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Das kannst du häufig über den Bundesanzeiger rausfinden. Unternehmen (oder Trägergesellschaft) suchen (steht im Impressum der Anbieter), dann den Jahresabschluss anschauen. Ist manchmal nicht ganz einfach aber du findest interessante Zahlen (zumindest bis Ende 2018).

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vor 22 Stunden, JonasWBH schrieb:

was ist den der jährliche Reingewinn einer Hochschule wie die iubh oder wbh?

2015: rd. 6 Mio. € Gewinn nach Steuern bei Einnahmen von rd. 31 Mio. €

2016: rd 9 Mio. Gewinn nach Steuern bei Einnahmen von rd 36 Mio €.

 

Die Gewinne der IUBH werden über Gewinnabführungsverträge an die Eigentümergesellschaft(en) abgeführt.

 

 

Bearbeitet von CrixECK
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vor 7 Stunden, Student3185 schrieb:

Imposante Steigerung von 2015 auf 2016....da wurde wohl vieles richtig gemacht.

 

Man könnte auch sagen: Es wurde scheinbar bei der Gebührenkalkulation vieles falsch gemacht, denn die sind ja viel zu hoch für eine Hochschule, welche doch der Allgemeinhe... ups, nein, gewinnmaximierende GmbH. 

 

Die IUBH GmbH hat tatsächlich unter betriebswirtschaftichen Aspekten eine sehr gute Leistung erbracht. Das Akademische steht offensichtlich nicht im Vordergrund der Verwantwortlichen, aber dies wurde ja auch nie behauptet.

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  • Admin

Hinweis: Die Beiträge hier gehörten ursprünglich zu diesem Thema zu einer Preiserhöhung an der PFH. Da sie sich aber konkret auf die IUBH beziehen, habe ich sie herausgelöst und hierhin verschoben.

 

vor 3 Stunden, CrixECK schrieb:

Das Akademische steht offensichtlich nicht im Vordergrund der Verwantwortlichen, aber dies wurde ja auch nie behauptet.

 

Woran machst du das fest? - Die IUBH erhebt durchaus den Anspruch, auch fachlich/akademisch anspruchsvoll zu sein und zunächst mal hat die Höhe der Gebühren und Gewinne ja nicht zwingend etwas mit dem akademischen Anspruch zu tun, allenfalls vielleicht mit dem von dir angesprochenen akademischen Ideal, dass Bildung etwas für alle sein sollte. Dem fühlen sich private Hochschulen sicherlich nicht verpflichtet, sondern sie sehen sich primär und immer mehr als Unternehmen - insbesondere, wenn Investoren dahinter stehen.

 

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vor 4 Stunden, CrixECK schrieb:

 

Die IUBH GmbH hat tatsächlich unter betriebswirtschaftichen Aspekten eine sehr gute Leistung erbracht. Das Akademische steht offensichtlich nicht im Vordergrund der Verwantwortlichen, aber dies wurde ja auch nie behauptet.


Mir steht es fern die IUBH zu verteidigen, aber die Fernuni Hagen scheint auch für wenig Geld nicht auf akademische Qualität zu achten, wenn deren Studenten nicht faktenbasierend argumentieren können ;-).

 

machen wohl beide vieles falsch wie es scheint

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Von dem was ich im Vorfeld über die IUBH gelesen habe, sind die Bachelor Studiengängen schon sehr Praxisorientiert. Im Bereich Informatik mit anderen FH´s ,die ich verglichen habe, sogar sehr deutlich. Hier werden doch einiges an theoretische (akademischem) Wissen zugunsten von Softwarearchitektur, Servicemanagement etc. ausgetauscht. Und das obwohl ich FH mit FH verglichen habe...

 

Zum Aspekt des "wissenschaftlichen Arbeiten" kann ich aber folgendes sagen::

 

1.Bruder:

B.Sc. + M.Sc. | Uni: Friedrich-Alexander-Universität | Fachbereich: Informatik und Elektrotechnik

// Fazit: Ist im Bereich Wissenschaftliches Arbeiten nicht wirklich Fit

 

2. Bruder:

B.Sc. + M. Sc. + Ph.D. | Uni: Aarhus University (Dänemark) | Fachbereich: Chemie

// Fazit: Ist im Bereich wissenschftliches Arbeiten zwar durch Praxiserfahrung Fit aber es fehlt an Theorie.

 

Meine Frau:

Diplom Verwaltungswirtin | Uni: Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern | Fachbereich: Allgemeine Innere Verwaltung

// Fazit: Konnte mir beim Modul "wissenschaftliches Arbeiten" nur bedingt weiterhelfen. Hat die Form der korrekten Zitation nie wirklich gelernt sondern sich den Aufbau der Zitate/Quellenangabe immer von anderen Facharbeiten oder Büchern kopiert

 

Also, zumindest für das reine wissenschaftliche Arbeiten kann ich sagen, daß das Modul der IUBH durchaus brauchbar ist. Die Inhalte sind umfassend und die Aufgabestellung ausreichend um genug zu üben.

 

Bearbeitet von Davy42
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vor 2 Stunden, Muddlehead schrieb:


Mir steht es fern die IUBH zu verteidigen, aber die Fernuni Hagen scheint auch für wenig Geld nicht auf akademische Qualität zu achten, wenn deren Studenten nicht faktenbasierend argumentieren können ;-).

 

Nun, kannst Du auch ohne persönliche Angriffe?

 

Wer 15% bis 20% Gewinn aus Studiengebühren mitnimmt, zielt auf Gewinnmaximierung. Das ist auch völlig ok und zeichnet ein sehr positives Bild eines Unternehmens, das ist erster LInie nur seinem Gesellschafter verantwortlich ist. Es ist aber eben nicht der Gesellschaft ggü. verantwortlich und nicht gemeinnützig - diesen Weg gehen zB aber andere private Fernstudienanbieter, zB die Hamburgert FernFH gemeinützige GmbH. Dies wird durch das Finanzamt auch regelmäßig überprüft. Die staatlichen Universitäten haben als Körperschaften des öffentlichen Rechts ebenfalls einen gesellschaftlichen Auftrag und unterliegen der Kontrolle durch die Rechnungshöfe.

 

Diesen Weg geht die IUBH aber bewusst nicht, sondern bekommt über Gewinnabführungsverträge die Gewinnverwendung vorgegeben - somit ist es eben Fakt, dass man (rein aus der Rechtsform und bestehender Verträge heraus) auch den Weg der Gewinnmaximierung gehen muss. Gesellschaftsrechtlich und unternehmerisch absolut einwandfrei und korrekt.

 

Stünde das akademische im Vordergrund der Gesellschaft, würde man den Weg der gGmbH gehen und Steuern über das FA sparen können - da man dies aber nicht macht, ist der Gesellschaftsvertrag dahingehend nicht formuliert. Die Lehre an der IUBH mag total klasse und anspruchsvoll sein, das kann ich nicht beurteilen. Auch eine rein gewinnorientierte GmbH kann tolle akademische Angebote produzieren. Aber es ist eben nur Mittel zum Zweck.

 

 

 

 

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