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Wissenschaftliche Arbeit schreiben mit Auratikum - Erfahrungen gesucht


Markus330

Empfohlene Beiträge

  • 2 Monate später...
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ich habe gerade das Video im ersten post gesehen.

So rein von der Funktion her scheint es sich sehr stark an Scrivener ( https://www.literatureandlatte.com/scrivener/overview ) zu orientieren.

Scrivener kenne ich gut, hab es aber bisher noch nicht für wissenschaftliche Arbeiten genutzt.

Für normale Schreibprojekte kann ich es aber empfehlen. Es gibt auch eine Vorlage für wissenschaftliche Arbeiten in Scrivener, und mehrere Berichte, wie man hier einen Workflow gestalten kann.

 

Es wäre evtl. mal einen Testlauf mit der Testversion wert.

 

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vor 7 Stunden hat Markus Jung geschrieben:

In diesem Blogbeitrag gibt es weitere Erfahrungen mit Auratikum. Das Programm wird gelobt, solange es funktionierte:

 

 

 

@dme2103 Ist ja nicht das erste Mal, siehe den Thread. Und ein noch so tolles Cloud-Tool, was mal eben alle Daten verliert + quasi Support nicht vorhanden, ist für die Tonne.

 

Sehr schade, hätte sowas genau jetzt gebrauchen können. Dann halt doch back to the basics.

Bearbeitet von Muddlehead
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  • 4 Wochen später...

Hallo zusammen,

 

@Muddlehead das System macht alle 3h Backups aller Daten - ein Verlust von Daten ist damit so gut wie ausgeschlossen (maximal die Arbeit der letzten 3h). Wir haben im Support sogar einzelne Notizen wiederhergestellt, weil Nutzer Notizen trotz zusätzlicher Sicherheitsabfrage gelöscht haben (auch wenn das eigentlich nicht zum Support gehört). Falls die Cloud (bzw. die Datenbank in der Cloud) zu unsicher erscheint, gibt es auch die Möglichkeit selber ein JSON Backup herunterzuladen - dort sind alle Daten hinterlegt. Von hier aus kann man prinzipiell auch Datenformate für andere Tools extrahieren. 

 

Das in dem verlinkten Thread angedeutete Problem kann unter besonderen Umständen entstehen und konnte in bisher allen Fällen auch wieder gefixt werden. Die UI zeigt im Text an den Zitaten dann "Ungültiges Zitat", die Zitate sind dabei aber nicht verschwunden, können nur in diesem Fall nicht richtig dargestellt werden. Und dieser Darstellungsfehler kann einfach behoben werden. 

 

Beste Grüße

David

 

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Am 3.3.2021 um 19:36 hat dme2103 geschrieben:

Wenn es weitere konkrete Fragen gibt, beantworte ich sie gerne! 

 

Hallo, habe das Tool gerade (kurz) getestet und es gefällt mir echt sehr gut 🙂

Kurze Frage,  kann man die Tabellen in LateX als booktabs exportieren, anstatt als "normale" Tabelle?

ich hab gerade den kostenlosen Test, bin mir daher nicht sicher, ob mir die Funktion nicht angeboten wird, oder ich sie einfach übersehen habe.

Gibt es die Möglichkeit ein paar andere dokumentenweite Settings (margins, Schriftart und Größe) zu konfigurieren? Oder soll dies im Anschluss in LaTeX gemacht werden?

 

Kurzes Feedback zu den Referenzen:

Wenn ich nach Begriffen suche, und mir dann Artikel zu meinen Referenzen hinzufüge und auf die "Referenzen" Seite zurück springe, sehe ich meine gerade hinzugefügten Referenzen nicht. Dazu muss ich erst die Suchbegriffe löschen. Ich dachte erst, die Referenzen wären nicht hinzugefügt worden. Evtl. könnte man die Referenzen direkt mit den Suchbegriffen taggen, mit denen sie gefunden wurden? Das würde a) die Verwunderung beim Rücksprung auflösen und b) die Referenzen auch wieder leichter auffindbar machen.

 

Bei den Notizen hätte ich erwartet, dass ich die Reihenfolge per Drag&Drop ändern kann, aber das kann auch gut daher kommen, dass durch den Look (inbes. wenn man Farben vergibt) ich direkt bei "Agile Board" war, und damit auch irgendwie eine Verschiebarkeit per D&D erwartet habe.

 

Ansonsten bin ich echt beeindruckt - die Formel Integration ist sehr gut gemacht, Tabellen funktionieren gut und wie erwartet (was bei Tabellen in Browsern nicht so selbstverständlich ist). 

 

Der Workflow ist noch etwas ungewohnt (insbes die harte Trennung von Schreiben und Strukturieren), aber ich sehe die Vorteile, wenn man sich mal dran gewöhnt hat.

 

Könnte ich die freie Version nutzen, um eine HA zu schreiben? Bzw. wie lange habe ich Zugriff auf die freie Version? In der Willkommens-Mail habe ich dazu nichts gefunden, und wenn es beim Anmelde Prozess erwähnt wurde, habe ich es wohl übersehen.

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An den Reaktionszeiten müsst ihr aber mal arbeiten. Wenn ich in dem Supportfenster lese "reaktionszeiten < 1 Woche"....nun ja ;-). Generell wirkt es, als wäre seit 2019 nicht mehr viel passiert? Facebook/Twitter wirkt wie tot. Heißt nichts, nur "Nutzer" macht sich sorgen bzgl. Weiterentwicklung/Support bei solchen wichtigen Dingen wie Masterarbeit/Bachelorarbeit. Mein Post war auch, bis auf die Reaktion, bereits 1 Monat alt.

Bearbeitet von Muddlehead
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Vielen Dank für das konstruktive Feedback @DerLenny! Grundsätzlich soll es in Auratikum hauptsächlich um die Inhalte gehen, die Formatierungen werden später (nach dem Export) durch entsprechende Templates or Vorgaben durch Uni/Publisher angepasst. In LaTex ist die Trennung von Inhalten und Formatierungen sowieso by Design gegeben und im Word Export kann man über die globalen Formatierungen (Headings, Paragraphen, Aufzählungen usw.) eigentlich alles einfach konfigurieren.

 

Die meisten Nutzer nutzen tatsächlich den Word Export, weshalb der LaTex Export sehr einfach gehalten ist (z.B. bei den Cites und der Tabelle). Dadurch das Auratikum mit CSL arbeitet und LaTex mit BibTex, gibt es leider keine direkte Zitierstil-Übernahme, sodass der Zitierstil in LaTex auch nach dem Export noch konfiguriert werden muss (für die Darstellung von Intext-Zitaten und Bibliographieeinträgen, der Export beinhaltet lediglich die BibTex Datei und die entsprechenden /cite Einträge). Wenn du im Detail Vorschläge für Verbesserungen auf der LaTex Seite hast, wende dich gerne über den Chat in der Anwendung an uns, dann können wir schauen was du brauchst und was wir anpassen müssten damit es besser passt. 

 

Bzgl. der Notizen: Die Notizen sind eher als "Pool" zu sehen, die du nach belieben Sortieren und Filtern kannst - dadurch wird die Darstellung in der Kachel- oder Listenansicht bestimmt (du kannst die Ansicht ändern). Eine manuelle Sortierung kann dabei sehr störend wirken, weil du je nach Filter (z.B. nach einem Schlagwort) ja gar kein festgelegtes Layout mehr anzeigen könntest. Die "Festlegung" bzw. das fixieren von Notizen passiert ja genau in der Gliederung/Strukturierung - denn da nimmst du ganz explizit Notizen aus dem Pool und platzierst sie in der Projekt-/Dokumentstruktur. Niklas Luhmann hat das damals auf seinem Schreibtisch getan (Zettel ausgelegt und in eine Reihenfolge gebracht) - und im Digitalen ist es eben schon direkt die Gliederung. 

 

Noch ein Hinweis zum Prozess:  

Die Idee ist, sobald du Notizen in der Gliederung platziert hast um den "roten Faden" zu spannen, kannst du einzelne Notizen im "Schreiben Modus" in Textbausteine umwandeln - hier wird der Unterschied zum Strukturieren sichtbar, beim Strukturieren nimmst du vorhandene Informationen und legst sie in einer Reihenfolge im Kontext des Projekts ab. Beim Schreiben wandelst du die Notizen in Textbausteine um die Inhalte der Notizen nun im Kontext des finalen Dokuments anzupassen - du brauchst evtl. nur einen Teil der Infos einer Notiz, oder musst etwas einführendes noch dazu schreiben. Bei der Umwandlung werden die Informationen aus der Notiz kopiert, d.h. alle Anpassungen im Dokument werden nicht in der Notiz sichtbar. 

Zusammenfassend: Notizen sind Informationseinheiten, die "global" relevant sind (Zettelkastenmethodik), also auch außerhalb des aktuellen Schreibprojekts. Sobald sie im Kontext eines Dokuments sind, passt du sie entsprechend an. Im nächsten Projekt hast du aber die originale Information immer noch zur Hand und kannst die Notiz wieder benutzen. 

 

Hoffe das war hilfreich erklärt.

 

Grüße

David

 

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vor 50 Minuten hat dme2103 geschrieben:

Grundsätzlich soll es in Auratikum hauptsächlich um die Inhalte gehen, die Formatierungen werden später (nach dem Export) durch entsprechende Templates or Vorgaben durch Uni/Publisher angepasst.

 

Hier der Use Case, aufgrund dessen ich die Fragegestellt habe:

Ich erstelle ein Kapitel und beginne zu schreiben. Nun entsteht hierbei ein Segment, welches auf einer eigenen Gliederungsebene stehen sollte. 

In Tools mit einem ähnlichen Workflow (Scrivener) kann ich hier, ohne meinen Schreibfluss zu unterbrechen die entsprechenden Gliederungsebenen direkt aus dem "Schreibmodus" erstellen. Dies erlaubt einen ungebrochenen Flow. 

Bei einem 100%igen Top-Down Approach ist dies natürlich nicht notwendig, aber sobald der Schreibprozess als Mischform von Top-Down/ Bottom-Up und evtl. auch stellenweise explorativen Schreiben gelebt wird, gibt es hier einen harten Bruch, da hier mehrere Kontextwechsel notwendig sind, um mit dem Schreiben weiter machen zu können. 

Dies kann natürlich auch als Feature gesehen werden, um eine bessere Planung zu forcieren. Ich wollte den Punt nur nennen, damit er ggf. in weitere Überlegungen einbezogen werden kann.

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