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Markus Jung

Coronavirus - Auswirkungen auf Fernstudierende

Empfohlene Beiträge

vor 46 Minuten, psycCGN schrieb:

Bis auf den eigenen Laptop und eine DigiCam wird sonst keine weitere Hardware gebraucht, oder?

Ich kann jetzt nur für die online Klausuren an der IUBH sprechen, da reichen Laptop und externe Webcam. Ich empfehle auf jeden Fall noch ein Ethernet-Kabel um das Laptop am Modem anzuschließen, mit WLAN würde ich es nicht versuchen. Aber das ist Geschmackssache und keine Vorschrift.

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Am 29.2.2020 um 22:31 , SebastianL schrieb:

Die einzige Berührung zu Corona die ich habe, ist das meine ETF etwas eingebrochen sind. Die werden sich aber wieder erholen.

Inzwischen ist es schon mehr als nur etwas :D, aber die erholen sich bestimmt wieder.

 

Ich warte gerade auf die Einschreibung bei der IUBH für den Informatik-Bachelor. Hoffentlich verzögert sich das nicht wegen Corona.

 

 

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Heute habe ich die Gelegenheit gehabt mich mit einer Internistin aus Bergamo zu unterhalten. Sie bestätigt, dass etliche Bewohner sich in der Vergangenheit nicht an die 'Empfehlung zum Verbleib innerhalb der vier Wände' hielten. Ihrer Meinung nach, kehrte sich das Bild um, sobald jemand aus dem Bekanntenkreis in intensive Pflege ging. Demnach ist eine präventive Quarantäne sinnvoll und zielführend. Diese Maßnahme wird nun in ITA umgesetzt.

 

Ich selbst war vor fünf Wochen in China und habe den Lockdown miterlebt. In China hat die Wohnverwaltung die Versorgung der Bewohner durchgeführt, in Deutschland gibt es keine kommunistische Partei die sowas verpflichtend organisiert. Die Frage stellt sich ob Nachbarn und Verwandte sich dem Risiko einer Infektion bei der Belieferung eines Infizierten freiwillig stellen wollen.

 

In den Medien höre ich davon, dass die Mehrzahl der LKW-Fahrer aus Osteuropa kommen, genau so wie die Erntehelfer. Die Herkunftsländer haben sich nunmehr gegenüber Deutschland ausgesperrt. Die Nahversorgung der nächsten Wochen wird nun komplexer werden. 

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Soweit ich die nachrichten verstehe, sind LKW mit Lebenswichtigen Gütern immer noch an allen Grenzen frei.

 

Bei uns auf dem Dorf bietet der Rewe für alle älteren und Risikogruppen kostenlosen Lieferservice an. In Quarantäne ist soweit ich weiß bei uns im Dorf noch keiner, was auch daran liegen könnte das ich noch von keinem einzigen Test hier gehört habe.

Ich geh mal davon aus, das diese dann wohl auch in den Genuss des Lieferservice kommen würden, wenn nicht Nachbarn oder Familie das erledigen. Der Zusammenhalt hier in den Gemeinden ist halt doch noch größer als in der Stadt. Und außer ein paar zugereisten, die sich partout nicht integrieren wollen, sind eigentlich alle vernetzt und können im Fall der Fälle genügend Leute um Hilfe anfragen.

Und was das Risiko angeht... das Besteht nicht, wenn man Sicherheitsregeln beachtet. Dann werden die Sachen eben nicht persönlich übergeben sondern vor die Tür gestellt, wenn die Tür nicht eh offen ist, dann kann man es auch in den Flur stellen. Das Geld wird entsprechend an einen Vereinbahrte Stelle gelegt..  oder man regelt es mittels Überweisung o.ä. Das lässt sich alles vollkommen Safe organisieren.

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Ich sehe hier auch absolut wunderbar funktionierende Nachbarschaftshilfe :smile: 

Nicht nur die Einkaufshilfen sind eine tolle Idee,  sondern auch Eltern ohne Betreuung in der Nachbarschaft haben angefangen, sich hier abzusprechen. Jeder betreut mal abwechselnd eine kleine Gruppe Kids. Hilft nicht wirklich viel, wenn man eine 5-Tage-Woche hat, aber ich gehe mal davon aus, dass das öffentliche Leben ohnehin noch mehr zum Erliegen kommt und man bald zu Kurzarbeit, komplettem Home-Office oder eben Freistellung übergeht. 

Was mir bislang noch fehlt: Kostenlos ÖPNV wäre zumindest zeitweise angesagt, damit auch akut Erkrankte zu den Zentren fahren können. Beim Fahrer kann man ja kein Ticket mehr lösen. Gerade Ältere oder Kranke werden sicher nicht den Nerv haben, sich nun mit Verkehrs-Apps auseinander zu setzen oder den nächsten Ticket-Automaten aufzusuchen. Würde mich auch echt wundern, wenn jetzt Fahrkartenkontrolle durchgeführt würde. 


Die Notfall-Kita für die Kinder von Ärzten und Krisen-Personal ist zwar eine notwendige Idee...aber wenn es da einer hat, haben es alle und alle Fachmänner sind mit einem Schlag in Quarantäne :unsure: Frage mich eher, ob da nicht eher Kleinst-Betreuung mit maximal 2-3 Kids pro Erzieher räumlich getrennt stattfinden sollte. 

Was den Betrieb in den Hochschulen angeht...
Da frage ich mich auch, wie es weitergeht...wird meine Anmeldung zur Masterarbeit überhaupt noch bearbeitet? Könnte mir vorstellen, dass die zu irgendeinem Zeitpunkt von zu Hause aus arbeiten, also dann im Homeoffice.

Von meinen PiAs weiß ich, dass die Frühlings-Kurse alle abgesagt sind und sich damit die Ausbildung nach hinten verschiebt. Da ja die ganze Welt betroffen ist, wird man das aber kaum als Verzögerung anrechnen können-

Für einen selber birgt das auch eine Chance, mal über alles nachzudenken, was wirklich notwendig ist :) Statt Panikkäufe habe ich mich mit vernünftigen Essensrationen auseinander gesetzt und es ist echt Hammer, was man mit wenig bewirken kann. Außerdem war es ein Riesenspaß, mit den Kindern einen Essensplan für die Woche zu basteln, den sie mitgestalten :biggrin:


Trotzdem hoffe ich, dass bald wieder Normalität einkehrt. Die Spanische Grippe war ja offenbar fast 3 Jahre unterwegs...ich hoffe jetzt nicht, dass das mit heutigen Bedingungen vergleichbar ist. 

LG
 

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vor 2 Stunden, Vica schrieb:

Kostenlos ÖPNV wäre zumindest zeitweise angesagt, damit auch akut Erkrankte zu den Zentren fahren können.

 Frage mich eher, ob da nicht eher Kleinst-Betreuung mit maximal 2-3 Kids pro Erzieher räumlich getrennt stattfinden sollte. 
 

 

1. ÖPNV sollte komplett gesperrt und individualverkehr geplant werden. Was macht das sonst für ein Sinn?

 

2. Auch eine Kleinstbetreuung bringt nichts, wenn der Erzieher wechselnde Kindergruppen hat. Dann kann man sich das auch gleich schenken. Auch die vielen privaten Kindergruppen die jetzt entstehen ind widersinnig. Die Idee hinter Schulschließung ist es den direkten physischen Kontakt zu unterbinden. Wenn ich aber mit dem Auto durch Frankfurt fahre, sehe ich immer noch Menschenansammlungen (Cafes, etc.). Vom Verhalten im Supermarkt mal abgesehen - bsp. an der Fleischtheke rumtatschen, Gemüse anfassen und zurück legen etc. (wieviel Leute es gibt, die Schwer von Begriff sind ? -  hatte ich nie in der Menge vermutet) Scheinbar denken viele nicht sehr weit... . Damit erzeugt man schlicht weg nur, dass dieser jetzige Zustand noch länger andauert und es noch viel schwerer für alle werden wird, insbesondere uns Eltern.

 

Herr lass Hirn vom Himmel regnen, denke ich bei mir einigen (nicht bei dir ;-)) .

Bearbeitet von Muddlehead

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vor 4 Minuten, Muddlehead schrieb:

Auch die vielen privaten Kindergruppen die jetzt entstehen sind widersinnig.

Da hast Du uneingeschränkt recht. Aber so etwas passiert oft aus Druck und Angst. :(
Ich wünschte mir, dass auf Arbeitgeberseite mehr Entgegenkommen vorhanden wäre. In den Facebook-Gruppen für meine Berufssparte lese ich seit Tagen von PTA, denen jetzt mit Kündigung gedroht wird weil sie nicht wissen, wie sie ihre Kinder betreuen sollen und auch von Chefs, die ihre Angestellten jetzt aus Sicherheitsgründen in Teams einteilen (grundsätzlich richtig) und denen dann jeweils 15 bis 20 Minusstunden pro Woche dafür aufschreiben.

Es ist für die Angestellten doch im Moment eh schwer genug, da muss man doch nicht noch einen draufsetzen. :(

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Ja ich weiß. Persönlich bin ich in einer halbwegs komfortablen Situation. Die Wirtschaft wird sich erholen und Unternehmen, die ihre Mitarbeiter jetzt nicht gut unterstützen oder richtig gängeln, werden ordentlich auf die Fresse fliegen. Und ich kann jedem nur raten sich bei so einem Verhalten mittelfristig einen neuen AG zu suchen. Das wird sich vllt. weniger im Niedriglohnsektor abspielen, aber auch teilweise dahingehend indirekt auswirken. Sorry für die Ausdrucksweise, aber mich macht sowas richtig sauer.

 

Schaut, dass wenn möglich, ihr immer eurer "Geldbuffer" aufbaut, wenn möglich. Dann muss man sich so ein Affentanz nicht gefallen lassen. Gerade die Starken unter uns müssen da für die Schwachen einstehen.

Bearbeitet von Muddlehead

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Ich wohne unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze. Da laut RKI nun auch das Elsass als Risikogebiet gilt, wurden sämtliche Grenzgänger von der Arbeit freigestellt (unter Fortzahlung des Entgelts). Soweit so gut, möchte man meinen. Allerdings fahren eben jene Grenzgänger einen Tag später zum Einkaufen nach Deutschland. Ohne Grenzschließung macht diese Maßnahme wenig Sinn und führt nur zu Unmut bei den "nicht-französischen" Kollegen...

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Mich erstaunt auch immer wieder die Unvernunft verschiedener Menschen. 

Ich bin gespannt, wie mein Arbeitgeber morgen mit den Kindergarten- und Schulschließungen umgeht. Ich habe kein Problem damit, wenn die betroffenen Kollegen nicht da sind und wir in Form einer Notbesetzung das Dringenste abarbeiten. 

Und auch der Lösung "privater" Betreuungsgruppen kann ich nichts abgewinnen. Der Sinn war nicht, dass sich die Gruppen dann an anderen Stellen zusammenfinden. Das sagt mir doch schon der logische Menschenverstand. Und jeder Arbeitgeber, der Eltern unter Druck setzt, sollte sich schämen. 

Und noch viel weniger habe ich ein Problem damit, mit meinem Hintern in meiner Freizeit zu Hause zu bleiben. Ich habe jetzt auch mit meinem Partner gesprochen. Er ist selbstständig, fährt beruflich jetzt runter und kümmert sich um seine Eltern und seine Großmutter. Da ich weiter (beruflich bedingt) mehr Kontakte habe, sehen wir uns vorerst nicht. 

Ich verstehe nicht, warum Menschen sich nicht einschränken können. Es geht im dümmsten Fall um das eigene Leben?!

Studientechnisch bin ich froh zum einen die virtuelle Variante gewählt und zum anderen momentan keine Prüfungsleistung zu haben.

Und jetzt Galgenhumor: Sollte mich der Virus hinraffen, dann bitte vor Abschluss der Bachelorthesis... dann hab die Arbeit nicht umsonst gemacht. 😅

 

@Vitali: den Unmut kann ich wirklich nachvollziehen. 

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