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anna_09

Ernährungsberaterin als Erzieherin

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vor 42 Minuten, jedi schrieb:

Wenn du ein Studium suchst, ist da noch ein Angebot. Gebühren sind dort noch nicht so viel wie bei privaten Hochschulen. 

 

https://www.hs-anhalt.de/nc/studieren/orientierung/studienangebot/detail/ernaehrungstherapie-bachelor-of-science.html

 

 

 

Da steht nichts von zeitlichem Arbeitsaufwand, aber ich bezweifle leider, (auch wegen der Seminare die Freitags und Samstags sind), dass das mit meiner Vollzeitstelle vereinbar wäre. 

 

Deshalb kommt für mich eher eine Fort- bzw. Weiterbildung in Frage und kein komplettes Studium. 

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Gast
vor 21 Minuten, anna_09 schrieb:

Da steht nichts von zeitlichem Arbeitsaufwand, aber ich bezweifle leider, (auch wegen der Seminare die Freitags und Samstags sind), dass das mit meiner Vollzeitstelle vereinbar wäre. 

 

Ich denke, die wichtigste Antwort hast du bisher von Janekke erhalten. Die übergeordnete Frage müsste in meinen Augen sein, wie tief du da reingehen willst. Richtig tief mit wissenschaftlichem Anspruch, oder genügen dir die Grundlagen, ein Zertifikat und dein Selbstbewusstsein, um dich dann vor die Eltern zu stellen und deinen Wissensstand zu vermitteln (und den Gegenwind aus allen Richtungen auszuhalten, der dann sicher kommen wird).

 

Es gibt im Forum verschiedene Threads und Blogposts zu den Aufwänden eines Studiums. Das ist natürlich auf gar keinen Fall mit irgendeinem Weiterbildungskurs vergleichbar, aber ich behaupte, dass nicht wenige hier mit 10 Stunden pro Woche einiges reißen und es nicht komplett unmöglich ist – wenn auch schwer.

 

Vielleicht kannst du ja einen der Grundlagenkurse nehmen um zu schauen, ob das Thema dir wirklich so liegt, wie du es dir vorstellst (und wie gut du mit deinem eigenen Zeitmanagement klarkommst, denn gelernt werden will ja trotzdem). Wenn du dann merkst, dass das der Fall ist, du aber beruflich damit noch nicht so weit kommst, wie du es gern hättest, könntest du das Wissen dann mit einem akademischen Studium vertiefen.

Bearbeitet von Gast

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Am 10.3.2020 um 09:46 , anna_09 schrieb:

Fortbildungen, Weiterbildungen, Info - Abende usw werden oft über den Träger im Rahmen von Honorarverträgen abgehalten, bis jetzt mussten Eltern noch nie etwas für Elternabende bezahlen 😊

 

 

Meine Einrichtung ist Teil eines Verbandes, gar kein so kleines Netzwerk. Kommt bei uns aber eher selten vor, dass wir zu Elternabenden Referenten einladen, die ein Honorar bekommen.

 

Wir hatten eine sehr engagierte Leitung, die viel Wert auf gesunde Ernährung gelegt hat. Bei uns gibt's kein Essen vom Caterer. Wir bereiten selbst vegetarische Mahlzeiten zu und sind mittlerweile auch bio-zertifiziert. Manchmal machen wir Kochabende mit den Eltern, weil die oft ziemlich erstaunt sind, was die Kinder bei uns alles essen und nach unseren Rezepten fragen. Besucher sind manchmal verblüfft, wie sich unsere Kinder z.B. über selbstgehobelten Krautsalat hermachen. Irgendwann wurde meine Leitung dann zu Vorträgen eingeladen oder für Teamfortbildungen angefragt. Die eine oder andere Weiterbildung hat sie sicher auch gemacht, aber ich glaub nicht, dass jemals jemand danach gefragt hat. Für die Referententätigkeit war entscheidend, dass sie in der eigenen Einrichtung erfolgreich etwas umgesetzt hatte, wo andere sagten: "Das wollen wir auch!" Ein nennenswerter Nebenverdienst wurde und wird dadurch - zumindest nach meinem Kenntnisstand - nicht erzielt. Aber kann ja trotzdem Spaß machen.

 

Fort- und Weiterbildungen im Bereich Ernährung gibt es viele. Die Kurse von Impulse oder SGD, die du genannt hast, führen nicht zu einer formalen Qualifikation. Sie haben also nicht den gleichen Stellenwert wie eine Berufsausbildung oder ein Studium. Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass ein Anbieter sagt: "Ich finde, ich habe Ahnung von X. Und wenn du meinen Kurs besuchst, schreibe ich dir einen Zettel, dass ich finde, du hast nun auch Ahnung von X." Kann ja trotzdem ein toller Kurs sein, aus dem man viel mitnimmt.

 

Soweit ich informiert bin, ist Ernährungsberater in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung. Wenn ich anderen Leuten empfehlen möchte, sich vorwiegend von Pommes und Cola zu ernähren, und ich finde genug Leute, die mich dafür bezahlen, so dass ich meinen Job kündigen kann, dann bin ich hauptberuflicher Ernährungsberater. Ein Zettel von irgendwem ist dazu nicht nötig.

Bearbeitet von Markus Jung
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Das weiß ich, dass das nicht mit einem Studium gleichzusetzen ist :)

 

Mich reizt an der Weiterbildung (von der ich auch weiß, dass es vom Stellenwert her einfach eine Fortbildung, wie viele die ich besucht habe, ist), dass ich tiefer in das Thema eintauchen kann und es auch mit mehr Fachwissen als jemand der sich gelegentlich mit dem Thema befasst. Das ich kein ausgewiesener Ernährungsexperte mit Titel bin ist mir bewusst. Aber wenn ich mich über 1 Jahr jede Woche mehrere Stunden mit dem Thema beschäftige und dazu auch Material mit meinem Schwerpunkt bekomme werde ich hinterher ja mehr und fundierter über das Thema informieren können als wenn ich ab und zu mal einen Artikel lese. 

 

Aber auch schön mal von einer Erfahrung aus der Praxis zu hören! :)

Ich möchte auch nicht unmengen von Geld verdienen, ich komme mit meinem aktuellen Einkommen gut klar. Der Weg den deine Leitung eingeschlagen hat mit Vorträgen für Interessierte ist ja im Endeffekt auch genau mein Ziel

Bearbeitet von Markus Jung
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Wenn Du das für Dich so klar einordnest, spricht ja nichts dagegen, Dir aus dem umfangreichen Angebot etwas auszusuchen, was Dir inhaltlich und vom Umfang her zusagt. Man muss ja nicht immer gleich ein Experte werden. Seinen Horizont erweitern, neue Dinge lernen, ist ja prinzipiell nicht schlecht. Und da man mit Kindergartenkindern thematisch sehr breit und noch nicht sehr tief arbeitet, kann da sicher vieles einfließen.

 

In unserer Einrichtung vermitteln wir eigentlich gar kein explizites Wissen über Ernährung. Es dreht sich alles ums Machen. Wir mahlen Getreide, backen Brot, putzen und schneiden Gemüse. Manchmal machen wir selber Butter oder bereiten Smoothies. Oder wir machen einen Ausflug zum Bauern und ernten Erdbeeren, Äpfel oder Kartoffeln. Wenn die Kinder die Kartoffeln vom Acker gelesen und mit der Bürste geschrubbt haben, dann sind die auch neugierig, Pellkartoffeln mit Schale zu probieren. Wenn man mit den Lebensmitteln hantiert, kommt vieles von selbst, wo es sonst fruchtlose Diskussionen gibt.

Bearbeitet von Markus Jung
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