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BastiW

Folgestudium an "traditioneller" Hochschule nach Fernstudium?

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Hallo zusammen :)

Ich hoffe Euch geht es gut soweit !

Kurze Frage hier zum Thema Diplomanerkennung im Ausland: Also die verschiedenen Studiengänge zB bei Fresenius, IUBH oder WBH sind ja allesamt akkreditiert und die Hochschulen auch, aber wie sieht es denn ganz konkret aus, wenn man nach einem Fernstudien-Bachelor zB an einer guten Uni im Ausland studieren möchte?

 

Hat jemand da Erfahrungen gemacht, ob der Fernstudien-Bachelor auch gut im Ausland anerkannt wird und man problemlos in den Vollzeit Master dann angenommen wird?

Ich weiss ist wohl schwer/ unmöglich das jetzt pauschal zu beantworten, weil wohl jede Uni und auch abhängig vom Diplom das selber entscheiden wird, aber es geht mir darum zu sehen wie es Euch ergangen ist ?

Darf aufbauend eine andere Frage: Ich habe oft gehört dass man auch, wenn man einen Vollzeit Bachelor studiert, auch innerhalb des Studiums zB nach zwei Jahren, die Uni wechseln kann und das letzte Jahr woanders studiert, und dann den Abschluss von der letzteren Uni bekommt. Wird sehr oft in USA gemacht, dass man an einer billigen State-Uni studiert und dann zu einer besser anerkannten Uni wechselt um dann eine bessere Uni auf dem Lebenslauf stehen zu haben.

 

Wie realistisch ist es zB bei der WBH zwei Jahre des Bachelors zu studieren und dann Vollzeit auf eine andere Uni zu wechseln, um letztendlich den Abschluss dort zu bekommen? Ich hoffe die Frage macht irgendwie Sinn und ist verständlich !

Danke und schönen Sonntag !

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Als ich den Text gelesen habe, war ich etwas verwirrt, da du von einem Diplom gesprochen hast.

 

Ich glaube, dein Vorhaben ist nicht so einfach. Da sich die Studiengänge vermutlich auch stark unterscheiden und du sicherlich nicht alles angerechnet bekommst.
 

Ich würde erst einmal einen Abschluss an einer Hochschule anschließen. Den Master kannst du dann ja an einer anderen Uni machen.

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Geschrieben (bearbeitet)

Ja ich war mir nicht sicher ob das auch Sinn machen würde für andere, aber in meinem Kopf schon :).

 

Ja einfach ist es sicher nicht, es geht quasi darum einen Weg zu finden, sich im Fernstudium einen Grossteil des Bachelors zu erarbeiten und quasi "nur noch" ein Jahr dann im Vollzeitstudium absolvieren zu müssen.

Aber das geht eben nur, wenn andere Unis die Module vom Fernstudium anrechnen. Die ersten 4 Semester sind quasi ja auch nur die Basics und so mehr oder weniger bei allen Unis auf dem Studienplan. Daher sollte es schon klappen, aber nur wenn die Fernunis einen genügend guten Ruf haben und der Stoff vom Inhalt und besonders Tiefe vergleichbar ist.

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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Da du bei einem privaten Anbieter wie der Wilhelm Büchner Hochschule in der Regel einen Vertrag für die Dauer eines Abschlusses abschließt, macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, zwischendrin zu wechseln. Auch habe ich noch nicht genau verstanden um was es dir dabei genau geht und was der Sinn darin ist, ein Fernstudium anuzufangen und dann zu wechseln? Was genau erhoffst du dir denn davon?

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Also ich habe nach meinem Bachelor an einer Fernhochschule (Apollon) in Schweden einen Master begonnen. An sich war es überhaupt kein Problem. 

 

Die Frage ist ja auch immer, was mit "gut" gemeint ist, denn je nach Branche ist das ja stark subjektiv. 

 

Es ist nicht immer das Format ausschlaggebend, sondern das, was du schon während des Studiums daraus machst und wie du das Studium gestaltest.

 

Ich habe mich während des Studiums als Werksstudentin im Bewerbungsverfahren mit ausschließlich Präsenzlern um eine Stelle an einem Fraunhofer Institut durchsetzen können und nach anfänglicher Skepsis, weil ich obendrein teilweise Branchenfremd war (kein Informatik) kam die Rückmeldung Erwartungen übertroffen und die Anfängliche Skepsis war unbegründet. Es gehört also mehr dazu als nur das wo man studiert.

Bearbeitet von polli_on_the_go

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vor 23 Stunden, polli_on_the_go schrieb:

Also ich habe nach meinem Bachelor an einer Fernhochschule (Apollon) in Schweden einen Master begonnen. An sich war es überhaupt kein Problem. 

 

Danke für die Nachricht ! Klingt gut ja :)

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

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vor 7 Minuten, Aramon schrieb:

Da du bei einem privaten Anbieter wie der Wilhelm Büchner Hochschule in der Regel einen Vertrag für die Dauer eines Abschlusses abschließt, macht es meiner Meinung nach keinen Sinn, zwischendrin zu wechseln. Auch habe ich noch nicht genau verstanden um was es dir dabei genau geht und was der Sinn darin ist, ein Fernstudium anuzufangen und dann zu wechseln? Was genau erhoffst du dir denn davon?

 

Also das mit dem Vertrag stimmt, das muss man berücksichtigen aber es gibt ja auch Regelungen zur Kündigungsfrist usw. das heisst du kommst schon aus dem Vertrag raus.

Ziel ist es :

1) neben dem Beruf flexibel 2/3 (zwei Jahre eines Bachelors) sich zu erarbeiten und nebenbei weiterzuverdienen.
2) dann eben das letzte Jahr im Vollzeitmodus zu absolvieren um da wirklich noch in die Tiefe gehen zu können und alle Vorzüge des Präsenzstudiums mitzunehmen (am besten auch bei Profs interessante Forschungsprojekte mitzuarbeiten zu können)

3) den Abschluss einer Universität zu erlangen die vielleicht von Arbeitgebern "besser" gewürdigt wird (ich weiss dass "besser" hier wirklich relativ zu sehen ist, aber ich glaube man kann nachvollziehen was ich hiermit meine)

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Ich sehe da schon Probleme im Bereich Anerkennung der Vorleistung. Jedoch nicht wegen dem Format, sondern Aspekten wie unterschiedlicher ECTS Gewichtung und Schwerpunkt sowie je nach Uni/Hochschule eine Begrenzung der möglichen anerkennvaren Leistungen. Darüber hinaus gibt es in manchen Fachrichtungen auch eine Semesterschranke.

 

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vor 23 Stunden, BastiW schrieb:

dann eben das letzte Jahr im Vollzeitmodus zu absolvieren um da wirklich noch in die Tiefe gehen zu können und alle Vorzüge des Präsenzstudiums mitzunehmen

 

Es ist nicht so, dass du einfach die Hochschule wechseln kannst und dann quasi dort weitermachst, wo du aufgehört hast. Sondern es kommt immer darauf an, welche Vorleistungen die Hochschule, an welche du wechselst, dann auch wirklich als vergleichbar anerkennt und dir somit die Credit Points dafür anrechnet. Und es kann dir auch passieren, dass dir an der neuen Hochschule fachliche Inhalte fehlen, um dann mit dem Stoff dort zurecht zu kommen - wobei solche Lücken dann natürlich auch geschlossen werden können, so dass ich das als nicht ganz so entscheidend ansehen würde.

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Hallo,

 

ich habe übrigens den gleichen Gedankengang.

 

Ein Wechsel nach 2 Jahren sollte möglich sein, wenn man ins Ausland geht (oder Fernstudium). Universitäten in Großbritannen bieten ja sogenannte top-up degrees an (wobei 120 ECTS einem HND gleichwertig sein dürften, wenn sie facheinschlägig sind). Zur Open University scheint ein Wechsel einfach zu sein, wenn nicht Anerkennung Kurs für Kurs für ein "named degree", dann halt für ein "Open Degree (Open)".

Top-ups gibt es auch in Irland und sind wesentlich preiswerter. Allerdings hab ich noch keinen reinen Fernstudiengang gefunden, nur solche, bei denen man 1 x pro Semester hin muss (Je nach Ort dürfte ein Flug, den man zeitig plant, aber billiger sein, als mit der Bahn ein paar 100km durch Deutschland).

 

Eine interessante Möglichkeit könnte Schweden sein, das habe ich aber noch nicht genau untersucht.

 

Anerkennung und Wechsel innerhalb Deutschlands? 😄 LOL, ROFL. In Deutschland überschlagen  sich die Hochschulen, für Hochschulwechsler abschreckende Curricula zu entwerfen, indem sie unzusammenhängede Kurse wahllos zu Modulen zusammenwürfeln und dann nur ganze Module anerkennen. Dann sind einzelne Kurse noch irgendwas von 2 bis 10 ECTS. Das passt natürlich nie. (Wofür bei solchen Verhältnissen deutsche Studiengänge eine Akkreditierung benötigen ist mir ein Rätsel. Anscheinend ist die Qualität des Mensaessens und des Kaffees beim Vor-Ort-Besuch durch die Akkreditierungsstelle wichtiger als die Transferierbarkeit von Studienleistungen)

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