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Seba89

ILS Lehrerin stellt neue Aufgabenstellung statt geforderte|benotet nicht|Leitung verteidigt

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Hallo zusammen!

über die ILS Fernschule abolviere ich zurzeit für das Abitur das sogenannte "StiM2" - Deutsch, Stilkunde Studienheft.
Ich habe die Einsendeaufgabe exakt nach der Vorgabe des Hefts bearbeitet und sie eingesendet, jedoch diese von der dafür zuständigen Lehrerin mit der Bewertung "Ohne Zensur", (das der Note Vier, Fünf, oder Sechs gleichkommen müsste), neben einem "Arbeitshinweis" zurückerhalten. Hier unterscheiden sich die zwei Aufgabenstellungen deutlich zu der im Heft dazu vorbereiteten und am Ende geforderten Einsendeaufgabenstellung. Ich hätte aber laut dem Arbeitshinweis, die Möglichkeit, die Einsendeaufgabe nach den neuen Aufgabenstellungen neu zu bearbeiten, bekäme aber dafür keine bessere Bewertung als "2+", was ich neben meiner doch korrekt befolgten und bearbeiteten Einsendeaufgabe als nicht nur unfair, sondern darüberhinaus auch unverständlich ansehe, denn wenn meine Arbeit eine 1 zulassen würde, sollte diese doch auch als solche bewertet und gekenntzeichnet werden. Ich habe die zuständige Lehrerinn auf diese Widersprüche hin angeschrieben, doch sie blieb im Schreiben zurück, der Selben Aufassung wie im "Arbeitshinweis". Dann schrieb ich meinen Studienlehrer an und der gab das an die Leitung des Instituts weiter. Hier wieder das Selbe. Es wurde bemängelt, dass ich mich ja gar nicht an die Aufgabenstellung gehalten hatte, und die Lehrerin in Schutz genomme, sinngemäß - dass sie ja alles richtig gemacht hat.


[Falls es rechtlich okay ist, um die Diskrepanzen näher verstehen zu können, würde ich die Aufgabenstellungen aus dem Heft zitieren, meine Bearbeitung dazu, sowie Zitate aus dem Schriftverkehr zwischen der Lehrerin, der Leitung und mir.
(vllt. könnt ihr per Quellenangaben bestätigen, falls dies okay wäre, dann poste ich die Inhalte.)]

Mir bleiben also nur zwei Möglichkeiten, bei der zweiten wüsste ich nicht weiter:

- Ich bearbeite sie neu und lebe mit der ggf. 2+ da diese Bewertung ohnehin keine Rolle für die Abiturprüfung spielt und hoffe das dies nicht wieder vorkommt, so das wieder doppelte Arbeit zu machen ist.
- Oder aber ich versuche jetzt, oder bei einem nächsten solchen Vorkommnis, dagegen (irgendeine Schulbehörde, Anwalt?) vorzugehen, auch damit sich ein solcher Fall nicht wiederholen muss.

Wie würdet ihr vorgehen?

Danke
 

Bearbeitet von Seba89

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Wenn du die im Heft stehenden Aufgaben bearbeitet hast - und das scheint der Fall zu sein - würde ich auf jeden Fall abklären, wieso man dir die eigentlich geforderten Aufgaben erst bei der Korrektur zur Verfügung stellt. 

 

Das würde ich auf jeden Fall machen, bevor ich die (geänderte) Aufgabe bearbeite, denn es könnte ja sein, dass bei der Korrektur dann auch wieder eine andere Aufgabenstellung gültig ist, die in der eigenen Glaskugel nicht deutlich erkennbar war.

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Ich würde mir in einem solchen Fall die Kritik des Korrektors ganz genau ansehen und - sofern ich noch öfter mit ihm Kontakt habe - seine Korrekturweise adaptieren. Nachfragen ist absolut erlaubt, konstruktive Kritik auch. Im Härtefall dreht man dann noch die Schleife über die Leitung so wie bei Dir geschehen, aber das sollte die absolute Ausnahme sein. Wird der Kritik auch von zweiter Stelle stattgegeben, würde ich den Fehler nicht mehr bei anderen, sondern bei mir suchen, bzw. die Sache auf sich beruhen lassen.

Wenn man bei jedem kleinen Steinchen auf dem Marathon stehen bleibt kommt man nie ins Ziel - und eine derartige Einstellung ist auch später im Berufsleben tödlich. 

 

Mein Tipp: Schwamm drüber und weitermachen - oder kündigen und einen anderen Anbieter suchen, wenn Dich das emotional zu fertig macht.

Bearbeitet von Steffen85

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Ich habe die Stim2 Einsendeaufgabe vor gut einem Jahr bearbeitet und sie bestand aus zwei Aufgaben mit Briefen von ehemaligen Mitschülern an die Organisatorin des geplanten Klassentreffens nach 20 Jahren Abitur.

 

Bei der ersten Aufgabe wurden drei Briefe von Eddi, Wolfgang und Ricarda vorgegeben und gefragt war nach einem ausformulierten Text, in dem die verwendeten Stilmittel (mit Textzitaten) und deren Wirkung auf den Leser herausgearbeitet werden sollten.

 

In Aufgabe 2 war ein weiterer Brief von Knut gegeben, in dem er über seine zwiespältige Einstellung zum geplanten Klassentreffen schreibt. Knuts Einstellung sollte dargestellt werden ("Fassen Sie seine Gedanken und Gefühle zusammen, ...") und durch eigene Überlegungen ergänzt werden.

 

Sind diese Aufgabenstellungen identisch mit denen, die Dir vorliegen?

 

Im Übrigen ist die Aufgabenstellung (also deren Text) durch das Heftkürzel vorgegeben, das über der Einsendeaufgabe steht und das Du auf Deine Lösung schreibst. Ich kann mir daher kaum vorstellen, dass Du und Deine Fernlehrerin von verschiedenen Aufgabentexten ausgehen.

 

Wenn Du willst, kannst Du mir Deine korrigierte Lösung gerne als Nachricht schicken,  dann schau ich mir das mal an.

 

Schönen Abend

Greetsiel

 

 

Bearbeitet von Greetsiel

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vor einer Stunde, lilienthal schrieb:

Wenn du die im Heft stehenden Aufgaben bearbeitet hast - und das scheint der Fall zu sein - würde ich auf jeden Fall abklären, wieso man dir die eigentlich geforderten Aufgaben erst bei der Korrektur zur Verfügung stellt.

 

So ist es nicht. Jedes Heft und damit jede Einsendeaufgabe hat ein eindeutiges "Heftkürzel" (Versionierung), das Heft und Einsendeaufgabe identifiziert. Wenn sich ein Strich (z.B. eine Aufgabenstellung) im Heft ändert, erhält es ein neues Heftkürzel. Heftinhalte und Aufgaben ändern sich hin und wieder, korrigiert wird aber immer die  Aufgabe, die man unter Angabe des Heftkürzels der Aufgabe gelöst hat.

 

Schönen Abend

Greetsiel

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vor 44 Minuten, Greetsiel schrieb:

 

So ist es nicht. Jedes Heft und damit jede Einsendeaufgabe hat ein eindeutiges "Heftkürzel" (Versionierung), das Heft und Einsendeaufgabe identifiziert. Wenn sich ein Strich (z.B. eine Aufgabenstellung) im Heft ändert, erhält es ein neues Heftkürzel. Heftinhalte und Aufgaben ändern sich hin und wieder, korrigiert wird aber immer die  Aufgabe, die man unter Angabe des Heftkürzels der Aufgabe gelöst hat.

 

Schönen Abend

Greetsiel


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vor 2 Stunden, lilienthal schrieb:

Wenn du die im Heft stehenden Aufgaben bearbeitet hast - und das scheint der Fall zu sein - würde ich auf jeden Fall abklären, wieso man dir die eigentlich geforderten Aufgaben erst bei der Korrektur zur Verfügung stellt. 

 

Das würde ich auf jeden Fall machen, bevor ich die (geänderte) Aufgabe bearbeite, denn es könnte ja sein, dass bei der Korrektur dann auch wieder eine andere Aufgabenstellung gültig ist, die in der eigenen Glaskugel nicht deutlich erkennbar war.


Das hatte ich wie geschrieben schon bereits versucht, aber die Lehrerin und die Leitung besteht trotz für mich klar logischen Widerspruch, auf volle Ordnungsmäßigkeit.

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vor 1 Stunde, Steffen85 schrieb:

Ich würde mir in einem solchen Fall die Kritik des Korrektors ganz genau ansehen und - sofern ich noch öfter mit ihm Kontakt habe - seine Korrekturweise adaptieren. Nachfragen ist absolut erlaubt, konstruktive Kritik auch. Im Härtefall dreht man dann noch die Schleife über die Leitung so wie bei Dir geschehen, aber das sollte die absolute Ausnahme sein. Wird der Kritik auch von zweiter Stelle stattgegeben, würde ich den Fehler nicht mehr bei anderen, sondern bei mir suchen, bzw. die Sache auf sich beruhen lassen.

Wenn man bei jedem kleinen Steinchen auf dem Marathon stehen bleibt kommt man nie ins Ziel - und eine derartige Einstellung ist auch später im Berufsleben tödlich. 

 

Mein Tipp: Schwamm drüber und weitermachen - oder kündigen und einen anderen Anbieter suchen, wenn Dich das emotional zu fertig macht.


Ja, nur sollte das nicht desöftern auftreten, sonst muss ich mir ja immer doppelte Arbeit machen, und das ganze dauert wesentlich länger, auch wenn der Effekt das sich der Lernstoff dann noch tiefer einprägt ja dadurch auch noch verstärkt gegeben ist...
Mal sehen.

Bearbeitet von Seba89

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Also ich habe das Gefühl, dass hier ein Missverständnis vorliegt oder etwas verwechselt wurde - gerade wenn der Vorgang sogar durch die Leitung der Fernschule geprüft wurde.

 

Vielleicht lässt sich das ja doch noch aufklären.

 

Ansonsten würde ich dir empfehlen, die neue Aufgabenstellung zu bearbeiten und es darauf beruhen zu lassen, wenn es ein Einzelfall ist. Die Noten dienen ja nur deiner Selbstkontrolle und sind für das spätere Abi nicht relevant.

 

Dafür jetzt einen Anwalt einzuschalten mit allen Kosten und auch wie das so ankommt, halte ich für überzogen.

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