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fcthiesen

Blitzschnelles Hören: Teilnehmen an Online-Studie und dabei Gutes tun

Empfohlene Beiträge

Hallo miteinander,

 

ich möchte Sie und euch heute herzlich bitten, an einer aktuellen Online-Studie der Musikhochschule Hannover teilzunehmen – und sie gegebenenfalls an weitere Interessierte weiterzuleiten. Es dreht sich um ein wissenschaftliches Vorhaben, das keinen kommerziellen Nutzen, sondern einen guten Zweck verfolgt: Die Erkenntnisse aus der Studie können Menschen mit Hörschädigung zu Gute kommen.
 
Das Phänomen ist ganz alltäglich: Bei der Sendersuche im Autoradio sind wir bereits nach Bruchteilen einer Sekunde in der Lage, zu sagen, was gerade für ein Song spielt – und ob wir ihn hören möchten oder nicht. Im Rahmen einer laufenden Online-Studie untersuche ich die musikalische Hörwahrnehmung im Bereich unter einer Sekunde. Der Hintergrund der Befragung ist, dass wir trotz bestehender Forschung bislang nicht wissen, wie und warum wir in der Lage sind, so viele Informationen aus kürzesten Ausschnitten von Musikstücken zu entnehmen.
 
Das kommt Ihnen bekannt vor? Vielleicht haben Sie/hast du an meiner vergangenen Studie im Frühjahr 2017 teilgenommen. Die groben Hinweise, die ich aus dieser Studie gewinnen konnte: Sowohl die Anwesenheit einer Stimme, als auch die Ordnung der Frequenzen scheinen eine zentrale Rolle in der Musikerkennung zu spielen. Ich möchte Sie und euch herzlich bitten, mich in der Verbreitung dieser nicht-kommerziellen Studie zu unterstützen, damit wir noch mehr Erkenntnisse zu dieser spannenden Fähigkeit sammeln können.
 
Zur Sache: Wer an der öffentlichen Online-Studie teilnimmt, hört insgesamt 24 sehr kurze Ausschnitte aus Musikstücken – alle weit unter einer Sekunde kurz. Die Befragung dauert etwa zehn Minuten und es sind keine besonderen Voraussetzungen erforderlich. Die zentrale Aufgabe dabei ist es, zu bewerten, was zu hören ist. Befindet sich im gehörten Ausschnitt zum Beispiel eine Stimme? Ein Schlagzeug? Ein Klavier? Alles zugleich? Noch mehr?
 
Zur Online-Teilnahme geht es hier: http://bit.ly/hml_plink2
 
Für Fragen und Feedback stehe ich natürlich jederzeit gern zur Verfügung.
 
Liebe Grüße und vielen Dank
Felix Thiesen

 


Felix Christian Thiesen, M.A.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Musikpsychologie
Hochschule für Musik, Theater und Medien/Hanover Music Lab
Emmichplatz 1
30175 Hannover
Telefon: 0511-3100 7627
E-Mail: Felix.Thiesen@hmtm-hannover.de
 

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Interessant, wie wenig Klänge ich eindeutig bestimmten Musikinstrumente zuordnen kann. :biggrin:

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Ja, leicht ist die Aufgabe nicht... :D Das liegt natürlich daran, dass es ein "Tanz auf der Wahrnehmungsschwelle" ist.

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Kann es sein, dass diesen Test jemand konzipiert hat, der nicht unbedingt von der klassischen Musik herkommt? Die Tonbeispiele fand ich insofern irritierend, als sie sehr abrupt einsetzen und daher nicht zu unterscheiden ist, ob das Geräusch beim Einsetzen schon zum Test gehört oder einfach technisch bedingt ist.

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Liebe Frau Kanzler, vielen Dank für den Hinweis. Tatsächlich sind die Klangfragmente so vorbereitet worden, dass derartige Maskierungseffekte eigentlich nicht vorkommen sollten. Vermutlich haben Sie also schon das Richtige gehört. Vielen Dank für Ihre Teilnahme und Unterstützung!

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Ich weiß nicht, ob ich das Richtige gehört habe, weil ich mir extrem unsicher war bei der Benennung. Wenn ich allerdings ein Orchester höre, dann kann ich ziemlich genau benennen, welche Instrumente da grade zugange sind. Ich kann auch unterschiedliche Blasinstrumente benennen und auch den Unterschied zwischen Bratsche und Violine heraushören.

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Das ist in Ordnung, denn die Kategorien sind weit gefassst, damit auch weniger Fachkundige Tendenzen angeben können. Ich freue mich natürlich über eine möglichst vielfältige Zusammensetzung der Teilnehmenden, damit die Ergebnisse Aussagekraft in Bezug auf die Allgemeinheit erhalten. :-)

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Hallo!

 

Ich habe Ähnliches gehört wie Frau Kanzler, allerdings am Ende der Abschnitte, ein abruptes Aussetzergeräusch, anders kann ich es nicht wirklich beschreiben.

Da ich extrem viel Musikerfahrung habe, dachte ich zunächst, die Aufgabe sei sehr einfach. Tatsächlich war es aber dann doch schwieriger und ich habe kein einziges Musikstück erkannt :D Es wäre sehr nett, wenn du uns dann auch auf die Ergebnisse deiner Studie aufmerksam machen würdest. Der Ausgang interessiert mich sehr.

Noch interessanter wäre es natürlich - zumindest für mich als Musiker - was jemanden dazu bewegt, beim Einsetzen der Musik dann ein neues Musikstück, das er nicht kennt, zu hören oder gleich wegzuschalten.

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Hallo Azurit, das ist interessant – vielen Dank für das Feedback!

Auch dieser Frage möchte ich natürlich auf den Grund gehen – und halte dich gern auf dem Laufenden. Wenn du magst, schicke mir doch eine kurze Mail an meine E-Mail-Adresse felix.thiesen@hmtm-hannover.de --> dann setze ich dich in meinen Verteiler und informiere dich, wenn die Ergebnisse der Studie da sind. :) Herzliche Grüße und auch dir vielen Dank für die Teilnahme!

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Dass jemand wirklich aufgrund dieser kurzen Sequenzen ein Stück erkennt, kann ich mir kaum vorstellen. Ein bestimmter Akkord kommt ja nicht nur ein einem Stück vor.

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