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mera

Was studieren (Pharmamanagement, Forensik, BWL, Management)? Entscheidungsfindung

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Ich hatte mich für das Fernstudium Pharmamanagement an der SRH interessiert. Ich finde aber auch noch andere Studiengänge interessant und ich kann mich nicht entscheiden was ich davon studieren will. 

Pharmamanagement 

It forensik 

Bwl 

International management 

Ich habe einen Berufsfindungstest online gemacht und herausgefunden, dass ich der lverwaltend kreativ wissenschaftliche Typ bin. Ich bin jedoch nicht gut zuhause in den Fächern Chemie Physik Mathematik Technik. Ich habe die Ausbildung zur Pharmazeutisch-technischen Assistentin mit einem 3.5 Schnitt abgeschlossen. Jetzt weiß ich nicht was ich studieren soll... Informatik liegt mir auch nicht, denn ich habe Schwierigkeiten mit dem abstrakten Denkvermögen und mit Mathematik kann ich mich gar nicht anfreunden. Sprachen interessieren mich, aber als übersetzer oder dolmetscher hat man auf dem Arbeitsmarkt keine guten Karten. Und ich möchte aber andererseits auch einen Beruf mit guten Perspektiven und Gehaltsaussichten. Hast du einen Tipp? Gruß mera

Bearbeitet von mera

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Hallo Mera,

 

herzlich willkommen im Forum!

 

Um dir zu helfen deine Fragen zu beantworten, stelle ich mal zwei neue:

- Wozu möchtest du studieren? Welches Ziel verfolgst du damit? Ok, du möchtest gute Perspektiven und Gehaltsaussichten, aber was für einen Job würdest du gerne machen? Mit welchem Thema möchtest du dich in deinem Job auseinandersetzen?

- Warum soll es ein Fernstudium sein? Willst du gleichzeitig ist deinem erlernten Beruf arbeiten und wenn ja, soll das Studium an deinen Beruf anknüpfen?

 

Bisher hast du ja hauptsächlich geschrieben, was du nicht kannst/willst. Es wundert mich etwas, dass du bei Abneigungen gegen Chemie, Physik, Mathematik, Technik und Informatik die Fächer:

 

vor 56 Minuten, mera schrieb:

Pharmamanagement 

It forensik 

Bwl 

International management

 

in Erwägung ziehst. Sie enthalten alle (auch) mathematische oder naturwissenschaftliche Inhalte, zumindest zu einem gewissen Grad. IT-Forensik dürfte z.B. zu großen Teilen aus Informatik bestehen.

Ich weiß ja nicht genau, was du mit "abstraktem Denkvermögen" meinst, aber jedes Studium erfordert in gewissem Rahmen abstraktes Denken. Mir fällt auch auf, dass deine Abschlussnote nicht besonders gut ist. Das ist nicht schlimm und spricht auch nicht unbedingt gegen ein Studium, aber du solltest dir bewusst sein, dass in einem Studium deutlich mehr und vertiefterer Lernstoff auf dich zukommt.

Bearbeitet von ClarissaD

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vor 32 Minuten, ClarissaD schrieb:

Hallo Mera,

 

herzlich willkommen im Forum!

 

Um dir zu helfen deine Fragen zu beantworten, stelle ich mal zwei neue:

- Wozu möchtest du studieren? Welches Ziel verfolgst du damit? Ok, du möchtest gute Perspektiven und Gehaltsaussichten, aber was für einen Job würdest du gerne machen? Mit welchem Thema möchtest du dich in deinem Job auseinandersetzen?

Hallo. Wie gesagt, ich bin da wirklich sehr unschlüssig. Ich möchte ein Fernstudium machen, da ich ein Baby habe, und ich es mir finanziell nicht leisten kann, ein Präsenzstudium in vollzeit zu machen, ohne Einkommen zu erzielen. Zudem muss ich mich um mein Kind kümmern. Beruflich sehe ich mich irgendwo in einer management Position. Dass Studium mit Lernen verbunden ist, ist mir durchaus bewusst. Meine Abschlussnote war nicht sonderlich gut, da ich mich wie ich denke, nicht für einige der Fächer in meiner Ausbildung begeistern konnte. Ich habe die Ausbildung aber trotzdem gemacht, da ich nicht wusste was ich sonst machen soll. Und studieren möchte ich weil ich weiter möchte. Ich möchte vor allem für mich selbst studieren, um mich als Persönlichkeit intellektuell weiter zu entwickeln. Aber natürlich auch um bessere Arbeitsbedingungen zu haben und einen gehobenen Posten. Aber ich weiß nicht was ich studieren soll. Thematisch interessiert mich schon die Pharmabranche aber nicht alle Fächer davon. Also z. B. Mit Chemie oder Physik kann ich nichts anfangen. Ansonsten finde ich natürlich die Geisteswissenschaften auch interessant, auf dem Arbeitsmarkt ist das aber nicht gefragt. Also z. B. Philosophie oder Sprachen. Was würdest du mir empfehlen? Ich finde auch Germanistik spannend weil ich gerne lese, und meine Deutschnote immer gut war. 

Bearbeitet von mera

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vor 33 Minuten, mera schrieb:

Dass Studium mit Lernen verbunden ist, ist mir durchaus bewusst. Meine Abschlussnote war nicht sonderlich gut, da ich mich wie ich denke, nicht für einige der Fächer in meiner Ausbildung begeistern konnte.

 

Das ist normal, aber eben auch im Studium noch mal ganz besonders ein Thema. Du wirst immer das Problem haben, dich mit uninteressantem, altem oder sonst wie "blödem" Stoff beschäftigen zu müssen. Das sollte dir bewusst sein.

 

vor 1 Stunde, mera schrieb:

Informatik liegt mir auch nicht, denn ich habe Schwierigkeiten mit dem abstrakten Denkvermögen und mit Mathematik kann ich mich gar nicht anfreunden.

 

Es bleiben nicht viele "karriereförderliche" Studiengänge übrig, die wenig oder gar kein Mathe beinhalten – außer Jura fällt mir da fast gar nichts ein. Insbesondere BWL (also auch alles, was mit Management zu tun hat), ist mit mathematischen Modellen, Statistik usw. durchzogen.

 

Ich würde dir empfehlen, mal eine Tabelle zu machen: Jeder Studiengang, der in Frage kommt, bekommt eine Zeile, jedes Kriterium, das dir wichtig ist (z.B. Matheanteil, Interesse, usw.) eine Spalte. Dann bewertest du jedes Feld auf einer Skala von 1-10 und multiplizierst das Ergebnis mit einem Gewicht, das du für jede Spalte verteilst (Geringer Matheanteil z.B. 30%, ...). Im Ergebnis erhältst du dann einen Studiengang, der dir am ehesten liegen sollte.

 

Im Idealfall kommt dann etwas raus, das du mal ausprobieren kannst. Wenn du dich z.B. an der Fernuni Hagen einschreibst, fallen die Kosten und damit das Risiko gering aus. An Hochschulen wie der IUBH hast du oft einen Probemonat o.ä., innerhalb dem du zurücktreten kannst.

 

(Das ist übrigens noch ein anderer Plan: Mach dir einen Kaffee und browse einfach die Websites der Hochschulen durch. Es gibt inzwischen alle möglichen, teils exotischen, Studiengänge. Nicht jeder wird dich dabei in deiner Karriere weiterbringen, aber erst mal drüber nachzudenken schadet ja nicht.)

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vor 4 Stunden, mera schrieb:

Was würdest du mir empfehlen? 

 

Das ist jetzt eher ins Blaue hinein, aber von den oben genannten Studiengängen würde ich am ehesten BWL empfehlen. Pharmamanagement und International Business sind im Prinzip auch BWL und IT-Forensik ist im Prinzip Informatik, aber sehr speziell. Da du ja noch keine genauen Vorstellungen hast, würde ich kein zu spezialisiertes Fach wählen. Allerdings, wie thb schon geschrieben hat:

 

vor 3 Stunden, thb schrieb:

Insbesondere BWL (also auch alles, was mit Management zu tun hat), ist mit mathematischen Modellen, Statistik usw. durchzogen.

 

Daher denke ich, du würdest in dem Studium auch viele Inhalte haben, die dir nicht besonders gefallen.

 

Diesen Satz hier habe ich übrigens nicht ganz verstanden:

 

vor 4 Stunden, mera schrieb:

Thematisch interessiert mich schon die Pharmabranche aber nicht alle Fächer davon. Also z. B. Mit Chemie oder Physik kann ich nichts anfangen. 

 

Als PTA kennst du dich mit der Pharmabranche definitiv besser aus als ich, aber ich frage mich, was dir an Pharma gefällt, wenn du Chemie nicht magst? Ich dachte immer, Pharmazie sei im Prinzip angewandte Chemie.

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Mögliche Kriterien findest du hier - kommt natürlich darauf an, welche davon für dich wichtig sind:

 

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Eine PTA-Ausbildung ohne Interesse an Chemie zu absolvieren, ist mindestens mutig, wenn nicht sogar wagemutig. Ich bin selber PTA, und finde es toll, dass Du die Ausbildung trotzdem abgeschlossen hast - das spricht für Durchhaltevermögen, dass Dir in einem Fernstudium sehr nützlich sein kann! Generell kann ich allen PTA nur empfehlen, noch irgendetwas auf die Ausbildung "draufzusetzen" - der Beruf gibt als solches leider nicht viel her, außer den Spaß, den man vielleicht an der Materie hat. Gehalt, Aufstiegschancen und Arbeitszeiten sind unterirdisch. (Trotzdem habe ich 18 Jahre in dem Job gearbeitet, kann also auch Durchhaltevermögen vorweisen - oder Resignation, wer weiß das schon...)
Irritiert hat mich folgendes: 

vor 4 Stunden, mera schrieb:

und ich es mir finanziell nicht leisten kann, ein Präsenzstudium in vollzeit zu machen, ohne Einkommen zu erzielen

 

Zu dem Punkt würde ich mir nochmal Gedanken machen. Aus Zeitgründen kein Präsenzstudium zu wählen, ist mit Kind verständlich, aber finanziell hast Du bei einem Fernstudium ja auch eine recht große Belastung. Wirst Du nebenher arbeiten gehen? Die Kombination Kind - Studium - Arbeiten ist keine, die leicht unter einen Hut zu bringen ist. Natürlich geht das, aber gerade dann sollte man sich WIRKLICH sicher sein, wo die Reise hingehen soll. 
Zu Deiner eigentlichen Frage: Pharmamanagement baut ja ansatzweise schon auf Deiner Ausbildung auf und hat sicher eher keine bis wenig naturwissenschaftliche Anteile. Halte ich durchaus für eine gute Wahl. Doch bedenke: Arbeitsplätze in der Pharmaindustrie sind nicht wirklich bundesweit verfügbar, also entweder solltest Du nach Abschluss des Studiums flexibel sein, was den Wohnort angeht, oder bereits in einer "Pharmagegend" wohnen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

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vor 6 Stunden, mera schrieb:

Ich habe einen Berufsfindungstest online gemacht und herausgefunden, dass ich der lverwaltend kreativ wissenschaftliche Typ bin.

Das scheint ja ein grandioser Test zu sein 😄. Das beinhaltet so gut wie alles. 

 

Für Positionen mit pharmazeutischer Relevanz wirst du um ein Pharmazie oder naturwissenschaftliches Studium niemals herum kommen (große Chemie/Physik Anteile im Studium). Neueinsteiger fangen in der Pharmabranche oft als Trainee an (Marketing, HR, Finanzen, Vertrieb usw.). Die Stellen sind sehr begehrt und viele Mitbewerber haben Master/Promotion/Industriepraktika oder waren Werkstudent.

 

Solltest dir überlegen, ob ein BWL Studium überhaupt das richtige ist, wenn du dich mit Mathe überhaupt nicht anfreunden kannst. Ansonsten wäre mein Rat ein paar Scheine in Wiwi an der Fernuni Hagen zu machen (schont den Geldbeutel). Anrechnen und Hochschulwechsel geht immer!

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vor 6 Stunden, thb schrieb:

Im Idealfall kommt dann etwas raus, das du mal ausprobieren kannst. Wenn du dich z.B. an der Fernuni Hagen einschreibst, fallen die Kosten und damit das Risiko gering aus. An Hochschulen wie der IUBH hast du oft einen Probemonat o.ä., innerhalb dem du zurücktreten kannst.

Vielen Dank für deine Ratschläge. :) 

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vor 2 Stunden, beijing schrieb:
vor 8 Stunden, mera schrieb:

lverwaltend kreativ wissenschaftliche Typ bin.

Das scheint ja ein grandioser Test zu sein 😄. Das beinhaltet so gut wie alles. 

Ja, hahah blöder Test hahah. 😂

Auf jeden Fall hatte ich auch noch die Idee, ob vielleicht sowas wie Politikwissenschaften mit Soziologie oder Kulturwissenschaften auch noch eine Möglichkeit wäre? Wie sieht es da mit den Jobchancen wohl aus... 

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