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Carlito

Fernstudium BioChemie/Biologie/Chemie

Empfohlene Beiträge

Hallo Liebe Leute,

 

ich habe mich heute hier angemeldet, da ich wenig bis garkeine Ahnung vun Fernstudiengänge habe und deshalb um Eure Hilfe/Ratschläge bitte.

Kurz zu meiner Person: Ich habe eine allgemeine Hochschulreife mit Leistungskursen Physik/Chemie/Mathematik. (Abschluss in Luxemburg)

Ich bin jetzt 28 Jahre und habe meinen Abschluss nachgeholt - Ich war zwar kurz in einem Präsenzstuium, habe dann aber geschmissen, da ich Geld verdienen wollte.

 

Gerne möchte ich jedoch meinem Bachelor nachholen; Präferenz wären die drei Studiuengänge welche ich angegeben habe.

Wo studiert man diese am besten per Fernstuium und wäre es überhaupt sinnvoll diese Studiengänge mit vielen Praktika im Fernstudium zu studieren?

Berufserfahren habe ich keine in dem Gebiet.

 

Danke für Eure Ratschläge.

 

LG,

Carlito

 

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Studiengänge wie Chemie und Biologie sind stark durch Laborpraktika geprägt. Das ist im Fernstudium naturgemäß schwierig. Mir fallen zwei Möglichkeiten ein.

 

Die britische Open University bietet einen B.Sc. Natural Sciences. Den kann man auch mit den Schwerpunkten Chemie oder Biologie studieren. Bei einigen Modulen gehören sogenannte Residential Schools dazu. Das sind im Endeffekt Präsenzpraktika. Dafür musst Du nach England anreisen. Der Umfang der Praktika ist verglichen mit einem Studium dieser Fächer in Deutschland überschaubar. Daher stellt sich die Frage, wie ernst so ein Abschluss hier genommen wird, auch wenn er formal anerkannt ist. Die Studiengebühren der Open University sind hoch. (In England zahlt man allgemein hohe Studiengebühren.) Schließlich gibt es eine gewisse Unsicherheit durch den Brexit. So ist es an britischen Hochschulen bislang üblich, dass EU-Ausländer die gleichen Studiengebühren zahlen wie Einheimische, Studierende aus anderen Ländern aber deutlich mehr. Das könnte sich mit einem Brexit ändern. Insgesamt würde ich diese Option für deine anvisierten Studienfächer nicht empfehlen. (Bei vielen anderen Disziplinen halte ich die Open University für eine sehr interessante Option, wenn die Studiengebühren aufbringen kann.)

 

In Deutschland gibt es die Möglichkeit, sowohl Chemie als auch Biologie über Springer Campus zu studieren. Das sind Fernstudiengänge mit Präsenzphasen. Das Problem sind die Zugangsbedingungen. Diese Studiengänge sind nur zugelassen für ausgebildete Technische Assistenten, die natürlich im Rahmen ihrer Ausbildung eine sehr umfangreiche Laborpraxis erwerben. Eine Möglichkeit wäre also, eine TA-Ausbildung zu beginnen und dann im zweiten Schritt das Fernstudium anzugehen. Durch die Tätigkeit als TA hätte man eine gute Möglichkeit, die Studiengebühren zu finanzieren.  Zugleich hätte man beim Abschluss des Studiums bereits Berufserfahrung. Dieser Weg dauert ein bisschen länger. Ich halte ihn aber für erfolgversprechender.

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vor 53 Minuten, kurtchen schrieb:

So ist es an britischen Hochschulen bislang üblich, dass EU-Ausländer die gleichen Studiengebühren zahlen wie Einheimische,

Das stimmt aber auch schon aktuell für die Open University nicht. Dort zahlen auch EU-Ausländer mehr als Einheimische. Auch wenn zu erwarten ist, dass die Studiengebühren nochmal deutlich höher werden (für Ausländer), wenn der Brexit dann mal vollzogen ist.

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Hallo Carlito,

in Dt wirst Du kein naturwissenschaftliches Fernstudium (Bachelor) finden, das keine Berufsausbildung + Berufserfahrung voraussetzt. Da ich selber in dieser Richtung gesucht habe, kann ich Dir keine positivere Antwort geben als die von kurtchen.

Falls Du nur den Bachelor machen willst (ohne Master), dann hättest Du sowieso mit einer Ausbildung als TA oder Laborant bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

 

Viele Grüße

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Am 7.10.2019 um 09:45 , TomSon schrieb:

Das stimmt aber auch schon aktuell für die Open University nicht. Dort zahlen auch EU-Ausländer mehr als Einheimische. Auch wenn zu erwarten ist, dass die Studiengebühren nochmal deutlich höher werden (für Ausländer), wenn der Brexit dann mal vollzogen ist.

Das würde ich gerne etwas präziser formulieren.

 

Es war schon vor der deutlichen Erhöhung der Studiengebühren in England so, dass Studierende im europäischen Ausland eine erhöhte Gebühr zahlen mussten. Europarechtlich sollten Studierende aus EU-Ländern auch damals eigentlich die gleichen Gebühren zahlen. Zulässig waren die erhöhten Gebühren, weil die OU argumentierte, für die Studierenden im Ausland erhöhte Ausgaben zu haben. Zum Beispiel durch Studienzentren, so dass man für Klausuren nicht unbedingt nach England reisen musste.

 

Diese Kosten sollten nur von denen getragen werden, die sie verursachten. Sie fielen auch für britische Studierende an, wenn sie vom EU-Ausland aus studierten. Umgekehrt zahlten EU-Ausländer die gleichen Gebühren wie britische Studierende, wenn sie während des Studiums in England lebten. Es gab also eine Unterscheidung nach Wohnort und nicht nach Nationalität.

 

Nach einen EU-Austritt muss man befürchten, dass von EU-Ausländern deutlich höhere Studiengebühren verlangt werden.

Bearbeitet von kurtchen

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