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Doktor an der Triagon Akademie auf Malta


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Ergänzend vielleicht an der Stelle: ich dachte zu Beginn „für die BWL Skills wird’s reichen!“. Hab es tatsächlich unterschätzt, denn zumindest für mein Verständnis waren die Ansprüche hoch und nicht locker, wie man vielleicht vermuten würde. Alleine an die BA wurden Ansprüche gestellt, die mich wirklich überrascht haben. Aber wie gesagt, die Dozenten sind exakt identisch zu jenen der FHAM. Mail und Forschungsprojekte hatten wir gemeinsam mit den Studenten der FHAM, Bewertung durch den identischen Dozenten. Also von daher sehe ich in diesem Fall die Vergleichbarkeit absolut gegeben. Die BA empfand ich persönlich als sehr anspruchsvoll, kann aber natürlich auch sein, dass man den B.A. Soziale Arbeit hier generell gar nicht vergleichen kann. Da mangelt es mir natürlich an Vergleichen - wie gesagt, das alles betrifft nur den BSc Management. Die bieten ja auch noch andere Studiengänge an, so beispielsweise Tontechnik, da fehlt mir tatsächlich die Fantasie, wie das abläuft.
Ich denke ein Thema ist dabei zudem, dass sich dieser erwähnte psychologische Effekt auch umkehren lässt - immerhin wird jemand, der den Bachelor in 6-8 Semestern gemacht hat, diesen immer verteidigen und als höherwertig darstellen, als einen abschwillt und 2-4 Semestern. Ist ja auch völlig legitim. Was wir in der HR allerdings eher belächeln, sind frische BA Absolventen mit null Praxiserfahrung, die sich für die Überflieger halten. Da wäre ein solider Mittdreißiger mit Berufserfahrung und Fachwirt eher in der engeren Wahl. So meine Erfahrung. 
Was auf einen anderen Blatt steht ist natürlich die Triagon an sich. Das Studium lief sehr chaotisch ab, insbesondere was die Orga anging, hier die Bib down, hier zwei Woxhen warten bis zur Rückmeldung vom Dozenten und stets verliert man natürlich Zeit für seine Forschungsarbeit/ Hausarbeit - ich hatte da manchmal wirklich das Gefühl, denen war nicht klar, wie engmaschig das eigentlich alles getaktet ist. Ganz abgesehen von Vorlesungen, die 24 Std vorher zeitlich vorverlegt werden etc. Also das empfand ich persönlich als absolute Katastrophe.

Bearbeitet von WorkHard1987
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Das finde ich ein sehr hartes Urteil. Wenn ich hier im Forum die Blogs verfolge, gibt es immer wieder Studenten, die ihr begonnenes Studium entweder schon im Probemonat abbrechen oder aber im späteren

Das ist aber eine komplett andere EInrichtung. Die ETH hat auch einen guten Ruf. Trotzdem macht das nicht jede Einrichtung in Zuerich automatisch gut. 

Du hast bei der Triagon einen Zugang auf die Lernplattform. Dort befinden sich die Lernmaterialien zu dem aktiven Modul, Bib Zugang etc. Alle Lerninhalte für das jeweils aktive Modul werden da ho

Ergänzend vielleicht an der Stelle: ich dachte zu Beginn „für die BWL Skills wird’s reichen!“. Hab es tatsächlich unterschätzt, denn zumindest für mein Verständnis waren die Ansprüche hoch und nicht locker, wie man vielleicht vermuten würde. Alleine an die BA wurden Ansprüche gestellt, die mich wirklich überrascht haben. Aber wie gesagt, die Dozenten sind exakt identisch zu jenen der FHAM. Mail und Forschungsprojekte hatten wir gemeinsam mit den Studenten der FHAM, Bewertung durch den identischen Dozenten. Also von daher sehe ich in diesem Fall die Vergleichbarkeit absolut gegeben. Die BA empfand ich persönlich als sehr anspruchsvoll, kann aber natürlich auch sein, dass man den B.A. Soziale Arbeit hier generell gar nicht vergleichen kann. Da mangelt es mir natürlich an Vergleichen - wie gesagt, das alles betrifft nur den BSc Management. Die bieten ja auch noch andere Studiengänge an, so beispielsweise Tontechnik, da fehlt mir tatsächlich die Fantasie, wie das abläuft.

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vor einer Stunde hat Juggler95 geschrieben:

 

Das Misstrauen hat natürlich viele Gründe. Es fängt damit an, dass man für das Studium bezahlen muss und die Triagon eine wirtschaftliche GmbH ist. Die Studierende sind daher Kunden des Unternehmens und da der Kunde König ist, werden die dementsprechend behandelt.

Der zweite Punkt ist, dass du für eine vorherige Ausbildung 120 ETCS anerkannt bekommst und du den Bachelor in 2 Semester machen kannst. Wer an einer (staatlichen) Universität studiert hat und auch eine Ausbildung abgeschlossen hat, weiß, dass Anspruch deutlich unterschiedlich ist und 2/3 eines akademischen Studiums nicht durch eine Ausbildung ersetzt werden kann.

 

Die Triagon Akademie GmbH ist leider eine Einrichtung, die den Anspruch m.E. eines akademischen Studiums nicht gerecht wird. Aus psychologischer Sicht werden natürlich diejenigen, die dort studiert haben, das Studium verteidigen (man hat ja auch bezahlt und möchte aufgrund kognitiver Dissonanz sich nicht selbst schlecht reden).

 

Auch wenn es sehr hart klingt, werden solche Abschlüsse bei Personalern belächelt. 


Nur weil man für ein Studium Geld bezahlt und ein Institut kommerzielle Ziele verfolgt, sagt nichts darüber aus, dass man sich seinen Abschluss erkauft. An jeder privaten Hochschule oder Elite Uni ist man Kunde.

 

Weiterbildung kostet Geld und es hat Vorteile bei einem kommerziellen Anbieter zu studieren. Z.B. als ich meinen geprüften Medieninformatiker an der ILS gemacht habe, da waren die meisten Dozenten bekannte Experten, die man aus Seminaren, Fachzeitschriften und Büchern kennt. Und diese Dozenten haben z.B. auch die Studienhefte geschrieben und betreut. Das kostet alles Geld. Auch ist der Service bei einem privaten Anbieter oft besser und das  Studienmaterial ist gut und verständlich geschrieben.
 

Die Studiengänge an der Triagon Akademie werden mit Sicherheit einer Akkreditierung unterzogen, sonst dürften sie die Abschlüsse nicht vergeben.
 

Die Qualität der Abschlüsse und auch den Anbieter kann ich nicht bewerten, weil ich persönlich keine Erfahrung mit diesem Anbieter gemacht habe. 
 

 

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vor 4 Minuten hat Aramon geschrieben:


Nur weil man für ein Studium Geld bezahlt und ein Institut kommerzielle Ziele verfolgt, sagt nichts darüber aus, dass man sich seinen Abschluss erkauft. An jeder privaten Hochschule oder Elite Uni ist man Kunde.

 

Weiterbildung kostet Geld und es hat Vorteile bei einem kommerziellen Anbieter zu studieren. Z.B. als ich meinen geprüften Medieninformatiker an der ILS gemacht habe, da waren die meisten Dozenten bekannte Experten, die man aus Seminaren, Fachzeitschriften und Büchern kennt. Und diese Dozenten haben z.B. auch die Studienhefte geschrieben und betreut. Das kostet alles Geld. Auch ist der Service bei einem privaten Anbieter oft besser und das  Studienmaterial ist gut und verständlich geschrieben.
 

Die Studiengänge an der Triagon Akademie werden mit Sicherheit einer Akkreditierung unterzogen, sonst dürften sie die Abschlüsse nicht vergeben.
 

Die Qualität der Abschlüsse und auch den Anbieter kann ich nicht bewerten, weil ich persönlich keine Erfahrung mit diesem Anbieter gemacht habe. 
 

 

Was hast du für Erfahrungen mit der ILS als Anbieter? Orga etc? Kannst Du darüber etwas berichten? 

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vor 4 Minuten hat WorkHard1987 geschrieben:

Was hast du für Erfahrungen mit der ILS als Anbieter? Orga etc? Kannst Du darüber etwas berichten? 


Mit meinen beiden Weiterbildungen an der  ILS war ich sehr zufrieden. Besonders der praktische Bezug und die praktischen Aufgaben haben mir beruflich viel gebracht. Aber ähnlich gute Erfahrungen habe ich auch mit der Euro FH, SGD und der Wilhelm Büchner Hochschule gemacht. Wobei ich an der Wilhelm Büchner Hochschule die langen Antwortzeiten nicht so klasse fand. Aber vielleicht hatte ich da auch einfach nur Pech gehabt. Mit meinem Posting wollte ich eigentlich auch nur die Vorteile von einem privaten Anbieter aufzeigen. 
 

 

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So hab ich das auch nicht aufgefasst. Tatsächlich bin ich gerade auf der Suche zwecks Master, sollte natürlich alles hauptsächlich im Fernmodell möglich sein, da Vollzeitjob 🤔

Triagon war halt super chaotisch, auch wenn mich die nach meinem Gefühl hohen Ansprüche super gepusht haben und auch die definierten Unterrichtsstunden etc. eigentlich für mich gepasst haben. Bei sonstigen Anbietern fällt mir eher auf, dass das Studium wirklich schwerpunktmäßig im Freestyle (=eigene Zeiteinteilung etc) verläuft und ich nicht weiß, ob das zu mir passt.

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Ich habe mir die Bewertungen zu  Triagon hier angeschaut: https://www.fernstudium-direkt.de/triagon

Die chaotische Organisation wurde auch hier von vielen Teilnehmern kritisiert. Wie läuft denn dort das Studium ab? Hört sich so an als ob es dort keine freie Zeiteinteilung gibt, dafür dann viele Präsenzveranstaltungen. Vermutlich läuft das gesamte Studium in englisch, oder? Bekommt ihr auch Studienhefte zugeschickt und gibt es Einsendeaufgaben?  Und wo finden die Veranstaltungen statt? Wenn man dafür durch ganz Europa fliegen muss, dann ist es ein richtig teurer Spaß. 

 

 

Einen akademischen Grad kannst du an der ILS nicht machen. Aber schau doch mal bei der Wilhelm Büchner Hochschule vorbei. Da gibt es aktuell auch einen 10 Prozent Rabatt https://m.wb-fernstudium.de/kursseite/master-studiengang-medieninformatik-msc.html

Bearbeitet von Aramon
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Du hast bei der Triagon einen Zugang auf die Lernplattform. Dort befinden sich die Lernmaterialien zu dem aktiven Modul, Bib Zugang etc.

Alle Lerninhalte für das jeweils aktive Modul werden da hochgeladen ebenso werden dort die Termine für die virtuellen Klassenzimmer (Vorlesungen, rein online) und Präsenz (Vorlesungen und tlw. Klausuren) bekannt gegeben. Präsenz war beim Bachelor Management ca alle vier Wochen (München, FHAM) geplant, meist am Wochenende, coronabedingt haben diese aber teilweise nur virtuell stattgefunden. Die Module haben eine klare, festgelegte Laufzeit, auch sind die Abgabetermine nicht flexibel (stehen zu Studienbeginn bereits für jedes Modul fest). Wenn du also ein Modul nicht bestehst, musst du dieses im darauffolgenden Semester nachholen/ wirst unter Umständen nicht für das Kolloquium für den Bachelor zugelassen, da du alle Module bestanden haben musst. Also tatsächlich wäre ein Urlaub kaum möglich gewesen, weil das Programm schon straff und starr durchgetaktet ist. Das fand ich persönlich etwas nachteilig, war zwar während Corona machbar (man konnte ja sowieso nichts unternehmen), da du natürlich aber so keine Flexibilität hast (die Lerneinheiten werden allerdings alle aufgezeichnet), nebenbei unter Umständen ja auch einen Job- und wenn du ein VK verpasst, kann es mit der Prüfungsleistung unter Umständen schon kritisch werden. Also wie gesagt, ich fand es wirklich stramm und mE nicht minder anspruchsvoll. Die Lernmaterialien sind tlw englischsprachig, teilweise deutschsprachig, Teile der Studienarbeiten sind unter Umständen auf englisch zu verfassen. Viele Dinge werden vorausgesetzt, so beispielsweise theoretische Grundkenntnisse HRM etc, die In den Vorlesungen nur „angerissen“ und komplett in Eigenregie erarbeitet werden müssen. Dieses stramme Programm gepaart allerdings mit organisatorischen Mankos der Triagon (das kann ich tatsächlich absolut unterschreiben) macht es teilweise mit der Vereinbarkeit von Beruf und Studium, wie es beworben wird, mE nicht vereinbar. Im Master scheint es „entzerrter“ - so habe ich zumindest von jenen erzählt bekommen, die jetzt den Master noch an der Triagon machen. Der hat wohl 90ECTS auf 14 Monate und liegt damit mW im Normbereich.

 

Ich persönlich würde mir was das angeht wirklich mehr Flexibilität wünschen (Vorlesungen ausschließlich digital oÄ). Die E-Learning Group hat diesbezüglich einen guten Ruf, da sind eine meiner Kommilitonen „abgewandert“, da warte ich mal die Erfahrungsberichte ab 🤔

 

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Um wieder zurück auf das eigentliche Thema zurückzukommen, nachdem der Thread deutlich abgeschweift ist:

 

Mit Blick auf das Hochschulprofil und die Dozierenden fehlt mir aktuell ein Stück weit die Fantasie, wie in diesem DBA-Programm die wissenschaftliche Qualität eines - mit anderen Universitäten vergleichbaren - Promotionsverfahrens gewährleistet sein soll. Die Liste der Dozierenden an der Triagon Academy besteht zu großen Teilen nicht aus Promovierten, nennenswerte Forschungsleistungen hat die Hochschule ebenfalls bisher nicht vorzuweisen.

Auch wenn das Programm mitsamt Hochschule noch in den Kinderschuhen steckt, bleibe ich alles in allem skeptisch. Gerne lasse ich mich vom Gegenteil überzeugen, aber bisher gibt es hierzu keine wirklich objektivierbaren Informationen. Interessant wäre es hierbei bspw., welche Qualität die DBA-Arbeiten am Ende des Programms haben, wenn die ersten Absolvent*innen dies abgeschlossen haben.

Leider sind viele DBA-Abschlussarbeiten oftmals nicht open-source, sondern unterliegen beschränkten Zugriffsmöglichkeiten - insofern bleibt nur zu hoffen, dass die Triagon Academy ihre Arbeiten publiziert und damit den Skeptikern den Wind aus den Segeln nehmen kann.

 

Cheers,

Martin

Bearbeitet von MartinGS
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