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Verschärfte Regeln zum Thema Plagiat


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Ich finde den Titel des Arikels etwas irreführend, weil es ja gar nicht um verschärfte Regeln geht, sondern um stärkere Kontrollen bzw. ein erweitertes Anwendungsgebiet. Die Zitierregeln an sich sind ja nichts Neues.

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Ich zitiere aus dem FAZ-Artikel: "Studenten müssen sich noch mehr bemühen, die seit Jahrzehnten geltenden Grundsätze wissenschaftlichen Zitierens einzuhalten. Denn nicht die Regel hat sich geändert, sondern nur die Tatsache, dass ihre Einhaltung von den Gerichten auch akribisch überprüft wird."

 

Ich verwende für meine Hausarbeiten die "Richtlinien zur Manuskriptgestaltung" (5. akt. Auflage 2019) der DGPs, und da ist es genauso vorgeschrieben, wie es auch in dem FAZ-Artikel erläutert wird:

"Liegt eine Originalquelle nicht vor, so erscheint im Text die Quellenanagabe, gefolgt in Klammern - oder, wenn dieses Zitat bereits in Klammern steht, nach einem Komma - von dem Hinweis zitiert nach (nicht kursiv) und der Angabe jener Quelle, die der Verfasserin oder dem Verfasser vorliegt" (S. 109).

Bearbeitet von Alanna
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Das ist nicht neu, das war schon immer so. Es war immer falsch (und gefaehrlich), vorzugeben, man haette eine Quelle gelesen, die man gar nicht gelesen hat. Dass manche das nicht wahrhaben wollen, aendert daran nichts.

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vor 2 Stunden, Alanna schrieb:

Und für den einen oder anderen Studien-Neuling ist es vielleicht auch ganz hilfreich, wenn das Thema hier noch mal explizit adressiert wird.

So häufig, wie Fragen zur Zitation bei uns in den WhatsApp Gruppen gestellt werden, kann man sich das gar nicht oft genug ins Gedächtnis rufen.

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Es ist nicht einfach und es hilft am Ende nur die Arbeit durch irgendeine Art Plagiatscheck zu jagen. Nobody is perfekt und es kann sich immer mal das ein oder andere unbewusst einschleichen. Ich glaube/hoffe, die Frage ist, wieviele solcher sekundären Quellen benutzt wurden.

 

Ich hoffe immer, dass mir sowas nicht passiert und werde hier alles tun was geht, damit das nicht passiert. Also alle möglichen Freunde, Bekannte und Doktoranden drüber schauen lassen, alle automatisierten Plagiatschecks drüber laufen lassen und beim Lektorat ebenfalls einen Plagiatscheck beauftragen. Und wie gesagt, hoffe dann einfach das keine mehr, oder nur sehr wenige durchgeschlüpft sind.

 

Das macht einem aber schon grundsätzlich Sorgen als Schreiberling. Es könnte ja auch sein, das die Primärquelle nciht ausgewiesen hat, das es sich um eine Sekundärquelle handelt.

 

Das ganze immer wieder in's Gedächtnis rufen ist nie verkehrt!

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vor 15 Stunden, Alanna schrieb:

Ich verwende für meine Hausarbeiten die "Richtlinien zur Manuskriptgestaltung" (5. akt. Auflage 2019) der DGPs, und da ist es genauso vorgeschrieben, wie es auch in dem FAZ-Artikel erläutert wird


Die kann ich auch wärmsten empfehlen, auch weil dort ganze Beispielarbeiten abgedruckt sind :) Für alle, die viele Texte schreiben müssen, eines der nützlichsten Studienbücher überhaupt. So begehrt, dass es mir ein Langfinger im Praktikum erstmal gemopst hat. Aber das kaufe ich auch gerne 2x :D

Um den Schlaf bringen muss einen das Thema aber auch nicht. Man weiß ja wirklich, wo man seine Quelle her hat und ich denke, man muss auch mal hinter die Absicht gucken, warum so manch einer behauptet, Original-Quellen gelesen zu haben, obwohl er in Wahrheit eine Fremd-Zusammenfassung zitiert hat. Zum einen ist das Arbeitserleichterung (passiert euch nicht versehentlich), zum anderen ist das eine gewisse Hemmung, Sekundärquellen zu zitieren, weil das eher schnippisch beäugt wird. Wenn man aber an die Originalquelle gar nicht rankommt, besser als nix. Da muss man kein schlechtes Gewissen haben.

Der Schreiberling im Artikel hat ja auch eher die Interpretation geklaut, also muss das im Wortlaut auch noch sehr ähnlich gewesen sein. Ein echter Fauxpas beim Zitieren führt nicht automatisch zum Durchfallen, sonst hätten wir ein paar Doktortitel bei Politikern weniger. 
Und auch da oft zur Verteidigung behauptet wird, das sei alles versehentlich passiert, kann man ja hinterfragen, wie wahrscheinlich das ist. Würde man den Fehler selbst vollumfänglich zugeben? :) Ich verfechte da die Meinung, dass man immer weiß, was man tut. 


Um ganz sicher zu gehen, kann man die Sache ja durch eine Plagiatsprüfung jagen - und da gibt's ja wirklich sehr gute Angebote. 

LG

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