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vision_future

Aktualität des Studienmaterials und der Bücher

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Hallo zusammen. Ich habe eine Frage : Wenn ihr die Studienhefte anschaut, habt ihr da ein Auswahlkriterium? Wenn ihr zb euch jetzt anmeldet, was wäre da eure Grenze ? Wäre für euch schon das Material, was im Jahr 2017 gedruckt wurde, zu alt oder bis wohin würdest das tolerieren ? Sind nicht Studienhefte , die aus dem Jahr 2007 stammen , zu alt ? Oder wie sieht es mit Büchern aus ? Ist nicht ein Lehrbuch aus dem Jahr 2012 zu alt, wenn eine neure Auflage aus dem Jahr 2017 vorliegt ?  Mich interessiert eure Meinung, denn ich finde, man zahlt eine hohe Gebühr jeden Monat, dann kann man doch aktuelles Material erwarten oder?

Auch zur Intensität : Wieviel Seiten sollte ein Skript enthalten, damit es für euch ausführlich ist ? Denn da gibt es auch verschiedene Varianten : Die IUBH hat für ein Modul 1 - 2 Skripten, die Euro FH zb hat mehrere Skripten für ein Modul zur Verfügung.

Auch das Einsetzen von Medien wie Webinaren, Online Vorlesungen werden unterschiedlich angeboten. Einige Angebieter sind immer noch auf der klassischen Schiene hängen geblieben.

 

Ich würde mich über eure Antworten und Erfahrungen freuen. Viele Grüße:)

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde, vision_future schrieb:

Ist nicht ein Lehrbuch aus dem Jahr 2012 zu alt, wenn eine neure Auflage aus dem Jahr 2017 vorliegt ? 

 

Das ist doch wie im Leben. Nicht das Alter zählt, sondern die Qualität und das, wohin man sich mehr angezogen fühlt. Ich ziehe die bessere Auflage der schlechteren vor, auch wenn die Bessere nicht die Neueste ist.

 

Schönen Abend

Greetsiel

Bearbeitet von Greetsiel

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vor 11 Stunden, vision_future schrieb:

 Wäre für euch schon das Material, was im Jahr 2017 gedruckt wurde, zu alt oder bis wohin würdest das tolerieren ? Sind nicht Studienhefte , die aus dem Jahr 2007 stammen , zu alt ? Oder wie sieht es mit Büchern aus ? Ist nicht ein Lehrbuch aus dem Jahr 2012 zu alt, wenn eine neure Auflage aus dem Jahr 2017 vorliegt ? 

 

Auch zur Intensität : Wieviel Seiten sollte ein Skript enthalten, damit es für euch ausführlich ist ? Denn da gibt es auch verschiedene Varianten : Die IUBH hat für ein Modul 1 - 2 Skripten, die Euro FH zb hat mehrere Skripten für ein Modul zur Verfügung.

Die Anzahl der Skripte sagt nichts über den Umfang aus. Anzahl der Seiten ist relevant. FernUni hat z.B. Module mit einem Skript (zu 350 Seiten) und andere Module mit 9 Skripten ( zu je 30 bis 40 Seiten). Unterm Strich ist es egal, wie es präsentiert wird.

 

Ein Buch ist dann zu alt, wenn der Inhalt nicht mehr aktuell ist. Egal wann es gedruckt bzw. aufgelegt wurde. Bei einer neueren Auflage wird häufig nur das Vorwort angepasst - eine Neuauflage muss ja nicht bedeuten, dass es eine inhaltliche Überarbeitung gab, sondern bedeutet oft nur, dass es keine Exemplare mehr zum Verkauf gab...

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Aktualität und Relevanz lassen sich nicht einfach an Jahreszahlen festmachen. Nicht mal in der Informatik, wo es angeblich immer das Neueste sein muss. Beispiele:

- Chris Osaki: Purely Functional Data Structures (1998)

- Gamma, Helm, Johnson & Vlissides: Design Patterns. Elements of Reusable Object-Oriented Software (1994)

- Kernighan & Ritchie: The C Programming Language (2. Aufl. von 1988)

- Abelson, Sussman & Sussman: Structure and Interpretation of Computer Programms (1985)

- Donald Knuth: The Art of Computer Programming (Erster Band 1968)

 

Ich hätte keine Einwände, würde eine Hochschule einen dieser Titel 2019 als Primärliteratur einsetzen.

 

Was neue Medien angeht, habe ich drei Wünsche:

- Erreichbarkeit des Studienbüros per Telefon

- Erreichbarkeit von Tutoren oder Betreuern per E-Mail

- Man sollte die Studienordnung und ein aussagekräftiges Modulhandbuch als PDF runterladen können.

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Ich denke, es kommt sehr darauf an, um welches Thema es gerade geht. Es gibt ja in vielen Bereichen Grundlagen, die sich nicht so schnell ändern. Als Beispiel nenne ich hier immer gerne die Mathematik. Vergleichbar gilt das aber auch in vielen anderen Bereichen.

 

Und dann gibt es Bereiche mit einer großen Dynamik, hier sind zum Beispiel Gesetztestexte und Studienbriefe dazu zu nennen, wo es dann schon wichtig ist, mit den aktuellen Regelungen zu arbeiten.

 

Daneben gibt es dann eher formale Aktualisierungen. Wenn zum Beispiel in Studienheften noch mit DM statt Euro gearbeitet wird, dann wirkt das schon sehr angestaubt und veraltet, selbst wenn die Aufgaben von der Vorgehensweise her noch aktuell sind.

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Möchte mich da Markus anschließen und ergänzen: in manchen Fächern ist die Primärliteratur einfach auch sehr veraltet. Finde das in der Sozialen Arbeit immer wieder krass. Da kann sich das Skript auch nicht aus der Nase ziehen. In manchen exotischen Fächern finden Autoren fast keine Quellen, die einem gewissen wissenschaftlichem Anspruch genügen.

 

Daher: Qualität first!

 

Ich hab auch schon Aktualisierungen erlebt , die in die Hose gingen. Habe mal ein Einzelmodul unabhängig von meinem Studium gebucht, da war es sehr krass: Neu nahezu unverständlich. Alt, alles logo. Wir haben dann in der Präsenz mit dem alten gearbeitet.

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