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Gast janice

Studiengebühren

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Gast janice

Mehr und mehr wird in Deutschland eine Studiengebühr für die Studenten (in spe) eingeführt. Unter folgenden Link kann man schaun wo die Einführung geplant bzw. bereits durchgeführt wird ab Wintersemester 2006/07.

In Niedersachsen ist es angeblich den Uni's / Fh's freigestellt ob sie Gebühren erheben oder nicht. Darum am besten bei der WunschUni/Fh im Immatrikulationsamt nachfragen.

(es gibt Ausnahmen die die Gebühren nicht zahlen müssen z.B. Eltern

LG Janice

P.S. Wie das an privaten Hochschulen ist, keine Ahnung.

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P.S. Wie das an privaten Hochschulen ist, keine Ahnung.

An privaten Hochschulen liegen die Gebühren im Schnitt zwischen 250,00 EUR und 350,00 EUR - pro Monat! 500,00 EUR / Semester wären schön ;-)

von Matthias

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Hallo,

meiner Meinung nach sind Studiengebühren auch an staatl. Vollzeit-Hochschulen gerechtfertigt.

Auch wenn ich für diese Aussage vielleicht von der einen oder anderen Seite den Kopf herunter gemacht bekäme, so ist für mich unverständlich, dass Bildung auf so hohem Niveau kostenlos sein soll.

Jeder Andere zahlt auch für seine Bildung. Selbst der Auszubildende zahlt umgerechnet, da der produktiv mitarbeitet, aber eine nur geringe Vergütung (Aufwandsentschädigung) erhält.

Also ist auch seine Berufsausbildung als Erstausbildung nicht ohne seinen Eigenbeitrag. Warum sollte universitäre Erstausbildung dann kostenlos sein?

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Oje, das Thema ist so zweischneidig.

Einerseits brauchen die Bildungsanstalten finanzielle Mittel, um die erforderlichen Ausstattungen (Lehrmaterialien, Equipment, Computeranlagen, kompetente Mitarbeiter/Dozenten etc.) zu erhalten, zum anderen gibt es sicherlich dann sehr viele, die sich ein Studium nicht leisten können.

Ich finde Bildung ist immer noch ein Grundrecht und kein Luxusartikel, und sollte nicht mit dem Abitur enden.

Allerdings bin ich auch gegen diejenigen, die für lau ewig auf dem Campus hocken, oder mehrer Studiengänge hintereinander/parallel betreiben.

Das Erst-Studium sollte weiterhin gebührenfrei bleiben und der Staat muß den Bildungseta erhöhen, oder verstärkt nach privaten Investoren/Sponsoren suchen.

Alles was aber über dem Erst-Studium hinaus geht kann m.M. nach kostenpflichtig werden (und nicht zu knapp).

Gruß Lutz

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Ich denke mal, viele Studenten würde auch gerne Geld bezahlen, wenn sie dafür die entsprechende Leistung bekommen würden. Solange das Geld auch wirklich an den FH's + Unis eingesetzt wird ist dagegen erstmal nichts zu sagen. Wobei 500 Euro für jemanden, der kein Geld verdient sicherlich nicht so einfach aufzubringen sind. Ein Konzept um die Chancengleichheit zu wahren wäre sinnvoll, aber davon sind wir in Deutschland leider noch ein Stück weit weg.

Was ich im Moment überhaupt nicht verstehe ist, daß jede Menge Studenten auf die Straße gehen, aber man hört überhaupt nichts von Abiturienten. Was interessiert einen Studenten im letzten Semester noch irgendwelche Studiengebühren, die Schüler haben noch das ganze Studium vor sich und "leiden" doch erst richtig darunter. Wenn man das ganze mit Frankreich vergleicht, scheint es den Deutschen egal zu sein, was da vor sich geht.

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Wichtig finde ich hier gute Finanzierungsmodelle mit einer späteren Rückzahlung, ggf. mit Raten, die an den Verdienst angepasst sind etc.

So sollten sich dann auch Studenten ohne reiche Eltern ein Studium leisten können.

Andererseits ist es natürlich nicht so toll, gleich mit einem Berg Schulden in das Berufsleben zu starten.

Viele Grüße

Markus

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Wichtig finde ich hier gute Finanzierungsmodelle mit einer späteren Rückzahlung, ggf. mit Raten, die an den Verdienst angepasst sind etc.

Vor ca. 10 Jahren habe ich zu meiner Schulzeit in den Sommerferien bei einem Lebensmitteldiscounter im Lager gearbeitet. In zwei Wochen habe ich 1.200,00 DM verdient.

Ein besseres "Finanzierungsmodell" gibt es nicht ;-)

Wenn die Kinder von "reichen" Eltern nicht arbeiten müssen, bedeutet das noch lange nicht, dass Kinder von "armen" Eltern nicht arbeiten dürfen.

von Matthias

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Was beim Thema Studiengebühren bei Fernstudien eigentlich meines Wissens nach noch nie beücksichtigt wurde:

immerhin zahlen wir Fernstudenten (und ich gehe davon aus, daß die meisten ja "nebenbei" arbeiten) - im Gegensatz zu den Präsenzstudenten - die Steuern, mit denen die (staatlichen) Unis finanziert werden.

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Vor ca. 10 Jahren habe ich zu meiner Schulzeit in den Sommerferien bei einem Lebensmitteldiscounter im Lager gearbeitet. In zwei Wochen habe ich 1.200,00 DM verdient.

Ein besseres "Finanzierungsmodell" gibt es nicht ;-)

Wenn die Kinder von "reichen" Eltern nicht arbeiten müssen, bedeutet das noch lange nicht, dass Kinder von "armen" Eltern nicht arbeiten dürfen.

von Matthias

hi Matthias!

ich möcht jetzt nicht deine Ferienarbeit in Abrede stellen, nur 200.- Euro je Monat (weil es muss ja für ein Semester reichen) sind etwas wenig zum leben.. und wenn du kein Bafög und Unterstützung von deinen Eltern bekommst, ist es "Essig" mit einem normalen Studium.

lg

rita

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hi Matthias!

ich möcht jetzt nicht deine Ferienarbeit in Abrede stellen, nur 200.- Euro je Monat (weil es muss ja für ein Semester reichen) sind etwas wenig zum leben.. und wenn du kein Bafög und Unterstützung von deinen Eltern bekommst, ist es "Essig" mit einem normalen Studium.

lg

rita

Hi Rita,

wem das Geld nicht ausreicht, darf natürlich gerne mehr arbeiten. Die vorlesungsfreie Zeit beträgt zum Glück nicht nur zwei Wochen und das Wochenende ist auch noch da ;-)

Ich kenne ein paar Studenten, welche sich mit einem oder mehren Nebenjobs wirklich vorbildlich durch das Studium schlagen. Zeit & Geld scheint trotzdem noch vorhanden zu sein, ein günstiger Urlaub am Meer, ein kleines Auto, Zigaretten und Partyveranstaltungen am Wochenende sind immer noch möglich.

Natürlich liegen die 500,00 EUR schwer im Magen, keine Frage aber wenn alle Stricke reißen, darf man immer noch ein Semester aussetzen und binnen dieser Zeit so viel Geld verdienen, dass es für das komplette Studium reicht.

So verlängert sich zwar das Studium aber die wenigsten Personaler werden dies negativ bewerten, wenn ein Semester ausgesetzt wurde um sich selbst das Studium zu finanzieren.

von Matthias

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