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Woran bemessen sich Qualität und Ansehen eines (Fern-)Studiums?


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vor einer Stunde, ClarissaD schrieb:

Der Ruf einer Hochschule hängt ja meist eher mit der Forschungsleistung als mit der Lehre zusammen. Ich weiß nicht, was für Forschung an privaten FHs gemacht wird, aber man hört selten von prestigeträchtigen Forschungsgruppen und -ergebnissen von solchen Einrichtungen.

 

Guter Punkt.

 

vor einer Stunde, ClarissaD schrieb:

Über die Qualität der Lehre sagt das natürlich nichts aus (abgesehen vielleicht von der wissenschaftlichen Aktualität der Inhalte) und auch den meisten Arbeitgebern kann es eher egal sein, zu wie viel Forschung der Prof seines zukünftigen Mitarbeiters beigetragen hat.

 

In der Praxis ist es ja nicht selten so, dass neben vielen Forschungstätigkeiten und 1-n privatwirtschaftlichen Ausgründungen kaum noch Zeit für die Lehre bleibt, weshalb sie von anderen im Auftrag übernommen wird.

 

Aber ja, vermutlich entsteht so dieser (aus meiner Sicht vollkommen schiefe) Eindruck.

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vor 15 Stunden, thb schrieb:

Meine Anforderungen gegeben, bin ich nun auf diese Bewertung eines möglichen Studienganges an der Fernuni gestoßen.

Ich habe wirklich selten so einen Quatsch gelesen. Ein gescheiterter Student, der sich echauffiert, dass die Modulinhalte an einer Universität zu theorielastig, zu kompliziert geschrieben, und viel zu umfangreich sind. In der Rezension fehlt nur noch, dass die Prüfungen ja auch total unfair sind. 👍

Warum sollten derartige Rezensionen die Reputation von egal welcher Institution negativ beeinflussen? An der FUH gibt es im Vergleich zu den Präsenzunis keine Abstriche an Qualität und Anspruch. Da ist es vorprogrammiert, dass viele scheitern und nicht in der Lage/oder gewillt sind den Uni Alltag in ihr soziales/berufliches Leben zu integrieren. Der Frust landet dann in irgendwelchen Foren. 

vor 3 Stunden, thb schrieb:

Ja. Das erklärt nun aber nicht einmal im Ansatz, wie die unterschiedliche Wahrnehmung zur Wertigkeit entsteht.

Die Theorieausbildung einer Uni ist breiter und tiefer. Fh Absolventen punkten mit praktischen Erfahrungen. Wenn da jetzt jemand mit seinem 100% online Fh-Studium um die Ecke kommt, ist das schon etwas dünn... Der durchschnittliche Fernstudent hat ja aber oft schon einiges vorzuweisen im Lebenslauf. 

vor 4 Stunden, thb schrieb:

Ich kann mich durch veraltete und didaktisch schlecht aufbereitete Unterlagen an der FUH arbeiten, oder aber das Angebot einer privaten Fernhochschule nutzen und ggf. effizienter zeitgemäßere Inhalte studieren

Wenn ich ein Modul bearbeite lese ich oft das dazugehörige Standard Fachbuch. Die FUH Skripte bewegen sich im Schnitt auf vergleichbarem Qualitätsniveau. Allerdings werden beide wissenschaftlich geschrieben. Für Anfänger mag das ungewohnt sein. 

Veraltet? Ich meine das ich mal irgendwo gehört habe, dass im Schnitt alle 5 Jahre eine teil/vollständige Überarbeitung stattfindet? Grade wenn es nur um Bachelormodule geht finde ich das übertrieben und für den Studenten nervig.

 

 

Generell ist es doch heutzutage egal ob Uni oder FH. Auch wenn es eventuelle Präferenzen gibt bei Fh/Uni/Standort erfolgt in den seltensten Fällen eine pauschale Ablehnung. Und je mehr Berufserfahrung du hast, desto unwichtiger wird der Abschluss.

 

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vor 18 Minuten, beijing schrieb:

An der FUH gibt es im Vergleich zu den Präsenzunis keine Abstriche an Qualität und Anspruch.

 

vor 18 Minuten, beijing schrieb:

Wenn da jetzt jemand mit seinem 100% online Fh-Studium um die Ecke kommt, ist das schon etwas dünn...

 

q. e. d. 😉

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Bezogen auf die FUH sieht man in der aktuellen Debatte um die Frau Bildungsminister Karliczek wie es um die Reputation der FUH bzw. des Fernstudiums steht. Ein Armutszeugnis !

 

Meiner Meinung nach sind nur die Ausgliederungen der Top-Universitäten wie der RWTH, KIT, TUM etc.  in Form einer Business School frei von Reputationsproblemen seitens der Wirtschaft. Die Recruiter oder Führungskräfte von "High Potentials" sind doch zumeist selbst Absolventen der renommierten Universitäten. Hier gilt "Man kauft keine Katze im Sack."

 

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vor 4 Minuten, peron3 schrieb:

Bezogen auf die FUH sieht man in der aktuellen Debatte um die Frau Bildungsminister Karliczek wie es um die Reputation der FUH bzw. des Fernstudiums steht. Ein Armutszeugnis !

 

Sehr guter Punkt. Vermutlich ist es alles eine Frage der Perspektive aus der eigenen Filterblase heraus. Vermutlich gibt es außer Abschlüssen von Ivy League-Universitäten nichts, was universal hohe Anerkennung genießt. Bei allen anderen Wegen wird immer gelten, dass es jemanden gibt, der aus seiner Perspektive auf den eigenen Weg/Abschluss hinabschaut. Da hilft wohl nur zielgerichtete Planung und Ausdauer über Jahre und Jahrzehnte, wie du gerade hier ja sehr schön dargelegt hast.

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vor 16 Minuten, thb schrieb:

 

Sehr guter Punkt. Vermutlich ist es alles eine Frage der Perspektive aus der eigenen Filterblase heraus. Vermutlich gibt es außer Abschlüssen von Ivy League-Universitäten nichts, was universal hohe Anerkennung genießt. Bei allen anderen Wegen wird immer gelten, dass es jemanden gibt, der aus seiner Perspektive auf den eigenen Weg/Abschluss hinabschaut. Da hilft wohl nur zielgerichtete Planung und Ausdauer über Jahre und Jahrzehnte, wie du gerade hier ja sehr schön dargelegt hast.

Ja leider wird einem von Kindestagen an nicht beigebracht wie man eine strategische Lebensplanung aussieht. Anders als in China, Taiwan, Ostasien bzw. altes Bildungsbürgertum. 

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vor 1 Stunde, peron3 schrieb:

Ja leider wird einem von Kindestagen an nicht beigebracht wie man eine strategische Lebensplanung aussieht. Anders als in China, Taiwan, Ostasien bzw. altes Bildungsbürgertum. 

 

Ich bin mir nicht sicher, ob das so erstrebenswert ist. Es entspricht jedenfalls nicht meinem Menschenbild und auch nicht meinem eigenen Lebensentwurf. Aber das ist alles in allem ein anderes Thema.

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