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Bachelor Informatik studieren, aber wo?


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Die WBH bietet auch Ingenieurstudiengänge. Das prägt ein bisschen das Curriculum in Mathematik. Also je nach Studiengang z.B. Analysis ein bisschen vertiefter als an anderen FHs. Andererseits höre ich immer wieder, dass die Skripte didaktisch sehr gut gemacht sein sollen.

 

In Kaiserslautern kannst Du auch an einer staatlichen FH ein berufsbegleitendes Studium der Informatik machen. Das Curriculum erscheint mir recht praxisbezogen. Eventuell sind die Einschreibevoraussetzungen eine Hürde, aber fragen kann man ja mal. Der Mathematikanteil ist geringer als anderswo. Die Themenauswahl finde ich allerdings interessant: Diskrete Mathematik und Statistik. Das kann man brauchen. Außerdem kann man im Wahlpflichtbereich Statistikprogramierung mit R belegen.

 

Die SRH Riedlingen hat ihre Studiengänge Web- und Medieninformatik von Springer Campus/FH Dortmund übernommen. Da habe ich studiert. Ich war bei Springer Campus ein zufriedener Student. Allerdings hat es bei der Übernahme natürlich ein paar Änderungen am Curriculum, bei den Prüfungsformen und auch bei der Studienorganisation gegeben. Es wird wahrscheinlich noch wenig Erfahrungsberichte geben, weil die Übernahme noch nicht lange her ist. Aber Du könntest meinen Blog zur Orientierung nehmen. Soweit ich weiß, wurden manche Module übernommen.

 

Die IUBH bietet ein reines Online-Modell. Die Curricula kommen mir im Vergleich zu anderen FH sehr aktuell vor, was auch daran liegt, dass einige Studiengänge noch sehr jung sind. Wahrscheinlich liegen dann noch gar nicht alle Module vor sondern sind so geplant. Man hat den Vorteil aktuellerer Themen, z.B. Data Science, Machine Learning oder Blockchain. Kann natürlich den Nachteil haben, dass die brandneuen Module noch "Kinderkrankheiten" haben.

 

Prinzipiell glaube ich, dass Du einen deutlichen Unterschied zwischen Informatik an der FU Hagen und FHs merken wirst. Die englische Übersetzung "University of Applied Sciences" trifft es meiner Meinung nach ganz gut. Ich hatte einen sozialwissenschaftlichen Abschluss einer staatlichen britischen Hochschule und fand das damals auch gut, ein wissenschaftliches Studium zu machen. Für mein Zweitstudium wollte ich aber bewusst ein eher praxisbezogenes Studium.

 

Zu meinem Studium bei Springer Campus gehörte eine Projektarbeit. Durch die habe ich eigentlich am meisten gelernt, weil das eine Gelegenheit war, den Stoff verschiedener Module für einen praktischen Zweck zu verbinden. Und natürlich durch die Bachelorarbeit. Die hatte bei mir eigentlich wenig mit Themen zu tun, die im Studium behandelt wurden. Aber da habe ich gemerkt, das mich das Studium ganz gut vorbereitet hat, selbstständig in ein für mich neues Themengebiet einzudringen und mir das zu erarbeiten.

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