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helmutkohl

Wie sich für die Verwaltung gut qualifizieren?

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Guten Abend,

 

wenn man in der Verwaltung arbeitet im gehobenen Dienst, nach einem Diplom in Sozialwissenschaften, habe ich folgende Frage zur Weiterqualifikation.

 

Was soll man machen: einen Verwaltungsfachwirt, einen Bachelor Public Management / Administration oder lieber einen Master?

 

Man möchte am liebsten in der gehobenen Sachbearbeitung arbeiten, gegen höheren Dienst hat man auch nichts, aber das primäre Ziel ist es mehr Ahnung im Bereich Verwaltung (Verwaltungsrecht, Vergabe usw.) zu haben.

 

Die meisten Stellen sind für Bachelor Public Management und Verwaltungsfachwirte ausgeschrieben, man will mit einem Master natürlich auch nicht überqualifiziert sein.

 

Bei den Mastern kommen diese 3 in Frage, könnt ihr mir da einen empfehlen?:  https://www.hwr-berlin.de/studium/studiengaenge/detail/71-public-administration/       https://www.fhoev.nrw.de/studium/masterstudiengaenge/master-of-public-management/      https://www.hs-schmalkalden.de/studium/studienangebot-hs-schmalkalden/master-studiengaenge/oeffentliches-recht-und-management-mpa-berufsbegleitend.html

 

Danke und viele Grüße

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Da ich viele Freundinnen habe, die in der Verwaltung arbeiten bzw. gearbeitet haben: Staatsexamen in Jura. Der Rest bringt einen nicht weiter.

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vor 15 Stunden, helmutkohl schrieb:

Bei den Mastern kommen diese 3 in Frage

 

Da gehören ja zum Teil auch regelmäßige Präsenzen vor Ort mit dazu. Kannst du diese realisieren?

 

Ich würde nach dem Diplom schon eher einen Master empfehlen, wenn das mit deiner Qualifikation passt.

 

Aber welche Bachelor-Studiengänge hattest du denn in der Auswahl?

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Wenn ich das richtig herauslese, strebst du eine Fortbildung an und kein weiteres Studium?

Denn um weiterhin im gehobenen Dienst zu arbeiten und lediglich dein Verwaltungswissen im Bereich Vergaberecht, Verwaltungsrecht usw. zu vertiefen, würden ja Fortbildungen ausreichen und da gibt es zahlreiche, z.B. bei der VWA und auch online z.B. bei der FU Hagen. Anders als bei einem Studium könntest du da schon mit ein paar Präsenzen/Seminarbesuchen und einigen Monaten Aufwand dein Wissen vertieft haben.

 

Mit einem Masterstudium wärst du überqualifiziert für Sachbearbeitung im gehobenen Dienst.

 

Für den höheren Dienst empfehle ich dir ganz klar ein Jura-Studium an der FU Hagen oder ein Master in Public Management an staatlichen Hochschulen (z.B. die von dir genannten).

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Am ‎19‎.‎04‎.‎2019 um 20:28 , Azurit schrieb:

Da ich viele Freundinnen habe, die in der Verwaltung arbeiten bzw. gearbeitet haben: Staatsexamen in Jura. Der Rest bringt einen nicht weiter.

 

Das würde ich nicht pauschal sagen, klar ist solch ein Staatsexamen sehr gut. Aber je nach Dienststelle ist man dermaßen überqualifiziert, dass es sich auch negativ auswirken kann ( zwar eher selten der Fall, aber durchaus möglich). Man sollte vielleicht vorher grob abstecken, wohin der Weg gehen soll. Den Master würde ich dem Bachelor bevorzugen, sofern man schon im höheren Dienst ist.

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Hallo wolkenkratzerin ...kannst du mir vielleicht einen Link zu den fortbildungsMöglichkeiten bei der vwa und Hagen in den o.g. Bereichen schicken?

 

vielen Dank an Dich

 

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Hallo,

beim kommunalen Bildungswerk kann man auch sehr spezielle und auch Grundlagenseminare zu Verwaltungsthemen besuchen. Normal bezahlt die der AG, aber man kann auch als Privatperson (Selbstzahler) daran teilnehmen (https://www.kbw.de/). An der Uni Kassel gibt es ebenfalls einen Master für öffentliche Verwaltung (UNIKIMS MPA) mit Standort Kassel oder Gelsenkirchen. 

https://www.uni-kassel.de/uni/studium/masterstudium/oeffentliches-managementpublic-administration-master/

VG

 

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danke ...toller Tipp.

 

schwierig ob man besser so ne fortbildung macht oder gleich nen master oder Verwaltungsfachwirt.

 

Sorge beim master..am Ende ist man für eine gehobene sachbearbeiterPosition  überqualifiziert und steht dumm da..wenn man nicht in eine führungsposition möchte.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 19 Stunden, helmutkohl schrieb:

.kannst du mir vielleicht einen Link zu den fortbildungsMöglichkeiten bei der vwa und Hagen in den o.g. Bereichen schicken?

 

https://www.w-vwa.de/service/downloadcenter/gesamtprogramm-verwaltung.html

FU Hagen war doch nichts für die Verwaltung, sorry

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

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Geschrieben (bearbeitet)
Am ‎09‎.‎05‎.‎2019 um 00:38 , Stefania85 schrieb:

An der Uni Kassel gibt es ebenfalls einen Master für öffentliche Verwaltung (UNIKIMS MPA) mit Standort Kassel oder Gelsenkirchen. 

https://www.uni-kassel.de/uni/studium/masterstudium/oeffentliches-managementpublic-administration-master/

 

Ab dem WS 19/20 kann man die Präsenztage (nur zwei pro Semester, jeweils samstags) auch in Berlin absolvieren.

 

Ich bin in einer ähnlichen Situation (seit 2012 Sachbearbeiter im gD einer obersten Bundesbehörde) und möchte nun über den MPA an der Uni Kassel den Weg in den hD schaffen. Ich fange erst zum nächsten WS an, kann also noch keine eigenen Erfahrungen beisteuern. Einige meiner Ex-Kommilitonen von der HS Bund haben aber in Kassel den Master gemacht und waren vom Aufbau und der Gestaltung des Studiums begeistert. Der MPA in Kassel hat auch bei den Personalreferaten wie ich gehört habe einen sehr guten Ruf. Ich habe mich übrigens gegen die HWR Berlin entschieden, da hier viel mehr Präsenztage notwendig sind und das bei mir mit der Familie wohl nicht so gut vereinbar wäre. Außerdem hat der MPA der HWR nur 90 CP, während man in Kasel 120 CP erreicht. Da mein Bachelorstudium nur 180 CP hatte, bin ich mit den 120 CP auf der sicheren Seite um einen "vollwertigen" Master zu erreichen - ganz klar geregelt ist es zwar wohl nicht, ob man nur mit 300 CP einen von der Verwaltung anerkannten Master hat, aber bevor es am Ende an 30 CP scheitert...

 

Falls du in einer Bundesbehörde arbeitest, könntest du dich ja auch intern für den Aufstieg an der HS Bund bewerben. Das Studium wird dann an der HS Bund absolviert. Der große Vorteil ist, dass man den 2,5-jährigen Vorbereitungsdienst schon während des Studiums ableistet. Man wird dann mit Beginn des Studiums auf eine Referentenstelle gesetzt. Leider gibt es nur wenige Plätze, in meiner Behörde wird gerade mal ein Platz alle drei Jahre ausgeschrieben - da stehen die Chancen leider nicht so gut und ich möchte nicht noch mehr Jahre warten.

Bearbeitet von JasminS

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