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Wirtschaftsinformatik (Diplom) WS 2019/2020 an der WINGS - wer ist dabei?


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Hallo,

 

die Frage ist zugegebenermaßen leicht ironisch gemeint. Doch dazu gleich etwas ausführlicher.

 

Ich habe mich nach langem Überlegen (siehe auch mein letzter Eintrag) und Beratungen mit meinem Freundes- und Bekanntenkreis dazu entschlossen, ein Fernstudium bei der WINGS zu belegen. Wirtschaftsinformatik soll es sein und zwar als Diplom. Heute hatte ich ein kurzes telefonisches Beratungsgespräch mit der FH. Ich hatte noch ein paar Fragen offen, die sich nach einer Online-Infoveranstaltung ergeben haben. Die Entscheidung war aber quasi schon zugunsten des besagten Studiengangs gefallen.

 

Am Telefon wurde mir zu meiner Überraschung auch gleich mitgeteilt, dass der Diplom-Studiengang für Wirtschaftsinformatik dieses Jahr evtl. nicht zustandekommt. Dies ist wohl auch schon im Vorjahr (WS 2018/2019) so geschehen. Der einzige Diplom-Studiengang an der WINGS, der garantiert wieder starten wird, ist BWL. Das wäre eine Alternative oder Wirtschaftsinformatik als Bachelor. Die Nachfrage nach Diplom-Studiengängen ist in diesem Bereich wohl mittlerweile so schwach, dass zu befürchten ist, dass das Angebot demnächst eingestellt wird. Schade. Aber so funktioniert nunmal der Markt.

 

Jedenfalls habe ich heute meine Antragsunterlagen vollständig per Post abgeschickt. Ist irgendwie seltsam, wenn man bedenkt, dass man sich für etwas entscheidet, alle Voraussetzungen erfüllt, es aber evtl. nicht klappt. Wie ich mich bei einer Absage verhalte, kann ich noch nicht beurteilen. Ob ich dann auf Bachelor umschwenke und dann vielleicht auch gleich einen anderen Anbieter wähle? Ich weiß es nicht. Ich warte jetzt mal ab. Immerhin haben wir noch einen Monat bis zum Ende der Einschreibefrist. Bis dahin melden sich ja vielleicht auch noch genügend an, dass es ab 01.09. losgehen kann. Und dann habe ich ja auch evtl. noch die Chance, den kompletten Studiengang von der WINGS selbst bezahlt zu bekommen. Time will tell.

 

Grüße

Bearbeitet von Markus Jung
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Ist der Unterschied zwischen dem Diplomstudiengang und dem Bachelorstudiengang denn so groß? Beziehungsweise, was sind Deine Beweggründe für das Diplom? (Mein Mann würde jetzt wieder eine lange Rede halten, wie sehr die soziale Arbeit sich verändert hat, seit von Diplom auf Bachelor gewechselt wurde… Aber wenn es in deinem Bereich beides gibt, würde mich der Unterschied doch interessieren.)

Ich drücke dir auf jeden Fall  die Daumen, dass der Studiengang vielleicht doch noch zu Stande kommt!

 

Bearbeitet von Anyanka
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vor 16 Minuten, Anyanka schrieb:

Ist der Unterschied zwischen dem Diplomstudiengang und dem Bachelorstudiengang denn so groß? Beziehungsweise, was sind Deine Beweggründe für das Diplom?

 

 

Ich sehe das Diplom von der Wertigkeit her auf jeden Fall höher - zumindest irgendwo zwischen Bachelor und Master. Für mich wäre es wohl eine günstigere (sozusagen all-in-one) Variante, da ich mich nach erfolgreichem Abschluss (im Gegensatz zum Bachelor) nicht genötigt fühlen würde, danach noch einen Masterabschluss zu machen. An der Wings ist witzigerweise der Diplomstudiengang sogar noch ein wenig günstiger (9.126.- EUR vs. 9.450.- EUR) als der Bachelor allein. Die monatliche Belastung ist beim Diplom mit 169.- EUR auch noch eine ganze Ecke erträglicher als der Bachelor (225.- EUR). Der Master an der Wings würde mit noch zusätzlichen 11.750.- EUR zu Buche schlagen. Also allein von der Kalkulation her ist der Diplom-Studiengang schon interessanter.

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vor 30 Minuten, duke1976 schrieb:

Ich sehe das Diplom von der Wertigkeit her auf jeden Fall höher - zumindest irgendwo zwischen Bachelor und Master.

 

Das kann man sicherlich so sehen. Andererseits würde ich mich daran jetzt auch nicht aufhängen. Fachabi, IT-Ausbildung, Bachelor – ich sähe da weitaus mehr Licht als Schatten. Und wenn du irgendwo mit dem Bachelor ein Problem hättest, dann steigt an dem Punkt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sicher auch die Wahrscheinlichkeit, ähnliche Schwierigkeiten mit einem Diplom zu bekommen. Das ist schließlich heute schon der Abschluss der "alten Säcke", deine Konkurrenz rennt  zunehmend mit Bachelor (und Master) durch die Gegend.

 

Erklärungsbedürftig ist das im Zweifel ohnehin auch. Erzähl mal in einem Vorstellungsgespräch, dass du von Bachelor/Master nicht viel hältst und mit dem Diplom lieber die schnellere und günstigere Variante nehmen wolltest, wenn dein Gegenüber selbst nen Master hat ;-).

 

vor 37 Minuten, duke1976 schrieb:

da ich mich nach erfolgreichem Abschluss (im Gegensatz zum Bachelor) nicht genötigt fühlen würde, danach noch einen Masterabschluss zu machen.

 

So habe ich auch mal gedacht. Nach drei Jahren Studium (B.Sc.) hab ich aber die Nase voll und sehe aktuell – für mich – auch keinen Mehrwert im Master. Daher lasse ich das einfach erst mal bleiben.

 

Just my 2 cents.

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vor 30 Minuten, thb schrieb:

Und wenn du irgendwo mit dem Bachelor ein Problem hättest, dann steigt an dem Punkt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten sicher auch die Wahrscheinlichkeit, ähnliche Schwierigkeiten mit einem Diplom zu bekommen. Das ist schließlich heute schon der Abschluss der "alten Säcke", deine Konkurrenz rennt  zunehmend mit Bachelor (und Master) durch die Gegend. 

  

Erklärungsbedürftig ist das im Zweifel ohnehin auch. Erzähl mal in einem Vorstellungsgespräch, dass du von Bachelor/Master nicht viel hältst und mit dem Diplom lieber die schnellere und günstigere Variante nehmen wolltest, wenn dein Gegenüber selbst nen Master hat ;-). 

 

Ich habe mich ehrlich gesagt irgendwann damit abgefunden, es nicht jedem Arbeitgeber recht machen zu können (ich will es auch ehrlich gesagt gar nicht). Und da mein Lebenslauf auch etwas "wild" ist, wird man auch noch ganz andere Aufhänger finden. Ich habe leider immer wieder das Gefühl, dass die Hochschulabsolventen - zumindest unterschwellig - untereinander gespalten sind. Jede(r) meint, er/sie hat den einzig richtigen Weg eingeschlagen (Uni/FH/Dual, Bachelor-Master/Diplom/Magister/Staatsexamen...). Für mich ist einfach nur jeder Abschluss irgendwo eine herausragende Leistung, die mit einem Mindestmaß an Fleiß und Können vollbracht wurde. Auf der anderen Seite ist es auch wieder nur ein Baustein, auf den mit der entsprechenden Berufserfahrung aufgebaut werden muss. Denkst Du wirklich, dass ich mich für eine Art von Abschluss rechtfertigen müsste, wenn ich es erst einmal zum Vorstellungsgespräch geschafft habe? Das würde mich schon sehr überraschen. Eher nebenbei bemerkt: Viele Personaler achten doch schon seit Jahren verstärkt auf Soft-Skills. Meiner Erfahrung nach auch nicht gerade eine Selbstverständlichkeit unter den IT-lern. Ich denke, hier kann man besonders punkten bzw. kommt es darauf an.

 

Machen wir uns nichts vor. In der IT-Branche gibt es ohnehin (wie in wohl kaum einer anderen Branche) eine ziemlich ausgeprägte Altersdiskrimierung. Die wird mich auch treffen, da ich dann mindestens schon 48 wäre, wenn ich das Diplom in den Händen hielte. Es ist auch nicht so, dass ich grundsätzlich wenig vom Bachelor/Master-System halte. Ich denke, es gibt hier einfach auf beiden Seiten Pro und Contra Argumente für das jeweilige System. Hier gibt es meiner Meinung nach grundsätzlich keine falsche Entscheidung.

Bearbeitet von duke1976
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vor 12 Minuten, duke1976 schrieb:

Denkst Du wirklich, dass ich mich für eine Art von Abschluss rechtfertigen müsste, wenn ich es erst einmal zum Vorstellungsgespräch geschafft habe?

 

Rechtfertigen ist ein großes Wort. Aber ein im Jahr 2023 erlangtes Diplom ist sicherlich mal ein Nachhaken wert ;-).

 

Ansonsten sehe ich das alles auch genau so, wie du es geschrieben hast. Und was ich ausdrücken wollte: Klappt es mit dem Diplom-Studiengang nicht, geht die Welt nicht unter. Dann machst du halt nen Bachelor. Das mit dem Master kannst du dir dann immer noch überlegen, wenn du den bestanden hast. Was ja anstregend genug ist (und wie du sagst, ebenfalls eine ziemlich starke Leistung).

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