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Woran bemessen sich Qualität und Ansehen eines (Fern-)Studiums?

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Sicherlich ist das Ziel ein anderes. Das Grundlagenwissen wird in der Berufsschule praxisorientiert und im Studium wissenschaftsorientiert vermittelt. Die Inhalte selbst unterscheiden sich aber kaum und bei den Leistungsnachweisen kommt es auf das Fach an. Klausuren dauerten 90 Minuten, genauso wie jetzt im Studium. Man schreibt keine wissenschaftlichen Hausarbeiten an einer Berufsschule, sondern Berichte. Das ist natürlich einfacher, weil keine Quellenarbeit geleistet werden muss. Trotzdem ist eine intensive Auseinandersetzung mit dem Stoff notwendig + Vollzeit arbeiten. Natürlich kommt es auch auf den Ausbildungsberuf selbst an. Im Handwerk wird es noch praxisorientierter sein. Ein Zimmermann muss die Grundlagen der Statik aber auch können. Zu meiner Zeit gab es gerade einen Umbruch, ich verfolge die Anforderungen unserer Azubis immer noch und das Niveau und die Stoffmenge steigt weiter. 

 

Ich möchte Ihnen natürlich nichts unterstellen, im Kontext Ihres Kommentars habe ich das so interpretiert. Mag aber auch sein, dass ich inzwischen sehr sensibel auf dieses Thema reagiere. Ich finde es schlimm, wie heute mit der Ausbildung - immerhin das Rückrat der deutschen Wirtschaft - umgegangen wird.

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Gast Falkenkind

Das darf nicht wahr sein ! ! !

Also wenn hier (so wie ich) mal einer was sagt, was den anderen nicht passt, dann wird sofort mit "scharfen Granaten" (einige gucken mal auf Ihre Kommentare) geschossen. Wenn Ihr nicht mit der Meinung anderer klar kommt, dann lasst es !

So und noch ein Wort weil jemand sagte "wieso Quatsch" hinsichtlich dessen, da ich sagte, dass es zu meiner Zeit diesen Quatsch nicht gab mit "Bachelor" oder "Master".

Soll ich Euch Hochschulprofessoren benennen, die in aller Öffentlichkeit gesagt haben, "dieser Bachelor - und Matser - Müll ist nicht mehr zu ertragen ! Alles nur wegen dieser "schönen" Europäisierung" Wollt Ihr wissen, welche "Prof`s" das gesagt haben ? Dann googelt mal schön, macht Ihr doch bei Euren Hausaufgaben auch !

Gruß aus Frankenthal.

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@Falkenkind natürlich darf jeder seine eigene Meinung haben und gerade das gemeinsam diskutieren ist doch das schöne. Das macht noch mehr Spaß, wenn alle beteiligten sachlich und freundlich miteinander umgehen. 

 

Ich wollte nur wissen, warum du es als "Quatsch" bezeichnest, wenn du selbst nicht betroffen warst. Es gäbe sicherlich sinnvolle Argumente und Diskussionspunkte, die mich aus deiner Sichtweise interessiert hätten. Der Bologna-Prozess steht seit langem in der Kritik. Besonders zur Umstellung gab es viele organisatorische Probleme und nicht jeder macht gerne so eine Veränderung mit (auch Profs. nicht). Die neu konzipierten Studiengänge waren chaotisch, Firmen wussten nicht was sie mit Bachelor-Absolventen anstellen sollen. Inzwischen finde ich (meine persönliche Meinung), hat es sich ganz gut eingependelt und eine internationale Regelung hat auch ihre Vorteile. Aber das hat mit dem eigentlichen Thema hier nichts mehr zu tun. ☺️

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Tja, Falkenkind hat ja studiert, hat sogar Diplom. Schreibt jedoch wie ein aufgeregter Berufsschüler.

Bearbeitet von der_alex

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vor 4 Stunden, Falkenkind schrieb:

Soll ich Euch Hochschulprofessoren benennen, die in aller Öffentlichkeit gesagt haben, "dieser Bachelor - und Matser - Müll ist nicht mehr zu ertragen ! Alles nur wegen dieser "schönen" Europäisierung" Wollt Ihr wissen, welche "Prof`s" das gesagt haben ? Dann googelt mal schön, macht Ihr doch bei Euren Hausaufgaben auch !

Meinst Du ernsthaft, das war bei Einführung des Diploms anders, nur dass es google damals noch nicht gab?

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Erdnuss-Birne finde ich genial :D . Den muss ich mir merken. Vermutlich die nächste Eskalationsstufe von Apfel-Birne.

 

Ich finde die Zuordnung im DQR von Ausbildungen und Studium schon richtig. Berufsschule und Studium kann man nicht vergleichen. Alleine die Art der Lehre, Prüfungsvorbereitung und dem Schwierigkeitsgrad sind so etwas von weit auseinander. Kleines Beispiel und ich hoffe mein Gedächtnis trügt mich nicht...der Betriebsabrechnungsbogen.

 

Der Betriebsabrechnungsbogen mehrstufig und einstufig:

Berufsschule DQR4: Circa 8 Unterrichtseinheiten zum Thema -> In der Klassenarbeit dann kleine Rechenaufgaben

Fachabitur DQR4: Circa 12 Unterrichtseinheiten zum Thema -> In der Klassenarbeit dann vollständige Berechnung des mehrstufigen Betriebsabrechnungsbogen

Studium(Präsenz) DQR6: 15min am Ende der Vorlesung mit dem Hinweis auf Literatur zum nacharbeiten und Hinweis auf die Prüfungsrelevanz -> In der Prüfung wurden Theorie Fragen gestellt. Arten, Aufgaben, Nutzen usw.

 

Natürlich nutzen alle Bildungsinstitute den Betriebsabrechnungsbogen und lehren ihn auch, aber solange es nicht über das 1x1 Niveau hinaus geht, solange kann man es nicht vergleichen.

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@Falkenkind: Ich habe auch den Eindruck, dass von dir in dieser Diskussion nichts Konstruktives mehr kommt.

 

Auch insgesamt habe ich den Eindruck, dass das ursprüngliche Thema, was die Qualität eines Fernstudiums angeht, jetzt wohl ausreichend diskutiert wurde und wir davon mittlerweile weit weg gekommen sind. Über Die Sinnhaftigkeit von Bachelor und Master könnte so zum Beispiel bei Bedarf ein neues Thema eröffnet werden. Dieses Thema schließe ich daher an dieser Stelle.

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Gast
Dieses Thema wurde für weitere Antworten geschlossen.



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