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Muddlehead

Berufsunfähigkeitsversicherung

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Wie steht Ihr zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung?

 

Im Grunde essentiell wichtig, aber ich hadere jedes Jahr vor der Überweisung der schönen Versicherungssumme mit mir, ob ich sie doch nicht kündige. Ich habe 0 Vertrauen, dass sie wirklich leistet - auch wenn ich das Bedingungswerk kenne. Für mich einer der schwammigsten Versicherungen... . Rein mathematisch betrachtet sind es "Peanuts" im Vergleich zum Lebenseinkommen, wenn man "früh" BU geht und gemessem am Risiko, aber wie gesagt, das Vertrauen.

 

Von dem Geld könnte ich jedes Jahr auch ein Familien-Luxusurlaub machen 😄 .

Bearbeitet von Muddlehead

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Familien-Luxusurlaub? Wie hoch hast du denn deine BU angesetzt? Ich zahle bei ca. 1,6k / Monat BU Schutz ca. 70€ im Monat. Das reicht nicht für einen Luxus-Urlaub ;-). 

Das ist noch immer viel Geld, aber mit Familie spiele ich lieber auf Nummer sicher. 

Ob die Versicherung zahlt oder nicht sieht man immer erst im Schadensfall. Wäre für mich aber kein Grund auf eine BU zu verzichten. 

Übrigens gab es neulich dazu einen ganz interessanten Artikel: https://www.ingenieur.de/karriere/gehalt/die-gefahr-der-berufsunfaehigkeit/

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Ich habe vor Jahren die kleinste, die möglich war abgeschlossen.

Es geht mir ähnlich...ich habe null Vertrauen, dass die im Versicherungsfall wirklich greift - da gibt es ganz schön viele Ausschlussklauseln (besonders in der Pflege).

 

Eine Versicherungsvertreterin erklärte mir mal auf meine Frage, weshalb psychische Erkrankungen nicht mit abgedeckt sind, man könne ja nun nicht jede Krankheit auffangen.

Ich sagte dann: „Wenn Sie dann also nach einem Verkehrsunfall schlimm zugerichtet sind oder Ihnen wegen eines Aneurysmas der Kopf aufgebohrt wurde, möchten Sie natürlich gepflegt werden auf Intensivstation  - aber mir als Pflegende darf das keine traumatischen Belastungen bringen, weil ich dann nicht versichert bin?“

Die sind halt Vertriebsberater und müssen verkaufen. Ob es sinnvoll ist oder nicht.

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Also für meinen Jahresbeitrag bekomme ich auch nur ne Woche 3* mit Halbpension für mich alleine.

 

Aus heutiger Sicht würde der monatliche Betrag auch nur noch das Nötigste abdecken. Trotzdem behalte ich sie: Der geschätzte kumulierte Beitrag bis zum Auslaufen minus 5-10 Jahre ist immer noch erheblich geringer als die Leistung, so ich sie in Anspruch nehmen müsste und sofern sie dann auch gewährt würde. Über den Daumen muss ich noch 1-1,5x der theoretischen jährlichen Versicherungsleistung zahlen in den nächsten Jahren. Das passt schon.

Bearbeitet von thb

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vor einer Stunde, Silberpfeil schrieb:

Eine Versicherungsvertreterin erklärte mir mal auf meine Frage, weshalb psychische Erkrankungen nicht mit abgedeckt sind, man könne ja nun nicht jede Krankheit auffangen.

Nervenkrankheiten sind i. d. R. doch mitversichert und bilden mit 30% den größten Teil der BU-Fälle. 

Im Umkehrschluss: Wer einmal beim Psychologen war hat es schwer eine BU überhaupt noch abschließen zu können. 

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Ich habe natürlich etwas übertrieben, ein „Glücksfall“ wäre BU mit 40-50. ich habe jedoch gelesen, dass meist BU Zeiten nur im Bereich bei max 2-3 Jahren liegen.  Und das kann ich auch so überbrücken. Mich stört es auch das bis heute keine verifizierten Statistiken zugänglich sind. Nur das übliche Werbe-gelaber von 30% bei krankheit xy, 19% bei krankheit xz..usw. transparent scheint nicht gewollt zu sein . Bei anderen versicherungssrten hingegen ist es kein Problem.

Bearbeitet von Muddlehead

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Von Berufsunfähigkeitsrente halte ich persönlich nichts. Meinem Wissen nach springt sie nur dann ein, wenn man seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Also die Friseurin, die ein Bein verloren hat, aber trotzdem noch als Bürokauffrau arbeiten könnte (nach einer Umschulung).
 
Ein Familienmitglied von mir bezieht seit 18 Jahren eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Eine solche Rente springt ein, wenn man überhaupt nicht mehr arbeiten kann. Unser Familienmitglied kann nach einer schweren Krankheit nur noch seinen linken Arm bewegen (ähnlich wie im Film "Ziemlich beste Freunde"). Er kann weder in seinem alten Beruf (Medien), noch in sonst einem Beruf (Callcenter oder Büro) eingesetzt werden. Also bekommt er nun Erwerbsunfähigkeitsrente.
 
Ich persönlich habe aus diesem Grund keine Berufsunfähigkeitsrente abgeschlossen. Ebene, weil sie nur die Berufsunfähigkeit, nicht aber die Erbersunfähigkeit abdeckt.
 
Korrigiert mich, wenn ihr da andere Infos habt.

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Ich habe schon lange eine, mein Mann auch, und wir finden sie sehr wichtig. Ich habe schon im Kollegenkreis erlebt, wie plötzlich eine Krebserkrankung auftritt und was das für das weitere Arbeitsleben bedeuten kann, daher würde ich sie niemals kündigen.

Klar, die Ausschlusskriterien sollte man schon sehr genau lesen (wäre jetzt zu meinen allerdings auf Anhieb auch überfragt). 

Ich muss allerdings sagen, dass ich auch eher jemand mit einem sehr hohen Sicherheitsbedürfnis bin. Da ist jeder anders gestrickt, ich kenne auch 25-jährige die nur Teilzeit arbeiten (und nein, nicht wegen Studium oder Weiterbildung, sondern wegen -Zitat- „Sonst hat man ja nichts mehr vom Leben“) und überhaupt nicht abgesichert sind, da gibt es weder eine zusätzliche Altersvorsorge, noch eine BU- oder Lebensversicherung, vielleicht nicht mal eine Haftpflicht. 🙈Und ich habe nicht das Gefühl dass die da ängstlich sind. Könnte natürlich sein dass Sie Glück haben, eventuell werden sie aber auch irgendwann sehr unsanft auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt. 🤷🏻‍♀️

Bearbeitet von Anyanka

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@anjaro Stimmt so nicht. Bei einem gutem Bedingungswerk erhält man BU rente sobald der bei Abschluss konkretisierte Beruf nicht nicht mehr ausführbar ist. Man friert seinen lebensstandard ein. Reglungen bzgl. Verweise auf andere Berufe sind bei heutigen verträgen nicht mehr usus. Es sei denn man will billig.

Bearbeitet von Muddlehead

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@Muddlehead das mag natürlich durchaus so sein.

Mein Mann ist 2001 erkrank. Und er ist vor 1961 geboren. Da war und ist die Rechtslage eh anders.

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