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Ein MBA ist ein "Master of Business Administration". Es handelt sich also formell um einen regulären Masterabschluss (nur wird er häufig anders vermarktet und ist eben fast nie konsekutiv). 

 

Aber die Diskussion um Masterabschlüsse oder Bachelorabschlüsse von Fachhochschulen im Öffentlichen Dienst gab es hier schon etliche Male. :)

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vor 4 Minuten, phoellermann schrieb:

Ein MBA ist ein "Master of Business Administration". Es handelt sich also formell um einen regulären Masterabschluss (nur wird er häufig anders vermarktet und ist eben fast nie konsekutiv). 

 

Der MBA ist jedoch keine der von der Kultusministerkonferenz beschlossenen Abschlussbezeichnung von Masterstudiengängen, lediglich im Rahmen von Weiterbildungsstudiengängen, daher kann ich mir vorstellen, dass dies im ÖD eine Wertigkeit geniesst.

 

In der freien Wirtschaft sieht es bekanntlich schon wieder anders aus, da der Praxisbezug durchaus gefragt ist, weswegen ich immer wieder einen MBA für mich bevorzugen würde, aber das ist ein anderes Thema.

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Es würde um die freie Wirtschaft gehen. Also das Standing des MBA 270 ects dort.

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Die KMK ist da ganz klar: "Die Abschlussbezeichnungen für nichtkonsekutive und weiterbildende Master sind nicht vorgeschrieben und beschränken sich nicht auf die genannten Abschlussbezeichnungen, z.B. MBA."

 

Sie stehen ganz klar auf derselben Stufe wie alle anderen genannten Master-Abschlüsse (M.A., M. Sc., M. Eng., M.F.A., M. Mus., LLM,).

 

 

Vgl. Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2005/2005_04_21-Qualifikationsrahmen-HS-Abschluesse.pdf)

 

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Sunnymaker, wenn du in die freie Wirtschaft gehst und einen MBA hast, schaut keiner, ob der dich zu 270 ECTS oder zu 300 ECTS geführt hat.

 

Das man mit weniger als 300 ECTS überhaupt einen Master/MBA erwerben kann, ist eine Besonderheit des Hochschulrechts in NRW (so wie z.B. der Zugang zu Masterstudiengängen ohne Bachelorstudium in Hamburg). Hier nutzt die IUBH einfach das Maximum des rechtlichen Rahmens.

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vor 27 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

 

Ich würde sogar weiter gehen: Ist ein MBA in den Richtlinien des öffentlichen Dienstes überhaupt erwähnt, wenn es um die Voraussetzungen zum Zugang zum höheren Dienst geht?

 

Wenn nicht, dann würde ich auf den Master zurückgreifen.

Also ein Kumpel von mir hat vor kurzem mit einem MBA (ohne wirtschaftliches Erststudium) eine Trainee Stelle im höheren öffentlichen Dienst bekommen (kann natürlich bei jedem Bundesland unterschiedlich sein). 

Hatte mich auch etwas verwundert, dass das geht. Wie soll auch jemand in einem 2-semestrigen Crashkurs die gleichen Kenntnisse erwerben wie jemand mit 10 konsekutiven Semestern? Aber das kommt halt eben dabei raus, wenn man alle Strukturen immer weiter aufweicht.

 

 

 

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Die entscheidende Frage ist m.E., was hier mit "öffentlicher Dienst" gemeint ist:

 

Meine Erfahrung ist, dass kommunale Arbeitgeber (TVöD VKA) wie städtische Einrichtungen, Ämter fast ausschließlich nach Public Management-Absolventen Ausschau halten (oder Fach-Absolventen wie Psychologen, Pädagogen usw.). Du kannst dir als "Beweis" mal die Stellenausschreibungen z.B. auf Interamt ansehen.

 

Öffentliche Hochschulen (TV-L) können da etwas offener sein. Allerdings hatte ich bei meinem ehem. Arbeitgeber (eine staatliche Uni) im höheren Dienst keine einzige/n Kollegen/Kollegin mit MBA-Abschluss kennengelernt. Das muss natürlich nichts heißen.

 

An Bundes- und Landesministerien sowie bei öffentlichen Stiftungen habe ich in Stellenausschreibungen auch fast nur Public Management oder Fachabschlüsse ausgeschrieben gesehen.

 

Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Einrichtungen wie gemeinnützige Vereine, die nicht voll finanziert sind vom Bund/Land/Kommune, aber dem öffentlichem Tarifvertrag angeglidert sind (Bsp. DLR, Helmholtz, Fraunhofer, Max Planck), die sind da ziemlich offener, da wirtschaftsnäher!

 

Meine Erfahrung ist also grundsätzlich: Je moderner und wirtschaftsnäher die öffentliche Einrichtung, desto offener ist sie gegenüber wirtschaftsnahen Studienabschlüssen. Bei Ämtern: Kannste vergessen! (Denke ich jedenfalls).

 

Für eine Verbeamtung braucht man meines Wissens leider Volljura-Abschluss, Lehramtstudium oder Public Managenemt M.A. (früher Verwaltungswirt) sowie Einhaltung zahlreicher Auflagen wie unter 35 J. sein und nie eine Psychotherapie gemacht haben, was ich persönlich ein diskriminierendes Unding finde (bitte belehrt mich eines Besseren, wenn sich da dran mittlerweile etwas geändert hat)

 

Bearbeitet von wolkenkratzerin

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