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Gesundheitspsychologie oder Prävention- und Gesundheitsmanagement?


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Hallo zusammen,

 

vielleicht hat der ein oder andere schon Erfahrung in den o. g. Studiengängen und kann mir weiterhelfen. Ich bin Gesundheits- und Krankenpflegerin und möchte nun aber gern einen anderen Weg einschlagen. Allerdings bin ich mir unsicher, welcher Studiengang für mich der Richtige ist. Ich möchte gern im Bereich Prävention tätig sein. Ich suche etwas, wo ich Menschen helfen kann, Krankheiten vorzubeugen bzw. auch bei/nach einer Erkrankung ihr Leben durch Ernährung, Bewegung, Stressabbau usw. zu verbessern um gesünder zu leben. Daher bin ich mir etwas unsicher, ob der Studiengang Prävention- und Gesundheitsmanagement nicht zu "Management-BWL-lastig" ist. Das liegt mir eher weniger.  Andererseits frage ich mich, ob das Studium zum Gesundheitspsychologen überhaupt "anerkannt" sprich "ernst genommen" wird, oder ob es dann nicht sinnvoller ist Psychologie zu studieren bzw. Gesundheitsmanagement (um erst einmal etwas solides in der Hand zu haben) und sich dann ggf. zusätzlich im Bereich "Prävention und Gesundheitsförderung" weiterzubilden. 

 

Ich frage mich einfach auch, wo man mit diesen Studiengängen (laut den Beschreibungen ist es ja breit gefächert, aber ist dem auch so) dann konkret arbeitet und ob man mit einem Fernstudium generell gute Karten auf dem Arbeitsmarkt hat?

 

Hat jemand Erfahrung zu diesen Studiengängen bzw. einen der beiden absolviert und ist nun in diesem tätig?

 

Vielen Dank schon einmal! Ich freue mich auf eure Antworten!

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vor 2 Stunden, Tobasannah schrieb:

Ich bin Gesundheits- und  Ich suche etwas, wo ich Menschen helfen kann, Krankheiten vorzubeugen bzw. auch bei/nach einer Erkrankung ihr Leben durch Ernährung, Bewegung, Stressabbau usw. zu verbessern um gesünder zu leben.

Hallo!

 

Ich bin auch Gesundheits- und Krankenpflegerin, und mein erster Gedanke beim Lesen war, dass es in dem Bereich, in dem Du suchst, kaum Jobs gibt. Maximal vielleicht in Spezialambulanzen in Unikliniken (ich denke hier an die Adipositas-/ Rheuma-/ Angst-/ Raucherentwöhnungsambulanzen, die mein AG anbietet), aber hier ist es eher die Ärzteschaft, die dort beratend tätig ist.

 

Vielleicht schaust Du Dir erst mal Stellenanzeigen in dem gewünschten Bereich an, und was dort für Zugangsvoraussetzungen genannt werden.

 

Unser Gesundheitssystem ist leider (noch?) nicht auf Prävention ausgelegt. Das sieht man schon daran, dass Beratungsleistungen kaum von den Kassen finanziert werden. Die Behandlung von Krankheiten ist eben viel lukrativer.

 

Viele Grüße

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Zitat

 Andererseits frage ich mich, ob das Studium zum Gesundheitspsychologen


Die Frage finde ich in der Tat nicht ganz unberechtigt, dann alles, was auf -psychologie endet, wird in der Regel etwas kritisch betrachtet.
Besser fände ich einen reinen Studiengang Psychologie mit Master-Schwerpunkt Gesundheitspsychologie :) Das wird natürlich freilich ernst genommen :) 

Prävention ist ein wichtiges Gebiet, aber wie @Silberpfeil schon sagt, ziemliches Neuland. Die Leute merken ihre Grenzen tendenziell eher dann, wenn alle Verdrängung notgedrungen ein Ende hat und man schon mit den Folgen zu kämpfen hat. Dann ist eher Rehabilitation angesagt.  
Aber es kommt natürlich drauf an, wo genau man sich bzgl. Prävention spezialisieren will.  

LG

Bearbeitet von Vica
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vor 12 Stunden, Tobasannah schrieb:

Ich möchte gern im Bereich Prävention tätig sein. Ich suche etwas, wo ich Menschen helfen kann, Krankheiten vorzubeugen bzw. auch bei/nach einer Erkrankung ihr Leben durch Ernährung, Bewegung, Stressabbau usw. zu verbessern um gesünder zu leben.

 

Ist auch das, was sich bei mir im vorigen Studium rauskristallisiert hat.

Ich studiere jetzt ganz banal nur Psychologie an der FernUni Hagen und mache nächstes Jahr Kurse zur Meditationslehrerin und Stressmanagement Trainerin.

 

Ob ich in Psychologie noch einen Master mache, ist ungewiss.

Der Bachelor reicht, um Kurse im Stressmanagement anbieten zu können, bei denen die Teilnehmer bis zu 80% von den Krankenkassen erstattet bekommen können.

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