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Ausgleich zum Studium - enspannen und abschalten


manni9
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Nachdem ich das Fernstudium ständig im Hinterkopf habe, fällt es mir oft sehr schwer mich komplett zu entspannen bzw. einen Moment richtig zu genießen. 

Irgendwie fühle ich mich immer unter Zugzwang, immer von meinem Gewissen bzw. dem Lern- und Prüfungsstress getrieben. 

 

So passiert es mir sehr oft, dass ich auch im Urlaub, beim wandern oder bei einem Filmabend mit meiner Freundin, im Hinterkopf immer das Studium habe und mich fast ein wenig schlecht fühle, dass ich in diesem Moment nicht lerne, sondern mich mit anderen Dingen beschäftige. 

Auf Dauer ist das nicht so toll, da es manchmal auch meine Freundin merkt, dass ich nicht immer abschalten und entspannte Momente in volle Zügen genießen kann.

Vielleicht liegt das auch an meinem Charakter, dass ich manchmal schwer abschalten kann bzw. mir Dinge zu sehr ans Herz nehme. 

 

Wie geht ihr mit eurem Lernstress um? Wie gelingt es euch, die wenigen Lernfreien Momente in vollen Zügen genießen und abschalten? Habt ihr dazu Techniken, Rituale oder sonst was? 

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Du könntest versuchen, an deiner Achtsamkeit zu arbeiten, also im Moment zu bleiben.

 

Kennst du MBSR (Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion - Mindfulness-Based Stress Reduction)? Ist da ein recht anerkanntes Programm und oft gibt es auch VHS-Kurse dazu.

 

Auch allgemein Mediation könnte helfen. Da gibt es mittlerweile auch einige Apps wie Calm oder Headspace.

 

Ich selbst mache regelmäßig Yoga Nidra zur Entspannung.

 

Auch klassische Konzepte wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung könnten hilfreich sein. Dafür gibt es auch oft VHS-Kurse.

 

Viele schwören auch auf Yoga. Da habe ich keine Erfahrungen mit.

 

Ganz allgemein ist es eine Gewohnheit, sich voll auf das zu konzentrieren, was gerade ansteht, also im Augenblick zu bleiben. Und das fällt oft dann besonders schwer, wenn einen gerade viel anderes sehr beschäftigt.

 

Wichtig finde ich auch, dass du dir die Erlaubnis gibst, auch mal was anderes als das Studium zu machen. Das erhält dir ja auch die Studierfähigkeit, wenn du mal etwas Erholung hast.

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Hallo!

 

Ich finde die Vorschläge von Markus sehr gut, da ich viele Leute kenne, die mit diesen Methoden arbeiten und damit großen Erfolg haben. Allerdings gibt es auch Menschen - so wie mich - bei denen das absolut nicht funktioniert, obwohl alles ausprobiert wurde. Warum es bei mir nicht funktioniert, kann ich nicht genau sagen - vielleicht wegen der fehlenden Wissenschaft oder weil ich zu rational bin. Aber auch hierfür gibt es eine einfache Lösung:

 

Und sie heißt - Zeitmanagement! Ich mache mir einen Plan (selbstverständlich mit Puffern) für das ganze Semester, wann was abgearbeitet sein muss etc. Hast du dann in der entsprechenden Woche alles abgearbeitet, was geplant war, musst du auch keine Angst mehr haben, denn dann bist du voll im Zeitplan und kannst auch entspannen.

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Ich würde fast gehässig sagen wollen, schafft euch ein Baby an - dann betrachte noch mal dein jetziges „Luxusproblem“ .

 

 

Okay hier kommt wohl mein gestresst sein durch :-P . Ich schalte ab, in dem mich andere Themen stressen ;).

Bearbeitet von Muddlehead
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@Azurit: Und wie ist es, wenn du mal hinter dem Zeitplan hinterherhinkst? - Kannst du dann dennoch bei anderen Aktivitäten entspannen, oder hast du dann auch ein Druckgefühl?

 

Insgesamt halte ich eine Zeitplanung auch für hilfreich. Und sich dabei auch immer wieder deutlich zu machen, was bisher erreicht wurde und wie es bis jetzt mit der Vorbereitung auf Klausuren und die Durchführung von Hausarbeiten usw. geklappt hat.

 

Was die Wissenschaftlichkeit der von mir genannten Methoden angeht, sind die positiven Auswirkungen teilweise durchaus belegt. Vor allem zu MBSR gibt es viele Studien zur Wirksamkeit in verschiedenen Kontexten (zu finden zum Beispiel über https://www.mbsr-verband.de/mbsr-mbct/forschung.html - dort wird unter anderem auf die Datenbank https://goamra.org/). Und ich meine zu Progressiver Muskelentspannung würde es auch einiges geben. 

 

Noch wichtiger finde ich aber, ob es subjektiv einem selbst Erleichterung verschafft und ich glaube, da gibt es große Unterschiede darin, was einem gut tut.

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Natürlich braucht man ein bisschen Erfahrung, was Zeitmanagement und Puffer angeht. Ich hinke dem Zeitplan nicht hinterher, da genug Puffer eingebaut sind. Wenn ich mal kurzfristig krank bin oder mehr arbeiten muss, dann kann ich das mit meinem Wochenende-Puffer wieder reinholen ;) Da während dem Puffer keine anderen Aktivitäten geplant werden (bzw. erst dann, wenn klar ist, dass der Puffer nicht gebraucht wird), muss ich mich also nicht entspannen, wenn der Zeitplan aus den Fugen gerät - denn dafür ist ja der Puffer da.

 

Sich deutlich machen, was man schon erreicht hat, ist natürlich auch eine super Sache :) Ja, das wollte ich oben sagen, es gibt viele Menschen denen es hilft, aber anderen nützt das gar nichts (z.B: mir).

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Das Gefühl kenne ich zu gut!

Das schlechte Gewissen ist mein täglicher Begleiter und ich habe häufig das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen, weil ich noch so viel zu tun habe!

 

Weil es mir psychisch deswegen schon echt schlecht ging, beschäftige ich mich seit kurzem auch mit MBSR und bin recht zuversichtlich, dass das helfen könnte!

 

 Ich hatte mir übrigens auch einen Zeitplan gemacht und ihn schon mehrfach verändert, weil ich gefühlt immer hinterherhinke... hat mir bei meinem schlechten Gewissen aber leider nicht geholfen.

 

Durch meine Kinder kommt oft etwas Unvorhergesehenes dazwischen, dass ich einfach nicht so gut planen kann. Gerade am Wochenende habe ich oft keine Zeit etwas nachzuholen.

 

Was auf jeden Fall helfen würde, ist die eigenen Ansprüche etwas herunter zu schrauben, aber das ist ja bekanntlich leichter gesagt als getan!

 

Es tut aber auch gut zu lesen, dass ich nicht alleine mit diesem Problem bin! ;)

 

Viele Grüße 

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vor einer Stunde, Markus Jung schrieb:

 

Hast du vor, dass so für dich zu machen, oder in einem Kurs?

Ich habe bisher keine Kursangebote dazu gesehen, bin aber durch einen Artikel in einer Zeitschrift (aktuelle PTA heute) auf MBSR aufmerksam geworden und das hört sich für mich sehr plausibel an.

 

Ich versuche also das so für mich zu machen. 😉

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Oft bietet auch die VHS Kurse an. Ich habe vor Jahren mal das Buch "Stressfrei durch Meditation: Das MBSR-Kursbuch nach der Methode von Jon Kabat-Zinn" dazu durchgearbeitet (Amazon-Link*)

 

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wird über diese kostenloses Infomaterial angefordert, ein Studienangebot gebucht oder ein Kauf durchgeführt, erhält Fernstudium-Infos.de eine Vergütung, ohne dass es für euch teurer wird.

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