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Nebenberuflich LL.B oder WIWI


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Hallo zusammen, 

 

ich muss hier nun mal euren Rat suchen, da ich gerade etwas am verzweifeln bin. 
Kurz zu mir: Ich habe eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten gemacht (Kommunalverwaltung) und bin derzeit im Jobcenter tätig. Die Aufgaben hier machen mir auch sehr viel Spaß und ich kann mir vorstellen dort auch länger zu bleiben und aufzusteigen. Um aufsteigen zu können benötige ich einen Hochschulabschluss. Da ich gerne weiterhin Vollzeit arbeiten möchte, habe ich mich für die FernUni Hagen entschieden und mir zwei Studiengänge rausgesucht die mich sehr ansprechen (LL.B und Wirtschaftswissenschaften).  Nun ist mein Problem, ich kann mich nicht entscheiden und habe Angst den falschen Studiengang zu wählen und es zu bereuen.  Da ich schon eine rechtliche Ausbildung habe, dachte ich anfangs an den LL.B aber ein Studiengang ist ja mit einer Ausbildung überhaupt nicht gleichzusetzen auch wenn ich viele Fächer in der Ausbildung schon behandelt habe, habe ich Angst es einfach nicht zu schaffen. Bei WIWi habe ich ja auch schon einige Einblicke gesammelt, hier habe ich allerdings sehr viel Respekt vor Mathe und Statistik. 
Nun, da mich ja beides interessiert und mir rechtliche Fächer als auch VWL und BWL Spaß machen, möchte ich einfach mal eure Meinung dazu hören. Vielleicht ist hier auch jemand der zwischen den beiden o.g. Studiengängen geschwankt hat und seine Gründe nennen kann weshalb er sich genau für diesen einen entschieden hat. 
 

Vielen Dank und liebe Grüße 

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vor 6 Stunden, tiransich schrieb:

Hast du vielleicht mal Stellenausschreibungen deiner Behörde angeschaut? Das könnte ein Hinweis darauf sein, was dort gesucht ist. 


Also bei uns im Jobcenter wird ein wirtschafts,- rechts- oder verwaltungswissenschaftliches Studium vorausgesetzt, daher würde ja beides passen. Zurück in die Kommunalverwaltung kann ich mir aktuell nicht vorstellen, da mir die Stellen nicht so zusagen. 

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vor 13 Stunden, Azurit schrieb:

pfehlung: Aktuell kann man sich für das Akademiestudium noch bis 30.04. einschreiben. Nimm doch einfach mal das Propädeutikum oder BGB AT und Mathe und Statistik und schau selbst rein und probier dich samt Prüfung aus. Danach hast du erstens einen Überblick, wie viel Arbeitsaufwand du benötigst und zweitens siehst du auch, ob du mit Mathe/Statistik klarkommst und wie so ein Jura-Studium grundsätzlich aussieht.

Das klingt für mich nach einem guten Ansatz und ist von den Kosten her überschaubar. Es geht dann auch nicht viel verloren und du kannst dir für den gewählten Studiengang das Fach anrechnen lassen. 

 

Erfahrungsgemäß kann man alles schaffen, wenn man nur genug Motivation mitbringt. Bei Fächern wie Mathe ist dann eben extrem viel Fleiß erforderlich, wenn sie einem vorher nicht gelegen haben. 

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Wenn Du im öffentlichen Dienst arbeitest und dort auch deine Zukunft siehst, wäre eine Alternative vielleicht auch ein Fernstudium wie Public Management oder Soziale Sicherung an einer Fern FH.

 

Entsprechende Angebote hat z.B. die IUBH (privat) oder die ZFH (staatlich).

 

Die Studienkosten der FUH sind unschlagbar niedrig. Allerdings sind die Abbrecherquoten auch sehr hoch.

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Am 10.4.2020 um 18:23 , Azurit schrieb:

Meine Empfehlung: Aktuell kann man sich für das Akademiestudium noch bis 30.04. einschreiben. 


Finde diesen Ansatz auch echt klasse, danke! Werde es dann wahrscheinlich auch auch so angehen. 
Denkt ihr es ist jetzt in der „verkürzten“ Zeit noch machbar 2 Module zu schaffen und 39h die Woche zu arbeiten? 

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt
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Ich sehe nicht, wie dir Wiwi in deinem Bereich helfen kann.

Als ll.b wirst du idealerweise deinen Schwerpunkt auf Öffentliches-/Sozial- und Arbeitsrecht legen können, was meines Erachtens sehr viel wichtiger ist

 

Und Vwl wird an der Uni zu angewandter Mathematik ;) 

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vor 20 Minuten, Lina20 schrieb:

Denkt ihr es ist jetzt in der „verkürzten“ Zeit noch machbar 2 Module zu schaffen und 39h die Woche zu arbeiten?

 

Ich habe mich gerade für das Propädeutikum und BGB AT angemeldet und frage mich auch, wieviel davon nebenberuflich (und neben meinem "Hauptstudium") tatsächlich realistisch ist.

 

Aufgrund der Corona-Lage gibt es in diesem SoSe wohl die Sondrregelung, das...

1) in beiden Modulen die Pflicht-Einsendeaufgabe als Zulassungsvoraussetzung für die Klausur entfällt (wobei empfohlen wird, sie trotzdem zu bearbeiten) und

2) für BGB AT auch die 12 Stunden Arbeitsgemeinschaft (also 2 Tage Präsenzveranstaltungen) erlassen werden

 

Was ich aus meiner zurückliegenden Zeit an der FUH sagen kann ist das: Wenn du ein Modul nicht fertig bekommst, kannst du es im Folgesemester kostenlos wiederbelegen. Du musst nur bis zum Ende der jeweiligen Klausuranmeldefrist entscheiden, ob du die Klausur schreiben oder lieber noch ein Semester warten möchtest. Ich fand es außerdem hilfreich, immer ein Modul mehr zu belegen, als ich tatsächlich abschließen wollte. Denn zwischen den Klausuren und dem Materialversand für das neue Semester liegen häufig ein paar Wochen. Wenn man selbst keinen Urlaub machen, sondern kontinuierlich durcharbeiten möchte, braucht man entsprechenden "Materialüberschuss", um diese Zeit trotzdem nutzen zu können.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Sofern der Kostenfaktor nicht großartig ins Gewicht fällt, schadet es nicht, zwei Module zu belegen, selbst wenn man dann nur eins schaft.

Bearbeitet von Alanna
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Wenn du im ÖD durchstarten willst, geht nichts über einen LLB. Mit dem Bachelor der Fernuni Hagen oder anderen LLB kannst du das erweitern bis zum Staatsexamen. Danach ist ein Einstieg weiter oben möglich.

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