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Muddlehead

Eigentum - ja,nein,vielleicht

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Ja, wenn man Einsamkeit will, muss das Grundstück dann entsprechend Groß sein. Da gibt's dann nur auf'm Dorf. Das Argument fällt im Einzugsbereich einer Großtstadt (und der Einzugsbereich wird immer größer) leider schlicht weg.

 

Investitionen ist für mich eher zweitrangig, da es sich durch viele Eigentümer teilt. Ein Grund wieso ich mit einem Bein eher bei der ETW stehe. Ich denke, da kann man wiederum gut über den Preis steuern. Wenn ich mir eine ETW in Frankfurt zentral kaufe, muss ich damit rechnen, dass die anderen Einwohnern nicht mal zucken, wenn Sie über einen Pool auf dem Dach abstimmen. Wer hat, der hat ;-).

Bearbeitet von Muddlehead

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Wenn man dann bei der Eigentümerversammlung dann mal die Folgekosten pro vom Pool auf dem Dach vorrechnet, dann reduziert sich erfahrungsgemäß eine Investitionsbereitschaft in solche "feine" Sachen erfahrungsgemäß gewaltig.

 

😉

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Mein Partner und ich haben vor drei Jahren ein Haus mit großem Garten  gekauft. Im Vergleich zu Großstadt Preisen war es recht günstig, weil wir auf einem Dorf wohnen. Allerdings sind die Fahrzeiten bis in die nächst größeren Städte auch nur 30 Minuten in die eine oder eine knappe Stunde in die andere Richtung, und eine gute Bahnanbindung gibt es auch.

 

Ich würde auch sagen, dass es eine der besten Entscheidungen meines Lebens war. Wir können tun und lassen, was wir wollen, haben reichlich Platz und es ist einfach großartig, sein Geld in sein Eigentum zu investieren.

Und wir hatten schon einige kostspielige  Reparaturen, dafür sollte man immer einen kleinen Puffer haben.

 

Natürlich ist Gartenarbeit, besonders jetzt im Herbst, neben Berufstätigkeit und Fernstudium schon ein Batzen , aber ich würde nicht tauschen wollen. 🙂

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Wir steigen auch gerade von Eigentumswohnung auf Haus um. Ein Hauskauf ist eine Lifestyle Entscheidung. Jedenfalls bei uns. Rendite etc steht im Hintergrund. 

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Solange man sich dessen bewusst ist, passt das. Ich find nur immer dieses verklärte Wort Betongold oder die populistische Aussage Richtung Altersvorsorge schrecklich.

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Bei mir war das sehr witzig. Ich hatte alleine immer große Wohnungen gemietet, meine erste Wohnung mit 18 Jahren war 160qm und dann ging das ganze immer weiter runter. Ich hab aber immer darauf geachtet, mind. 2 Zimmer zu haben neben Küche und Bad. Am Ende waren es um die 50qm. Warum das so runter ging ist ganz einfach, ich war nicht bereit so viel Geld zu bezahlen und man muss die Wohnung ja auch instant halten, also putzen. Und da ich alleine eh kaum daheim war, war dies optimal. Vorallem bin ich früher als externer Berater durch die Gegend gefahren, so dass ich auch nur am Wochenende zuhause war. Bin früher auch viel umgezogen, sodass große Wohnungen ja auch eingerichtet werden müssen und bei jedem Umzug geht was kaputt.

 

Nun ist vor einigen Jahren meine Frau zu mir eingezogen und die Wohnung war/ist zu klein. Dann haben wir angefangen hier im Rhein-/Main-Gebiet uns ein Haus zu suchen. Jetzt haltet euch fest, wir hatten uns eine halbe Million als Schmerzgrenze überlegt. Für dieses Geld bekommt man hier fast nur noch Bruchbuden oder muss so weit rausziehen, das man 1-2 Stunden Fahrtzeit in die Arbeit hinnehmen muss. Und selbst zu den Konditionen, muss man etwas finden. Es gibt hier buchstäblich einfach nichts.

 

Wir hatten uns dann überlegt eben in eine größere Wohnung zu ziehen. Wir hatten uns hier als Schmerzgrenze 1.000€ warm gesetzt. Sollte schon eine 3 Zimmer Wohnung sein mit ca. 60-80qm. Wenn wir mal eine schöne gefunden haben, also keine Bruchbude, dann sind wir mit 40-150 anderen Personen durch die Wohnung marschiert. Es ist einfach unfassbar wieviele Personen Wohnraum suchen.

 

Nachdem das nun auch nicht geklappt hat, haben wir gesagt, wir bleiben eben noch etwas in der Wohnung, sparen Geld und hoffen drauf, dass die Zinsen rauf gehen und irgendwelche armen Leute keine Anschlußfinanzierung bekommen und man so was vernünftiges bekommt. Aber wie ihr wisst, gehen die Zinsen auch nicht rauf.

 

Jetzt hat meine Frau einen neuen Job in diesem Jahr bekommen und ich hab in dem Radius gesucht. Kein Haus, keine Mietwohnungen, aber eine Wohnung zum kaufen! Eine schöne Wohnung, aber halt im 4.OG ohne Aufzug. Dadurch wenig Konkurrenz und dadurch auch günstig. Da haben wir jetzt auch zugeschlagen. Witzig daran ist nur, das wir warm mtl. weniger Belastung haben, als die 1.000€ Schmerzgrenze die wir uns ausgedacht hatten als Miete. Ist schon verrückt!

 

Unsere Strategie ist nun dort einzuziehen, die asap abzubezahlen und danach das Geld zu sammeln ggf. ein Haus. Dann können wir die Wohnung vermieten, verkaufen oder weiter drin wohnen. Wir haben gesagt, wir werde uns entscheiden, spätestens wenn die Kinder (die wir noch nicht haben) in die Schule müssen.

 

Ich bin der Meinung, man kann in Miete wohnen wenn man sich auf einen Ort nicht binden kann oder möchte. Wenn man aber länger an einem Ort ist, dann sollte man sich eine Immobilie als Altersbaustein überlegen. Die Rente ist für uns alle begrenzt. Entweder wir kommen damit aus, erhöhen die Einnahmen oder reduzieren die Kosten. Viel mehr möglichkeiten gibt es nicht. Und ein Dach über den Kopf werden wir im Alter auf jeden Fall benötigen.

 

Ich würde momentan was bezahlbares nehmen, einziehen, die Mietkosten sparen und das Ding möglichst schnell abbezahlen, also geringe Tilgung, hohe Sondertilgung und die Schlußrate auf einem Unterkonto/Sonderkonto sammeln. Das muss aber ein Objekt sein, das man auch gut vermieten kann. Die Lage ist entscheident und ob die vernünftige Kaltmiete die Rate später begleichen kann, ggf. noch was übrig bleibt.

 

Persönlich würde ich schauen das es ein Haus ist mit 6-8 Parteien, nicht mehr, nicht weniger. Nicht mehr, weil dann ist es schlicht ein Hochhaus oder ein fetter Wohnblock und nicht weniger, weil Kosten für ein neues Dach dann auf mehrere Schultern aufgeteilt wird und das Risiko kleiner wird, das irgendeiner z.B. das Dach nicht reparieren möchte.

Bearbeitet von SebastianL

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Ob und wie man gegenüber einer Miete spart hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel wie finanziert wird. Oft werden auch Äpfel mit Birnen verglichen (Mietwohnung entspricht beim Vergleich in den Merkmalen nicht der Kaufwohnung etc.)  Allein für die Nebenkosten + Darlehenszinsen lässt sich in gemeinen Situation direkt 20-30 Jahre zur Miete wohnen. Genauso gut kann es andersrum sein. Daher bringt eine Diskussion darüber im Grunde nichts, da viel zu viele Variablen reinspielen. Mal gewinnt man, mal verliert man. Mir persönlich geht es nur darum nicht irgendwelchen pauschalen Aussagen aufzusitzen.

Bearbeitet von Muddlehead

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