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Softwareentwicklung nach BWL Studium, wie am besten vorgehen?


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Guten Tag Freunde,

 

ich habe BWL (Bachelor) studiert und arbeite seit einiger Zeit. Da ich aber auch eine starke Affinität zur Programmierung habe würde ich dies gerne mit dem absolvierten Studium kombinieren wollen, um mich bestmöglich für den Arbeitsmarkt positionieren zu können. Meine konkrete Frage ist: Wie mache ich einem Arbeitgeber klar, dass BWL und Softwareentwicklung überhaupt zueinander passen und weshalb man nicht direkt was IT-lastiges studiert hat? 

 

Dann würde ich noch gerne Eure Meinung dazu hören, wie ihr das am besten schwarz auf weiß vorlegen würdet? Ich habe mir einige Sprachen autodidaktisch bzw. mit Onlinekursen beigebracht, aber das reicht vielen Arbeitgebern wahrscheinlich nicht. Gibt es Kurse speziell für Softwareentwicklung, die gut angesehen sind oder wollen die Arbeitgeber ein Studium? 

 

Warum ich das überhaupt möchte? Ich will mir die Möglichkeit offenhalten evtl. irgendwann als Selbständiger oder Angestellter Apps bzw. betriebliche Software zu entwickeln. 

 

Danke für Eure Hilfe.😃

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Lernquellen raussuchen die dir belieben. Github Account aufmachen - eigene Projekte dort veröffentlichen und/oder darüber bei anderen Projekten mit arbeiten. Link dahin der Bewerbung beilegen. Fertig. Zertifikate (von einem grundanständigen Informatikstudium abgesehen) in dem Bereich interessieren keinen, echter Sourcecode überzeugt.

Bearbeitet von Muddlehead
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Sehe es ähnlich wie @Muddlehead - Softwareentwicklung kannst eigentlich nur ein entsprechendes Studium vorlegen. Alles andere an offiziellen Zetteln interessiert da relativ selten irgendjemand. 

 

Versuch dich evtl. über betriebswirtschaftliche Schnittstellfunktionen in die jeweiligen Positionen reinzuhangeln. Zum Beispiel über Projekt- oder Produktmanagement wo du eher deinen BWL-Background ausspielen kannst.

 

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wenns um "das Papier" geht, es gibt an der Fernuni Hagen einen Master Praktische Informatik (nicht konsekutiv) in den man mit vielen Bachelorabschlüssen reinkommt (ggf mit nachholen von einigen weniger Mathe/Informatikkursen)

 

 

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vor 19 Minuten, Bazinga_2 schrieb:

wenns um "das Papier" geht, es gibt an der Fernuni Hagen einen Master Praktische Informatik (nicht konsekutiv) in den man mit vielen Bachelorabschlüssen reinkommt (ggf mit nachholen von einigen weniger Mathe/Informatikkursen)

 

 

Mit einem Bachelor in BWL muss man da Einiges nachholen, um überhaupt zugelassen zu werden.

- 10 ECTS Mathe-Inhalte aus einem Informatik-Bachelor, da die Mathe-Inhalte des BWL-Studiums nicht ausreichen

- 20 ECTS Informatik-Inhalte

- Hat der Bachelor 180 ECTS, sind weitere 30 ECTS aus dem Modulhandbuch abzulegen.

Erst dann hat man die Zulassung zum Master, der dann 90 ECTS Umfang hat.

-> In Summe sind das 150 ECTS.
Hinzu kommt, dass der Master an der FU Hagen doch sehr theoretisch ausgelegt ist - zumindest theoretischer als an einer Fachhochschule.

vor 8 Stunden, yoshua schrieb:

Meine konkrete Frage ist: Wie mache ich einem Arbeitgeber klar, dass BWL und Softwareentwicklung überhaupt zueinander passen und weshalb man nicht direkt was IT-lastiges studiert hat? 

Die wenigsten wissen zu Beginn, wo sie beruflich landen. Ein nicht so gerader Werdegang ist heute fast schon normal.

BWL und SW- Entwicklung haben dann einen Zusammengang, wenn es um die Umsetzung von SW-Projekten geht. Man muss ja auch kalkulieren, was das Ganze am Ende kosten soll/darf.

Das wäre für mich der Einstieg in die Welt der SW-Entwicklung. Da sollte man dann aber auch Kenntnisse im Bereich Scrum/Agil mitbringen. 
 

Bearbeitet von OldSchool1966
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vor 9 Stunden, yoshua schrieb:

Ich will mir die Möglichkeit offenhalten evtl. irgendwann als Selbständiger oder Angestellter Apps bzw. betriebliche Software zu entwickeln. 

Was arbeitest Du aktuell? Gibt es bei Deinem aktuellen AG eventuell eine Entwicklungsabteilung, die auch SW entwickelt?

Welcher zeitlicher Horizont ist mit „irgendwann mal“ gemeint, und wie alt bist Du aktuell?

Was ist Dein genaues Ziel? Ein Angestelltenverhältnis? Selbstständigkeit?

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vor 9 Stunden, yoshua schrieb:

ich habe BWL (Bachelor) studiert und arbeite seit einiger Zeit. Da ich aber auch eine starke Affinität zur Programmierung habe würde ich dies gerne mit dem absolvierten Studium kombinieren wollen, um mich bestmöglich für den Arbeitsmarkt positionieren zu können.

Ein wenig OOP in Java machst Du im "Aufbaufernstudiengang Diplom Wirtschaftsinformatik" an der FH Zwickau.

Tiefgründiges Programmieren macht man da allerdings nicht, du bekämst aber mit relativ wenig Aufwand und sehr überschaubaren Kosten einen akademischen Abschluss.

 

Einige meiner Kommilitonen dort hatten auch einen BWL-Bachelor.

 

 

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Hallo und danke für Eure Antworten.

 

Ich werde mal die gestellten Fragen beantworten ohne zu zitieren.

Ich bin 36 Jahre alt und arbeite im Supply Chain Management eines großen Unternehmens.

Dort arbeite ich sehr viel mit SAP und unterstütze auch bei der Einführung eines neuen Moduls.

 

Außerdem beherrsche ich die Programmiersprachen Java, Kotlin sowie HTML und PHP. Das ist alles was ich an Programmieraffinität besitze und würde dies natürlich noch weiter ausbauen.

 

Das habe ich mir alles hobbymäßig, mit Büchern und Online, seit meinen frühen Zwanzigern nach und nach beigebracht, ohne daran gedacht zu haben damit was berufliches anstellen zu können.

 

Ich könnte natürlich in meinem jetzigen Unternehmen anfragen, ob ich im Bereich Softwareentwicklung reinschnuppern darf. Die Fachabteilung ist aber sehr klein und konzentriert sich nur auf die SAP_Programmierung (ABAP).

 

Da ich strategisch denke, möchte ich evtl. einmal das Unternehmen wechseln und frage mich, wie ich mein Potenzial aus der Kombination BWL, SCM, Programmieren nutzen kann und ob die Unternehmen offen sind dafür. In Deutschland verbindet man Programmieren oft mit einem informatiklastigem Studium, was an sich falsch ist. Trotzdem überlege ich eine offizielle Informatik-Zusatzqualifikation draufzusatteln, um meinen Weg besser argumentieren zu können. Wie würdet ihr in meiner Situation vorgehen?

 

In 4 bis 5 Jahren würde ich mich selbständig machen wollen. Nebenberuflich vielleicht eher.

 

Danke und schöne Grüße

 

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