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Am 17.3.2019 um 07:15 , Matthias2021 schrieb:

Völlig richtig, im Masterstudium ist die angegebene Pflichtliteratur auch prüfungsrelevant. Meines Erachtens macht dies auch ein echtes (Master) Studium aus.

 

und wo habe ich in meinem Beitrag irgendwas anderes behauptet?

 

Ich hinterfrage nicht das man in einem Masterstudiengang auch selbstrecherche betreiben muss. Ich hinterfrage welche Gewichtung diese hat.

 

Geht man nach meiner Prüfung müsste also das was man gelernt hat, was im Script steht, was man in den Tutorien beigebracht bekommt, nur einen Beitrag von 10% zur Note haben. Und Inhalte die weder im Script stehen, die weder in Musterprüfungen/Lösungen vorkommen, die weder in Tutorien oder Onlinevorlesungen besprochen wurden, einen Anteil von 90% an der Note.

 

Wozu dann überhaupt noch Kurse, Scripte, Tutorien anbieten wenn deren Inhalte quasi keinerlei Beitrag zum Bestehen einer Prüfung haben?

Bearbeitet von Markus Jung
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Aber diese Inhalte haben doch einen Beitrag zum Bestehen der Prüfung. Nur genügen sie eben nicht für eine gute Note. Was ich auch absolut richtig finde bei einem Studium, nicht nur beim Master, sondern auch vorher, beim Bachelor.

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vor 6 Minuten, caiser_chef schrieb:

Wozu dann überhaupt noch Kurse, Scripte, Tutorien anbieten wenn deren Inhalte quasi keinerlei Beitrag zum Bestehen einer Prüfung haben?

 

Also ich verstehe dein Anliegen durchaus. Irgendwo muss eine Grenze gezogen werden, ansonsten führt ein Verweis zum nächsten Verweis etc. und am Ende darf man, überspitzt, die Bibliothek oder das Internet durchlesen. 

 

Problem ist also jetzt wohl eher in der Hinsicht, dass nicht klar ist, ob auch die Zusatzliteratur komplett "sitzen" muss und prüfungsrelevant ist.

 

Davon abgesehen können durchaus auch Fragen kommen, die eben "Transferwissen" erfordern. Wo eben nirgends genau das steht, was der Prüfer nun wissen möchten. Das halte ich für legitim, wenn auch nicht ganz einfach hinsichtlich der objektiven Bewertung.

Bearbeitet von Muddlehead

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Objektive Leistungsbewertung gibt es ja eigentlich eh nicht. 

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Solche Aufgaben werden auch dazu genutzt, ein paar variable Punkte vergeben zu können. Eine Eingrenzung sollte allerdings vorgenommen werden. Sonst wird aus der Benotung Willkür.

 

Wir kennen jedoch die Aufgabe, die Antwort und die Musterlösung nicht.

 

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vor 2 Stunden, caiser_chef schrieb:

ch hinterfrage nicht das man in einem Masterstudiengang auch selbstrecherche betreiben muss. Ich hinterfrage welche Gewichtung diese hat.

 

 

Klar, habe ich schon so verstanden. Ich weiß weder um welches Modul es sich handelt noch kenne ich die konkrete Fragestellung. Allerdings - und das meinte ich mit meinem Beitrag - ist es durchaus üblich, dass die angegebene Pflichtlektüre immer prüfungsrelevant ist und man im Skript manchmal lediglich die oberflächlichen Begrifflichkeiten zu einem Thema findet, zu denen eine tiefergehende Recherche in der Literatur notwendig ist. Dabei ist die Gewichtung immer so unterschiedlich, wie es Themen und Umfänge eben sein können.

 

Wenn die 4 - 5 Stichpunkte eben nur 2 Punkte Wert waren, dann war bei diesem Thema zu der Aufgabe eben eine umfangreiche Recherche notwendig. Gibt es im Übrigen auch im Bachelor an der IUBH, wenn auch nicht in diesem Umfang und obwohl immer behauptet wird, dass Skript und Tutorien ausreichen würden.

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vor 18 Stunden, caiser_chef schrieb:

 

Ich versuche immer mir zu überlegen wie ein Prüfer von oben herab eine Aufgabe bewertet. Er startet bei 18 Punkten und für alles was fehlt streicht er Punkte. Wenn man sich bei mir die 2 Punkte anschaut dann muss ja quasi nix mehr von Bedeutung übrig geblieben sein. Obwohl ich wie gesagt alle wichtigen Punkte zu dieser Frage aus dem Script nahezu 1zu1 in meine Antwort gesteckt hab.

So funktioniert die Korrektur von Klausuren aber nicht.

Man erarbeitet sich einen „Erwartungshorizont“, also sozusagen ein Lösungsschema für die Klausuren. Denn man muss wissen, welche Antworten man bekommen will, damit man die Frage richtig stellen kann.

 

Für 18 Punkte muss es schon ein wichtiges Thema (Transferwissen?) gewesen sein.

 

Und es ist, wie Markus schon schrieb: man startet bei 0 und alles relevante gibt Punkte. 

 

Gab es denn Verweise auf Zusatzliteratur?

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Alsooo ... Masterstudium .. in jedem Skript gibt es eine Pflichtliteratur - diese ist prüfungsrelevant. Die weiterführende Literatur gilt als Ergänzung. Die Skripte sind dort mehr Leitfäden und man muss sich die Themen teilweise in der angegebenen Pflichtliteratur näher erarbeiten. Dass der Anspruch in den Masterstudiengängen höher als im Bachelor ist, ist aber keine Überraschung?

 

Für die Fragen gibt es Musterlösungen - je nachdem, wie viele Aspekte der Musterlösung man in seiner Antwort hat, desdo mehr Punkte erhält man. Bei 2/18 Punkten scheinen es nicht so viele Aspekte gewesen zu sein.

 

Sonst ist aber ohne speziellen Hintergrund (welches Modul, welches Thema wurde abgefragt) nur Kaffeesatzleserei angesagt ...

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Am 16.3.2019 um 21:00 , caiser_chef schrieb:

Diese völlige chancenlosigkeit auf einen persönlichen Kontakt ist halt frustrierend. Wenn ich Fragen zum Kurs habe bekomm ich innerhalb von 3 Stunden ne Mail vom Tutor und alles ist geklärt. Warum kann ich jetzt nicht einfach per Mail den Tutor darum bitten mir die Bewertung zu erklären? Dann erkläre ich meine Sicht der Dinge und ich bin sicher bei Parteien wären zufriedener.


@caiser_chef:

Ein Freund und Kollege von mir hat auch mal Widerspruch bei seinem Institut (nicht iubh) eingelegt gegen eine Bewertung, die ihm als extrem unfair erschien. Er hat seine Korrespondenz nicht nur mit den Fachbereichsleiter bzw. dem Prof und dem Tutor, sondern auch gleich mit dem Kanzler sowie dem Präsidenten der Hochschule geführt. Dabei war eine ganz klare Forderung enthalten, dass er das Bewertungsschema verstehen will. 

Wenn der Widerspruch abgelehnt wird, wie du ja fragtest, kannst du selber nochmal bei der Hochschule anrufen und fragen, wie du in diesem Fall verfahren kannst, wenn du es darauf nicht belassen willst. 
Als nächstes folgt der Gang zum Anwalt für eine offizielle Prüfungsanfechtung. Wichtig ist dabei zu beachten, dass das ganze aber zügig über die Bühne gehen sollte - je länger das her ist, um so schwieriger ist es. Korrespondenzen und schriftliche Rückmeldung gut aufbewahren. 
Dazu ein Link: https://www.studienscheiss.de/pruefung-anfechten-interview/

 

Zitat

Und Inhalte die weder im Script stehen, die weder in Musterprüfungen/Lösungen vorkommen, die weder in Tutorien oder Onlinevorlesungen besprochen wurden, einen Anteil von 90% an der Note.


Das wäre in der Tat sehr wenig und da jeder ja dann seinen Prüfungsschwerpunkt vermutlich anders legt beim "freien Lernen", würde ich vermuten, dass entsprechend die Durchfallquote bzw. Notenvergabe ist. Ich kenne es nur so herum, dass Transferwissen mehr das Sahnehäubchen auf der Note ist, weniger sich aber zum Großteil daraus zusammensetzt. Ich glaube, das würde ich auch nochmal abklären. 

LG 

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vor 5 Stunden, Vica schrieb:

Ich kenne es nur so herum, dass Transferwissen mehr das Sahnehäubchen auf der Note ist

 

Tatsächlich? In einem Masterstudiengang? Der setzt doch auf einen Bachelorabschluss auf, der zu einem Arbeitsplatz befähigen soll, der (nach einer Einarbeitung) zur Bearbeitung komplexer Themen befähigen soll, selbständig! Und auch da arbeitet man ja nicht nach genauer Anweisung, sondern muss Entscheidungen treffen und Inhalte bearbeiten, die so im Lehrbuch nicht gestanden haben.

 

Wenn tatsächlich nur Lernwissen in Klausuren abgefragt wird, wo ist denn dann der Unterschied zu einer Ausbildung als Azubi? Und wenn die Transferfähigkeit von Wissen nicht vorausgesetzt werden kann nach einem Bachelorabschluss - womit rechtfertigen sich dann die Gehaltsansprüche von Uni- und FH-Absolventen?

Bearbeitet von Markus Jung
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