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Warum psychologischer Psychotherapeut werden?


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vor 6 Minuten, ClarissaD schrieb:

 

Ich bin da selbst auch betroffen und habe davon noch nie gehört, dass familiäre Vorbelastung und Medikation zusammenhängen sollen. 

 

Das habe ich nicht gemeint. 

 

Ich habe gemeint, dass familiäre Vorbelastung ins Behandlungskonzept von Psychologen mit einbezogen werden muss und nicht unbedingt (um mal ein Beispiel zu nennen) auf falsches Erziehungsverhalten zurückzuführen ist. Ich weiß, dass viele Psychopharmaka von vorn herein als Teufelszeug einstufen. Ein Arzt sieht das möglicherweise anders.

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Nein. Therapie als Heilkunde durch Psychiater und Therapie als Heilkunde durch Therapeuten kann man doch nicht vergleichen mit dem Verhältnis Arzt - Krankenpfleger. Also diese Aussage ist ausgemachter

Ich habe jetzt gerade wirklich überlegt, ob ich auf diesen Blödsinn überhaupt antworten soll. Ich schaue mir ja dein ewiges Promoten von Nahrungsergänzungsmitteln hier jetzt schon eine ganze Weile an.

Ich glaube fast, dieses Forum ist die falsche Anlaufstelle für deine Fragen. Viele Fernstudenten stehen schon im Beruf und haben sich ihr Leben bereits entsprechend eingerichtet. Es ist dann nicht so

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vor 12 Minuten, ClarissaD schrieb:

 

Ich bin da selbst auch betroffen und habe davon noch nie gehört, dass familiäre Vorbelastung und Medikation zusammenhängen sollen. 

Ich glaube das ist anders gemeint. Als Beispiel, ich reagiere auf Fruktose und Sorbit und der Somatiker ist bei mir verzweifelt weil nicht nachweisbar, dass ich intolerant bin. Dann hat sich eine Psychosomatikerin gemeinsam mit einer psychologischen Psychotherapeutin mit dem drumherum beschäftigt in einer Reha und es ist rein psychosomatisch und ich kann jetzt auch Auslöser bennen und kann dann abschätzen kann ich das Essen oder nicht.

 

Der Blick muss halt manchmal weiter gefasst sein.

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vor 9 Minuten, KanzlerCoaching schrieb:

Ich habe gemeint, dass familiäre Vorbelastung ins Behandlungskonzept von Psychologen mit einbezogen werden muss und nicht unbedingt (um mal ein Beispiel zu nennen) auf falsches Erziehungsverhalten zurückzuführen ist. Ich weiß, dass viele Psychopharmaka von vorn herein als Teufelszeug einstufen. Ein Arzt sieht das möglicherweise anders.

 

Ich verstehe es immer noch nicht, wo ist denn da jetzt der Zusammenhang? Familiäre Vorbelastung wird natürlich auch von Psychologen mit einbezogen, aber was hat das denn mit Medikamenten zu tun oder damit, dass jemand diese als Teufelszeug einstuft (ich übrigens nicht)?

 

vor 4 Minuten, polli_on_the_go schrieb:

Der Blick muss halt manchmal weiter gefasst sein.

 

Sicher, deswegen ist es in dem Bereich ja auch normal, dass verschiedene Berufsgruppen zusammenarbeiten.

 

Naja, ich glaube das wird jetzt hier zu off-topic...

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  • 2 Monate später...

Hallo zusammen,

 

vielen Dank für die Antworten. Ich habe inzwischen mit einigen Therapeuten / Ärzten reden können und einige Meinung gehört. Folgende Schlussfolgerungen konnte ich ziehen, die auch interessant sind.

 

Den Psychiater und den Therapeut kann man ähnlich wie den Arzt und die Krankenschwester vergleichen. Die Ausbildung und der Job eines Psychiaters ist anspruchsvoller, deshalb darf der Arzt auch therapieren und Medikamente verschreiben, während der Therapeut nur therapieren darf. Klar werden einige sagen, die Arbeit ist nicht höherwertig, sondern anders und man kann die nicht vergleichen. Aber mal ganz ehrlich, die meisten Psychiater therapieren nicht, weil es länger dauert und man damit weniger Kohle macht als Medis zu verschreiben.
 

In Kliniken sind die Psychiater (nachweislich) tendenziell hierarchisch höher als die Therapeuten gestellt und das spiegelt sich auch gehaltstechnisch wieder.

 

Der Grund, warum dennoch viele die Ausbildung anstreben ist, dass die Anforderunhen hoch sind und die Ausbildung lange dauert und viele Psychologiestudenten eben den langen Weg bevorzugen.  Wenn die Ausbildung zum Psychotherapeuten nur einen Realschulabschluss erfordert, könnte ich mir gut vorstellen, dass die Nachfrage dafür bei vielen Akademikern nicht so hoch wäre.
 

Ich finde es tatsächlich furchtbar, dass es minderwertige und höherwertige Studiengänge gibt und dass das ganze Thema so geblendet ist, dass Leute diesen Fakt immer untergraben mit dem Argument der nicht-Vergleichbarkeit.

 

 

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Die Argumentation ist unlogisch, also einerseits ist die Psychiater-Ausbildung anspruchsvoller, aber andererseits wählen so viele die psychologische Therapeuten-Ausbildung, weil sie so anspruchsvoll ist? Also ist sie nun anspruchsvoll oder nicht?

 

Das mit dem Realschulabschluss macht auch keinen Sinn. Wenn die Ausbildung nur einen Realschulabschluss voraussetzen würde, dann wäre Psychotherapeut überhaupt kein akademischer Beruf und dementsprechend gäbe es auch gar keine "Nachfrage" von Akademikern (denn diejenigen, die den Beruf ausüben, wären ja keine Akademiker). Aber es hat durchaus (inhaltliche) Gründe, warum es eben doch ein akademischer Beruf ist, die Ausbildung ist nicht aus Jux und Dollerei so lang.

 

"Minderwertige" und "höherwertige" Studiengänge gibt es - das kann ich dir wirklich, wirklich versichern - nur in deinem Kopf. In der Realität sind das keine sinnvollen Kategorien.

Was stimmt ist, dass die Gehaltsaussichten als Psychiater höher sein können (nicht müssen!) als als psychologischer Psychotherapeut. Das bewegt sich allerdings auf einem ziemlich hohen Niveau, also aus dem Grund kein psychologischer Psychotherapeut zu werden, weil Psychiater unter Umständen noch besser verdienen, wäre aus meiner Sicht ziemlicher Humbug. 

Außerdem gibt es ja auch noch einen Unterschied zwischen Psychiatern (Fachärzten für Psychiatrie und Psychotherapie) und ärztlichen Psychotherapeuten (die sind meist Fachärzte für Psychosomatik). Erstere verschreiben in der Realität tatsächlich oft eher Medikamente oder machen kürzere psychotherapeutische Interventionen. Letztere arbeiten meist hauptsächlich psychotherapeutisch, also sehr ähnlich wie psychologische Psychotherapeuten. 

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