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Paganini2020

Studiengang Public Management B.A. für die öffentliche Verwaltung geeignet?

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Geschrieben (bearbeitet)

Nicht nur vielleicht, sondern recht sicher hat man dafür eine bessere Work-Life-Blance, keine 50-Stunde-Woche wie bei den Big 4.

Und so schlecht ist die Bezahlung generell nicht im öffentlichen Dienst, darum die Frage an CrickEX nach der Eingruppierung. Wir wissen nicht, wie die schwer zu besetzenden  Stellen bezahlt werden.

Wie kommst Du auf "2800€ im Monat"? 

Bearbeitet von nswqn

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Geschrieben (bearbeitet)

Bei uns sind sie nach A12/EG11 bewertet und kommen daher locker auf die 3.800,- brutto?!?!

 

Dann braucht man sich die 50 Stunden-Woche ja wirklich nicht antun 😅

Bearbeitet von Angelus

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Am 7.3.2020 um 14:24 , nswqn schrieb:

Aus Interesse, kannst Du da mehr drüber erzählen, weswegen es wohl liegt? Ist es die schlechte tarifliche Eingruppierung dieser Stellen, die dazu führt, dass sich niemand passendes bewirbt?

Ist A12/A13 bzw. tarfilich E12/13. je nach Berufserfahrung sind das 60-73.000 € brutto bei 41 bzw 39 Stunden die Woche. Öffentlicher Dienst klingt vielleicht nicht so sexy.

 

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Hallo zusammen,

 

Ich finde den Beitrag sehr interessant.

 

Auch ich kann mich bis heute nicht entscheiden: ich bin Angestellter  im gehobenen Dienst einer sozialbehörde und vom Studium her Diplom-Politologe. 

 

Ich möchte mich schon lange verwaltungsspezifisch weiterqualifizieren. In frage kommt für mich ein berufsbegleitender Bachelor in public managament oder ein master wie er zb an der hwr berlin und der Uni Kassel angeboten wird.

 

Problem: nach einem diplom macht man in der Regel einen master, der auch kürzer dauert, als der Bachelor. Allerdings will ich nicht zwingend in eine Führungsposition (was auch nicht einfach  ist)  sondern mich auch für gehobene sachbearbeitung  qualifizieren. In Stellenausschreibungen werden fast nur Bachelor gesucht...es gibt nur ganz wenige Ausschreibungen wo master für den höheren Dienst gesucht werden.

 

Die Gefahr ist dass man am Ende überqualifiziert  für den höheren Dienst ist..darauf wurde  ich bereits hingewiesen. 

 

Ich habe bereits mehrere Arbeitgeber angeschrieben  und gefragt wie sie das sehen,  mit dem Ergebnis dass es sehr unterschiedlich  gehandhabt  wird.

 

Leider bin ich bis heute sehr unentschlossen.  Über tipps freue ich mich sehr.

 

Bleibt alle gesund.

 

VG

Bearbeitet von helmutkohl

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Ich halte den Studiengang für geeignet für Tarifangestellte im nichttechnischen Verwaltungsdienst. Die Inhalte sind vergleichbar mit z.B. der Verwaltungshochschule in Ludwigsburg. Klar konkurriert man mit Beamten und Juristen. Aber die Chancen stehen m.E. besser als mit einem BWL B.A.

LEIDER kam der Studiengang für mich zu spät zum Wechseln (ich studiere BWL B.A. im 4. Semester). Ich hoffe und bange sehr, dass die iubh auch einen nicht-konsekutiven (bzw. mit BWL B.A. zugänglichen) Public Management M.A. anbieten wird.

Ich arbeite bereits im gehobenen Dienst auf Angestelltenbasis (seit >8 Jahren), mein Plan ist es, nach dem B.A, einen Public Management M.A. anzuschließen für den höheren Dienst.

Bearbeitet von wolkenkratzerin

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Interessant..also  würdest du mir in meiner Situation wolkenkratzerin eher einen master als einen  bachelor empfehlen ?

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Hallo helmutkohl,

von meiner Seite eine klare Empfehlung für einen Master! Schon allein aus tarifrechtlichen Gründen (Zugang zum Angestelltenverhältnis im höheren Dienst)..

Höherer Dienst bedingt nicht unbedingt eine Führungsposition.

Du kannst sowohl im gehobenen als auch im höheren Dienst führend oder nur angestellt tätig sein. Gerade in Zeiten der Akademisierung (Studium wird immer "selbstverständlicher") sollte man sich m.E. nicht unter seinem Wert verkaufen. Bedenke auch: Deine Berufserfahrung ist mindestens genauso wichtig bei einer Stellenbesetzung wie dein Abschluss.

Bearbeitet von wolkenkratzerin

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Hallo zusammen,

 

ich bin schon eine Weile stiller Leser ohne Account, aber heute ist mein Tag. 😁

 

Das Thema "öffentlicher Dienst" ist schon fast mystisch. Vor allem sind die Entscheidungen teilweise rätselhaft, wobei mitunter Unwissenheit, Unsicherheit und Bürokratiezwang ursächlich sind.

Wie ich darauf komme? Ich arbeite seit einigen Jahren in einer Behörde und bin verbeamtet.

Natürlich kann ich meine Erfahrungen nicht auf alle Kollegen oder alle Behörden in Deutschland beziehen, aber es gibt auf jeden Fall ein paar Einblicke.

Im Übrigen interessiere ich mich auch sehr für diesen Studiengang.

 

Am 7.3.2020 um 12:21 , CrixECK schrieb:

Wie kommst Du jetzt darauf, dass die Arbeitsmarktsituation schlecht sei? Fakt ist: Der Fachkräftemangel ist so groß, dass man alles nehmen muss, was irgendwie den Anforderungen entspricht. Die Zeiten, wo man wirklich auswählen konnte, sind auch im öffentlichen Dienst vorbei.

...

Man kann in der Verwaltung ohne Probleme Karriere auch als Quereinsteiger machen - wenn man in gefragten Bereichen entsprechende Qualifikationen mitbringt. Und diese Bereiche kann man an jeder Fernhochschule studieren, der Studiengang muss überhaupt nicht "Public Management" heißen. Also nur Mut!

 

Tatsächlich ist die Auswahl nicht groß, vor allem dann nicht, wenn Bewerber nicht mal zu den Vorstellungsgesprächen erscheinen (kommt tatsächlich vor). Wenigstens gibt es überhaupt ein paar Bewerber. 🙃

 

Man muss allerdings anmerken, dass gesetzlichen Vorgaben manche Dinge echt unflexibel machen können. Dinge wie "gleichwertiger Bildungsstand" werden allerdings manchmal auch etwas überinterpretiert. Gleichzeitig ist es immer noch nicht ganz angekommen, dass sich auch Aufgabengebiete komplett ändern können ("Das war schon immer so.")

 

Am 7.3.2020 um 15:29 , SirAdrianFish schrieb:

Mir erschließt sich noch nicht so ganz, warum du zwingend ein Studium Publik Management B.A. machen willst/musst, um im ÖD tätig zu werden.

...

Der ÖD bietet eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten an. Durch den sogenannten Fachkräftemangel bieten sich inzwischen auch für Quereinsteiger deutlich mehr Einstiegsmöglichkeiten an, als noch vor einigen Jahren. Wenn dir der ÖD aufgrund der Job-Sicherheit so wichtig ist, bietet sich auch die Möglichkeit an, beim Einstieg etwas "kürzer zu treten" und sich dann intern auf höherwertige Stellen zu bewerben. 

 

Deutsche Behörden sind leider noch ziemlich konservativ unterwegs. Für viele ist es unwahrscheinlich, dass bspw. ein BWL-Absolvent eine Abteilung im Polizeiverwaltungsamt leiten könnte.

Die Zeiten ändern sich, wenn auch langsam. Es gibt durchaus schon beamtete Abteilungsleiter, die Potenziale in fachfremden Mitarbeitern sehen, indem sich diese aufbauend auf die Ausbildung oder das Studium in die Aufgabengebiete einarbeiten. Das scheint aber noch ziemlich selten zu sein.

 

Am 31.5.2020 um 15:39 , wolkenkratzerin schrieb:

...

Höherer Dienst bedingt nicht unbedingt eine Führungsposition.

Du kannst sowohl im gehobenen als auch im höheren Dienst führend oder nur angestellt tätig sein.

...

 

Schwierig. Ich denke, dass man in Behörden selten eine Position im höheren Dienst erlangt, ohne Führungsverantwortung zu übernehmen.

Paradoxerweise gibt es aber gerade da, wo ich arbeite, genau diese Konstellation. 😄 Ich fürchte aber, dass das eine Seltenheit ist.

 

Grundsätzlich denke ich, dass man mit diesem Studium gute Chancen hat, in den öffentlichen Dienst zu kommen. Es gibt sicher noch Behörden, die nur ihre selbst ausgebildeten Leute einstellen, aber die Länder können es sich in der Regel nicht leisten, auf "fremde" Bewerber zu verzichten. Daher ist es vermutlich eher die Ausnahme, dass manche nur ihre eigenen Leute nehmen.

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Danke für ihren Beitrag..würden Sie mir in meiner Situation zu dem Bachelor oder master raten..ich danke.

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