen. Dann kannst du dir einen ungefähren Betrag errechnen.

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