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Im Vorstellungsgespräch Absage erteilen


Mixime
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Hallo, vielleicht kennt jemand von euch die Situation: Ich saß im Bewerbungsgespräch und hatte einen immer negativer werdenen Eindruck von dem Unternehmen. Die Chemie stimmte nicht, ich gab aber natürlich mein Bestes um mich gut zu verkaufen.
Am Ende des Gespräches kam dann die Frage „Und, haben Sie Lust auf den Job?“
Ehrlich wäre an dem Punkt gewesen durchblicken zu lassen, dass es nicht passt.
Wie würdet ihr das formulieren?

Ich dachte an: Ich habe einen sehr guten Eindruck vom Unternehmen bekommen, momentan bezweifele ich aber, ob es für mich die richtige Entscheidung sein würde die Stelle anzutreten“

Habt ihr noch ne Idee, was man machen kann, um aus so einer Nummer wieder raus zu kommen?

Viele Grüße
Maxime

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vor 38 Minuten, Mixime schrieb:

Habt ihr noch ne Idee, was man machen kann, um aus so einer Nummer wieder raus zu kommen?

 

Schlicht höflich und bestimmt abbrechen, fertig. Du schuldest niemandem etwas und auch auf der anderen Seite kann dich nach der kurzen Zeit niemand einschätzen, insofern ist das auch alles nur professionelle und teils aufgesetzte Höflich- und Freundlichkeit.

 

Ich saß in den letzten Jahren auf der anderen Seite des (für mich virtuellen) Tisches und habe mir irgendwann angewöhnt, das genauso zu halten. Wenn ich merke, dass es nicht passt, ziehe ich noch mein Standardprogramm verkürzt durch, dann beende ich die Sache. Bringt ja niemandem etwas, da sowieso nichts daraus wird.

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Hallo, vielen Dank für eure Tipps, es geht um eine ehrliche Antwort auf „und, haben Sie weiterhin Interess an dem Job?“ WÄHREND man noch in der Bewerbungssituation steckt.

 

vor 17 Stunden, Roland78 schrieb:

 

Schlicht höflich und bestimmt abbrechen,

@Roland78 wie würdest du das konkret formulieren?Schlicht höflich und bestimmt abbrechen..schreibst du ja. Hast du ein Beispiel?

 

Viele Grüße

Maxime

Bearbeitet von Markus Jung
Zitat gekürzt
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Formulierung: "Nein, vielen dank für Ihre Zeit, aber ich denke wir können das Gespräch an dieser Stelle beenden."

 

Verdutzte Blicke. Gedruckse. Händeschütteln. Frische Luft. Fertig.

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Kannst auch warten, dass das Unternehmen auf dich zukommt. 

Wenn du ganz viel Unglück hast, bekommst du vielleicht sogar den Vertrag...

 

Nicht immer ist der erste Eindruck der "richtige".

Evtl. wäre dein direkter Vorgesetzter eine andere Person, den du noch nicht kennst.

Mit dem du vielleicht sehr gut klar kommen würdest...

So kann aus der vermeintlich schlechten Situation immer noch was positives werden.

 

Ich habe auch schon 5 Minuten nach dem Gespräch via email abgesagt. Weil mein zukünftiger Chef

mir maximal unsympathisch war und fachlich unwissend war.

 

 

 

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Es kommt immer darauf an, in welchem Unternehmen und aus welcher Motivation heraus man sich bewirbt. Allerdings sollte man weder seine eigene noch die Zeit seines Gegenüber sinnlos verschwenden, wenn man sich zu 100% sicher ist, dass ihr niemals zusammenkommen werdet. Sollte letzteres nicht der Fall sein, sollte man sich alles anhören, darüber schlafen und dann eine freundliche Absage formulieren. Man kann ja nie wissen, ob man sich nicht doch ein zweites Mal im Leben sieht. Deshalb ist auch hier immer ein Mindestmaß an Professionalität geboten.

 

Zudem bin ich sowieso der Meinung, dass man die Tür stets leise schließen und niemals überheblich wirken sollte, auch wenn man niemanden etwas schuldet. Wie @Roland78 bereits völlig richtig geschrieben hat.

 

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Ich hatte die Situation auch mal, wobei es ein Minijob für Nebenher war, bei dem mir schon die beiden Chefs gar nicht gefielen. Es ist nichts Schlimmes oder Verwerfliches vorgefallen, der Job war auch ok - war erstmal kein objektiver Grund, das Gespräch abzubrechen, es blieb auch höflich. Hätte ich aber nie im Leben angenommen, habe mich aber im Gespräch selbst nicht getraut, das durchblicken zu lassen. Ich habe dann abgewartet, ob ich überhaupt genommen werde. Und habe dann ausweichend geantwortet (per Mail, wo auch die Zusage kam), ich hätte mich für eine andere Stelle entschieden.

Das entsprach so nicht ganz der Wahrheit, aber da wollte ich mir ehrlich keinen großen Aufwand machen. Damit war die Sache gegessen. 


Ist mir ebenso auch mal bei einer Wohnungsbesichtigung passiert. Im Internet angepriesen als Tempel, bei der Besichtigung festgestellt: Fotos stimmten nicht, Verdacht auf Schrottimmobilie. Makler sehr unsympathisch und dubios. Da hatte ich die Führung tatsächlich abgebrochen mit: ,,Danke, aber wir kommen hier nicht zusammen."
Das war ebenfalls völlig okay. 

In ersterem Fall war nicht verärgert, im zweiten Fall schon - das machte es dann leichter, direkt etwas zu sagen. 

Du musst auch bei schriftlichen Absagen gar nicht so viel preisgeben. Vielen Dank, aber du hast dich anders entschieden (oder ziehst die Bewerbung zurück, wenn du der Entscheidung zuvorkommen musst). Alles andere geht niemanden was an und ist den Aufwand nicht wert. Vielleicht wirst du auch nicht genommen, dann hätte es sich erledigt. Alles Gute bei der Stellensuche. LG 

 

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Ich schließe mich in etwa der Meinung von Matthias2021 an, man sollte schon ehrlich gegenüber dem Unternehmen und vorallem sich selber sein. Eine Nacht drüber schlafen ist immer gut, um das Gesagte auch noch etwas setzen zu lassen und damit die Möglichkeit zu haben, es gedanklich von anderen Seiten beleuchten zu können.

 

Allerdings fände ich es bei gegebenen Umständen nicht verwerflich noch am Ende des Gesprächs eine klare Meinung zu haben und dann auch darüber zu sprechen.Es ist ähnlich wie in einem Date, wenn man absolut keine Symphathie zueinander aufbauen kann dann wird es auch schwer daraus eine Basis fürs nächste Treffen aufzubauen.

Also lieber nach einer neuen Stelle Ausschau halten und auf ein positiveres Ergebnis hoffen.

Man sollte immer auf sein Kopf- und Bauchgefühl hören. Manchmal passt es einfach nicht und man hatte im Vorfeld eventuell eine falsche Vorstellung vom Ganzen.

Bearbeitet von Katze87
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vor 11 Stunden, Mixime schrieb:

Ich dachte an: Ich habe einen sehr guten Eindruck vom Unternehmen bekommen, momentan bezweifele ich aber, ob es für mich die richtige Entscheidung sein würde die Stelle anzutreten“

 

Der erste Teil des Satzes ist okay. Den zweiten würde ich so im Gespräch nicht sagen - eher etwas wie "ich möchte nun in Ruhe meine Eindrücke sortieren, bevor ich mir eine endgültige Meinung bilde."

 

Oder man sagt: "Lust auf den Job hätte ich, aber nicht auf Sie." Aber dazu müsste man schon sehr gefestigt sei und vor allem nicht daran glauben, dass man sich immer zwei Mal im Leben begegnet. 😉

 

Ich würde so eine Frage sowieso nicht stellen. Setzt mein Gegenüber nur unnötig unter Druck. Ich könnte fragen: "Wie hat es Ihnen bisher gefallen?" oder "Was ist Ihr Eindruck bisher?". Da kann dann auch jemand, dessen Bauchgefühl eher nein sagt, etwas sagen, ohne sich gleich festlegen zu müssen oder mit einem "Ich mag nicht, Sie sind alle doof" herauszuplatzen.

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