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Mshei

ILS-Abi Matheprüfung

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Hallo, 

 

unabhängig davon, dass die Noten anderer schriftlicher Prüfungsfächer den Schnitt verbessern und das bestehen der schriftlichen Prüfung sichert würde: Nimmt man an, ich schreibe eine 6 in Mathe, müsste ich die Matheprüfung dann wiederholen?

 

Bearbeitet von Mshei
Rechtschreibung

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vor 2 Minuten, Mshei schrieb:

Nimmt man an, ich schreibe eine 6 in Mathe, müsste ich die Matheprüfung dann wiederholen?

Ich nehme an, dann müsstest du die komplette Abiprüfung wiederholen, nicht nur Mathe. Ich lasse mich hier aber gerne korrigieren. 

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Siehe hier: https://www.hamburg.de/bsb/allgemeine-hochschulreife/

 

Prüfungsordnung zum Erwerb von Abschlüssen der allgemeinbildenden Schulen durch Externe

 

Speziell Abitur: §§ 27 - 37


§ 30 Ergebnis des ersten Prüfungsteils

(1) Die in den beiden schriftlichen Prüfungsfächern auf erhöhtem Anforderungsniveau erreichten Punkte werden nach Anlage 1 jeweils mit dem Faktor 13 multipliziert.. ...

(2) Der erste Prüfungsteil ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde, in mindestens zwei Prüfungsfächern, darunter einem Fach mit erhöhtem Anforderungsniveau, jeweils 5 Punkte einfacher Wertung erreicht wurden und sich die nach Absatz 1 ermittelte Punktsumme auf mindestens 220 Punkte beläuft.

 

§ 31 Zweiter Prüfungsteil

(1) Jede mündliche Prüfung soll je Prüfling etwa 30 Minuten dauern.

(2) Die in den vier mündlichen Prüfungsfächern oder die in zwei mündlichen Prüfungsfächern und durch Einbringung zweier Halbjahresnoten gemäß § 28 Absatz 3 erreichten Punkte werden nach Anlage 1 jeweils mit dem Faktor 4 multipliziert. ...
(3) Der zweite Prüfungsteil ist bestanden, wenn kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde, in mindestens zwei Prüfungsfächern oder eingebrachten Halbjahresnoten jeweils mindestens 5 Punkte einfacher Wertung erreicht wurden und sich die nach Absatz 2 ermittelte Punktsumme auf mindestens 80 Punkte beläuft.

 

§ 33 Allgemeine Hochschulreife
(1) Die allgemeine Hochschulreife hat erlangt, wer beide Prüfungsteile der Abiturprüfung bestanden hat.

 

§ 37 Wiederholung der Abiturprüfung
(1) Wer weder die allgemeine Hochschulreife noch den schulischen Teil der Fachhochschulreife erlangt hat, kann die Abiturprüfung frühestens ein Jahr nach Bekanntgabe des Endergebnisses einmal wiederholen. Die Abiturprüfung kann nur im Ganzen wiederholt werden.

 

Also: Wegen § 30 (2) S. 1 brauchst Du in Mathe (wie in jedem schriftlichen Fach) mindestens 1 Punkt in der Abiturprüfung.

 

Schönen Tag

Greetsiel

Bearbeitet von Greetsiel

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vor 12 Stunden, Mshei schrieb:

Nimmt man an, ich schreibe eine 6 in Mathe, müsste ich die Matheprüfung dann wiederholen?

 

 

Ja. In den laufenden Abiprüfungen kannst du ggf die Chance zur Nachprüfung in der mündlichen Runde bekommen, wenn du nichts insgesamt mit den anderen 3 Prüfungen so schlecht a schneidest, dass auch die Nachprüfung nichts mehr ändert. Heißt, statt der 4 Fächer, die du mündlich hättest, werden daraus dann 5. Je nachdem, wie du notentechnisch stehst, kann 1 Punkt ausreichen, damit der Drops gelutscht ist. 

 

Eine Freundin hatte in ihrer schriftlichen Prüfung sogar 2x 0 Punkte. Einmal Mathe und einmal erschreckenderweise im LK. Die restlichen 2 Prüfungen waren je über 12P. Aus 4 mündlichen wurden damit 6 Fächer. Da steht man dann schonmal mehr unter Druck, denn im LK musste sie mindestens 8 Punkte holen bei der Konstellation. 

 

Bleibt es mndl. bei 0, reicht diese 0, um durch das ganze Abi zu fallen, auch wenn du sonst überall 15 Punkte holst. Du kannst das Abi dann nur als Ganzes wiederholen. 

 

Das war allerdings die Situation um 2011 herum. Hole mal Erkundigungen ein, dass sich da nichts geändert hat. 

 

 

LG

Bearbeitet von Vica

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Hallo Abi-Freaks! 

 

Lese hier gerade "ILS-Matheprüfung Abi". Ist Stochastik (Wahrscheinlichkeitsrechnung/Statistik) Gegenstand des Hamburger Externen-Abiturs?

Die Fern-Abiturientin @Lernfrosch berichtet im Interview-Video (etwa ab Minute 15.30) darüber, dass Stochastik selbst in ihrem Mathe-LK nicht geprüft wurde. Sie betont dabei "zu meiner Zeit". Bedeutet dies, dass sich das  inzwischen geändert hat? 

 

Interview mit der Fernabiturientin/Fernstudentin Lernfrosch

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Hmm, dann ist Mathe in Hamburg also schwieriger, zumindest aber umfangreicher geworden. Früher konnte man als ILS-Teilnehmer, der sich aufs Abitur Vorbereitung, Stochastik bzw. die entsprechenden Lehrbriefe offenbar quasi ausklammern. 

Hier in Nordrhein-Westfalen müssen Gymnasiasten alle drei Teilbereiche der Abitur-Mathe nur im LK bearbeiten (es sei denn, dies wurde inzwischen auch geändert). Als Grundkurs-Schüler konnte man dabei zwischen Linearer Algebra und Stochastik wählen (Analysis war immer obligatorisch). Weiß das von einem Kumpel. 

 

Vielen Dank für Deinen Hinweis! 

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vor 1 Stunde, AbiFreak schrieb:

Hmm, dann ist Mathe in Hamburg also schwieriger, zumindest aber umfangreicher geworden.

Die schriftliche Matheprüfung hat sich seit meinem Abitur 2015 (vgl. Video und Blogeintrag) grundlegend verändert.

Neu hinzugekommen ist in der Hamburger Externenprüfung der Bereich „Stochastik“. Ebenso wurde die Prüfung um einen hilfsmittelfreien Teil erweitert. D.h., die Prüfung setzt sich nun auf grundlegendem und erhöhtem Niveau aus vier Teilen zusammen: hilfsmittelfreier Teil, Analysis, Analytische Geometrie, Stochastik.

 

Ich würde nicht behaupten, dass die Prüfung damit schwieriger oder umfangreicher wird. Eigentlich fand eine Angleichung an die Anforderungen der gewöhnlichen HH-Schüler-Abiturprüfungen statt. Zwar werden jetzt mehr Themen geprüft, jedoch - für mein Empfinden - nicht unbedingt in gleicher Tiefe :wink:

Bearbeitet von Lernfrosch

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vor 1 Stunde, Lernfrosch schrieb:

Ich würde nicht behaupten, dass die Prüfung damit schwieriger oder umfangreicher wird. Eigentlich fand eine Angleichung an die Anforderungen der gewöhnlichen HH-Schüler-Abiturprüfungen statt. Zwar werden jetzt mehr Themen geprüft, jedoch - für mein Empfinden - nicht unbedingt in gleicher Tiefe :wink:

 

Du hast ja in dem Video, welches sich allerdings noch auf Deine "alte" Mathe-Prüfung bzw. die damals geltenden Prüfungsanforderungen bezieht, auch gesagt, dass Dir die Prüfungsanforderungen im LK eher wie GK-Niveau vorkamen. Hoffe, ich werde das auch eines Tages sagen können, sollte ich Mathe als LK nehmen (was ich jetzt, zu Beginn meines Lehrgangs, natürlich noch nicht abzuschätzen vermag). In früheren Foreneinträgen auf dieser Seite hieß es häufig, der Unterschied zwischen LK und GK Mathe sei beim ILS nicht so gravierend. 

 

Aber im Psychologie-Studium, das Du ja ebenfalls erfolgreich abgeschlossen hast, ist Mathe (insbesondere Statistik) sicher wichtig. Ich weiß bis heute nicht, ob Psychologie eine empirisch arbeitende Sozial- oder nicht vielmehr eine Art Naturwissenschaft (ohne offiziell als solche bezeichnet zu werden) ist.

 

Interessant fand ich u.a. Deinen Hinweis, die Prüfungs-Mathematik sei sehr anwendungsorientiert. Beim (flüchtigen) Durchblättern der ersten ILS-Mathe-Lehrbriefe gewinne ich nämlich den Eindruck, dass es darin relativ theoretisch (mathematische Beweisführung etc.) zugeht. 

 

Da Du die Sache souverän gemeistert hast - 1,7 ist wirklich eine super Leistung und ein Schnitt, den nicht einmal viele Schüler schaffen (an dieser Stelle nachträglich "Herzlichen Glückwunsch!" von mir!) - noch Fragen zur zweiten Fremdsprache, deren Wahl man gleich bei Anmeldung des Lehrgangs treffen muss: 

Da habe ich Spanisch genommen. Französisch hatte ich kurz auf der Realschule (hat mir gereicht) und an Russisch schreckt mich dieses "mysteriöse Schriftbild" ab. Nun hört/liest man immer wieder, eine moderne Fremdsprache ließe sich im Fernunterricht nicht so gut vorbereiten, insbesondere im Hinblick aufs Mündliche. Ist das auch Deine Meinung? Ist Latein (Probleme mit Aussprache & Rechtschreibung entfallen, man muss sich in der Sprache nicht unterhalten können usw.) deshalb nicht naheliegender? Und kann man die 2. Fremdsprache während der ILS-Vorbereitung später ggf. noch wechseln? 

Bearbeitet von AbiFreak

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vor 7 Stunden, AbiFreak schrieb:

Du hast ja in dem Video, welches sich allerdings noch auf Deine "alte" Mathe-Prüfung bzw. die damals geltenden Prüfungsanforderungen bezieht, auch gesagt, dass Dir die Prüfungsanforderungen im LK eher wie GK-Niveau vorkamen. (...) In früheren Foreneinträgen auf dieser Seite hieß es häufig, der Unterschied zwischen LK und GK Mathe sei beim ILS nicht so gravierend. 

Ja, meine Kritik ging dahin, dass ich die Anforderungen im LK als niedrig empfand und einen höheren Schwierigkeitsgrad im Sinne von höherem Abstraktionsgrad oder mehr Transferleistung etc. angemessener gefunden hätte. Für den GK hätte ich dieselben Aufgaben, die mir vorgelegt wurden, durchaus als angebracht angesehen.

 

Die Unterschiede zwischen LK und GK sind auch tatsächlich nicht mehr so bedeutsam wie viele immer meinen.

Ich erinnere mich, dass um die 2000er Jahre herum in den regulären Präsenzschulen die Schüler von LK und GK getrennt unterrichtet wurden. Das ist z.B. heute in HH längst nicht mehr der Fall - meine Nachhilfeschüler von den Präsenzschulen erzählen mir regelmäßig, dass ganz selbstverständlich der GK und der LK gemeinsam unterrichtet werden, dieselben Mathearbeiten geschrieben werden und sich nur hinsichtlich der Benotung unterscheiden (LK etwas strenger). 

 

vor 7 Stunden, AbiFreak schrieb:

Aber im Psychologie-Studium, das Du ja ebenfalls erfolgreich abgeschlossen hast, ist Mathe (insbesondere Statistik) sicher wichtig.

Ja; als empirische Wissenschaft stützt sich die Psychologie quasi auf Statistik. Eigentlich könnte man die wissenschaftlich-empirische Psychologie als angewandte Statistik im Kontext des Erlebens und Verhaltens von Menschen umschreiben:wink:

 

vor 7 Stunden, AbiFreak schrieb:

Interessant fand ich u.a. Deinen Hinweis, die Prüfungs-Mathematik sei sehr anwendungsorientiert. Beim (flüchtigen) Durchblättern der ersten ILS-Mathe-Lehrbriefe gewinne ich nämlich den Eindruck, dass es darin relativ theoretisch (mathematische Beweisführung etc.) zugeht. 

Die Anwendungsorientierung ist so eine Hamburger „Marotte“. Jede Hamburger Matheabschlussprüfung (ESA, MSA, Abi) sieht in dieser Hinsicht ähnlich aus. Die aktuellen Anforderungen stellen nicht das eigentliche mathematische Wissen (Beweisführung etc.) in den Fokus. Stattdessen rücken sie immer weiter vom Kern der Mathematik ab - Mathematik wird auf die Kompetenz „Rechnen“ reduziert und damit gleichgesetzt.

 

Die Fernschulhefte, die ich hatte, waren nach dem „alten“ Wissen-Prinzip mit Beweisführungen, Theorie usw. und weniger angewandtem Kompetenz-Rechnen aufgebaut.

Diese Vorgehensweise finde ich nach wie vor sinnvoller. Ich bin der Meinung, wenn man die Theorie und die Zusammenhänge wirklich verstanden hat, kann man diese auf viele verschiedene Kontexte übertragen und anwenden.

 

Starte ich jedoch mit Anwendungsaufgaben, kann ich irgendwann genau diese eine Aufgabe lösen und möglicherweise auch welche, die ähnlich aufgebaut sind. Bei neuen Aufgabentypen oder Sachkontexten stehe ich dann aber vor einem ernsthaften Problem und kann eben nicht auf theoretisches Wissen zurückgreifen, sondern muss jedesmal eine neue Herangehensweise und Strategie erarbeiten. Das ist nicht nur zeitraubend, sondern auch frustrierend und absolut irrsinnig.

Insofern muss ich mich mal lobend für den didaktischen Aufbau der Fernschulhefte aussprechen. Ich finde es sinnvoll, zunächst den theoretischen Hintergrund zu vermitteln und damit eine Basis für das spätere selbstständige Üben mit Aufgaben im Prüfungsstil zu legen.

 

vor 8 Stunden, AbiFreak schrieb:

Nun hört/liest man immer wieder, eine moderne Fremdsprache ließe sich im Fernunterricht nicht so gut vorbereiten, insbesondere im Hinblick aufs Mündliche. Ist das auch Deine Meinung? Ist Latein (Probleme mit Aussprache & Rechtschreibung entfallen, man muss sich in der Sprache nicht unterhalten können usw.) deshalb nicht naheliegender?

Ich denke, das ist eine sehr individuelle Frage, sodass sich keine pauschale Antwort finden lässt.

 

Ich hatte Latein gewählt. Und ich konnte mir bis zum Schluss nicht vorstellen, eine mündliche Lateinabiturprüfung zu bestreiten. Tatsächlich musste ich aber nur einen kurzen Cäsar-Textauszug vom Lateinischen ins Deutsche übersetzen können. Hinzu kamen Fragen zur Grammatik und zur römischen Geschichte im Kontext des zu übersetzenden Textes.

Ich hatte zuvor vier Jahre lang Lateinunterricht auf einer „normalen“ Schule; aber eigentlich dennoch keine brauchbaren Vorkenntnisse. Und zwischen Lateinunterricht, Latein bei der Fernschule und Latein in der Abiturprüfung lagen Welten.

Im Nachhinein habe ich die Latein-Wahl nicht bereut, auch wenn das während des Lehrgangs anders aussah.

 

Meine zweite Fremdsprache im Abitur war Englisch.

Ich hatte Englisch nur schriftlich und so meine Not mit der Sprache. Letztlich habe ich in Englisch schlechter abgeschnitten als in Latein, wobei beide Sprachen zu meinen schlechtesten Fächern gehörten. Das würde ich allerdings nicht auf den Umstand des Fernlernens zurückführen, sondern auf persönliche Gründe und sprachliche Vorlieben.

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