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Markus Jung

Die Bestpreis-Garantie des ILS

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Als ich vor einiger Zeit mal wieder auf der Website des ILS unterwegs war, um Infos zu Kursen nachzuschauen, ist mir aufgefallen, dass das ILS mit einer Bestpreis-Garantie wirbt.

 

Dazu gibt es auch eine Unterseite mit weiteren Infos*, die ich mir jetzt mal in einem Video genauer angeschaut habe:

 

Es gibt eine ganze Reihe von Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit die Garantie greift und die Gebühren eures Kurses möglicherweise reduziert werden.

 

Zunächst einmal liest sich die Beschreibung der Garantie recht simpel:
 

Zitat

 

Sollten Sie einen zu unseren Lehrgängen identischen Fernlehrgang irgendwo günstiger angeboten bekommen, so bieten wir Ihnen selbstverständlich den gleichen Preis!

 

 

Wann ein Lehrgang identisch ist, wird dann genauer definiert und das schränkt es dann schon weiter ein:

  • Ein staatlich zugelassener Fernlehrgang
  • mit gleichen Lerninhalten und Lernschwerpunkten,
  • mit gleichem Lernumfang in Lernmaterial und Lernstunden,
  • mit gleicher Laufzeit,
  • mit gleichem Lehrgangsziel und gleichem angestrebtem Abschluss.

Klar, die Vergleichbarkeit auch von der Qualität her muss gegeben sein und ein betreuter Fernkurs kann nicht mit irgendwelchen Selbstlernkursen, Onlinekursen oder Büchern verglichen werden. Die Frage ist halt, wie streng hier die Anforderungen an die Vergleichbarkeit gesehen werden, zum Beispiel was die Inhalte und Schwerpunkte, aber auch den Umfang angeht. Genau identische Kurse wird es ja vermutlich kaum geben, außer wenn ein Mitbewerber diese vom ILS 1:1 kopiert hätte.

 

Außerdem gibt es noch einige weitere Anforderungen an den Nachweis des anderen Angebots sowie den Zeitpunkt des Vergleichs.

 

Letztlich sind Rabatt-Angebote, die auf einem Rahmenvertrag oder einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen basieren

ausgeschlossen.

 

Was haltet ihr von diesem Angebot? Findet ihr das eine gute Sicherheit, um zu wissen, dass der Kurs auch wirklich sein Geld wert ist und ihr ihn nicht anderswo günstiger bekommen könntet? Oder seht ihr das eher als Marketingaktion an?

 

Hat vielleicht jemand von euch sogar schon diese Garantie in Anspruch nehmen und so seine Kursgebühr senken können?

 

* Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wird über diese kostenloses Infomaterial angefordert, ein Studienangebot gebucht oder ein Kauf durchgeführt, erhält Fernstudium-Infos.de eine Vergütung, ohne dass es für euch teurer wird.

Bearbeitet von Markus Jung
Rechtschreibung

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vor 6 Stunden, Markus Jung schrieb:

Oder sehr ihr das eher als Marketingaktion an?

Ganz klar Marketingaktion. Die Kriterien sind so eng gestellt, dass kaum ein vergleichbares Angebot gefunden werden kann. Wenn dann höchstens bei den anderen Anbietern der Klett-Gruppe.

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Dachte ich  mir auch. Spaetestens "mit gleichen Lerninhalten und Lernschwerpunkten" ist so spezifisch, da findet sich immer ein Unterschied. Mit sowas macht sich ILS eigentlich laecherlich.

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Ich sehe es auch eher als Marketing. Wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, beim Thema Rabatt zeigte sich die ILS immer sehr kulant und die Fernlehrgänge die ich bei der ILS belegt habe, waren alle sehr gut.

Was mich allgemein etwas nervt. Hat man einmal seine Adresse angegeben, dann bekommt man ständig Post. Da frage ich mich auch immer, wie viel Geld da teilweise verbraten wird. Aber diese Erfahrung habe ich bei allen größeren Fernhochschulen gemacht. Sinnvoller und ressourcenschonender wären E-Mails (die kann man wenigstens wieder abbestellen). Oder auch via Whatsapp. Bei der akad kann man sich über Kurse via Whatsapp informieren lassen. Das fand ich ganz witzig.

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Zitat

Hat man einmal seine Adresse angegeben, dann bekommt man ständig Post. Da frage ich mich auch immer, wie viel Geld da teilweise verbraten wird. 

 

Ich vermute, dass sich das für die Anbieter letztlich dennoch rechnet, auch wenn hier viel Papiermüll produziert wird. Eine Mail ist vermutlich auch schneller weggecklickt, als ein Umschlag im Altpapier landet - und selbst wenn er ungeöffnet dort hin kommt, hat er doch etwas Aufmerksamkeit erzielt, da ja meist auch die Umschläge werbewirksam bedruckt sind.

 

Was allgemein die Werbeflut der Anbieter angeht und was man dagegen tun kann, dazu habe ich hier ein Video gemacht:

 

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vor 20 Minuten, Markus Jung schrieb:

Eine Mail ist vermutlich auch schneller weggecklickt, als ein Umschlag im Altpapier landet - und selbst wenn er ungeöffnet dort hin kommt, hat er doch etwas Aufmerksamkeit erzielt, da ja meist auch die Umschläge werbewirksam bedruckt sind.

 

Vor allem darfst du E-Mails ohne explizite Einwilligung der Interessenten und Opt-Out Option nach der DSGVO nicht mehr verschicken... Briefe hingegen schon. ;-)

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Am 12.9.2019 um 16:13 , phoellermann schrieb:

 

Vor allem darfst du E-Mails ohne explizite Einwilligung der Interessenten und Opt-Out Option nach der DSGVO nicht mehr verschicken... Briefe hingegen schon. 😉

 

interesant, das wußte ich garnicht. Ich dachte immer die Regeln für Briefe sind ähnlich

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