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Hallo zusammen,

wie einige mitbekommen haben, überlege ich aktuell den MBA an der IUBH zu belegen.

Ich bringe einen 210 ects B.Sc. mit und bin nun über die Zulassungskriterien gestoßen. 

Laut Internetseite und Nachfrage bei der IUBH kann ich mit 210 ects direkt den 60 ects MBA belegen.

Allerdings war ich immer der Meinung, dass man für einen Master 300 ects benötigt.

 

Ist der MBA nun kein voller Master oder gibt es da Ausnahmen?

Bearbeitet von sunnymaker

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vor 45 Minuten, sunnymaker schrieb:

Allerdings war ich immer der Meinung, dass man für einen Master 300 ects benötigt.

 

 

Kurzes Googlen bringt viele Diskussionen zum Thema zum Vorschein, sehr zu empfehlen ;-).

 

Allgemein: In unseren Nachbarländern sind 60er Master gang und gäbe. Das Herumreiten auf den ECTS erschließt sich mir persönlich auch nicht, da ich dafür bestenfalls zwei gängige Szenarien sehe: a) Du willst promovieren bzw. an einer Hochschule deine Laufbahn starten. b) Du willst in irgendein Unternehmen, das darauf Wert legt (etwa die großen Beratungsbuden) und hast sonst noch nicht viel zu bieten (Berufseinstieg).

 

In den meisten anderen Fällen stellt sich mir nur noch eine Frage: Who cares?

 

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Eigentlich ist es mir nur wichtig, da ich eventuell einmal später in die höhere Ebene der Beamtenlaufbahn wechseln würde. Wenn die das dann wegen den 30 ects ablehnen, wäre es schon doof gelaufen.

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vor einer Stunde, sunnymaker schrieb:

Eigentlich ist es mir nur wichtig, da ich eventuell einmal später in die höhere Ebene der Beamtenlaufbahn wechseln würde. Wenn die das dann wegen den 30 ects ablehnen, wäre es schon doof gelaufen.

 

Allerdings. Vor allem, weil dir dann ohnehin nur 6 Prüfungen fehlen würden. Das ist vielleicht das oben unterschlagene dritte Szenario: Wenn ich mir so manche Diskussion hier um Anerkennungen im öffentlichen Dienst anschaue, würde ich die Voraussetzungen in deinem Kontext einmal genau prüfen. Oder eben bei Unsicherheit einen 90er Master machen ...

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DIe IUBH bietet ja auch einen 90 ECTS Master an. Im Grunde ist es der 60 ECTS Master mit dem Unterschied, dass du dir 2 zusätzliche Spezialisierungen a 10 ECTS wählen kannst und die Masterarbeit dann 10 Credits mehr hat. Dementsprechend ist der Umfang der Masterarbeit etwas größer.

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Im Zweifel kann man bereits während des Studiums 30 CP an Zusatzvertiefungen erwerben, welche dann auch auf dem Zeugnis als Zusatzleistung mit den erworbenen ECTS ausgewiesen werden. Auf der Urkunde stehen so oder so keine ECTS. 

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vor 2 Stunden, sunnymaker schrieb:

Eigentlich ist es mir nur wichtig, da ich eventuell einmal später in die höhere Ebene der Beamtenlaufbahn wechseln würde. Wenn die das dann wegen den 30 ects ablehnen, wäre es schon doof gelaufen.

 

Erkundige dich wie es bei euch gehandhabt wird (wenn es möglich ist).

Bei einer Bekannten war die Stelle tatsächlich so ausgeschrieben war, dass ein abgeschlossener Master mit 300 ECTS verlangt war. Bei einer noch höherwertigen Stelle wurde sogar nur Universitätsabschluss ausgeschrieben.

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Ein Master mit weniger als 300 ECTS ist in Deutschland m.W. ausgeschlossen. Deshalb vermute ich, dass dir 30 ECTS aus der beruflichen Praxis anerkannt werden damit du am Ende auf die erforderlichen ECTS kommst.

 

Die Studienberatung sollte dir hier aber eine verbindliche Antwort geben können. Interessiert mich auch. 😉

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Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde, phoellermann schrieb:

Ein Master mit weniger als 300 ECTS ist in Deutschland m.W. ausgeschlossen. Deshalb vermute ich, dass dir 30 ECTS aus der beruflichen Praxis anerkannt werden damit du am Ende auf die erforderlichen ECTS kommst.

 

Es gibt ja konsekutive und nicht-konsekutive Master, siehe hier. Wenn ich es richtig lese, gilt der MBA als nicht-konsekutiv.

 

Aber: Es gibt ja bspw. auch die Möglichkeit, diesen M.Sc. mit 60 ECTS zu machen. Beginnt man das Studium mit 180 ECTS, muss man die Eignungsprüfung ablegen. Die besteht aus 3 einzelnen Prüfungsleistungen. Wenn sich dies auf in Summe 300 ECTS aufsummieren soll, würde das bedeuten, dass diese 3 Leistungen einzeln jeweils mit 20 Credits gewertet würden. Das halte ich für 15 Seiten Text und eine kurze mündliche Prüfung für unrealistisch.

 

Weiß da jemand mehr?

Bearbeitet von thb

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vor 33 Minuten, thb schrieb:

Es gibt ja konsekutive und nicht-konsekutive Master, siehe hier. Wenn ich es richtig lese, gilt der MBA als nicht-konsekutiv.

 

Konsekutiv bedeutet in der Tat, dass ein Master auf einem bestimmten Bachelorstudium aufbaut und es erforderlich ist, dass man einen fachlich einschlägigen Bachelor für den Masterstudiengang absolviert hat. Beispiel: Mit einem Bachelor in Sozialpädagogik könntest du keinen konsekutiven BWL-Master studieren.

 

Nicht-konsekutiv bedeutet, dass du den Masterstudiengang ohne ein fachlich einschlägiges Bachelorstudium absolvieren kannst (ist fast bei allen MBA Programmen so). Das ist also richtig, das Thema deines Erststudiums ist irrelevant. Das hat mit den ECTS aber nichts zu tun.

 

Fakt ist, ein Master darf gem. Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse nicht verliehen werden, wenn keine 300 ECTS erworben wurden.

 

Eine "Eignungsprüfung" kann nicht auf ein Studium angerechnet werden, wenn diese eine Zugangsvoraussetzung für das Studium darstellt. Wenn es sich wiederum um eine Prüfung handelt, über die berufspraktische Erfahrungen im Umfang von 30 ECTS anerkannt werden, sieht das anders aus. Dafür wäre dann auch eine überschaubare Prüfung legitim (ob sie sinnvoll ist, sei dahin gestellt). 😉

 

Dann müsste aber im Curriculum ein entsprechendes Modul vorgesehen sein, das man durch die berufliche Praxis substituieren kann.

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