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Hallo Zusammen,

nach langer Zeit stillen Mitlesens hier im Forum habe ich mich dazu entschlossen, mich auch anzumelden und hier um Eure Meinung zu meiner aktuellen Situation zu bitten. Diese schaut folgendermaßen aus:

 

Im Dezember letzten Jahres habe ich meinen B.A. in Medien- und Wirtschaftspsychologie an einer (privaten) Präsenz-FH abgeschlossen. Schwerpunkte habe ich vor allem in Personal- und Persönlichkeitspsychologie, Coaching, Arbeits- und Organisationspsychologie gelegt, da mir grundsätzlich die Personalarbeit, wie z.B. Personalentwicklung am meisten zugesagt hat (Medienpsychologie in Form von Werbepsychologie oder Marketing nicht). Mein Praxissemester habe ich dann auch in der Personalabteilung eines mittelständischen Unternehmens durchgeführt, überwiegend leider in der Administration, weswegen mir diese Arbeit auch nicht wirklich gefallen hat. Anschließend an das Praktikum hatte ich eine Stelle als Werkstudent bei einem kommunalen Versorgungsträger in der Personalentwicklung, was mir deutlich mehr Spaß gemacht hat, ich jedoch nach der knapp 10-monatigen Tätigkeit dort auch gemerkt habe, dass es einfach an der täglichen Büroarbeit liegt, die mich auf Dauer zutiefst langweilt. Daraus habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass ich mit Menschen arbeiten muss - Mensch zu Mensch - und ich mich viel eher im Sozialen anstatt in der Wirtschaft sehe.

 

Entsprechend habe ich nach dem Bachelor auch nach derartigen Stellen gesucht, u.a. Berufliche Rehabilitation, Coaching und Berufsberatung in Bildungsträgern, sozialpsychiatrische Dienste - leider ohne Erfolg, mit der Begründung, dass ich nicht die erforderlichen Qualifikationen (Sozialpädagogik, Psychologie etc.) aufweise. 

 

Die Jobsuche lief bis jetzt nicht so gut, also habe ich überlegt, welche Tätigkeit mir in den letzten Jahre wirklich am meisten Spaß gemacht hat. Dabei fiel mir sofort mein Freiwilliges Soziales Jahr nach meinem Abitur in einer Grundschule ein, weswegen ich den Entschluss gefasst habe, dort erstmal zurückzukehren. So habe ich momentan (mehr oder weniger durch Corona beeinflusst) einen Teilzeit-Job in einer Grundschule als pädagogischer Mitarbeiter. Diese Arbeit macht mir deutlich mehr Freude und Spaß, als die anderen bisherigen Tätigkeiten im Rahmen meines Studiums. Auf lange Sicht ist mein derzeitiger Job natürlich nicht aussichtsreich, da mir die Qualifikation fehlt (und dadurch weniger Gehalt) und ich auf Dauer keinen Teilzeit-Job machen möchte. Dennoch fällt mir auf, dass mir vor allem auch berufliche Tätigkeiten mit Kindern und Jugendlichen sehr viel Spaß machen und ich mir Jobs in Form von Lerntherapie (etc.) sehr gut vorstellen könnte. 

 

Nachdem ich Euch nun in kurzen Zügen meine berufliche Vitae erklärt habe, komme ich zu meinen Fragen.

 

Einen festen und für mich zukunftsreichen Job im Sozialwesen sehe ich aktuell (unabhängig von Corona) mit meinem derzeitigen Studium beinahe aussichtslos. So kam für mich die Überlegung eines zweiten Bachelors. Allerdings möchte ich weder drei Jahre von vorne anfangen zu studieren, noch möchte ich an eine Präsenz-FH/Uni gehen, da mir eins besonders wichtig ist: Ich möchte nebenbei zumindest in Teilzeit weiterhin arbeiten und nebenbei im Fernstudium studieren. Auch will ich, dass mein erster Bachelorabschluss nicht komplett "unnötig" war und habe mir die Frage gestellt, wie ich das am besten mit einem Zweitbachelor kombinieren könnte. So habe ich mich damals unteranderem für das Studium entschieden, da mir die Psychologie wirklich viel Spaß macht und ich mir auch Tätigkeiten in diesem Bereich vorstellen kann, jedoch nicht zwingend im Therapie-Bereich (auf längere Sicht eventuell als Kinder- und Jugendtherapeut). Also habe ich nach Bachelorstudiengängen in Psychologie gesucht, bin bei zwei Fernstudium-Anbieter hängen geblieben: Die HFH und die PFH. Und ums mal kurz zu machen: Nach Anfrage beider FH´s kann ich bei beiden jeweils im dritten Semester einsteigen, da ich mir wirklich einiges aus dem Bachelor anrechnen lassen kann und muss somit auch jeweils nur 4 Semester zahlen. Die PFH wirkt auf mich jedoch zunächst etwas im Vorteil - aber das ist jetzt ein anderes Thema. Ein Zweitstudium in Psychologie wäre für mich definitiv kein Mittel zum Zweck, da mich die Inhalte wirklich interessieren.

 

Mein Thema und auch meine Frage an Euch ist jetzt erstmal, ob es für Euch plausibel und sinnvoll klingt, in meinem Fall einen Zweitbachelor in Psychologie zu machen oder diese Investition sich beruflich nicht wirklich auszahlt. Was würdet Ihr mir in meiner Situation vorschlagen/empfehlen? Weiter auf Jobsuche und irgendwie in soziale Beruf reinkommen oder wirklich nochmal studieren?

 

So, das wars jetzt erstmal von meiner Seite aus 🙂

 

Ich freue mich wirklich auf Eure Meinung!

 

Bis dahin

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Hmmm... ich kann deinen Wunsch nachvollziehen, das zweite Studium durch die Anrechnung von Leistungen abzukürzen.

 

Aber ich bin skeptisch bei dem Plan, mit einem Bachelor in Psychologie in den sozialen Bereich einzusteigen. Psychologie ist ja - wie du wahrscheinlich weißt - eher ein wissenschaftlich ausgelegtes Studium und der Master ist dort immer noch der Regelabschluss. Der Weg zum Therapeuten geht in Zukunft wahrscheinlich nur noch über das neue Psychotherapie-Studium, daher würde ich damit nicht rechnen. (Außerdem müsstest du dann noch einen Master UND die Therapeutenausbildung machen, das wäre ein langer und teurer Weg.) Natürlich kann man auch mit dem Bachelor einen interessanten Job finden, und wahrscheinlich werden diese Möglichkeiten sich in Zukunft eher vermehren. Trotzdem denke ich, dass man mit "nur" einem Bachelor in dem Feld sehr eingeschränkt ist - man darf sich nach Ansicht des BDP ja nicht mal "Psychologe" nennen.

 

Für den Plan, mit einem Bachelor in einen sozialen Beruf einzusteigen, erscheint mir ein Studium der Sozialen Arbeit viel aussichtsreicher. Dort ist der Bachelor viel üblicher, er reicht auch für die staatliche Anerkennung aus. Außerdem ist das Studium praxisbezogener und bereitet vermutlich besser auf die von dir genannten Berufsfelder vor. Psychologen mit Bachelor-Abschluss arbeiten letztlich auch oft auf Sozialarbeiter-Stellen - weil dort ein Mangel herrscht. Es sollte also vergleichsweise einfach sein, mit einem Bachelor in Sozialer Arbeit einen Job zu finden, verglichen mit einem Bachelor in Psychologie. 

 

Zu deinem Job als pädagogischer Mitarbeiter passt Soziale Arbeit m.E. auch besser. Du könntest nach dem Studium zum Beispiel als Schulsozialarbeiter tätig werden. 

 

Manche Leute machen lieber Psychologie, weil die Gehaltsaussichten dort besser sind. Wenn man nur einen Bachelor macht, dürfte das aber auch kein Argument sein. 

 

Das ist meine Sicht als Studentin der Psychologie. Alle, die ich aus der Psychologie kenne, machen einen Master oder haben es vor. Vielleicht kann ja auch noch mal jemand aus der Sozialen Arbeit etwas dazu sagen.

 

 

Bearbeitet von ClarissaD
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Ich stimme ClarissaD zu.

 

Die Ausbildung zum Kinder- und Jugendpsychotherapeuten sollte nun durch das neue Gesetz mit dem Abschluss an einer FH unmöglich sein, wenn du jetzt das Studium aufnimmst. Wobei du dich da bei den FHs erkundigen solltest, da man sich dort oft jederzeit einschreiben kann. Eventuell würde man doch noch gerade so in die Übergangsfrist reinrutschen. Aber wie oben schon beschrieben: Bachelor + Master + mindestens 3 Jahre Ausbildung (Vollzeit) oder 5 Jahre (Teilzeit).

Um im sozialen Bereich zu arbeiten würde ich auch eher den Bachelor in sozialer Arbeit empfehlen. Die oft notwendigen sozialrechtlichen Kenntnisse erwirbst du hier, genauso auch die anderen sozialpädagogischen Kompetenzen, hast nach dem Bachelor deine staatliche Anerkennung und kannst, wenn du möchtest eine Ausbildung in systemischer oder Familientherapie machen, was in vielen Einrichtungen gut ankommt. Es gibt für Sozialpädagogen auch ganz interessante Masterstudiengänge, um höhere Positionen einzunehmen. 

Mit dem Bachelor in Sozialpädagogik ist man meiner Meinung nach im sozialen Bereich besser aufgestellt. 

Bearbeitet von psycCGN
Rechtschreibung
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Wenn Du festgestellt hast, dass Du gern mit Kindern arbeitest, dann kannst Du dir evtl. mal den Master-Studiengang "Psychologie kindlicher Lern- und Entwicklungsauffälligkeiten" ansehen. Zulassungsvoraussetzung ist allerdings eine einjährige einschlägige Tätigkeit.

https://www.zfuw.uni-kl.de/science-engineering/psychologie-kindlicher-lern-und-entwicklungsauffaelligkeiten

 

An der TU Kaiserslautern gibt es darüber hinaus auch noch weitere Master-Studiengänge im sozialen und pädagogischen Umfeld wie Erwachsenenbildung, Organisationsentwicklung, Personalentwicklung, Systemische Beratung und Sozialwissenschaften. Allerdings führen diese Studiengänge ja eher in ein ähnliches berufliches Umfeld, wie das, in dem du dich bereits befindest und aus dem du ja offenbar eher raus möchtest.

 

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Vielen Dank für Eure schnelle Meinung zu dem Thema!

 

Natürlich habe ich neben dem Gedanken eines Psychologie-Studiums auch mit dem Gedanken eines Studiums der Sozialen Arbeit gespielt - ich habe tatsächlich auch schon mit derartigen Antworten in diese Richtung gerechnet 😄 

Folgende Punkte haben bislang aber gegen ein Studium der Sozialen Arbeit gesprochen:

Ich müsste das Studium komplett von vorne beginnen, da ich mir aller Voraussicht nach höchstens Module zum wissenschaftlichen Arbeiten oder Forschungsmethoden anrechnen lassen kann. Zudem möchte ich an keine Präsenz-FH/Uni, sondern neben dem Beruf studieren in Form von Fern-Uni. Das heißt das Studium wäre gesamt nochmal teurer und überschreitet so einen finanziellen Rahmen, den ich nicht stemmen möchte, da vor allem auch mein jetziger Bachelor einiges gekostet hat. 

 

Zum Psychologie-Studium: Mit der neuen Reform weiß ich schon Bescheid. Eine Ausbildung zum Therapeuten soll auch definitiv nicht das oberste Ziel sein! Einen Master-Abschluss würde ich ohnehin gerne machen. Auch dort weiß ich Bescheid, dass der Master in Psychologie fast schon Pflicht ist. 

 

Ich habe natürlich auch eine gewisse Zeit die beiden Studiengänge miteinander verglichen und musste einfach feststellen, dass die Inhalte eines Psychologie-Studiums für mich deutlich interessanter sind, vor allem weil ich auch durch meinen jetzigen Abschluss bereits im Thema drin bin und ein Zweitbachelor in Psychologie gefühlt wie ein Master für mich ist, da viele Themen dort ausführlich behandelt werden, welche ich im Bachelor deutlich vermisst habe. Schwerpunktmäßig interessiert mich vor allem die pädagogische Psychologie, womit wir wieder beim eigentlichen Thema ankommen: Die beruflichen Aussichten.

 

Vielleicht kann jemand von Euch etwas darüber erzählen, was beruflich neben dem therapeutischen Bereich so möglich wäre!

 

 

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Hallo!

Ich bin kein Experte im Bereich der Psychologie und studiere ohne "berufliches Ziel", aber vielleicht fällt mir das genau deswegen auf:
Du hast ein berufliches Ziel, möchtest aber (aus welchen Gründen auch immer) nicht in diese Richtung studieren. Mal als Anstoß:
Du hast bereits einen Bachelor in Psychologie (auch wenn davor Medien und Wirtschaft steht) - warum dann ein weiterer Bachelor in Psychologie und nicht direkt ein Master, bei dem dir der Schwerpunkt besser passt? Mit deinem Bachelor müsstest du problemlos in passende Master-Studiengänge kommen. Ein Problem hättest du lediglich dann, wenn du die Therapeuten-Ausbildung machen wollen würdest, was du ja aber offensichtlich gar nicht willst. Der Master hat ja nicht unbedingt das Ziel, sein Wissen im gewählten Schwerpunkt zu vertiefen, sondern kann auch dazu genutzt werden, nochmals einen anderen Schwerpunkt zu setzen.

Bei Soziale Arbeit verstehe ich die Argumente nicht ganz. Auch Soziale Arbeit kann man im Fernstudium studieren. Wenn du dich für ein Fernstudium an einer staatlichen Hochschule entscheidest, könnte das finanziell auch noch deutlich günstiger sein wie das Studium an einer privaten Hochschule, also zieht für mich auch das finanzielle Argument nicht. Und zusätzlich suchst du dir dann eben die Hochschule aus, die dir am meisten anrechnet. Vermutlich werden es dann trotzdem nicht zwei volle Semester, aber du hast deutlich bessere Chancen, in dem Bereich unterzukommen, den du dir auch vorstellst. Wir (Verein mit mehreren Angestellten im sozialen Bereich, angeschlossen an die Stadt) müssen beispielsweise studierte Sozialarbeiter oder Pädagogen einstellen und dürften gar keinen Psychologen auswählen, auch wenn der Schwerpunkt und die Person perfekt zu uns passen würden.

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Hallo Azurit,

 

vor 4 Minuten, Azurit schrieb:

Du hast bereits einen Bachelor in Psychologie (auch wenn davor Medien und Wirtschaft steht) - warum dann ein weiterer Bachelor in Psychologie und nicht direkt ein Master, bei dem dir der Schwerpunkt besser passt? Mit deinem Bachelor müsstest du problemlos in passende Master-Studiengänge kommen. Ein Problem hättest du lediglich dann, wenn du die Therapeuten-Ausbildung machen wollen würdest, was du ja aber offensichtlich gar nicht willst. Der Master hat ja nicht unbedingt das Ziel, sein Wissen im gewählten Schwerpunkt zu vertiefen, sondern kann auch dazu genutzt werden, nochmals einen anderen Schwerpunkt zu setzen.

 

 

Das habe ich bereits versucht, bzw. habe ich einige FHs daraufhin angefragt. Ein Master z.B. in Psychologie ist mit meinem Bachelor nicht möglich. Welche "passenden" Masterstudiengänge kommen denn in deinen Sinn?

 

vor 7 Minuten, Azurit schrieb:

Bei Soziale Arbeit verstehe ich die Argumente nicht ganz. Auch Soziale Arbeit kann man im Fernstudium studieren. Wenn du dich für ein Fernstudium an einer staatlichen Hochschule entscheidest, könnte das finanziell auch noch deutlich günstiger sein wie das Studium an einer privaten Hochschule, also zieht für mich auch das finanzielle Argument nicht. Und zusätzlich suchst du dir dann eben die Hochschule aus, die dir am meisten anrechnet. Vermutlich werden es dann trotzdem nicht zwei volle Semester, aber du hast deutlich bessere Chancen, in dem Bereich unterzukommen, den du dir auch vorstellst. 

 

Naja, es ist ja so: Die einzige staatliche Fernuni ist nunmal die Fernuni-Hagen, an welcher der Bachelor in Sozialer Arbeit nicht zu studieren ist. Ein Präsenzstudium möchte ich wie gesagt nicht nochmal machen, da ich nicht nochmal 3 Jahre lang täglich Pendeln möchte. 

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vor 8 Minuten, matt_ze96 schrieb:

Naja, es ist ja so: Die einzige staatliche Fernuni ist nunmal die Fernuni-Hagen, an welcher der Bachelor in Sozialer Arbeit nicht zu studieren ist. Ein Präsenzstudium möchte ich wie gesagt nicht nochmal machen, da ich nicht nochmal 3 Jahre lang täglich Pendeln möchte. 

Soziale Arbeit kann man an mehreren Fernhochschulen studieren :) Dafür muss es kein Präsenzstudium sein.

 

Und zum Schwerpunkt pädagogische Psychologie fällt mir gerade nur der schulpsychologische Dienst ein. Dort sind die Stellen aber sehr oft nur Teilzeit und dann auch befristet.

Ich habe auch schon mal eine Stelle gesehen, wo es um Evaluation in der Erwachsenenbildung ging.

Bearbeitet von psycCGN
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Ich verstehe deine Argumentation auch nicht ganz.

 

Möchtest du Psychologie also an der FernUni Hagen studieren? Dort hast du aber noch nicht wegen der Anrechnung angefragt, richtig? Ich würde nicht damit rechnen, dass das dort so einfach funktioniert, denn: An der FernUni gibt es nur "große" Module von 10-15 Credits, die nur als ganzes angerechnet werden können. Wenn du in deinem ersten Studium z.B. schon Sozialpsychologie hattest, aber nur z.B. mit 8 Credits, dann kann dir an der FernUni nichts davon angerechnet werden. (An anderen Hochschulen, bei denen Sozialpsychologie in z.B. 8C und 5C aufgeteilt ist, aber unter Umständen schon.)

 

Wenn du NICHT an der FernUni Hagen studieren willst (sondern an einer Fern-FH), aber einen Master in Psychologie machen willst, dann verstehe ich deine Überlegungen bzgl. der Länge und Kosten nicht. Psychologie Bachelor+Master wären (falls das mit der Anrechnung klappt) 8 Semester, Soziale Arbeit Bachelor wären 6-7 Semester. Das würde also im Endeffekt etwa auf das gleiche hinauslaufen. Soziale Arbeit im Fernstudium gibt es z.B. an der IUBH DIPLOMA SRH Apollon HFH (und sicher noch anderen, die mir gerade nicht einfallen).

 

Grundsätzlich würde ich NICHT danach gehen, ob das Studium ein paar Semester länger oder kürzer dauert. Das ist aus deiner jetzigen Perspektive wichtig, aber auf ein ganzes Berufsleben gesehen, ist es eher irrelevant. Viel wichtiger ist, dass das Studium dir auch tatsächlich die Wege eröffnet, die du einschlagen möchtest. Daher würde ich danach gehen, welche konkreten Jobs du machen möchtest.

 

Tätigkeiten in der pädagogischen Psychologie sind oft im beratenden Bereich oder in der Evaluation. Einen ganz guten Einblick gibt es z.B. hier: Berufsfeld Pädagogische Psychologie (und die dort interviewten Leute haben alle ein Diplom oder einen M.Sc., manche sind auch promoviert). 

 

Viele Jobs für Psychologen sind eher forschend oder konzeptionell ausgerichtet. Dafür bildet das Studium auch eher aus. "An der Front" arbeiten eher Sozialarbeiter.

Bearbeitet von ClarissaD
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vor 5 Stunden, ClarissaD schrieb:

Für den Plan, mit einem Bachelor in einen sozialen Beruf einzusteigen, erscheint mir ein Studium der Sozialen Arbeit viel aussichtsreicher.

Ich arbeite im sozialen Bereich und sehe das wie ClarissaD.

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