Springe zum Inhalt
Mondenkind

In etwa dasselbe studieren ( Ingenieur Versorgungstechnik)?

Empfohlene Beiträge

Ich sehe es wie KanzlerCoaching und Chemietechniker.
 

Man benötigt nicht für alles im Leben ein Studium, auch wenn es einige Personen gerne so sehen möchten...

 

Gerade in einem Handwerksbetrieb ist ein Meister viel sinnvoller und dazu hoch angesehen. Er ist gleichwertig zu einem Bachelorstudium und auch dem DQR 6 zugeschrieben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Geschrieben (bearbeitet)

Grundsätzlich schadet ein zusätzliches Studium nicht. Allerdings sollte man, wie meine Vorredner/Schreiber bereits festgestellt, genau überlegen was man damit anfangen möchte. Denn solch ein berufsbegleitendes Studium kostet viel Zeit und Energie, es bindet zudem viele freie Kapazitäten und kann zur echten Geduldsprobe für andere Bereiche des Lebens werden. Wenn du mit dem Meister beschäftigt bist, wirst du kaum Zeit für andere Dinge haben. Deshalb empfehle ich, wenn du den Meister abgeschlossen hast und du immer noch die Möglichkeit und den Sinn eines Studiums für Dich persönlich siehst, kannst du das Thema immer noch angehen. 

Hast du schon einmal über die Option nachgedacht, nach dem Meister den Betriebswirt HwO zu machen? Vielleicht reicht dir das ja für dein Vorhaben der Unternehmensübernahme völlig aus.

 

Oder eben ganz anders, ein passendes WirtschaftsIngenieurstudium mit zusätzlicher Ausbildereignungsprüfung (Teil 4 Meister)? Du könntest vorab bei der HwK prüfen lassen was du damit ausbilden dürftest und ob die Eintragung in die Handwerksolle damit ebenfalls möglich wäre. Falls es dich irgendwann in die freie Wirtschaft zieht, könnte diese Variante möglicherweise von Vorteil sein. Je nachdem was dir möglicherweise besser liegt, könntest du so vielleicht tatsächlich zwischen Meister und Studium wählen. 

 

Ich selbst bin Meister (2004) und Betriebswirt (2008). Ich habe mich erst spät, nämlich Ende 2013 für ein Ingenieurstudium in Teilpräsenz entschieden, welches ich aber aus Zeitgründen abbrechen musste. 2017 bin ich dann zum Fernstudium gewechselt. Da ich meine Arbeitskraft am Markt anbiete bzw. ich mich in den nächsten 25 Jahren wohl noch dem ein oder anderen Bewerberverfahren stellen werden muss, ist meine Situation natürlich eine andere. 
 

 

Bearbeitet von Matthias2021

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Anscheinend bin ich nur ich zu geizig 🙂

Eine kurze Suche ergab, dass ein HWK-Meister inzwischen zu dem Schnäppchenpreis von 10.000 Euro zu haben ist. 

Für mich absolut unakzeptabel.

 

Auch "Staatlich geprüfte Techniker" können sich in die Handwerksrolle eintragen lassen. Einen enstprechenden Lehrgang bietet z.B. die DAA zum "Staatlich geprüfter Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechniker" an. Scheint rund 7.000 Euro zu kosten (kann abweichen, stand nicht auf deren Website). Ein Einstieg in ein höheres Semester sollte durch Abitur möglich (und wie ich gelesen habe auch empfehlenswert) sein.

 

Du würdest danach aber nicht die erste und einzige sein, die sich in den Hintern beisst und sich ärgert nicht gleich studiert zu haben (Techniker gehen inzwischen schon nach Großbritannien um dort einen Bachelor zu erwerben).

 

Achtung, ich bin kein Experte, wenn es um Studiengänge und deren Anerkennung zur Eintragung in die Handwerksrolle geht - deshalb lieber Leute fragen die sich besser auskennen.

 

Der Eintrag in die Handwerksrolle sollte als Ing. möglich sein und ein Wi.Ing. in sowas wie Maschinenbau sollte facheinschlägig sein (Ing. Maschinenebau ist es jedenfalls in Österreich, hab ich zufällig mal gelesen). 

Ich gehe mal davon aus, dass ihr eine Werkstatt habt in der etwas gefertigt wird und die Monteure nicht nur einfach in den Baumarkt gehen bevor sie zum Kunden fahren.

 

Für mich sieht der Studiengang "Wirtschaftsingenieurwesen (B.Eng.)" der AKAD ganz gut aus. Aus meiner Sicht scheinen die Fächer ganz gut zu passen, ob du etwas damit anfangen kannst, ist allerdings eine andere Sache.

(Anerkennung als Ing. kann von Bundesland zu Bundesland abweichen, aber wer kann einen schon davon abhalten für die notwendige Dauer der Anerkennung den Hauptwohnsitz im vorteilhaftesten zu haben).

 

Ich kann mich stark irren, aber der Eintrag in die Handwerksrolle sollte dann kein Problem sein. Vor kurzem sah ich ein Video, dort hat sich jemand ohne einschlägige Ausbildung ins Bäckergewerbe hat eintragen lassen und musste der HWK als Test ein paar Brötchen backen🙂

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 5 Stunden, Suzubaru schrieb:

Anscheinend bin ich nur ich zu geizig 🙂

Eine kurze Suche ergab, dass ein HWK-Meister inzwischen zu dem Schnäppchenpreis von 10.000 Euro zu haben ist. 

Für mich absolut unakzeptabel.

 

Interessant - Das es IHK und HWK bei Lehrgangskosten übertreiben wusste ich schon. Mit 10 Mille kommt man vermutlich tatsächlich allmählich in den Bereich für einen Bachelor an einer Fern-FH.

 

Vielleicht schreibt ja die TO noch etwas dazu wieviel es bei ihrer örtlichen HWK kostet.

 

 

 

vor 5 Stunden, Suzubaru schrieb:

Auch "Staatlich geprüfte Techniker" können sich in die Handwerksrolle eintragen lassen. Einen enstprechenden Lehrgang bietet z.B. die DAA zum "Staatlich geprüfter Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechniker" an. Scheint rund 7.000 Euro zu kosten (kann abweichen, stand nicht auf deren Website). Ein Einstieg in ein höheres Semester sollte durch Abitur möglich (und wie ich gelesen habe auch empfehlenswert) sein.

 

Das wird auch realistisch sein. Ich glaube mein Techniker bei ILS vor gut 15 Jahren hat so 5 Mille Lehrgangsgebühren gekostet.

 

 

vor 5 Stunden, Suzubaru schrieb:

Du würdest danach aber nicht die erste und einzige sein, die sich in den Hintern beisst und sich ärgert nicht gleich studiert zu haben (Techniker gehen inzwischen schon nach Großbritannien um dort einen Bachelor zu erwerben).

 

Das würde mich jetzt wirklich interessieren. Ein Bachelor in UK ist doch nur soetwas wie der Geselle bei uns. Da kenne ich persönlich nur aber Schotten und Franzosen nach ihrer Schulzeit die das gemacht haben als schulische Ausbildung, aber keinen mit einem deutschen Techniker.

 

Ansonsten, ich studiere jetzt auch nach einem Techniker auf Bachelor, aber halt fachfremd. Ein fachgleiches Studium auf Bachelor oder Master brauche ich sicher nicht, es sei den es geht um den "Titel".

 

Du bist hier nicht der einzige, der geizig ist. Aber Du scheinst die wirklichen Nutzen/Bedürfnisse der TO nicht auf den Schirm zu haben.

 

HWK ist sicherlich obszön teuer. Andererseits ist es genau die zielführende Ausbildung für ihre hier geschilderte Aufgabe.

 

Wenn die TO es aber nur günstig mag, kann sie ja für etwa 3 Mille ein komplettes BWL-Studium an der Fernuni Hagen machen. Dauert halt ein paar Jahre und sie hat Null Verwendung für die Praxis...

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Bin bei dem Techniker auch locker über 10k gekommen. (SGD)

6000 Lehrgangsgebühren und der Rest waren Sprit, Hotelkosten und Prüfungsgebühren. Außerdem musste man die freiwilligen Seminare extra zahlen. Von 8 Seminaren waren 4 nicht Pflicht und die gingen immer ca eine Woche.

Außerdem muss ich an der Stelle erwähnen, dass bei der Abschlussprüfung praktisch keiner mehr dabei war, mit denen ich angefangen habe....

Wenn ich du wäre, würde ich den Meister machen. Der dauert nur halb so lang. Wenn dir das nicht reicht, machst hinterher den TBW.

Grüße

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Geschrieben (bearbeitet)
vor 21 Stunden, Suzubaru schrieb:

Anscheinend bin ich nur ich zu geizig 🙂

Eine kurze Suche ergab, dass ein HWK-Meister inzwischen zu dem Schnäppchenpreis von 10.000 Euro zu haben ist. 

Für mich absolut unakzeptabel.

 

Der Meister wird mich bei unserer HWK auch so 10.000€ kosten (ich bin derzeit auf Teilzeit angemeldet, für Teil 1+2, weil Teil 3+4 noch nicht ging zur Anmeldung) - Teil 1+2 kosten schon ca. 6.000€ (ohne benötigte Materialien). Finde ich ehrlich gesagt auch sehr, sehr viel, weil auch wenn es auf dem Papier einem Bachelor "gleichgestellt" sein soll, das ist es nicht. Für den Meister brauche ich - wenn Vollzeit, 1 Jahr und für einen Bachelor studiere ich 3-4 Jahre (je nach Fach) - da ist jedem klar und man sieht es auch "in der Wirtschaft draußen", dass niemand einen Bachelor mit einem Meister und/oder Techniker gleichsetzt.

 

Ich habe mit der Handwerkskammer vor zwei Jahren telefoniert und die meinten, dass es kein Problem sei, einen Ingenieur in die Handwerksrolle einzutragen - ich müsse lediglich den Ausbilderschein extra machen (wenn ich ausbilden will).

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Geschrieben (bearbeitet)

Ja, sind leider für Teil 1+2 schon runde 6.000€ (für Teilzeit).

 

Mir geht es tatsächlich nicht um den Preis, da man nicht weiß was kommt und der Betriebsinhaber vor 6 Jahren eine Darmkrebsvorstufe diagnostiziert hatte, muss ich "den schnelleren" Weg gehen. Weil ohne Meister, können wir den Betrieb schließen und wo schon Mangel an willigen zukünftigen Auszubildenden und Gesellen ist, da bekäme man auch so schnell keinen Meister.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 2 Stunden, brotzeit schrieb:

Bin bei dem Techniker auch locker über 10k gekommen. (SGD)

6000 Lehrgangsgebühren und der Rest waren Sprit, Hotelkosten und Prüfungsgebühren. Außerdem musste man die freiwilligen Seminare extra zahlen. Von 8 Seminaren waren 4 nicht Pflicht und die gingen immer ca eine Woche.

Außerdem muss ich an der Stelle erwähnen, dass bei der Abschlussprüfung praktisch keiner mehr dabei war, mit denen ich angefangen habe....

Wenn ich du wäre, würde ich den Meister machen. Der dauert nur halb so lang. Wenn dir das nicht reicht, machst hinterher den TBW.

Grüße

 

 

Das klingt nach den Kosten, die ich zu erwarten habe. Fahrtkosten darf ich da gar nicht rechnen, weil sich das für den Abschluss wirklich nicht lohnt (ist viel zu viel, zweimal wöchentlich 30km einfache Strecke - macht 120km für beide Tage). Hatten die Anderen dann keine Lust mehr oder sind die woanders hin, um den Techniker fertig zu machen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich glaube, die meisten unterschätzen den Aufwand für eine nebenberufliche Fortbildung. Das liegt nicht nur am Fernstudium, auch im Präsenzunterricht brechen viele ab. Ich kenne auch Fälle wo Leute bereits die Hälfte hinter sich hatten oder gar schon bei den Abschlußprüfungen waren. Und die waren fachlich echt gut.

 

Einige haben anscheinend auch Probleme wieder die "Schulbank zu drücken" oder mit Prüfungssituationen. Man kann das als Außenstehender oft schlecht nachvollziehen.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, wahre Worte. Wobei ich das mit der "Schulbank drücken" mittlerweile kenne - mit lauter Mitschülern, die ca. 15 Jahre jüngr sind und in ihrer Lehre einfach "Lehrling sein dürfen". Manchmal schon problematisch, weil das mit dem Zusammenarbeiten nicht so funktioniert, wie man das unter "Erwachsenen" gewöhnt ist und ich deren Situation nicht nachvollziehen kann, wie sie meine nicht. Aber sehe ich schon, mein Privatleben (Fernbeziehung) wird auch massiv eingeschränkt - andererseits, ich habe einen anderen Druck dahinter.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×
×
  • Neu erstellen...