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derbuffer

"Bildung als Ware: Ist Studieren die reinste Abzocke?"

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Hi

Ich bin vorhin auf Youtube über eine Dokumentation gestolpert. Fand ich sehr bedrückend, wohin das Bildungssystem weltweit schliddert. Kleiner Spoiler: Dass erhöhte und hohe Studiengebühren letztlich doch dazu führen, dass die Allgemeinheit stärker belastet wird, fand ich auch überraschend. Und dass mit diesen Schulden wieder diese bekannten Geschäfte gemacht wird, hätte ich so nicht gedacht. Insgesamt hat es mich nachdenklich gemacht, ob es wirklich der richtige Schritt ist, sich an einen "modernen", dh rein auf die Wirtschaft ausgerichteten Studiengang (gerade die interdisziplinären, z.B. die mit den 4.0 im Namen) einzuschreiben.

Vielleicht ist das für den einen oder anderen auch interessant.

 

"Bildung als Ware: Ist Studieren die reinste Abzocke? | Doku | ARTE"

 

Bearbeitet von derbuffer

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Nach der Doku war mein Gedanke u. a., dass wohl vor allem geisteswissenschaftliche Fächer und kleine Nischenstudiengänge unter hohen Studiengebühren (wie z. B. in UK) leiden werden. Wenn nicht sicher ist, dass man seinen enormen Schuldenberg nach dem Studium durch einen hoch dotierten Job wieder zurückzahlen kann, wer will dieses Fach dann noch studieren?! Und wenn die Einschreibungszahlen für solche Studiengänge sinken, wieso sollte die Hochschule dann Kapazitäten dafür aufbauen oder aufrecht erhalten?!

Ich behaupte einfach mal, dass sich das für eine Gesellschaft und ihre Vielfältigkeit langfristig nachteilig auswirkt.

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Ja, das hab ich mir auch gedacht. Du wirst doch mit so einem Schuldenberg direkt ins Hamsterrad gesperrt und suchst Dir automatisch einen Job, der viel Kohle bringt. Und das ist nicht zwangsläufig einer, der sich als wertvoll herrausstellt...  :-/

 

Ich glaube, so ähnlich wurde das auch in der Doku gesagt.

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In Amerika haben die extreme Studiengebühren. Allerdings gestaffelt für Einheimische und Ausländer. Dort müssen Ausländer ca. 3x soviel wie Einheimische zahlen. In Australien und andere Ländern besteht ein ähnliches System.

 

Es kommt dort darauf an, wo man studiert hat. Da gibt es für Absolventen besonders angesehener Unis bessere  Jobs. So können einige ihre Studiengebühren schneller abbezahlen.

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Naja sehe ich jetzt gemischt.

 

Gerade in Deutschland wird doch, wenn man ehrlich ist wirklich jedem die Möglichkeit nach dem Abitur zum fast kostenlosen Studium geboten.

Einige haben überhaupt keine Semestergebühren und wenn ich es richtig sehe dann maximal 300-500 Euro.

 

Viele junge Leute machen sich doch nur das Leben schwer, weil sie wegen einem 0815 Studiengang unbedingt in eine andere Stadt müssen und dann eine Wohnung beanspruchen, statt während des Studiums einfach weiterhin das Elternhaus zu nutzen. Dies treibt ja auch die Wohnungsnot hoch.

 

Naja und wer wie wir auf ein Fernstudium setzt hat ja auch diverse Möglichkeiten. Ca. 30 Prozent erhält man ja durch Werbungskosten zurück, oder Arbeitgeber übernehmen die Kosten.

 

Die Unis haben ja auch immer höhere Mietkosten/Renovierungskosten. Personalkosten steigen. Inhalte sollen immer schneller erneuert werden usw. Dies gibt es halt alles nicht kostenlos.

 

Und so vom Preis her kostet eine IHK-Weiterbildung ja auch 4.000 - 6.000 Euro. Also die ca. Hälfte der meisten Studiengänge.

 

Man könnte sich höchstens darüber aufregen, dass der Staat bei einem Fernstudium nicht mehr erstattet, nur weil man sich später für ein Studium entscheidet. Könnte ja auch noch mehr belohnt werden, dass man früher der Arbeitswelt zur Verfügung gestanden hat und das Studium dann neben der Arbeit macht. Aber dann heißt es halt nur, dass man sein Geld verdient..

 

Die 4.0 in neuen Studiengängen empfinde ich jetzt auch nicht als Abzocke, sondern nur ein Zeichen, dass ein Studiengang sozusagen "renoviert" wurde.

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Die Dokumentation handelt ja auch davon, dass es hier in DE wieder rückgängig gemacht wurde und gerade im angelsächsischen Raum die Dämme zu brechen scheinen. Dass selbst die nicht zurückgezahlten Studienkredite (bis 40%) Teil einer neuen Schuldscheinblase werden... Ist schon beachtlich. Da könnten die auch wirklich auf den Trichter kommen, die Kosten gleich bei der Allgemeinheit zu belassen.

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