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Zwuckel

Suche naher Praxisbezug / wenig blahblah

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Das deutsche Wort "Fachhochschule" übersetzt man ins Englische oft mit "University of Applied Sciences". Meiner Meinung nach trifft es das ganz gut.

 

Pychologie ist etwas, das viele Leute interessiert, solange sie wenig darüber wissen. Aber man kann sich ja ein wenig einlesen. Im Studium muss man zwangsläufig viele Texte seines Fachgebietes lesen. Da ist es gut, herauszufinden, ob man Texte dieses "Genres" spannend finden kann.

 

Ein einführendes Lehrbuch, das zugleich einen allgemeinen Überblick über die Disziplin gibt, ist der Zimbardo. Den kaufen sich Studierende vieler Fächer, die irgendetwas mit Psychologie zu tun haben, z.B. auch Sozialpädagogen. Man sieht, was es alles gibt und hat zugleich eine stattliche Sammlung von "Links" auf Texte, mit denen man tiefer einsteigen könnte. Weil das Lehrbuch sehr verbreitet ist, hat man gute Chancen, ein günstiges gebrauchtes Exemplar aufzutreiben, wenn man nicht gleich die aktuellste Auflage haben will.

 

Falls Du gut Englisch kannst: Ich selber mochte gerne Richard Gross: Psychology: The Science of Mind and Behaviour. Ähnlich wie der Zimbardo ist auch das ein Buch, das Überblick verschafft. Wenn's zum Reinschnuppern auch eine Ausgabe aus den 90ern tun würde, kannst Du beim Amazon Marketplace schon um die 5 Euro dabei sein.

 

Eher in die Kategorie Infotainment gehört Klaus D. Heil: Programmierte Einführung in die Psychologie. Das ist ein kleines Taschenbuch, das nicht mehr verlegt wird. Man bekommt es beim Amazon Marketplace im Prinzip zu den Versandkosten hinterher geschmissen. Da es ein Buch ist, in das man selbst "reinschmieren" soll, sollte man versuchen, möglichst ein Exemplar ohne solche Einträge zu ergattern. Das Interessante an diesem Buch: Es folgt der Methode der "programmierten Unterweisung", einer lernpsychologischen Methode, die auf die Theorie der operanten Konditionierung zurückgeht. Diese Theorie ist zugleich eines der Themen des Buches. Der besondere Reiz ist also, dass man die Anwendung einer psychologischen Theorie, die im Buch vorgestellt wird, sozusagen mit sich selbst als Versuchskaninchen erlebt. Hat man vermutlich in einem Abend durch. Für mich war es mein erstes "Psychologiebuch". Zum ersten Reinschnuppern empfehle ich es immer noch gerne.

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Praxis ist doch typisch in der beruflichen Bildung. Nach der Ausbildung gibt es noch viele Weiterbildungen wie Meister oder Techniker. Das ist nicht zu theoretisch und wird dir sicher eher liegen.

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@ Zwuckel:

 

Sie schreiben, Wirtschaftpsychologie als Studium würde Sie interessieren. Sie schreiben auch, Sie würden gerne mehr verdienen, habe ich anderswo gelesen. 

 

Meine Frage: Was möchten Sie denn als Wirtschaftspsychologe gerne tun?

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vor 3 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

Meine Frage: Was möchten Sie denn als Wirtschaftspsychologe gerne tun?

 

Change Management. Geschäftsprozesse, Personalwesen.

 

Aber auch / und, bin ich derzeitig unterfordert im Beruf und es gibt darin keine weiterführende Perpektive.

Bearbeitet von Markus Jung
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vor 2 Stunden, Zwuckel schrieb:

Change Management. Geschäftsprozesse, Personalwesen.

 

Alleine mit einem Wirtschaftspsychologiestudium sehe ich Chancen im Personalwesen. Aber da das kein Studium ist, das speziell auf Personalwesen ausgerichtet ist, werden Sie da gegen Leute mit BWL mit Schwerpunkt Personal konkurrieren und die sind einfach mit ihren Kenntnissen näher an dem, was die meisten Unternehmen brauchen.

 

Bleibt die Frage, was Sie unter "Changemanagement" und "Geschäftsprozesse" genau verstehen.

Bearbeitet von Markus Jung
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vor 6 Stunden, Zwuckel schrieb:

Abgebrochen weil ich von der Bundeswehr, in der alles strukturiert und gegliedert war, in eine fremde Stadt ohne Kontakte gezogen bin, und mich das Uni "Leben" mich total überfordert hat. Es gab nichts was mir halt gegeben hat und ab einem gewissen Punkt hab ich gar nichts mehr gemacht außer Netflix zu gucken.

 

Hm, in einem Fernstudium hast du noch weniger vorgegebene Struktur, zumindest in vielen Studiengängen, die immer mehr auf maximale Flexibilität setzen.

 

Zitat

Zukünftige Gegenmaßnahmen: Psychotherapie, AD(H)S Coaching 

 

Diese Themen und Baustellen werden ja vermutlich auch viel Zeit und Energie fordern neben deinem Job. Wäre es vielleicht eine Überlegung wert, erstmal da den Schwerpunkt drauf zu setzen und das auch als Basis und Vorbereitung für ein künftiges Studium zu sehen?

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vor 30 Minuten, Markus Jung schrieb:

 

Hm, in einem Fernstudium hast du noch weniger vorgegebene Struktur, zumindest in vielen Studiengängen, die immer mehr auf maximale Flexibilität setzen.

 

Hmm, Da war ich wohl auf dem falschen Trichter. Ich habe gedacht dass Firmen wie die AKAD und die Euro FH die Inhalte des Studiengangs, quasi durchgekaut in Studienbriefen anschaulich aufzeigen und dadurch dann auch die Struktur geben in welche Reihenfolge gelernt wird etc. Also insgesamt sehr strukturiertes Vorgehen.

 

Das Wann ist natürlich meine Aufgabe.

 

vor 30 Minuten, Markus Jung schrieb:

 

Diese Themen und Baustellen werden ja vermutlich auch viel Zeit und Energie fordern neben deinem Job. Wäre es vielleicht eine Überlegung wert, erstmal da den Schwerpunkt drauf zu setzen und das auch als Basis und Vorbereitung für ein künftiges Studium zu sehen?

 

Absolut. Da geht kein Weg drann vorbei. Wie geschrieben hängt die Machbarkeit auch davon ab ob und wie die Medikation bei mir einschlägt.

 

Ich wollte die Entscheidung auch nicht adhoc treffen, aber eine Richtung für mich erörtern.

 

Vielen Dank.

 

vor einer Stunde, KanzlerCoaching schrieb:

 

Alleine mit einem Wirtschaftspsychologiestudium sehe ich Chancen im Personalwesen. Aber da das kein Studium ist, das speziell auf Personalwesen ausgerichtet ist, werden Sie da gegen Leute mit BWL mit Schwerpunkt Personal konkurrieren und die sind einfach mit ihren Kenntnissen näher an dem, was die meisten Unternehmen brauchen.

 

Bleibt die Frage, was Sie unter "Changemanagement" und "Geschäftsprozesse" genau verstehen.

 

Ich hab schon Stellenausschreibungen gesehen... Recruiting und Headhunter gehören doch auch zum Personalwesen.. Und es wäre interessanter als reine BWL.

 

Unter Veränderungsmanagement [-ˌmænɪdʒmənt] (englisch change management) lassen sich alle Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten zusammenfassen, die eine umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung – zur Umsetzung neuer Strategien, Strukturen, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen – in einer Organisation bewirken soll.

 

Wo ich als Emphat und Generalistisches Wesen sehr gut aufgehoben wäre.

 

Geschäftsprozesse geht in eine ähnliche Richtung. Wie sind die Abläufe im Unternehmen, was kann man besser machen, möchte man was verändern, Reibungsstellen, Bottle Necks etc.

 

Unternehmensberatung wäre spitze, befürchte aber dass es für die Top Studenten vorbehalten ist.

Bearbeitet von Zwuckel

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Was Changemanagement ist, das weiß ich schon. Aber welche Aufgabe wollen Sie in diesem Bereich übernehmen? Und Geschäftsprozesse analysieren und neu aufsetzen ist eine Tätigkeit, die ein hohes Maß an Abstraktionsfähigkeit und jede Menge Kenntnisse erfordert. Empathie ist da eine feine Sache, dafür wird aber keiner, der solche Aufgaben bearbeitet, bezahlt, jedenfalls nicht schwerpunktmäßig.

 

Für solche Aufgaben, für die Begleitung von Umstrukturierungsmaßnahmen werden gerne Unternehmensberatungen beauftragt. Sie sind jetzt Anfang 30, richtig? Rechnen wir mit etwa vier Jahren Studium, dann haben Sie mit 35+ Ihren Bachelor. Das ist für den Einstieg in diesem Bereich ziemlich alt, zumal auch ein Master von einstellenden Unternehmen gerne gesehen wird.

 

Zum Thema Recruiting: Das, was Sie einen "Headhunter" nennen, ist klassischer Weise jemand, der in Personalberatungen im Auftrag eines Unternehmens Führungskräfte oder schwer zu findende Spezialisten sucht. Für "Recruiter", die im Rahmen von Personaldienstleistern wie beispielsweise Half, Adecco oder Hays tätig werden, ist neben dem Recruiting eine Menge an Akquisition  Aufgabe. Auch da ist Empathie schön, vor allem aber kommt es darauf an, Zahlen zu schreiben. "Beratung" durch den Recruiter findet da eher weniger statt.

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Also ist ein Studium in meinem Alter ohne vorhergende "Karriere" nicht nützlich?

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Auf die Gefahr hin, dass ich jetzt persönlich werde, aber nach drei Seiten Thread wird sehr deutlich, das du dich persönlich in einer Situation befindest, in der nichts klar und geklärt ist. Und dieser Thread wird vermutlich auch auf den nächsten 7 Seiten keine Klärung für dich bereit halten.

 

Solange du nicht für dich selber definieren kannst, wo die berufliche Reise hingehen soll, macht es für dich auch nur bedingt Sinn, sich intensiv mit dem Thema (Fern-)Studium auseinanderzusetzen. Momentan zäumst du das Pferd von hinten auf, was zu so verbindlichen Äußerungen führt, wie "ich könnte mir vorstellen".

 

Vielleicht solltest du dich erst einmal um das Thema Psychotherapie kümmern, was schon sehr viel Zeit, Kraft und Energie kosten kann, um einen geeigneten, zu dir passenden, Therapeuten zu finden. Diese Therapiesitzungen kannst du dann für dich nutzen, feste Strukturen für den Alltag zu erarbeiten, was wiederum auch (positiv) auf das Thema ADS auswirken wird. Dann kannst du dich im nächsten Schritt, ggf. auch im Rahmen der Therapie, mit deiner beruflichen Situation auseinandersetzen und entsprechende Ziele setzen und planen, wie du diese erreichen kannst.

 

Alles andere wirkt wie ein Hamster im Rad, dass bis zur Erschöpfung seine Runden läuft.

 

 

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