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Formeln in Mitschriften - Empfehlungen für Soft-/Hardware?


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Liebe Freunde der Fernbildung,

da auf mich demnächst ein Modul mit einigen Formeln (Modul Statistik B.Sc. Psychologie) zukommt und ich insgeheim auch noch mal mit einem Informatik- und/oder Mathematik-Fernstudium liebäugele (Zukunftsmusik!), hier mal ein paar Fragen zum Thema "Mathematische Formeln" (ich konnte in der Suche dazu noch nicht direkt ein Thema im Forum finden, falls schon behandelt, gerne Hinweis und Thema schließen!).

 

Wie geht ihr vor, wenn ihr euch ein Skript mit vielen mathematischen Formeln anlegt?

Ich habe jetzt mal ein wenig herumprobiert, da ich an der Fernuni Hagen gerade den Vorkurs Mathematik belege, um für das Statistik-Modul (und weil es mich interessiert!) etwas Schul-Mathematik wieder "aufzufrischen". Folgendes habe ich probiert:

  • Mitschrift per Hand: Geht schnell und unkompliziert, aber leider nicht immer gut lesbar (Sauklaue...). Außerdem will ich sowohl aus ökologischen, als auch aus praktischen Gründen (keine "Zettelwirtschaft", Zugriff auch von unterwegs ohne "Herumschleppen" eines Ordners mit Papier o.ä.) lieber papierlos arbeiten.
  • Mitschrift mit OneNote: Sehr übersichtlich und gut zu strukturieren, einzelne Themen bekommen eine Seite und werden in einem großen Abschnitt zusammengefasst. Großes Plus: Zugriff von überall, auch auf dem Smartphone unterwegs etc. Leider aber mit Formeln sehr umständlich. Ich tippe maschienell, nicht freihand - mangels Hardware, die das mit akzeptablen Ergebnissen ermöglicht. Formeln können zwar von Hand aufgemalt und dann in Text konvertiert werden. Das ist am PC mit Maus oder Smartphone mit Finger allerdings auch nach einiger Übung ziemlich schwierig und die Erkennung funktioniert nicht übermäßig gut. Kopieren aus dem Online-Skript des Kurses ist möglich, sorgt aber immer wieder für Probleme mit Schriftart und Formatierung (und ist nicht besonders flexibel). Diese Probleme sind alle natürlich lösbar, aber es dauert ewig! Das ist unpraktisch.
  • Mitschrift in Word: Words Formeleditor bringt relativ viel mit, was die Sache erleichtert. Auch die Freihanderkennung scheint hier besser zu funktionieren, als bei OneNote (obwohl das Interface dazu zumindest komplett identisch aussieht und ich nichts anders mache beim Mauszeichnen) - könnte auch Zufall gewesen sein. Prinzipiell gibt es in Word natürlich viel mehr Funktionen als in OneNote. Das ist aber Fluch und Segen zugleich, denn das kann auch ablenken von der eigentlichen Arbeit, wenn zu viele Layout-Optionen da sind. Mit OneDrive und Office auf allen Geräten ist auch hier Zugriff und Bearbeitung von unterwegs möglich. Allerdings ist es am Smartphone schwieriger und ich hätte wie gesagt lieber alle Inhalte des Studiums dann bei OneNote sortiert und nicht viele einzelne Worddateien in der Cloud...
  • Manch einer wird mir vielleicht empfehlen, mit LaTex zu arbeiten. Ich habe damit schon mal eine Bachelorarbeit geschrieben und weiß das sehr zu schätzen. Für den regelmäßigen und möglichst schnellen Gebrauch eines Kurs-Skriptes sehe ich da allerdings eher schwarz (zumindest mit meiner bisherigen Kenntnis der Möglichkeiten - vielleicht hat jemand andere Ideen?), v.a. auch was die Bearbeitung und das Anschauen von unterwegs aus angeht.

Ich könnte mir auch sehr gut vorstellen, in OneNote z.B. einen Mix aus getipptem Text und Freihand-Formeln zu haben. Allerdings nur dann, wenn die Freihand-Formeln anschließend halbwegs gut lesbar sind und v.a. nicht zu groß gezeichnet werden müssen (ist sicher auch Übungssache) - sonst ziehen sie das Skript unnötig in die Länge (und/oder Breite). Habt ihr da Erfahrungen mit guten Stiften fürs Smartphone/Tablet? Arbeitet ihr mit anderen Anwendungen?

 

Wie macht ihr es insgesamt, wenn ihr es mit mathematischen Formeln zu tun bekommt? Macht ihr es lieber direkt handschriftlich, weil es einfacher ist? Nutzt ihr ein bestimmtes Programm/Plugin o.ä.? Macht ihr es handschriftlich, aber papierlos, z.B. mit einem Tablet, Surface o.ä.? Wenn ja, welche Hardware nutzt ihr?

Für etwas Input und Anregungen wäre ich euch sehr dankbar! Ich probiere ja auch gerne selbst herum und gerade jetzt bei diesem Vorkurs finde ich das auch ganz spannend. Aber ansonsten lege ich eher Wert auf Konsistenz bei meinen Mitschriften, also sollten sie möglichst alle im gleichen Format sein. Daher wäre es für mich super, möglichst schnell - vielleicht mit ein wenig Unterstütung von euch - eine langfristig gut funktionierende Lösung zu finden.

Danke im Voraus und herzliche Grüße,
Rosenthal.

Bearbeitet von Markus Jung
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Ich schreibe meistens per Hand und lege Formeln/Beispiele als Foto in einer OneNote Struktur für den Schnellzugriff ab. In Verbindung mit Tabellen kann man das optisch ganz gut arrangieren. 

 

Ein Freund von mir schreibt alles direkt über sein Samsung Galaxy Book (früher über sein Surface Pro) ins Note. Das geht auch sehr gut. Aber wenn du schon Ökologie gegen die Nutzung von Papier anführst, muss man dazu sagen, dass diese zugeklebten nicht reperabelen Wegwerfgeräte eine Irre Verschwendung seltener Erden sind. Vom Stromverbrauch des Gerätes selbst bis hin zu allen Geräten/Servern die permanent damit verbunden sind (oder weiter arbeiten wenn das Gerät aus ist => Notizen in der Cloud) ganz zu schweigen. Wie viel alleine eine Suchanfrage bei Google an Energie kostet kann man ja mal bei Interesse für sich recherchieren und auf sich wirken lassen. Gibt einem einen ganz guten Einblick in die versteckten Verbräuche. Ob das alles tatsächlich die ökologisch sinnvollere Alternative zum Papier darstellt, muss jeder für sich selbst bewerten. 

Bearbeitet von Decius
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Mit Hand raus- bzw. mitschreiben, später dann ein eigenes System mit der für einen selbst am besten geeigneten Struktur anlegen. Dabei ist es unerheblich welche Plattform du dafür nutzt. Hauptsache du kannst diese nachvollziehbar und lesbar mit der erforderlichen Effizienz nutzen. Eine vernünftige Suchfunktion sollte daher implementiert sein. Dabei gilt z. B. für mich selbst, je weniger ich ins Detail gehe, desto größer der Lerneffekt. Ich baue es so auf, dass ich die daraus ableitbaren Formeln anfangs klein in die Struktur einfüge, sie aber später weglasse. Beim Techniker (Maschinenbau) und auch beim Unistudium (Mechatronik) durfte man das alles nutzen. Jetzt an der IUBH muss das alles auswendig gelernt werden. Mir hilft dieses System auch beim auswendiglernen. 

Bearbeitet von Matthias2021
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  • Admin

Papier und dann scannen oder fotografieren halte ich für eine einfache Lösung - oder ein Gerät mit Stifteingabe nutzen, so dass dort komfortable handschriftliche Eingaben möglich sind. Die Eingabe per Maus oder Finger halte ich hingegen für weniger geeignet.

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Ich sammle immer handschriftlich alle Formeln nochmal auf einem extra Blatt. Eine eigene Formelsammlung ist für mich praktischer, da ich sie so notiere und mit Hinweisen versehen kann, dass ich sie sich nach ein paar Wochen noch nachvollziehen kann. 

Zum Lernen übertrage ich sie dann auf Karteikarten. 

In Physik/ Chemie habe ich sie zusätzlich noch mit Word in meine Mitschriften eingefügt. Das ist bei wenigen Formeln sehr praktisch und lässt sich gut umsetzen, sobald es mehr Formeln werden, ist es aber eher ein Zeitfresser. 

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