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FernAbitur ILS - Wie viel Zeit?


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Hallo,

 

ich habe mich heute nun neu registriert und möchte hier folgende Frage stellen:

 

Wie lange braucht man realistisch für das Abitur in Form von Fernstudium bei ILS Hamburg? Bisher habe ich nach einem Jahr (genauer gesagt Schulmonat 14) 32% an Hefte erledigt. Es liegen noch 109 Hefte vor, die bearbeitet werden müssten. Anfangs habe ich mich immer gestresst und 2-3 Stunden täglich (Mo - Fr) gelernt. Wenn es knapp wurde und das Heft umfangreich war, wurde die Einsendeaufgabe am Samstag noch geschrieben. Das war noch letztes Jahr bei Vollzeitjob. Erst jetzt habe ich auf 25 Stunden reduziert.

 

Im Nachhinein bin ich aber vom Fernstudium doch nicht sooo begeistert, was aber nicht heißt, dass ich es abbrechen will. Flexibilität ist da, das ist gut. Das Fernstudium dauert aber gefühlt so lange und ich kann schlecht mit der Zeit planen. Wäre ich auf der Abendschule, wüsste ich ganz genau, dass ich auf jeden Fall nach 3 Jahren fertig wäre. Da denke ich dann einfach nicht weiter drüber nach, so ähnlich wie bei einer normalen Ausbildung. Abendschule kommt für mich aber leider nicht in Frage, daher letztes Jahr bei ILS den Fernkurs angefangen.

 

Nun meine Frage: Wie lange dauert denn das Fernstudium realistisch, wenn ich jetzt so 1-2 Stunden am Tag mache und nur Mo bis Fr lerne. Mir wurde von der Fernschule gesagt, dass man 4-5 Hefte pro Monat schaffen müsste, damit man in 3 Jahren fertig wäre. Da kommt aber noch über ein halbes Jahr dazu, weil man auf die ganzen Prüfungstermine warten muss usw. Also quasi 4 Jahre.

 

Gibt es eine Möglichkeit, das Fernstudium zu beschleunigen/optimieren? Reichen da 2 Stunden? Wann ist man ungefähr fertig?

Gibt es jemanden, der das Fernabi gemacht hat? Es gibt ja auch Extremfälle, wo Leute bei Vollzeitjob die Einsendeaufgabe direkt abschreiben und so einschicken. Das tun sie so lange bis sie bei der Prüfungsvorbereitung mitmachen, erst hier lernen sie das Notwendigste. Aber ist keine gute Idee, denke ich mal.

 

 

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  • Admin

Wenn du schneller fertig werden möchtest, ist es auf jeden Fall notwendig, dass du auch mehr Zeit investierst. Es bringt ja wenig, wenn du jetzt durch die Hefte hechelst und dann vor dem Abi merkst, dass du den Stoff nicht verstehst. Denn das ist es zu spät, um alles aufzuholen.

 

Und du musst ja nicht komplett fertig sein und meldest dich dann erst zur Prüfung an. Kennst du schon die Blogs zum Fernabi?

 

Was die Verkürzung der Bearbeitungszeit angeht, habe ich auch ein Video erstellt:

 

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Ich mache auch den 36-monatigen ILS-Abiturlehrgang (2. Einstieg), bin im 12. Studienmonat und arbeite an der 45. Einsendeaufgabe von (momentan) angezeigten 146. Deine Frage kann niemand beantworten. Du bist mit Deinen bisherigen Erfahrungen im Lehrgang aber bestens geeignet, selber Antworten zu finden.

 

Ich selber weiß nach knapp 1/3 der (regulären) Lehrgangs-Zeit, gegen Ende des vierten Studienvierteljahres von zwölf, dass ich für die restlichen 2/3, gleicher Zeitaufwand zugrunde gelegt, länger brauchen werde als für das bisherige erste Drittel, weil ich für das vierte Quartal bedeutend länger gebraucht haben werde als für jedes der ersten drei Quartale.

 

Ich wäre nicht überrascht, gehe sogar davon aus, über das reguläre Ende des Abiturlehrgangs hinaus, viele weitere Monate zu brauchen, um den Lehrgang, also das Studium der Hefte und die Bearbeitung der Einsendeaufgaben, abzuschließen.

 

Schönen Abend

Greetsiel

Bearbeitet von Greetsiel
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  • 11 Monate später...

Nach meinem Eindruck waren nahezu alle Fernunterrichtsteilnehmer/innen, die ihren Abiturlehrgang in der Regelstudienzeit (je nach Einstieg 30-42 Monate) absolviert haben, nicht oder nur geringfügig berufstätig. Viele hatten zudem eine gymnasiale Vergangenheit und teilweise noch entsprechendes Vorwissen.

 

Betreibt man die Vorbereitung neben einem Vollzeitjob und hat ggf. noch Familie, wird man IMO kaum mehr als die von den Fernschulen angegebenen 15 Stunden/Woche für seinen Kurs aufbringen können. Und selbst dann lernt man auch nur mit halber Kraft, weil die Konzentrationsfähigkeit am Ende des (Arbeits-)Tages eingeschränkt ist (es sei denn, man lernt vor Arbeitsbeginn, z.B. in den frühen Morgenstunden, wie ich es gelegentlich mache). Ich denke, ILS, SGD & Co. wissen schon, warum sie ihren Kunden mit Lehrgangsziel Abitur eine zusätzliche kostenlose Betreuungszeit von 18-24 Monaten einräumen. 

 

15 Stunden/Woche halte ich sowieso für unrealistisch, um in der Regelstudienzeit zu bleiben. Zumal ja neben den Lehrbriefen noch andere Materialien gelesen, verstanden und behalten werden müssen. Halte rund 30 Stunden/Woche für wahrscheinlicher. Dies entspräche durchschnittlich ca. 4 Stunden/Tag. Ein Stundenpensum, welches für Vollzeitbeschäftigte auf Dauer, also kontinuierlich über die komplette Lehrgangszeit hinweg, kaum aufzuwenden sein dürfte. 

 

Irgendwo habe ich mal gelesen - war in so 'ner Studie, die sich mit der Dauer von Fernlehrgängen wie Abitur, Techniker, Betriebswirt usw. beschäftigt -, dass Berufstätige oftmals Vorbereitungszeiten von 5-6 Jahren hinter sich haben, bevor sie in die (externen) Prüfungen gehen. Und danach müssen sie dieselben noch durchlaufen und bestehen (dauert nochmals mehrere Monate). So ein Fernlehrgang ist schon eine sehr zähe und langwierige Angelegenheit. 

 

Abendgymnasium wäre für mich dennoch keine Alternative. Wäre mir zu anstrengend, mehrmals die Woche zwischen Wohnort und Schule hin- und herzupendeln und abends noch Mathe- oder Lateinklausuren zu schreiben. Und auch bei Schülern der Abendgymnasien scheint es so zu sein, dass viele von denen - zumindest in der unmittelbaren Abiturvorbereitung, also während der Wiederholung auf die Prüfung - nicht oder kaum noch berufstätig sind. Vorteil: die abendgymnasiale Oberstufe verläuft so wie die schulische. So hat man dort in der Abschlussprüfung weniger Fächer und erhält auch die Anerkennung von Leistungen in Form von Vorzensuren. 

 

Obwohl: die Fernuniversität gibt für Teilzeitstudiengänge einen Zeitaufwand von 19 Stunden/Woche an. Unterstelle ich mal, dass so eine Hochschulausbildung nicht nur deutlich schwieriger, sondern auch wesentlich umfangreicher ist, dann könnten diese berühmt-berüchtigten 15 Stunden pro Woche für so einen "kleinen Abitur-Fernlehrgang" wiederum ausreichen. Nur tun sie das bei vielen Kursteilnehmern de facto nicht. 

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Hab ich das richtig verstanden das du nur Mo-Fr lernst? Nimm das Wochenende dazu. Klar, je nach Job ist nicht mehr drin unter der Woche als 1-2 Stunden. Aber Wochenends kannst du ja mehr machen.

Es gibt doch auch Gruppen bei Facebook und auch im Onlinecampus deines Anbieters andere Mitstudenten, wie läuft es denn bei denen?

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