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KanzlerCoaching

Warum Studenten ihr Studium abbrechen

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Im Artikel geht es um Präsenzstudien, aber das Thema ist ja auch für Fernstudenten relevant, nicht wahr? Hier in den Foren lesen wir ja vor allem von den Überlegungen, bevor jemand sich für eine Fernweiterbildung/ein Fernstudium entscheidet. Und dann in den Blogs vom Kampf und - letztendlich - vom Triumph des Bestehens. Diejenigen, die irgendwo auf dem Weg aufgeben, gehen in der Wahrnehmung verloren. 

 

Warum eigentlich?

 

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/hoch-schule/spaete-auslese-fast-ein-drittel-der-studenten-bricht-das-studium-ab-15815287.html

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vor 5 Stunden, kurtchen schrieb:

Aber es gibt eben nicht nur die beiden Alternativen Leistungsanforderungen senken oder heben. Es könnte ja auch sein, dass die Leistungsanforderungen ganz in Ordnung sind und man an anderen Schrauben drehen müsste. Bildungspolitik und -management haben mehr Optionen als Niveau rauf oder runter.

 

Noch als Ergänzung dazu: Eigentlich hat sich die Bildungspolitik in das Niveau der Lehre an Hochschulen gar nicht einzumischen. In Deutschland gilt Forschungs- und Lehrefreiheit, daher können Professoren selbst entscheiden, was und auf welchem Niveau sie lehren. Die Bildungspolitik kann das höchstens indirekt beeinflussen, z.B. indem das Niveau der Schulbildung oder die Anzahl von Studienplätzen und damit die "Selektionsquote" verändert wird. Auf Studienbedingungen (Anzahl der Studienplätze, Geld für Lehre und Ausstattung...) hat die Politik viel mehr Einfluss.

Deshalb bin ich immer etwas irritiert, wenn in solchen Artikeln suggeriert wird, die Politik könnte das Niveau von Studiengängen quasi willkürlich rauf- und runterschrauben.

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"Eigentlich" haben Sie recht, Clarissa. Was aber tatsächlich passiert ist: Die Eingangsqualifikationen der Studienanfänger haben sich massiv verändert durch die Schulpolitik der Bundesländer. Man wollte mehr Abiturienten und man hat sie gewissermaßen "produziert", indem man das Abitur leichter bestehbar gemacht hat. Ok, das ist von Bundesland zu Bundesland verschieden, aber wir wissen alle, dass die Anforderungen der Gymnasien nicht im bundesschnitt einheitlich sind.

 

Damit kommen zumindest die Universitäten in Druck, wie sie denn mit den Abiturienten umgehen sollen, die einerseits den NC packen, denen aber auf der anderen Seite Grundkenntnisse fehlen.

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Bitte einmal dor Studien dazu anschauen, dann wirkt das alles nicht mehr so "gewichtig" aich wird deutlich, dass gar nicht von einer tatsächlichen Abbruchquote gesprochen werden kann, da es nur ein Abbruch ist, wenn danach das Studium nie mehr wieder fortgesetzt oder ein anderes aufgenommen wird.

 

Die meisten Analysen gehen dazu ja auf Heublein et al. zurück. Wenn man dan  aber auch schaut, wer überhaupt gefragt worden ist, fällt auf wie eingeschränkt die Gruppe ist. Ich habe mich für die Thesis mit den bis dahin dazu veröffentlichten Studien befasst. Es lohnt sich da mehr sich die direkt anzuschauen😉

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Das sehe ich anders, Polli. Als "Abbruch" definiere ich erst einmal, wenn jemand sein begonnenes Studium nicht beendet, also keinen Abschluss erreicht. Dabei ist es für mich erst mal egal, aus welchen Gründen er das tut. Das muss man dann in einem zweiten Schritt untersuchen.

 

Unter dem Gesichtspunkt "Studienplätze so vergeben, dass die Kapazität bestmöglich genutzt wird" ist es doch egal, ob jemand aufhört, weil er nach drei Semestern meint, dass ihm das Fach doch nicht liegt oder ob er eine Prüfung endgültig nicht besteht oder ob die Motivation (und die geistigen Fähigkeiten) für ein Studium nicht ausreichen.

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vor 15 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

Das sehe ich anders

Dürfen Sie, ist nur fachlich in dem Fall falsch :) und das ist reichlich diskutiert.

 

Aber das ist ja eine andere Diskussion und im Moment gehöre ich auf jeden Fall zur Gruppe Studienabbruchintention weil wegen gibt  es in einem Blog.

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"Falsch" ist ein großes Wort. Ich gehe ganz pragmatisch von der Tatsache aus, dass da jemand etwas anfängt, das er nicht mit den ursprünglich angedachten Vorstellungen beendet. Wie man das nennt, wenn er das erst mal tut und vielleicht zwei Jahre später wieder mit dem Studium oder einem anderen anfängt, das finde ich erst mal nebensächlich. 

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vor 18 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

"Falsch" ist ein großes Wort. Ich gehe ganz pragmatisch von der Tatsache aus, dass da jemand etwas anfängt, das er nicht mit den ursprünglich angedachten Vorstellungen beendet. Wie man das nennt, wenn er das erst mal tut und vielleicht zwei Jahre später wieder mit dem Studium oder einem anderen anfängt, das finde ich erst mal nebensächlich. 

Ja und jein und nein :).

 

Das Problem ist bei dem Vorgehen, dass Hochschulwechsler, die nahtlos weitermachen nur an einem anderen Ort aber im gleichen Studiengang auch erfasst werden. Die haben aber nie abgebrochen außer für die Statistik der Hochschule. Es macht also schon einen Unterschied und wirkt sic auf auf die Zahlen aus, weil solche fälle ebenso wenig berücksichtigt werden wie z.B. zeitweise Unterbrechungen, z.B. wegen Heirat und Kind, die dann aber vielleicht nach einem Umzug geplant so anders weiter machen. Es verzerrt das Eegebnis zu denen, die tatsächlich und endgültig abbrechen. Und somit sind diese ganzen Zahlen einfach nur relativ aber alles andere als aussagekräftig/repräsentativ. Aber wie so oft, dürfen wir ja gerne andere Meinungen haben, sonst wäre das diskutieren ja langweilig.

 

Die Mitte wäre kann man so oder so sehen, kommt auf die genaue Fragestellung an ;).

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Es wurde schon immer viel gesiebt, gerade in den technischen Fächern. Dann sind Anfangs 400 im Saal und 1 Jahr später nur 100 und es kommen dann nur 40 fertige Akademiker raus nach 5 Jahren. Rest hat abgebrochen.

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