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Kostenübernahme durch Arbeitgeber gegen Gehaltsverzicht


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Hallo an Alle 

Ich habe mal eine etwas außergewöhnliche Frage. 

Und zwar werde ich ab dem 15.2 von meiner jetzigen Kita fest eingestellt, momentan bin ich über eine Zeitarbeitsfirma dort. Ab dem 1.3 beginne ich mein berufsbegleitendes Studium der Kindheitspädagogik. 

Am Mittwoch habe ich das Gespräch in der Geschäftsstelle von meiner jetzigen Kita, zwecks Arbeitsvertrag und den finanziellen Aspekten. 

Nun meine Frage, ich bin am überlegen am Mittwoch zu fragen ob man es so machen könnte das man mir ein bisschen weniger Gehalt zahlt und dafür der Arbeitgeber meine Studiengebühren überweisen tut? Im Gegenzug das ich mich verpflichte eine gewisse Zeit auf jedem Fall in dieser Kita zu arbeiten, ich meine wenn es nach mir geht, möchte ich am liebsten bis zu meiner Rente in dieser Kita bleiben. 

Es ist nur ein Gedanke von mir, ob der Arbeitgeber die Studiengebühren überweist, ich weiß nicht ob es überhaupt erlaubt oder verboten ist, deshalb auch meine Frage hier. Vielleicht gibt es hier ja jemanden der sich damit auskennt. 

Wenn der Beitrag falsch hier ist oder nicht erlaubt, dann bitte einfach löschen, danke. 

 

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag 

 

 

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Verboten sollte es nicht sein, es gibt ja Arbeitgeber, die ihren Studenten so ein Studium finanzieren. Zu den Bedingungen kann ich allerdings nicht sagen, das kann sicher sehr individuell sein.

Geht es dir dabei um eine steuerliche Ersparnis? Da würde ich mich vorher kundigen, ob du dich damit wirklich günstiger stehst. Du selber kannst das Studium ja vermutlich auch von der Steuer absetzen. 

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Es ist nicht verboten, dass sich der Arbeitgeber an Fortbildungskosten beteiligt. Ob es beim Kita-Träger diese Möglichkeit gibt, wirst Du nur herausfinden, wenn Du fragst.

Ich würde allerdings nicht gleich mit der Option des Gehaltsverzichts starten - frag erst einmal, welche Finanzierungs- und Unterstützungsmöglichkeiten der Arbeitgeber für Fortbildungen überhaupt hat. Manche Arbeitgeber finanzieren Kurse o.ä. erst nach Bestehen der Probezeit.

Es ist immer auch ein Rechenexempel. Tatsächlich kann es günstiger sein, die Kosten komplett selbst zu tragen und steuerlich geltend zu machen.

 

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Hallo Anyanka und Naledi

Vielen lieben Dank für eure Antworten. 

Nein mir geht es nicht um steuerliche Vorteile. Es hat eher einen privaten Hintergrund. Ich muss mir wieder eine eigene Wohnung suchen, momentan wohne ich noch bei meiner mittlerweile Ex Freundin und ich könnte mir zwar mit meinem Gehalt das Studium und eine kleine Wohnung leisten, aber es bleibt kaum Geld zum Leben (Lebensmittel). Und wenn die Studiengebühren wegfallen, würde es besser klappen. 

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Hallo Lilienthal 

Ja, aber wenn ich dann das raus habe, was ich jetzt von der Zeitarbeitsfirma habe, würde es gehen. Das Problem ist ich weiß noch nicht zu 100% wie viel ich vom neuen Träger bekomme. 

Vielleicht sollte ich das erstmal abwarten und dann überlegen ob ich das frage. Ich mache mir leider schon vorher immer irgendwelche Gedanken. 

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Also Du sprichst davon, dass der Arbeitgeber die Studiengebuehren zahlt und dafuer weniger Lohn. Warum sollte Dir das ohne Betrachtung der steuerlichen/sozialversicherungsrechtlichen Seite was bringen? Da muesstest Du schon eine (Teil-)Uebernahme der Kosten ohne Abzug vereinaren, was Du jedenfalls mal probieren kannst.

Wie schon gesagt, sind steuerliche Vorteile nicht so ohne weiteres moeglich, da Du die Kosten, wenn Du selbst zahlst, auch absetzen koenntest. Eventuell. sparst Du Sozialversicherungsbeitraege, das ist aber nicht so einfach zu sagen. Da spielt es u. U. auch eine Rolle, ob die Kostenuebernahme vor Beginn der Weiterbildung zugesagt wurde oder nicht. Insofern kann (!) es durchaus nachteilige Folgen haben, erst nachher mit dem Arbeitgeber zu sprechen.

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Worum geht es dir denn genau bei dieser Kostenübernahme durch deinen Arbeitgeber? Also was erhoffst du dir persönlich als Vorteil? Dass du durch das kleinere Gehalt Wohngeld bekommst oder sowas in der Art? 

 

Am Ende ist es ja auf jeden Fall so, dass du entweder weniger vom Arbeitgeber bekommst oder selbst jeden Monat zahlst und dadurch weniger Geld zur Verfügung hast. So wie du das oben darstellst fehlt dir Geld zum Leben. Meines Erachtens wird es nicht mehr, wenn der Arbeitgeber die Studiengebühren direkt vom Gehalt abzieht. 

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