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hugobene

Dr.med. nach Dr.med.univ. Erfahrungen?

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Naja, das warum werden die meisten wahrscheinlich nicht so ganz nachvollziehen können. Fortbildung ist zu eine Art Hobby für mich geworden.

Neben Medizin habe ich medizinische Informatik studiert (BSC), nach dem Allgemeinmediziner und Facharzt hab ich mich entschlossen den Informatik MSC abzuschließen (Diplomarbeit ist in einem Monat fertig, keine Prüfungen mehr offen). In Schweden mache ich im Fernstudium den Master of integrative health science (der erste Kurs ist super gelaufen - der sehr freie Modus gefällt mir sehr gut).

Den PhD mach ich berufsbegleitend auf der Universitätklinik an der ich arbeite (dauert noch 3 Jahre).

Da ich immer wieder Abwechslung brauche, kam mir die Idee mit dem Dr.med. in DE (für später). Eine "kleine" Diss zu einem Thema, welches mich interessiert, aber etwas abseits meines Fachgebiets ist, wäre genau das Richtige.

 

Bis jetzt war mir wichtig, keine Tausende von Euros zu zahlen. Bis jetzt war das kein Problem, da ich nur auf staatlichen Unis studiert habe. In Ö zählt man keine Studiengebühren, wenn man in Mindestzeit studiert, in Schweden generell nicht (tolles Konzept).

Was ich anfange mache ich auch fertig, während dessen plane ich für danach.

Ideen was ich noch machen könnte nach dem Master bzw. PhD? Sollte aber immer eine Schnittmenge mit der Medizin bilden, wenig Präsenz, geringe Kosten.

 

 

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😎 cool, faszinierend finde ich das.

Was ist dein Ziel insgesamt? Ich verstehe, dass es dir Freude bereitet zu studieren. Was könnte damit ganz am Ende stehen? Oder geht es dir um die Titel insgesamt? Was eigenes vielleicht? Eine eigene Klinik? Mag jetzt etwas utopisch sein. Vielleicht liege ich, als so noch fast unstudierte ganz weit weg von dem, was du jetzt siehst. Doch lernte ich, dass auch gerade diese Sichtweisen einen weiter bringen. 

Ansonsten weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg. 👍

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Die Titel haben mich anfangs fasziniert, jetzt geht es mir eigentlich mehr um neue Skills und Perspektiven aus anderen Professionen, die Möglichkeit über den Tellerrand hinaus zu schaun, sich aber sich nicht zu weit aus dem eigenen Kompetenzbereich zu entfernen.

In welche Richtung ich mich schließlich entwickeln werde weiß ich noch nicht, und ist mir eigentlich nicht so wichtig.

 

Um zum eigentlichen Thema zurück zukommen. Der Link zur Charité offeriert ähnliche PhDs wie mein derzeitiger.

Vielleicht gibt es den klassischen Dr.med. in DE nicht mehr mit "nur" einer Promotionsleistung?

 

Danke für den Input bis jetzt😊


Nachtrag: Vielleicht geht es doch an der Medizinischen Fakultät der Julius-Maximilians-Universität Würzburg:

 

"Von dem Erfordernis des Abs. 1 Nr. 2 kann der Promotionsausschuss ausnahmsweise absehen."

 

Würde bedeuten ich könnte als Externer dort angenommen werden.

 

"(1) Zur Vorbereitung einer Promotion, insb. zur weiteren Qualifikation des Kandidaten bzw. der Kandidatin sowie zur Themenfindung, besteht an  der Medizinischen Fakultät die Möglichkeit zur  Teilnahme an einer der  eigentlichen Promotion vorgelagerten Projektarbeit. Näheres regelt  der Promotionsausschuss in  einem  Leitfaden zur promotionsvorbereitenden  Projektarbeit, der in der  Fakultät ortsüblich bekanntgemacht wird."

 

Wenn ich meine Puplikationsliste vorlege fällt das vielleicht durch Punkt (3) weg:

 

"(3) Das Promotionskomitee trifft mit dem Bewerber oder der Bewerberin eine Betreuungsvereinbarung entsprechend dem im Anhang der Rahmenpromotionsordnung  der Julius-Maximilians-Universität Würzburg vom 8.  Februar 2016 aufgeführten Muster. Hierin werden auch die individuell vereinbarten Qualifizierungsmaßnahmen geregelt.“

 

Quelle: https://www.uni-wuerzburg.de/fileadmin/amtl_veroeffentlichungen/2017/2017-22.pdf

 

Bearbeitet von hugobene

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Die einfachste Lösung wäre, eine Liste der Universitäten zu erstellen, die in Frage kommen und dann die dortige Studien- und/oder Promotionsberatungsstellen abzutelefonieren.

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vor 5 Stunden, KanzlerCoaching schrieb:

dann die dortige Studien- und/oder Promotionsberatungsstellen abzutelefonieren.

 

... und uns hier bitte über die Ergebnisse informieren 😉.

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Danke für eure Antworten. Ich werd's in Würzburg probieren, dort arbeitet eine Professorin die sich mit meinem speziellen Fachgebiet beschäftigt, aber nicht auf Erwachsene bezogen sondern auf Kinder. Genau das richtige für mich, ähnlich aber doch anders (Kinder sind eben nicht kleine Erwachsene sonst unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht).

 

Abschließend hätte ich noch eine Frage an euch. Ich einigen anderen Beiträgen habe ich gelesen, dass BerufsTitel (z.b. Dr.med.univ.) und akademische Grade (z.b. Dr.med.) so geführt werden dürfen, wie sie vergeben/verliehen würden.

Dürfen die beiden somit gleichzeitig angegeben werden?

Im Internet hab ich ein paar Kollegen gefunden, die diese beiden (Titel/Grad) im "genauen" Wortlaut anführen.

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Ich glaube ja nicht, dass eine Titelhäufung vor dem Namen so optimal ist … Aber vielleicht ist das in Österreich anders?

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Seh ich genauso, ich unterschriebe z.b. die Patientenaufklärungen nur mit meinem Namen (das ich Arzt bin weiß der Patient sowieso).

Einzig wichtig ist es im Lebenslauf, wenn man sich für eine Führungsposition bewirbt, da wird sehr penibel darauf geachtet. Und ja in Ö achten die Personaler mehr als in anderen Ländern darauf wieviele man hat.

 

Für mich persönlich stellen sie Trophäen dar, die man in einer Vitrine aufbewahrt (wobei der Aktenordner tuts auch, hab keine Vitrine) Es macht viel mehr Eindruck wenn jemand zufällig draufkommt, was man schon alles gemacht hat, bzw. es spricht sich mit der Zeit rum.

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Im Lebenslauf würde ich vor dem Namen keine Titelhäufung machen, sondern die Titel mit Inhalten verbinden und prominent platzieren.

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